201004 Mühlengraben Rennen Wienhausen

Celler Kanuten räumen bei Heim- Nordmeisterschaft ab

Wienhausen: Auch wenn es trotz der Corona bedingten Einschränkungen viel Lob für das Organisationsteam der Kanu- Gesellschaft für die hervorragend ausgerichtete Norddeutsche Meisterschaft gab, auf dem Wasser waren die Celler Paddler denkbar schlechte Gastgeber. Obwohl der Heimvorteil auf der Ausweichstrecke nicht so groß war, wie er auf der Lachte gewesen wäre, zeigten sich die Celler Zugpferde zwei Wochen vor den Deutschen Meisterschaften in hervorragender Verfassung. Erfolgreichster Celler war ausgerechnet Organisationsleiter Olaf v. Hartz mit 5 Siegen, gefolgt von Tom Koschel der 4 Nord-Titel nach Celle holte. Alina Zimmer und Lisbeth Antons stehen dreimal ganz oben in der Ergebnisliste, Ina Koschel zweimal und Alva Blomma Diepen, Wiebke Overbeck, Elke Zietz sowie Nelson Wasilewski steuerten weitere Meistertitel bei.Olaf v. Hartz auf der Gewinnerspur

Das hervorragend eingespielte Ausrichterteam hielt seinem Chef während der Rennen wieder den Rücken bestens frei, so, dass der sich voll und ganz aufs Paddeln konzentrieren konnte. Der Erfolg ließ dann auch nicht lange auf sich warten, sowohl im Classic als auch im Sprint konnte Olaf v. Hartz die Titel im K1 und C1 für sich verbuchen. Als krönenden Abschluss gab er dann noch zusammen mit Lukas Gierenz eine Lehrstunde im Mannschaftsfahren, mit der die beiden bei den Herren K1 Mannschaften im Classic das hoch favorisierte Team aus Hamburg auf Rang zwei verwiesen konnten. Dazu gab es für den Altmeister dann noch Platz 3 im C1 Sprintteam und Platz 4 in der K1 Sprintmannschaft. Knud Zietz paddelte im Rennen der K1 Masters C jeweils auf Platz 4 in Sprint und Classic.

Knut Zietz auf dem Mühlenkanal

Der in diesem Jahr für Hamburg startende Hermannsburger Tobias Zimmer ist zusammen mit Finn Hartenstein im K1 Herren Norddeutscher Meister geworden.  Im Classic-Team gewann er die Bronzemedaille und noch Platz 4 im Classic-Einzel.

Tobias Zimmer im Einzelrennen

Auch Tom Koschel bleibt in der Erfolgsspur. Im Feld der K1 Schüler A ließ der seiner Konkurrenz weder in Sprint noch auf der langen Strecke auch nur die Spur einer Chance. Souverän paddelte er über beide Distanzen zum Titel. Damit fiel ihm natürlich auch wieder die Aufgabe zu, die K1 Schüler Mannschaft zu führen die er gewohnt perfekt löste. Zusammen mit Nelson Wasilewski sprintete er ebenso zum Nordtitel wie er am nächsten Tag im Classic mit Lisbeth Antons die Meisterschaft bei den Schüler- Classic- Teams holte. Lisbeth Antons dominierte einmal mehr die norddeutsche Konkurrenz im Feld der weiblichen Schüler A, sie holte sich ebenfalls Sieg und Titel auf beiden Distanzen. Nelson Wasilewski wurde bei den A- Schüler sowohl im Sprint als auch im Classic jeweils 4. In der Einzelwertung.

Tom Koschel…

… Nelson Wasilewski…

… Lisbeth Antons  die drei schnellen Schüler auf dem Mühlengraben

Ina Koschel konnte auf Ihrem ersten Rennen ebenfalls mit tollen Leistungen überzeugen, in einsamen Rennen paddelte sie jeweils zum Sieg bei den Schülerinnen C.

Das Team der jungen Damen musste, wie befürchtet, ohne die immer noch erkrankte Greta Zietz auskommen, präsentierte sich aber dennoch in Sieglaune. Alina Zimmer wurde ihrer Favoritenrolle hervorragend gerecht, sie dominierte die Einzelrennen der Juniorinnen K1 und siegte im Sprint und im Classic. Bei den Juniorinnen Teams im Classic bewies Sie einmal mehr hervorragenden Qualitäten als Mannschaftfahrerin, mit hervorragender Taktik lies sie die noch jugendliche Alva Blomma Diepen förmlich über sich hinauswachsen und fuhr so zu Ihrem dritten Gold. Dazu gab es zusammen mit Janina Waitz noch die Vizemeisterschaft im Sprintteam.

Alina Zimmer….

… Alva Blomma Diepen…

…. Janina Waitz fuhren den anderen Juniorinnen davon.

Alva Blomma Diepen hatte bei ihrer ersten Norddeutschen Meisterschaft mit zwei dritten Plätzen in der weiblichen Jugend K1 eigentlich die Erwartungen schon mehr als erfüllt, das Team Gold bescherte ihr als Lohn für eine unglaublich kämpferische Leistung einen Einstand nach Maß.

