Archiv des Autors: Joachim Schuermann

Celler Kanuten auf dem Rhein erfolgreich

Köln: Beim 42. Abfahrtsrennen um das große Wappen von Köln konnten sich die Spitzen-fahrer der Kanu- Gesellschaft Celle gegen die starke Konkurrenz aus dem Rheinland auf deren Heimstrecke hervorragend in Szene setzen. Erfolgreichster Celler war Altmeister Olaf v. Hartz, der einen kompletten Medaillensatz erpaddeln konnte, gefolgt von Sohn Jan- Ole v. Hartz mit zwei zweiten und einem dritten Platz und Malte Neelen, der zweimal auf Rang 3 landete.

Die überregionalen Rennen der KI Masters C entwickeln sich immer mehr zu einen Dauer-duell der Erfolgstrainer, in dem Landetrainer Olaf v. Hartz sich ausgerechnet mit Bundes-trainer Gregor Simon (Bonn) einen spannenden Zweikampf nach dem anderen liefert. Auf der langen Strecke konnte sich der Celler Altmeister als ausgewiesener Classic- Spezialist  auch auf dem eigenwilligen Kabbelwasser des Rheins mit einer sehr starken Fahrzeit den Sieg sichern. Auch bei dem sehr speziellen Sprint um einen Pfeiler der Deutzer Rheinbrücke ging v. Hartz zunächst in Führung, musste sich dann aber im zweiten Versuch trotz einer weiter verbesserten Zeit noch mit knappem Rückstand auf den zweiten Platz verweisen lassen. Zusammen mit den beiden KGC- Junioren Malte Neelen und Jan- Ole v. Hartz ging Olaf v. Hartz dann im Team- Wettbewerb der KI Herren an den Start. Mit einer sauberen Mannschaftstaktik konnten die drei Celler Erfolgskanuten hier Bronze erpaddeln.  

Auch Jan- Ole v. Hartz musste im Sprint die Erfahrung machen, daß das Rennen erst nach dem zweiten Lauf entschieden ist. Auch er lag bei den Junioren KI  im ersten Versuch in Führung, auch er konnte sich im zweiten Lauf noch verbessern, aber auch er mußte am Ende einen heimischen Konkurrenten noch an sich vorbeiziehen lassen und mit Rang zwei zufrieden sein. Im Classic war der Deutsche Meister zwischen den Wellen der Berufsschifffahrt auf der nicht ganz einfach zu findenden Ideallinie zwar schnell unterwegs, aber auch hier nutzte derselbe Gegner seinen Heimvorteil, so gab es auch hier Silber für den Celler.

Für den zweiten Junioren der KGC, Malte Neelen sah es am ersten Wettkampftag beim Sprint noch nicht so aus, als ob er an seine Erfolge aus dem Frühjahr würde anknüpfen können. Zwar brachte er nach einem ziemlich misslungenen ersten Versuch den zweiten Lauf deutlich schneller ins Ziel, am Ende blieb es aber bei Rang 8.  Im Classic zeigte Neelen dann aber, dass mit ihm immer zu rechnen ist. Mit einer starken Ausdauerleistung konnte er sich der Angriffe seiner Kölner Gegner erwehren und am Ende etwas unerwartet doch wieder zu Bronze paddeln.

Das Team der Kanu- Gesellschaft Celle hat jetzt seine Gastgeberrolle beim traditionellen Lachte-Abfahrtslauf im Fokus, bei dem am 04./ 05. Oktober auf einer der schönsten deutschen Naturstrecken in der Sprache oberhalb der blauen Brücke die Norddeutschen Meisterschaften ausgefahren werden. Zumindest eine Sorge braucht Organisationsleiter Olaf v. Hartz diesmal wohl nicht zu haben – nach dem regnerischen Sommer 2014 sollte der Wasserstand wohl auf jeden Fall für das Rennen reichen!       