Sina Stumpf, erst kürzlich vom Rudern zu denen gewechselt, die sehen wo sie hinfahren, konnte sich bei ihrer ersten Abfahrtsregatta überzeugend präsentieren.

Sina gewann neben zwei 5. Plätzen in der Einzelwertung der weiblichen Jugend K1 zusammen mit Alva- Blomma Diepen noch Team- Bronze im Sprint. Janina Waitz holte zu ihren Team- Erfolgen noch die Vizemeisterschaft bei den Juniorinnen im Sprint und Classic, Leonie Münchow fuhr nach überstandener Krankheit auf Rang 4 im Classic der Juniorinnen und zusammen mit Elke Zietz zur Vizemeisterschaft bei den Damen – Teams im Classic. 

Eike von Hartz …

—Elke Zietz …

… und Wiebke Overbeck – die drei schnellen Damen der KGC

Elke Zietz konnte vor allem auf der langen Strecke überzeugen und dort den Titel bei den K1 Damen Masters nach Celle holen außerdem sprintete sie im gleichen Feld noch zu Bronze. Der Sprintsieg ging an Wiebke Overbeck, vor Eike v. Hartz die damit den Celler Erfolg die den Damen Masters komplett machte. Sie holte dazu auch noch die Vizemeisterschaft in der Classic – Einzelwertung und zusammen mit Wiebke Overbeck Silber bei den Damen Sprintteams. 

Auch wenn wegen des Infektionsschutzes die übliche große Siegerehrung diesmal nicht stattfinden konnten und stattdessen die Preise und Urkunden geschlossen an die Vereine übergeben werden mussten und trotz der erneuten Verlegung auf den Mühlengraben, am Ende freuten sich alle Teilnehmer, dass es überhaupt noch möglich war, 2020 die Norddeutschen Titel auszufahren. Organisationsleiter und KGC- Trainer Olaf v. Hartz war ebenfalls hochzufrieden: „Nach solch einen Wochenende kann man nur allen Beteiligten danken: Dem Orga-Team für eine perfekt durchgeführte Regatta, den Teilnehmern und Betreuern für Ihre Disziplin und die vorbildliche Einhaltung des Hygiene- Konzeptes und natürlich den Celler Sportlern für Ihren Trainingsfleiß in den ungewissen Zeiten.“

Der Fokus der Celler Kanuten liegt nun auf den Deutschen Meisterschaften auf Prüm und Sauer in zwei Wochen. Nachdem Luxemburg nun erneut Risikogebiet ist, wurde der Sprint zurück nach Deutschland verlegt, ansonsten geht der Ausrichter aber noch davon aus, dass die nationalen Titelkämpfe, wie geplant, stattfinden können. Die Celler Kanuten haben jedenfalls gezeigt, dass sich Kanu- Rennen und Infektionsschutz gut unter einen Hut bringen lassen.

Text:  Olaf v. Hartz                                                                                                            Heinrichstr. 9 / 29313 Hambühren / Tel: 05084 3920 (p), 05141 42088 (d)  

Fotos:  Joachim Schuermann     -Kanu-Gesellschaft-Celle-

KGC Jugend im September 2020

Paddeln trotz Corona möglich

Die schönen Sommertage haben die Jugend- und SUP-Sparte der KGC immer wieder auf die Aller gelockt. Da Paddeln ja keine Kontaktsportart ist und die Abstände zwischen den Sportlern gut eingehalten werden, geht es oft aufs Wasser. Die folgenden Bilder geben einen Eindruck davon wieder

201003 Maschsee SUP-CUP

Kanu-Gesellschaft-Celle erfolgreich beim Stehpaddeln SUP

Zum 2. Maschsee SUP-CUP 2020 fanden sich am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, 83 Stehpaddler aus ganz Deutschland in Hannover ein. Bei dieser Veranstal-tung, die als Niedersachsenmeisterschaft gilt, werden Rennen über die Distanzen        10 km, 5 km und 3 km ausgetragen unter Berücksichtigung von Altersklassen. Teilnehmen können Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder in den Rennklassen Longdistance, Funrace und Kidsrace.

Beim Hauptrennen über 10 km, wird der Maschsee zwei Mal umrundet. Hier gelang es Henning Rothfuß von der Kanu-Gesellschaft Celle bei der Rennklasse „Longdistance Masters B“ mit 1 Stunde, 8 Minuten und 26 Sekunden den zweiten Platz zu erringen. Den ersten Platz dieser siebenköpfigen Renngruppe erreichte ein Stehpaddler aus Altwarmbüchen mit 1 Stunde, 6 Minuten und 37 Sekunden.

Die Siegerehrung erfolgte unter Einhaltung der Hygieneregeln mit dem Tragen von Masken. Für alle Teilnehmer gab es dank zahlreicher Sponsoren ausreichend Preise. Eine Zuschauerin äußert sich begeistert: „Das war eine gelungene Veranstaltung, für die Zuschauer ein interessantes Erlebnis und die Verpflegung war super“.