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9                   29313 Hambühren      Tel: 05084 / 3920 (p) / 05141 / 42088 (d)              Mail: olaf.vonhartz@t-online.de

 

 

Jan Ole und Olaf v. Hartz ersprinten zweite Plätze auf der Saale

Merseburg: Nur eine Woche nach dem Start in die Herbstsaison gab es im Wildwasserrennsport gleich zwei Premieren. Erstmals fand mit dem Sprintrennen auf der Saale in Merseburg ein Ranglistenrennen des Deutschen Kanu- Verbandes auf dem Gebiet der ehemaligen DDR statt und erstmals testeten die besten Wildwasserrennsportler der Nation die Wildwasser- slalom- Anlage in Markkleeberg mit ihren Rennbooten auf ihre Eignung als Kurs für Sprintrennen. Für das Team der Kanu- Gesellschaft Celle setzten Jan- Ole und Olaf v. Hartz mit zweiten Rängen die Glanzlichter.

Hart umkämpft war das Rennen der KI Junioren. Hier gehört Jan Ole v. Hartz im Classic zweifellos zur internationalen Spitze,  im Sprint aber hat er die ganz großen Erfolge bisher noch nicht hat feiern können. Umso überraschter war die Fachwelt, als v. Hartz im ersten Lauf eine starke Bestzeit vorlegte und in Führung ging. Zwar mußte er sich im zweiten Versuch mit knappen Rückstand noch auf den zweiten Platz verweisen lassen, zeigte dabei aber unter anderem auch noch dem amtierenden Europameister das Heck und fuhr so eine große Zahl Ranglistenpunkte ein. Erstmals seit der Deutschen Meisterschaft war auch Malte Neelen wieder am Start. Er konnte noch nicht ganz an seine Form aus dem Frühjahr anknüpfen und fuhr mit zwei konstanten Läufen auf den 10 Platz.

Auch Altmeister Olaf v. Hartz ist vor allem als starker Classic- Paddler bekannt, konnte aber dieses Mal auch auf der kurzen Strecke überzeugen. Schon im ersten Lauf fuhr er mit einer guten Fahrzeit auf den zweiten Platz, gerade 5/10 Sekunden fehlten hier zum Sieg. Ein Fahrfehler im zweiten Versuch verhinderte dann die angestrebte Ergebnisverbesserung, es blieb also bei Rang 2. 

Wenig glücklich war die deutsche Elite  mit der Strecke auf der Saale. Beim Training am Samstag gab es bei niedrigem Wasserstand kaum Wildwasser, dafür einige Bootsschäden. Immerhin sorgte der zu den Rennen am Sonntag kräftig gestiegene Pegel für einige Wellen und einen geräuschlos befahrbaren Kurs. Dennoch ist der Kurs für ein Bundes- Ranglisten- rennen einfach zu leicht und mit rund 40 Sekunden Fahrzeit auch sehr kurz. Eine Alternative könnte da tatsächlich die Anlage in Markkleeberg sein, die auch von den Celler Kanuten nach einigen Testfahrten als durchaus geeignet eingestuft wurde. Problem hier sind allerdings die hohen Betriebskosten, den das Wasser muß mangels natürlicher Gefällestufe vom Ziel zum Start hochgepumpt werden.     

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9        29313Hambühren                                Tel: 05084 / 3920 (p) / 05141 / 42088 (d)Mail: olaf.vonhartz@t-online.de

 

 

160914 Lions spenden Kanu-Gesellschaft Celle ein Abfahrtsboot

 

Der Präsident des Lion Clubs Celle, Dr. Wolfgang Quirini (rechts), überreicht dem Ersten Vorsitzenden der Kanu-Gesellschaft Celle, Olaf von Hartz (links),  einen Scheck in Höhe von 1.750 Euro für das neue Abfahrtsboot, das bereits vor einigen Tagen gekauft wurde

Der Präsident des Lion Clubs Celle, Dr. Wolfgang Quirini (rechts), überreicht dem Ersten Vorsitzenden der Kanu-Gesellschaft Celle, Olaf von Hartz (links), einen Scheck in Höhe von 1.750 Euro für das neue Abfahrtsboot, das bereits vor einigen Tagen gekauft wurde

 
Eine große Freude bereitete der Lions Club Celle der Kanu-Gesellschaft Celle in Form eines neuen Abfahrtsbootes für den  Wildwasserrennsport.