Die Kanu-Gesellschaft freut sich über die sportlichen Erfolge auf dem Maschsee, bei denen die KGC-Stehpaddler bereits im letzten Jahr beim 1. Maschsee SUP-CUP beachtliche Leistungen erreichen konnten.

Von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

200927 WW Rennen in Sömmerda

Tom Koschel holt 4 Siege in Sömmerda

Sömmerda: Das Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft Celle bleibt weiterhin auf Erfolgskurs. Drei Wochen vor der Deutschen Meisterschaft konnten sich die Celler Kanuten auf dem Wildwasserkanal in Sömmerda erneut hervorragend in Szene setzen. Tom Koschel konnte sich gleich viermal ganz vorn platzieren, Altmeister Olaf v. Hartz steuerte zwei Einzelsiege bei, Lisbeth Antons und Nelson Wasilewski holten je zweimal Team- Gold und auch Alina Zimmer, Greta Zietz und Janina Waitz konnte einen Mannschaftssieg erpaddeln.

Tom Koschel war auch in Sömmerda im Feld der KI Schüler A nicht zu schlagen. Sowohl im Classic als auch im Sprint konnte er in spannenden Duellen Hauptkonkurrent Ole Matti Wiegers (Hamburg) Paroli bieten und so den Sieg nach Celle holen. Doch damit nicht genug, zusammen mit Nelson Wasilewski und Lisbeth Antons holte er auch noch die Siege im Teamsprint und bei den Classic- Mannschaften. Lisbeth Antons hatte sich zuvor mit starken Leistungen bei den Schülerinnen A KI für das Team empfohlen, sie konnte in der Einzelkonkurrenz jeweils Silber im Sprint und Classic für sich verbuchen. Nelson Wasilewski zeigte im ersten Jahr bei den A- Schülern wieder solide Leistungen und landete damit sowohl im Sprint als auch im Classic auf Rang 5.

Tom Koschel auf dem „Kanal“

Altmeister Olaf v. Hartz sorgte gleich im ersten Sprintlauf einen Auftakt nach Maß, der ihm die Führung und den Sieg bei den KI Masters einbrachte. Auch im Classic paddelte er Meter für Meter der Konkurrenz davon zu seinem zweiten Sieg. Dazu gab es für ihn dann noch eine Silbermedaille mit der KI Herren- Sprintmannschaft des Landes- Kanu- Verbandes Niedersachsen.

Bei den KI Juniorinnen war die die deutsche Spitze fast vollständig in Sömmerda vertreten, hier geht es ja in drei Wochen auch nicht nur um die nationalen Titel, sondern auch um die Fahrkarten zur Junioren- EM im November. Am besten konnte sich wieder einmal Greta Zietz gegen die starke Konkurrenz behaupten, sie präsentierte sich in ihrem ersten Juniorenjahr mit zweiten Plätzen sowohl im Sprint als auch im Classic als hervorragende Kombiniererin. Auch Alina Zimmer darf sich noch Hoffnungen auf eine erfolgreiche Qualifikation machen: nach einem nicht ganz optimalen 1. Versuch konnte sie im Sprint mit einem deutlich verbesserten 2. Lauf noch auf Rang 5 vorfahren, im Classic landete sie direkt hinter Greta Zietz auf dem Bronzerang. Janina Waitz fuhr im gleichen Feld auf Rang 5 im Classic und Platz 7 im Sprint. In der Mannschaftwertung konnten die drei im Classic dann auch noch einen weiteren Sieg nach Celle holen, im Sprint wurden sie zweite in der Teamwertung. 

KGC- Teamchef Olaf v. Hartz zeigte sich sichtlich zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge: „Wir wollten in Sömmerda sehen, wie gut unsere Sportler nach den Einschränkungen dieses Jahres noch im Wildwasser unterwegs sind. Es hat sich gezeigt, dass sie das Spiel mit den Wellen und Strömungen nicht verlernt haben, dennoch war es sicher gut, das noch einmal in einem Wettkampf abzufordern.“ so sein Fazit.

Derweil laufen in Celle die Vorbereitungen für die Norddeutschen Meisterschaften, die in diesem Jahr wegen des niedrigen Wasserstandes definitiv wieder auf dem Wienhäuser Mühlengraben statt auf der Lachte stattfinden müssen. Auch hier sorgt das Corona- Virus für einige Einschränkungen: Gerade in Wienhausen böten sich eigentlich ideale Bedingen für Zuschauer, den Sprint zu verfolgen, doch die müssen wegen der Abstandsregeln in diesem Jahr leider zuhause bleiben. Auch auf eine Siegerehrung und den Verpflegungsstand für die Teilnehmer wird aus Sicherheitsgründen verzichtet. „Das alles ist schade, aber wir sind froh, dass wir wenigstens unsere Meister ausfahren können“ so Organisationsleiter Olaf v. Hartz.

Auch die Ausrichter der Deutschen Meisterschaften Mitte Oktober müssen möglicherweise noch einmal umplanen. Der DM- Sprint sollte eigentlich auf dem Wildwasserkanal in Diekirch stattfinden, doch der liegt in Luxemburg und das ist aktuell ja einmal wieder Corona – Risikogebiet. Es bleibt also spannend bis zum letzten Paddelschlag der Saison.