Das moderne Rennkajak  besteht aus Kevlar,  wiegt nur 10 Kilogramm und  entspricht in Form und Gewicht den internationalen Wettkampfbedingungen. Bei der offiziellen Übergabe des eleganten Wasserfahrzeuges im Garten der Kanu-Gesellschaft wünschte Dr. Wolfgang  Quirini, der Präsident des Lion Clubs, der Kanu-Gesellschaft mit dem Rennboot viele sportliche Erfolge bei den Wettkämpfen.

Olaf von Hartz, der Erste Vorsitzende der Kanu-Gesellschaft Celle, bedankte sich herzlich und wünschte dem Boot immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Einen Namen erhalte das Rennboot  beim Abpaddeln, der letzten Fahrt der Kanu-Saison, fügte die KGC-Sportwartin Eike von Hartz hinzu.

Nach der feierlichen Übergabe des Abfahrtsbootes begaben sich die Lions-Mitglieder und mehrere Kinder mit drei Großkanadiern  und einigen Kleinfahrzeugen bei schönstem Sonnenschein noch auf eine spätsommerliche, abendliche Allertour.

von: Adolf Timmermann, 29225 Celle, Distelkamp 14, Tel. 44684

Fotos: Joachim Schuermann

 

Spätsommerliche, abendliche Allertour

 

Canadier Kellu mit Steuermann Heiner Stumpf
Canadier „Kellu“ mit Steuermann Heiner Stumpf
Canadier Kellu !! mit Steuermann Dr. Otto Stumpf
Canadier „Kellu II “   mit Steuermann Dr. Otto Stumpf

Canadier „Fritzenwieser“ mit Steuermann Joachim Schuermann   – z.Zt. kein Foto vorhanden.

 

 

32. Internationale Weserberglandrallye 2014

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Drei Bootsbesatzungen in der Porta Westfalica unter dem Kaiserdenkmal

32. Internationale Weserberglandrallye 2014

452 Kanufahrer aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden  trafen sich am letzten Wochenende in Minden an der Weser, um an der 32. Internationalen Weserberglandrallye 2014 teilzunehmen.

Unter ihnen auch die Wanderfahrer aus Celle, Flotwedel, Nienhagen, Lachendorf, Wienhausen und   Hermannsburg. Die neun Paddler der Kanu-Gesellschaft Celle errichteten ihr Standquartier mit Zelten, Wohnmobilen und Wohnwagen  auf dem einladenden Campingplatz der Kanuabteilung des TV-Jahn, der ihnen einen ausgedehnten Blick auf die Weser und malerische Altstadt Mindens mit der Fischersiedlung erlaubte. Die Teilnehmer konnten sich für den Start in Hameln, Rinteln oder Vlotho entscheiden, um flussabwärts bis zum Zielort Minden fahren.

Für die Goldstrecke von Hameln bis Minden waren 66 Kilometer zurückzulegen, für die Silberstrecke von Rinteln 40 Kilometer und die Bronzestrecke von Vlotho 20 Kilometer.
Etwa 200 Starter entschieden sich für die Goldstrecke, 200 für die Silberstrecke und 50 für die Bronzestrecke.
Von den 9 Wanderfahrern der Kanu-Gesellschaft Celle erreichten sieben die Ehrung in Gold und zwei in Bronze.
Während der Fahrt erfreuten sich die Kanuten an der Windstille, an der
spiegelglatten Wasseroberfläche, an der  Ruhe dieses sehr beliebten Wanderflusses, an dem  schönen, sehr milden Spätsommerwetter und dem Anblick der reizvollen Weserberglandschaft.

Fröhlich winkten die Fahrgäste des alten Raddampfers „Wappen von Minden“ den entgegenkommenden Wanderpaddlern in der Porta Westfalica unter dem Kaiserdenkmal zu, machten Fotos von ihnen und beobachten aufmerksam, wie die Kanuten die folgenden hohen Wellen des Fahrgastschiffes bewältigen. Der schnellste Wanderfahrer kam aus Hameln. Er paddelte die 66 Kilometer in dem von ihm selbst gebauten Holzboot in 5 Stunden und 10 Minuten. Der Verein mit den meisten gemeldeten Teilnehmern kam aus Münster und erhielt als Anerkennung für die 21 Wanderpaddler den Pokal des Kreissportbundes Minden-Lübbecke.Braun- gebrannt von zwei Tagen mit vielen Stunden auf der Oberweser steigt ein Paddler aus seinem Kajak und sagt: „Das waren zwei wundervolle Tage. Ich freue mich schon jetzt wieder auf das nächste Jahr.“ Dann findet die Weserberglandrallye wieder im Rahmen der Wassersport- Großveranstaltung „Blaues Band der Weser statt“.