Olaf v. Hartz  / Heinrichstr. 9 / 29313 Hambühren / Tel: 05084 3920 (p), 05141 42088 (d)  

   

200913 WW-Rennen Köln

Lisbeth Antons und Tom Koschel holen Doppelsiege auf dem Rhein in Köln  

Köln: Eine Woche nachdem vor allem die jungen Damen auf dem Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft Celle fulminant in die verkürzte Saison gestartet sind, waren es beim 48. Abfahrtsrennen um das große Wappen von Köln auf dem Rhein die Jüngsten, die ganz oben auf dem Treppchen standen. Lisbeth Antons und Tom Koschel konnten sich jeweils gleich zweimal an die Spitze ihrer Felder setzen, Altmeister Olaf v. Hartz wurde zweimal zweiter, Alina Zimmer zweimal dritte und Greta Zietz holte einmal Silber.

Das man die Zeit von Lock- Down und Home-Schooling durchaus sinnvoll nutzen kann, bewiesen die beiden Jüngsten im Team, Lisbeth Antons und Tom Koschel. Beide konnten sich gegenüber den Ergebnissen vom letzten Herbst enorm verbessern und in Köln mit Leistungen auftrumpfen, die so niemand erwartet hatte. Lisbeth Antons ließ sowohl auf der technisch recht anspruchsvollen Sprintstrecke, als auch über die Classic- Distanz der Konkurrenz keine Chance und fuhr im Rennen der Schülerinnen A KI jeweils souverän zum Sieg. Auch Tom Koschel hatte seine Gegner bei den Schülern A sicher im Griff, obwohl er ebenfalls in Sprint und Classic schnellster seine Feldes war, gab es im Classic dann für ihn eine böse Überraschung: Wegen nicht mehr gänzlich aufzuklärender Probleme mit seiner Startberechtigung nahm ihn der Hauptschiedsrichter nachträglich aus der Wertung, Tom ist damit auf der langen Strecke nur „inoffizieller Sieger“ geworden.

Lisbeth Antons im Rennen

 

KGC- Teamleiter Olaf v. Hartz haderte wegen dieser Panne vor allem mit sich selbst: „ Das ist mir beim Abgleich der Listen einfach durchgerutscht, als es in Köln dann aufgefallen ist, war es leider zu spät, die Entscheidung ist korrekt, der Fehler lag bei uns, schade dass hier der junge Sportler unter meinem Missgeschick leiden muss!“ Auf dem Wasser lief es für den KGC- Altmeister dann im Wesentlichen nach Plan, hinter den Kölner Lokalmatador und Ausnahmesportler Markus Gickler fuhr von Hartz sowohl im Sprint als auch im Classic auf den Silberrang.
Im Feld der KI Juniorinnen wollen sich Alina Zimmer und Greta Zietz nach Ihren Erfolgen auf der Junioren – WM 2019 natürlich auch für die Junioren – EM 2020 qualifizieren und so war man sehr gespannt, wie die beiden sich gegen die sehr starke westdeutsche Konkurrenz auf deren Heimstrecke würden behaupten können. Im Sprint gelang das etwas überraschend Alina Zimmer am besten, die mit einem schnellen ersten Lauf den dritten Rang auf der recht langen Kurzstrecke für sich klar machen konnte. Greta Zietz fuhr direkt dahinter auf Platz 4 im Sprint, trumpfte dafür aber auf der langen Strecke auf. Zwar konnte sie der Kölnerin Rosa Deinert auf deren Heimstrecke den Sieg nicht streitig machen, Gretas unglaublich schnelle Zeit reichte aber zu einem sicheren zweiten Rang im Classic, Alina Zimmer holte direkt dahinter Bronze.    
Nach diesen erfreulichen Auftaktergebnissen sieht KGC- Teamleiter v. Hartz seine Mannschaft auf einen guten Weg für die anstehenden Meisterschaften und Qualifikationen: „Die Ergebnisse liegen im Soll, unsere Sportler haben die Corona- Pause gut genutzt und sind entsprechend gut gerüstet für die Vergabe der DM- Medaillen und EM- Startplätze Mitte Oktober! Zuvor gibt es noch ein weiteres Testrennen in Sömmerda Ende September und die Norddeutschen Meisterschaften in Celle am 03. / 04. Oktober.   
Olaf v. Hartz
Heinrichstr. 9
29313 Hambühren
Tel: 05084 / 3920 (p), 05141 / 42088 (d)   

200906 WW-Rennsport Bad Schwartau

Alina Zimmer und Olaf v. Hartz starten mit Doppelsieg in die verkürzte Kanu- Saison

Bad Schwartau: Traditionell ist der Schwartau Abfahrtslauf der Auftakt für die Herbstsaison im Kanu- Wildwasserrennsport, im Corona Jahr 2020 sogar das erste Rennen im Norden überhaupt und damit Startschuss in eine Rennsaison, in der mit viel Improvisation und Engagement versucht wird, zu retten, was noch zu retten ist. Die angereisten Aktiven der Kanu- Gesellschaft Celle konnten auf der Schwartau erstmals zeigen, dass sie auch in der „Corona- Pause“ am Ball geblieben sind und intensiv trainiert haben. Alina Zimmer und Olaf v. Hartz starteten mit Doppelsiegen optimal in die Saison, weitere Siege steuerten Greta Zietz und Eike v. Hartz bei.