 

von: Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

 

42. Schwentinewanderfahrt der Kanu-Gesellschaft Celle

42. Schwentinewanderfahrt der Kanu-Gesellschaft Celle

Über  200 Kanufahrer aus den norddeutschen Bundesländern  versammelten sich am Wochenende mit ihren Wohnmobilen, Wohnwagen und Zelten auf dem Gelände des TSV- Klausdorf, südlich von Kiel, um an der 42. Schwentinewanderfahrt teilzunehmen.Auf ihrem Weg

140831 Schwentine

zur Kieler Förde durchfließt die Schwentine von Eutin aus die landschaftlich sehr reizvolle  Ostholsteinische Seenplatte.
Diese Veranstaltung dient in erster Linie dem Kennenlernen  der Holsteinischen Seenplatte, sowie der angrenzenden Kieler Förde mit ihren Sehenswürdigkeiten.Die Wanderkanuten können ihr  Ziel Klausdorf, wie in jedem Jahr,  in drei wählbaren Etappen erreichen. Die Goldstrecke von Eutin beträgt 45 Kilometer, die Silberstrecke von Plön 30 Kilometer und die Bronzestrecke von Preetz nach Klausdorf 14 Kilometer.Von den sechs Teilnehmern der Kanu-Gesellschaft Celle entschieden sich drei für die Goldstrecke und drei für die Silberstrecke.

Wegen des geringen Wasserstandes in diesem Jahr transportierten die Goldfahrer bei Fissau und Gremsmühlen ihre Wasserfahrzeuge mit dem Bootswagen über Land. Die Prinzeninsel bei Plön mussten die Kanuwanderer mit zwei Kilometern umfahren, da der abkürzende Durchstich versandet war. Der frische Südwestwind baute auf dem Plöner See die Wellen bis zu einem halben Meter Höhe auf. Die Wellen von vorne erforderten erheblichen Kraftaufwand, aber dieser bedeutete für die durchtrainierten Kanuten mit ihren Seekajaks eine herausfordernde sportliche Abwechslung. Auf ihrer Fahrt erfreuten sich die Naturfreunde  am Anblick der schönen Landschaft, am weiß leuchtenden Plöner Schloss, an zahlreichen malerischen Gutshöfen, an einsam gelegenen gepflegten Hofgruppen und einzelnen Bauernhäusern. In der Schusterstadt  Preetz legten die Kajakfahrer eine kurze Pause ein, um dann die letzten 14 Kilometer bis Klausdorf in Angriff zu nehmen. Für die Durchwanderung des Raisdorfer Schwentine-Tierparks (1,5 km) ist ein Bootswagen unbedingt erforderlich. Freund-licherweise hatte hier der Bauer eines  am Weg liegenden Obsthofes  einen Stand aufgebaut und spendierte  den Kanuten Äpfel und Apfelsaft.

Gegen 18.00 Uhr erreichten die Wassersportler das Vereinshaus der Klausdorfer Kanuten und verbrachten  in froher Runde noch einen schönen und langen Sommerabend an dem beliebten Wanderfluss. Am Sonntag gab es noch eine geführte 16 Kilometer lange Kanutour durch den Kieler Hafen. Hierzu war eine Seekajakausrüstung erforderlich und die Teilnahme an einer Belehrung über die Gefahren im Hafen. Auf dem Heimweg freuten sie die Celler Wasserwanderer über das vielseitige und gelungene Wochenende in der Holsteinischen Schweiz.

von:     Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Distelkamp 14, Tel. 44 684

KGC- Siege auf Trave und Schwartau

Beim traditionellen Auftakt der norddeutschen Herbstsaison im Wildwasserrennsport konnten die Leistungsträger der Kanu- Gesellschaft Celle sowohl auf der Langstrecke als auch auf der klassischen Distanz einmal mehr überzeugen. Erfolgreichster Akteur des aus verschiedenen Gründen doch stark dezimierten Teams der KGC war Altmeister Olaf v. Hartz, der gleich drei Mal ganz oben auf dem Treppchen stand, Jan- Ole und Eike v. Hartz steuerten jeweils einen weiteren Sieg bei.   

Bereits beim Langstreckenrennen auf der Trave  zwischen Bad Oldesloe und Hamberge war Senioren Weltmeister- Olaf v. Hartz im Feld der KI Masters C eine Klasse für sich. Er ließ seine Startgruppe bereits am Start locker hinter sich und fuhr über die 16 km lange Strecke ein einsames Rennen,  das er mit einem souveränen Sieg beendete. Auch das traditionelle Classic- Rennen um die Marzipantorten auf der Schwartau bei Lübeck konnte v. Hartz im KI mit großem Vorsprung gewinnen. Zusammen mit Marcel Paufler aus dem Niedersachsen- Team erpaddelte er dazu einen nicht minder deutlichen Sieg im Rennen der KI Herren Mannschaften. Im CI  hatte er die Konkurrenz aus den Senioren- Klassen ebenfalls sicher im Griff, nur ein Sportler aus der Hauptklasse, der nicht ganz regelgerecht mangels ausreichen- der Beteiligung in seiner Altersklasse bei den Senioren mitstarten durfte, konnte sich mit rund einer Sekunde Vorsprung vor den Altmeister setzen, der damit zweiter wurde.

Der frischgebackene Junioren Vize- Europameister Jan- Ole v. Hartz sah sich diesmal unerwartet heftigen Angriffen der Bremer Konkurrenz ausgesetzt, die auf den technisch anspruchslosen Strecken in ihrem Element war. Das Langstreckenrennen der Junioren KI war geprägt von hohem Tempo und mehreren Führungswechseln. Doch taktisch klug konnte v. Hartz sich mit einem kraftvollen Endspurt schließlich doch den Sieg sichern. Auf der Classic- Strecke war der Sieg bei den Junioren hart umkämpft und das Tempo sehr hoch. Am Ende fehlte dem Celler Nachwuchs- Talent auf der Schwartau dann gerade 1/10 Sekunde zum Sieg, mit Platz zwei war aber immerhin eine kleine Marzipantorte gesichert.

Auch die sieggewohnte KGC- Sportwartin Eike v. Hartz sah sich auf Trave und Schwartau überraschend starker Konkurrenz aus dem Bereich Marathon und Flachbahn- Rennsport gegenüber. Auf der Langstrecke war sie zwar schnell unterwegs, am Ende reichte es dann aber diesmal „nur“ zum zweiten Rang. Im Classic- Rennen ging es ihr nicht viel anders, ähnlich wie Sohn Jan- Ole mußte auch sie einer „Geradeausfahrerin“ aus Bremen den Vortritt lassen und mit Rang zwei zufrieden sein. Erst das Rennen der KI Damen- Mann-schaften brachte dann doch noch den erhofften Sieg nebst großer Marzipantorte, hier siegte v. Hartz in einem spontan zusammengestellten Team diesmal zusammen mit ihrer Bremer Konkurrentin.

Der Ausrichter des Abfahrtsrennens auf der Schwartau hatte in diesem Jahr Konsequenzen aus den Problemen mit dem starken Krautbewuchs auf der traditionellen Strecke gezogen und eine neue, weitgehend „krautfreie“ Strecke präsentiert, die bei den teilnehmenden Vereinen auf eine durchweg positive Resonanz stieß. „Diese Strecke ist zwar technisch weniger interessant, aber wenigstens kann man hier vernünftig paddeln“, fasste Olaf v. Hartz als Hauptschiedsrichter die Stimmung der Sportler zusammen.