Alina in ihrem Element

Wegen der beengten Platzverhältnisse an der Sprintstrecke hatten sich die Organisatoren im Vorfeld entschlossen, nur ein Classic- Rennen anzubieten, weil nur im Zielbereich der „Langstrecke“ an der Hobbersdorfer Mühle ausreichend Platz für die Einhaltung der Abstandsregeln vorhanden war.

Einmal mehr sorgten vor allem die jungen Damen für die größten Erfolge bei den Celler Kanuten. Im Rennen der Juniorinnen K1 machten die vier Starter aus Celle Sieg und Platz unter sich aus. An der Spitze gab es wieder einmal ein spannendes Duell zwischen den beiden Nationalmannschaftspaddlerinnen Alina Zimmer und Greta Zietz, bei dem am Ende diesmal Alina Zimmer knapp die Nase vorn hatte und mit sehr schneller Fahrzeit den Sieg nach Celle holte. Rund zwei Sekunden dahinter paddelte Greta Zietz, ebenfalls pfeilschnell, auf Rang zwei. Bronze ging an den KGC- Neuzugang Janina Waitz, Leonie Münchow machte mit Platz 4 den KGC- Erfolg komplett.

Im Feld der weiblichen Jugend K1 konnte Alva Blomma Diepen nun endlich Ihr erstes Rennen fahren und wie sich zeigte, hat sie die Zeit, in der keine Regatten gefahren werden konnten, sehr gut genutzt. Ihr gelang gegen starke Konkurrenz mit einer schnellen Zeit auf Anhieb ein beachtlicher dritter Platz. Auch Eike v. Hartz ist gut über die lange Wettkampfpause gekommen, sie konnte das Rennen der K1 Damen Masters für sich entscheiden. 

Angesichts der hervorragenden Einzelzeiten ging es im Rennen der K1 Juniorinnen und Damen- Mannschaften nur noch darum, wie groß der Vorsprung wohl werden würde, mit dem Alina Zimmer und Greta Zietz dem Feld davon fahren, am Ende holten die beiden mit fast einer Minute Vorsprung den Sieg nach Celle. Alva Blomma Diepen und Janina Waitz starteten erstmals zusammen in der Mannschaft und machten auf Anhieb Ihre Sache sehr gut, sie erkämpften Rang zwei bei den Juniorinnen- Teams. Eike v. Hartz und Leonie Münchow zeigten ebenfalls eine gute Teamleistung, sie landeten auf Platz 4 in der Mannschaftswertung. Platz 2 im Feld der Juniorinnen C2 für Greta Zietz und Janina Waitz rundeten die hervorragende Erfolgsbilanz der „schnellen Celler Mädels“ ab

Bei den Schülern A vertrat diesmal nur Nelson Wasilewski die Farben der KGC, er konnte bei seinem ersten Rennen in dieser Altersklasse auf Anhieb Anschluss an die Spitze finden und Platz 3 erkämpfen.

Altmeister Olaf v. Hartz knüpfte ebenfalls nahtlos an seine „Vor- Corona – Leistungen“ an: Sowohl im K1 als auch im C1 ließ er einmal mehr nichts anbrennen und verbuchte jeweils den Sieg für sich, besonders im Kajak fuhr er der norddeutschen Konkurrenz mit großen Abstand souverän davon. Zusammen mit Florian Wasilewski paddelte v. Hartz dann noch auf Platz 3 bei den K1 Herren – Teams. Tobias Zimmer konnte, in diesem Jahr für Hamburg startend, Rang 4 bei den Herren K1 und Platz 2 bei den K1 Herren – Mannschaften erpaddeln.

Olaf im Kampf mit dem Wasser

Wenn die weitere Entwicklung den Verantwortlichen nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht, liegen vor den Wildwasserrennsportlern der KGC nun doch noch einige anspruchsvolle Aufgaben. Nach Aufbaurennen in Köln und Sömmerda will man am ersten Oktober- Wochenende in Celle um die Norddeutschen Meistertitel paddeln, bevor Mitte Oktober dann die Deutschen Meisterschaften auf Prüm und Sauer nachgeholt werden sollen. Dabei werden dann auch die Fahrkarten für die Junioren- Europameisterschaften in Slowenien Anfang November verteilt.