Kanutenschützenfest 2014

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Die Majestäten und die Schützen der Kanu-Gesellschaft Celle vor ihrem Vereinsbus auf der „Festwiese“

Schützenfest der Kanu-Gesellschaft Celle
Etwa 40 Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle und ihre Gäste trafen sich bei strahlendem Sommerwetter und bei  hohen Temperaturen  am Ufer der Aller auf Liskiens Wiesen bei Osterloh.
Seit 82 Jahren findet diese traditionelle Veranstaltung alljährlich an einem Wochenende im Sommer  statt.
Die Kanuten erscheinen mit ihren Wohnmobilen, Wohnwagen und Zelten auf dem Festplatz, um die besten Schützen zu ermitteln.
Den Auftakt bildet das gemeinsame und ausgedehnte Kaffeetrinken im kühlen Schatten alter Eichen an einer langen Tafel, wobei sich sehr schnell lebhafte und fröhliche Gespräche entwickeln.
Im Schein der untergehenden Sonne genießen die Wassersportler Gegrilltes und Kaltgetränke, sitzen danach bis in die späte Nacht hinein im Kreis um  das Lagerfeuer, unterhalten sich über Erlebnisse, geben sich Tipps über beliebte Paddelreviere, planen Unternehmungen,  lernen die neuen Mitglieder und interessierte Gäste kennen und erfreuen sich dabei an der nächtlichen Stimmung der Südheide.
Am folgenden Morgen, nach dem gemeinsamen Frühstück um 9 Uhr, erfolgt der Aufbau der Schießanlagen für Luftgewehr und Bogenschießen, die Rennfahrer trainieren mit der Sportwartin Eike von Hartz und der Jugendwartin Regina Grussenmeyer  mit ihren Kajaks auf der Aller. Die  Kinder spielen auf dem weitflächigen Wiesengelände mit Bällen.
Etwa zwei Stunden lang stellen dann die Wassersportler unter sachkundiger Betreuung des Ehepaares Conny und Ralf Busch ihre Schießkünste mit dem Luftgewehr unter Beweis, wobei die  Wettkampf- und Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden.
Geduldig erklärt Heinrich Meyer den Schützen den Umgang mit Pfeil und Bogen, der mehr Geschick erfordert als zunächst erwartet.
Nach dem Mittagessen, das aus einer kräftigen Erbsensuppe besteht, für dessen Beschaffung die Vergnügungswartin Hannelore Rothfuß und ihr Mann Werner sorgte, erfolgt die Ehrung der ermittelten Majestäten.
Da sich der Vorsitzende der Kanu-Gesellschaft Celle, Olaf von Hartz,  auf einer Wettkampfveranstaltung für den Wildwasserrennsport auf Europaebene befindet, verkünden stellvertretend der Schriftwart Joachim Schuermann und der Kassenwart Rolf Meyer feierlich das mit Spannung erwartete Ergebnis des Wettschießens:
Kinderkönigin Greta Zietz, Jugendkönigin Laura Tiedt, Hauptkönigin Antje Rehefeld, Hauptkönig Heinrich Meyer,
Bogenschützenkönigin Regina Grussenmeyer, Bogenschützenkönig Heinrich Meyer, Bogenkinder- und  Jugendkönig Tjark Meyer.

Die beiden Vorstandsmitglieder ehren die Sieger mit Worten und Handschlag, hängen ihnen die Schützenketten um und  übereichen unter kräftigem Applaus aller Teilnehmer  als Anerkennung ein Sachgeschenk.
Mit der gemeinsamen Kaffeetafel endet das beliebte Schützenfest der Kanu-Gesellschaft Celle.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684



 

 

 

 

Jan Ole von Hartz erpaddelt Team- Silber bei Junioren EM

140719kl Classic Einzel 1Jan Ole von Hartz erpaddelte Team- Silber bei Junioren EM

Banja Luka: Jan Ole v. Hartz erkämpft bei seiner ersten internationalen Meisterschaft auf Anhieb eine Medaille. Zusammen mit Joshua Piaskowski ( Fulda) und Benjamin Koch ( Bonn) holte das Nachwuchstalent der Kanu- Gesellschaft Celle den Vizetitel im Team bei der Junioren Europameisterschaft im Wildwasserrennsport auf dem Vrbas bei Banja Luka / Bosnien -Herzegowina.  In der Einzelwertung gelang ihm mit Rang 5 in Classic ein hervorragendes Ergebnis, im Sprint- Einzel wurden die Erwartungen mit Rang 21 nicht ganz erfüllt.

Die Startplätze bei den Herren Junioren im KI waren auch in diesem Jahr hart umkämpft und so hatte bei der KGC niemand ernsthaft damit gerechnet, dass es Jan- Ole v. Hartz gleich in seinem ersten Jahr bei den Junioren gelingen würde, sich für die EM zu qualifizieren. Nach dem Überraschungssieg auf der Deutschen Meisterschaft, der mit der direkten Qualifikation verbunden war, mussten daher erst einmal schnellstens neue Trainingspläne aufgestellt werden, um die unverhoffte Saisonverlängerung erfolgreich meistern zu können.

Das ist offensichtlich gut gelungen, denn Jan- Ole v. Hartz zeigte vor allem im Classic eine ausgezeichnete Leistung. Souverän steuerte er mit gewohnt kräftigen und langen Schlägen sein Boot durch die wuchtigen Schwalle mit ihrem tückischen Schiebewasser, Pilzen und Strudeln. Als zweitbester Deutscher erpaddelte er mit einer hervorragenden Zeit den 5. Platz. Nur rund 6 Sekunden trennten ihn am Ende von einer Einzelmedaille. Mit dieser Leistung war ihm ein Startplatz in der KI Mannschaft sicher und damit verbunden eine gute Chance auf einen Medaillenrang.

 

140719kl Team Classic

 

Das Team der DKV mit Jan- Ole v. Hartz als Führungsfahrer wurde den hohen Erwartungen gerecht, lag sogar einige Zeit in Führung, bis ein fatales Missgeschick des Bonners Benjamin Koch beinahe die Medaillenhoffnungen in den Fluten des Vrbas versinken ließ. Der zeigte jedoch Kampfgeist, brachte sein Boot nach einer Kollision mit einem Felsen schnell wieder auf Kurs und die drei starteten eine unglaubliche Aufholjagt. Zwar konnten sie den Sieg der Franzosen nicht mehr verhindern, Silber wurde jedoch von den Tschechen zurückerobert.

Weniger Glück hatte v. Hartz im Sprint- Rennen. Im ersten Versuch gelang ihm zunächst ein hervorragender Lauf, bevor ein tückischer Strudel kurz vor dem Ziel das Boot aus der Spur warf und das Paddel förmlich nach unten zog. Die Kenterung war unausweichlich und damit lag nun alle Hoffnung auf dem zweiten Versuch, der zwar sicher ins Ziel gebracht wurde, aber insgesamt von der Linienführung her nicht optimal gelang. Damit war mehr als der 21. Rang im Sprint nicht zu erreichen.

Der eigens hinterhergereiste Trainer und Vater Olaf v. Hartz war dennoch zufrieden: „ Die direkte Qualifikation war schon eine Sensation; mit der Silbermedaille im ersten Jahr bei den Junioren sind alle Saisonziele deutlich übertroffen worden. Die Sprintstrecke ist tückisch und wegen der ständigen Veränderungen leider auch nicht fair, da hat Jan leider das Glück gefehlt!“

Vater und Sohn haben jetzt jedenfalls schon das nächste Ziel vor Augen: „ 2015 ist Junioren- Weltmeisterschaft in Amerika, da wollen wir auf jeden Fall hin!“ waren sich die Beiden einig.

Olaf v. Hartz,

Heinrichstr. 9,

29313 Hambühren

Tel: 05084 / 3920, Mobil: 0171 / 232 13 98,

 E- mail olaf.vonhartz@t-online.de

Internationale Oder-Fahrt 2014

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Die Oderfahrer der Kanu-Gesellschaft Celle