Für den traditionellen Lachte – Abfahrtslauf müssen die Celler Kanuten allerdings „nebenbei“ auch noch einige Schwierigkeiten überwinden, dabei scheint das Hygiene- Konzept im Moment das kleinste Problem zu sein. „Unser Sport findet kontaktlos im Freien ohne Zuschauer statt, da ist die Sicherstellung der Abstands- und Hygieneregeln eine vergleichsweise leicht zu lösende Aufgabe.“ ist sich Organisationsleiter Olaf v. Hartz sicher. Probleme bereitet vor allem der immer noch sehr niedrige Wasserstand auf der Lachte und auch naturschutzfachlich sind noch nicht alle Details geklärt. Es bleibt daher abzuwarten, ob die Rennen auf der schönen und technisch anspruchsvollen traditionellen Rennstrecke zwischen Lachendorf und der „Blauen Brücke stattfinden können oder ob auf eine weniger attraktive Strecke ausgewichen werden muss.   

 

Olaf v. Hartz //  Heinrichstr. 9  //  29313 Hambühren

Tel: 05084 / 3920 (p), 05141 / 42088 (d)  

Kanu-Gesellschaft Celle ist vielseitig aktiv

Die großen Gemeinschaftsfahrten mit anschließendem gemütlichen Beisammensein am ZIelort und die geselligen Zusammenkünfte im Bootshaus der Kanu-Gesellschaft Celle in der Fritzenwiese sind in der Zeit der Corona-Krise nicht möglich.
Aber das Paddeln in kleinen Gruppen unter Beachtung der Regeln des Deutschen Kanu-Verbandes ist nicht verboten, sondern aus gesundheitlichen Gründen sogar erwünscht.
So unternahmen in dieser Saison mehrere Ehepaare der KGC ausgedehnte und mehrtägige und-wöchige Gepäcktouren auf der Weser, der Elbe und der Oder.
Dabei verstauen die Wanderpaddler das Zelt, die Schlafsäcke und Luftmatratzen, einen Rolltisch und zwei Klappstühle, die Wechselwäsche und andere Utensilien in ihrem Zweierkajak und übernachten auf Campingplätzen am Ufer des Flusses und in Kanuvereinen.

Kanutin der Kanu-Gesellschaft Celle auf dem Campingplatz in Hohensaaten / Brandenburg an der Oder

Auch die Daheimgebliebenen nutzten die sonnigen und langen Sommertage oder -abende für einen Ausflug mit dem Einer- oder Zweierkajak vom Anleger des Bootshauses aus, fuhren gegen die sehr sanfte Strömung bis Altencelle oder bis Osterloh, um dann wieder die Rückkehr anzutreten.
Andere wiederum legten ihre Kajaks auf das Auto und ließen sich mit der Strömung auf der Lachte, der Oker, der Örtze oder der Böhme treiben und genossen dabei die Schönheit und Ruhe der vorbeigleitenden Heidelandschaft, sofern der Wasserstand dieses erlaubte.
Die Jugend der Kanu-Gesellschaft trifft sich seit Mitte Juni an jedem Montag von 16 Uhr bis 18 Uhr im Bootshaus, um unter Betreuung des KGC-Jugendwartes Malte Neelen das Paddeln zu lernen. Sie starten von dort aus mit den Jugendbooten zu kleinen Fahrten auf der Aller.
„Immer beliebter wird das Stehpaddeln in der Kanu-Gesellschaft“, erklärte der KGC-SUP-Wart Jan Erdmann. Die am Stehpaddeln Interessierten können hier die neue Sportart „Stand Up Paddling“ anwenden und bei Bedarf erlernen.
Die Wildwasserrennabteilung hat mit ihrem Trainer Olaf von Hartz durch die ganze Saison regelmäßig ihre Trainingsfahrten absolviert und am letzten Wochenende auf dem traditionellen Schwartau Abfahrtslauf („Lübecker Marzipantortenrennen) bedeutende Erfolge erzielen können.


Text von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44684
Foto von Uli Lüdeke:

Wichtige Mitteilungen !

KGC Corona Bootshaus Regeln

1. Erlaubt ist:

  • Ein Boot / SUP- Board aus der Bootshalle zu holen
  • Am Bootssteg der KGC (oder woanders) einzusteigen, auf der Aller zu paddeln und anschließend dort auch wieder auszusteigen
  • Das Boot / Board zurück in die Halle zu legen

2. Dabei ist zu beachten:

  • Es darf in Gruppen gepaddelt werden, wegen der Abstands- regeln sollte die Gruppengröße aber bei max. 10, besser 5 Menschen liegen!
  • Es ist zu jeder Zeit ein Mindestabstand von 2,00 m einzuhalten
  • Wegen des Mindestabstandes wird nur in Einern gepaddelt werden können!
  • Regelmäßig Hände waschen, Husten und Niesen nur in die Armbeuge
  • Personen mit Symptomen, die auf Corona hinweisen könnten, dürfen das Bootshaus nicht betreten 
  • Der Aufenthalt im Bootshaus ist auf das unbedingt notwen-dige Zeitmaß zu begrenzen

3. Verboten ist:

  • Jede Nutzung des Bootshauses über Punkt 1. hinaus
  • Die Nutzung des Hantelraums
  • Die Nutzung der Umkleideräume und der Duschen
  • Jede Ansammlung oder Zusammenkunft, soweit diese nicht in direktem Zusammenhang mit der Sportausübung stehen. 

Celle, 13.05.2020

gez. Olaf v. Hartz 1. Vorsitzender

Begrenzte Wiederöffnung des Bootshauses für den Sportbetrieb

Nachdem inzwischen durch den Landkreis Celle klargestellt wurde, dass auch auf der Aller in Gruppen gepaddelt werden darf, können wir endlich wieder einen begrenzten Sportbetrieb aufnehmen.

Ab sofort ist es wieder erlaubt, auch in Gruppen im Außenbereich des Bootshauses und auf den Gewässern Sport zu treiben. Dabei ist jederzeit ein Abstand von mindestens 2,00 m zu anderen Menschen einzuhalten! Dazu darf natürlich auch Sportgerät aus dem Bootshaus geholt und dorthin wieder zurückgebracht werden.

Dabei sind die sonstigen Regeln zu „Corona“ weiterhin strikt einzuhalten. Die wichtigsten sind:

  • Kontaktbeschränkungen: Ansammlungen und Zusammenkünfte sind auf dem Bootshausgelände sind nur im Rahmen des Sporttreibens erlaubt, darüber hinaus strikt verboten! Der Aufenthalt im Bootshaus und auf dem Vereinsgelände ist auf das unbedingt notwendige Zeitmaß zu begrenzen!
  • Abstandsregeln: Es ist grundsätzlich jederzeit ein Abstand von mindestens 2,0 m zu anderen Personen einzuhalten. Dies gilt sowohl auf dem Wasser, als auch für den Aufenthalt im Bootshaus und auf dem Vereinsgelände. Es wird daher nur in Einern gepaddelt werden können!
  • Hygieneregeln: bitte an regelmäßiges Händewaschen denken. Husten und Niesen nur in die Armbeuge! Kanuten mit Erkrankungssymptomen, die auf eine Erkrankung an Covid 19 hindeuten könnten, dürfen das Bootshaus nicht betreten!
  • Umkleiden / Duschen: Die Umkleideräume und die Duschen sind gesperrt. Umziehen und Duschen sollen zuhause stattfinden!
  • Sport im Inneren: Sportaktivitäten im Bootshaus sind verboten, das gilt insbesondere auch für den Hantelraum!

Um die Abstandsregeln einhalten zu können, werden wir mit kleineren Gruppen arbeiten müssen. Deshalb sollten sich Interessierte bei den jeweiligen Übungsleitern vorher anmelden, damit die Teilnehmerzahl notfalls limitiert und Gruppen ggf. geteilt werden können. Für Aktivitäten vom Bootshaus aus sollte eine Gruppengröße von 10 Personen nicht überschritten werden, besser wäre eine Zahl um 5 Teilnehmer. Die Sportangebote werden derzeit den Gegebenheiten angepasst und dann auf der Homepage veröffentlicht.    

Die Regelungen sind im Interesse aller strikt einzuhalten. Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit Bußgeld geahndet werden kann. Darüber hinaus kann der Vereinsvorstand gemäß Satzung ein Hausverbot gegen Mitglieder verhängen, die sich nicht an die Auflagen halten! 

Hambühren, 14.05.2020

gez. Olaf v. Hartz

1. Vorsitzender

Klarstellung zur Zulässigkeit von Kanusport vom Bootshaus aus

Zu der bisher nicht eindeutig geklärten Frage, inwiefern individuelles Kanusporttreiben vom Bootshaus aus zulässig ist, gibt es inzwischen eine Klarstellung seitens der Landesregierung, deren Sichtweise nach Mitteilung des Krisenstabs Corona auch vom Landkreis Celle geteilt wird. Der Landkreis hat uns hierzu per Mail am 28.04.2020 folgendes mitgeteilt:

„Es ist zulässig, sich ein Boot oder Vereinsboot aus dem Lagerraum des Vereins zu holen, es zu Wasser zu lassen und damit unterwegs zu sein. Diese Einzelaktivitäten sind über § 3 Nr. 1 der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona Virus vom 17.04.2020 (Nds. GVBl. S 74) gedeckt“.

Somit ist es ausdrücklich erlaubt, das Bootshaus zu betreten, ein dort lagerndes Boot aus der Halle zu nehmen, mit diesem am vereinseigenen Steg einzusetzen, damit auf der Aller zu paddeln, anschließend am KGC- Steg wieder auszusetzen und das Boot zurück in die Halle zu legen. Jede weitere Nutzung des Bootshauses ist aber weiter verboten! Dies gilt vor allem für den Kraftraum, die Umkleideräume, die Duschen und die Versammlungsräume. Der Aufenthalt im Bootshaus ist auf das für die sportliche Aktion unbedingt notwendige Maß zu beschränken!