Celler Kanuten auf 10. Internationaler Sommer-Oder-Fahrt „ODRA 2014“
Neunzig Wanderpaddler aus den Niederlanden, Polen und Deutschland trafen sich in Breslau in Polen zum Start zu  der 10. Internationalen Sommer-Oder-Fahrt.
Aus Celle waren zwei Kanufahrer vom Paddel-Klub-Celle und neun von der Kanu-Gesellschaft Celle vertreten.
Nach der Besichtigung der Stadt Breslau am 20. Juni  erfolgte der Start am folgenden Tag zu der 513 Kilometer langen Strecke auf der Oder bis nach Stettin.
Die Wasserwanderer hatten hierfür 17 Tage mit 3 „Ruhetagen“ geplant, an denen sie Stadtbesichtigungen in Breslau, Frankfurt / O. und Stettin vornahmen, sowie eine Exkursion  durch den Nationalpark „Unteres Odertal“.
Die Naturfreunde übernachteten in eigenen Zelten auf Campingplätzen und stärkten sich täglich an einer warmen Mahlzeit. Sie legten in ihren Einer- und Zweierkajaks Tagesstrecken zwischen 25 bis 62 Kilometern zurück, wobei sie an 4 Tagen gegen kräftigen Nordwestwind anzupaddeln hatten.
Beim Ein- und Aussetzen der beladenen Boote nahmen alle Teilnehmer Rücksicht aufeinander und leisteten sich gegenseitig Hilfe.
Der älteste Paddler war 80 Jahre und die älteste Kanutin 79 Jahre alt.
Die Oder ist überwiegend unverbaut, es gibt keine Staustufen und so gut wie keinen Schiffsverkehr.
Eine Teilnehmerin aus Celle sprach aus, was wohl viele der Naturfreunde empfanden: „Es war schon ein tolles Bild, die Karawane von 90 Paddlern, die jeden Morgen ihr Zeltlager abbaute, alles in den Booten verstaute und dann auf der Oder davonglitt. Oder bedeutet Natur und Weite, unzählige Fischreiher, Adler, ja sogar Schwarzstörche und Biber in der Dämmerung –  und den fließenden Übergang von Wasser und Himmel.“

Die Tradition der Freundschafts-Oder-Fahrten gibt es seit über 40 Jahren. So soll die Internationale Sommer-Oder Fahrt der weiteren Entwicklung und der Pflege der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den polnischen und deutschen Wassersportlern dienen, den Kanuwanderern beider Länder die Naturschönheiten der einmaligen Oder-Auen-Landschaften und Kulturdenkmäler näher bringen. „Die Oder – der Fluss der uns verbindet!“ sagen die polnischen und deutschen Wasserswanderer.

Am vorletzten Abend werden die ältesten Teilnehmer auf einer Abschlussveranstaltung in Mescherin  geehrt, die Wassersportler erhalten die Oder-Wander-Medaille und der polnische und deutsche Fahrtenleiter als Dankeschön ein Präsent für die hervorragende Organisation.
Die abenteuerliche Oderfahrt hat die internationale Mannschaft zusammengeschweißt.
Ein sehr erfahrener Oder-Paddler aus Celle äußert sich am Ende des Unternehmens: „Das Wetter war in diesem Jahr durchwachsen, aber die Stimmung war immer sonnig und der Abschied nicht ganz tränenfrei.“


von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Distelkamp 14, Tel. 44684

Pfingstfahrt Magdeburg

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Foto:       KGC-Wanderpaddler auf der Elbe (Foto: Uli Lüdeke)

KGC-Pfingstlager der Kanuten

Fünfzehn Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle errichteten über Pfingsten   mit Zelten, Wohnwagen und Wohnmobilen ihr Basislager  auf dem Gelände des Kanu-Klubs Börde in Magdeburg, direkt an der Elbe. Dort wurden die Celler Wassersportler von ihren Magdeburger Sportkameraden herzlich willkommen geheißen. Diese hatten ihr  Bootshaus und das Gelände nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2013 wieder hergerichtet.

Vor dort aus unternahmen die Celler Wanderfahrer  täglich Kanutouren zwischen 30 und 40 Kilometern  Länge. Bei hochsommerlichen Temperaturen, leicht erhöhtem Wasserstand und flotter Strömung kamen sie mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 12 Kilometern pro Stunde gut voran.

Die Teilnehmer genossen das gemeinsame Frühstück und die geselligen Abende am Elbufer.
Außer den Wanderfahrten besuchten die Kulturfreunde den Magdeburger Dom,  das Kloster, die Magdeburger Altstadt und den Soleturm in Bad Salzelmen.

Alle Teilnehmer dankten ihrer Vergnügnungswartin Hannelore Rothfuß und ihrem Mann Werner für die Vorbereitung  dieser schönen Veranstaltung.

Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84