Auch die sonstigen Regeln zu „Corona“ sind weiterhin strikt einzuhalten. Die wichtigsten sind:

  • Kontaktbegrenzungen: Es darf nur allein oder mit maximal einer weiteren Person gepaddelt werden. Ausnahme sind Personengruppen, deren Mitglieder alle aktuell in einer Hausgemeinschaft leben! Dies gilt auch für Zusammenkünfte und Ansammlungen von Personen im Bootshaus und auf dem Vereinsgelände!
  • Abstandsregeln: Es ist grundsätzlich jederzeit ein Abstand von mindestens 1,5 m, besser 2,0 m zu anderen Personen einzuhalten. Dies gilt sowohl auf dem Wasser, als auch für den Aufenthalt im Bootshaus und auf dem Vereinsgelände. 
  • Hygieneregeln: bitte an regelmäßiges Händewaschen denken. Husten und Niesen nur in die Armbeuge! Kanuten mit Erkrankungssymptomen, die auf eine Erkrankung an Covid 19 hindeuten könnten, dürfen das Bootshaus nicht betreten!

Die Regelungen sind im Interesse aller strikt einzuhalten. Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit Bußgeld geahndet werden kann. Darüber hinaus kann der Vereinsvorstand gemäß Satzung ein Hausverbot gegen Mitglieder verhängen, die sich nicht an die Auflagen halten! 

Hambühren, 28.04.2020

gez. Olaf v. Hartz

  1. Vorsitzender

Klarstellung als *.pdf

Neuregelung der sportlichen Betätigungsmöglichkeiten im Freien

Aufgrund der Allgemeinverfügung des Landes Niedersachsen zur Beschränkung von Kontakten vom 23.03.2020 sind die Ausführungen zur Möglichkeit der Sportausübung im Freien vom 18.03.2020 wie folgt anzupassen:

  1. Es ist nunmehr klargestellt, dass die individuelle Ausübung von Sport im Freien grundsätzlich erlaubt ist.
  2. Sport und Bewegung im Freien sollen möglichst allein oder zusammen mit Menschen stattfinden, die ohnehin in häuslicher Gemeinschaft leben.
  3. Es darf auch mit maximal einer Person gemeinsam Sport im Freien getrieben werden, die nicht mit der anderen Person in häuslicher Gemeinschaft lebt. Dabei ist zu jeder Zeit ein Mindestabstand von 1,5 – 2 m einzuhalten.
  4. Im übrigen gelten die Regelungen zur Schließung des Bootshauses vom 18.03.2020 weiterhin.

Grundsätzlich kann also weiterhin auch gepaddelt werden, wenn die vorstehenden Regeln eingehalten werden. Es ist dabei aber auf folgendes hinzuweisen:

  • Es ist grundsätzlich mit einem erhöhten Risiko verbunden, allein paddeln zu gehen, besonders angesichts der momentan noch recht winterlichen Bedingungen. Solche Fahrten sollten nur von Sportlern erwogen werden, die die notwendige Erfahrung verfügen, ihr Boot absolut sicher beherrschen und die absolut gesund sind. Ansonsten sollte die grundsätzlich zu empfehlende Bewegung an frischer Luft in anderer Form erfolgen!
  • Wer zusammen mit einer Person Sport treiben möchte, die nicht zur häuslichen Gemeinschaft gehört, muss unbedingt bedenken, dass in einem PKW die Mindestabstände nicht eingehalten werden können und die Logistik entsprechend  anpassen.   
  • Da der Sportbetrieb der KGC eingestellt ist, muss darauf hingewiesen werden, dass jegliche, auch kanusportliche Betätigung derzeit rein privater Natur ist, für die die Sportler in jeder Hinsicht selbst verantwortlich sind. Es besteht daher hierfür auch kein Versicherungsschutz durch die Sport- Unfallversicherung des KGC! 

Wir bitten dringend darum, die Regeln strikt einzuhalten und mit den verbliebenen Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung verantwortungsbewusst umzugehen!

Hambühren, 23.03.2020

gez. Olaf v. Hartz   

1. Vorsitzender

Schließung des Bootshauses für den Publikumsverkehr

Zur Umsetzung der „Allgemeinverfügung des Landkreises Celle zur Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona- Epidemie und zum Schutz der Bevölkerung vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 auf dem Gebiet der Zuständigkeit des Landkreises Celle“ gelten für die Kanu-Gesellschaft Celle e.V. ab sofort folgende Regelungen:

  1. Das Bootshaus der Kanu-Gesellschaft Celle e.V. ist ab sofort für den Publikumsverkehr geschlossen.
  2. Der Sport- und Trainingsbetrieb der Kanu-Gesellschaft Celle e.V. ist ab sofort eingestellt.
  3. Alle Veranstaltungen der Kanu-Gesellschaft Celle e.V. sind ab sofort abgesagt.
  4. Alle Zusammenkünfte im Bootshaus sind ab sofort untersagt.

Diese Regelungen gelten bis auf weiteres.

Unabhängig davon bestehen derzeit gemäß den Empfehlungen des Deutschen Kanu-Verbandes noch keine Bedenken gegen sportliche Aktivitäten im Freien in Kleingruppen von 2 – 3 Aktiven. Dabei ist zu jeder Zeit darauf zu achten, dass der gebotene Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 – 2 m eingehalten wird. Außerdem sind die einschlägigen Hygienebestimmungen strikt zu befolgen.

Hambühren, 18.03.2020

gez. Olaf v. Hartz

  1. Vorsitzender

Bleibt gesund wünscht Euch Joachim