190419 WF Bericht Forellentour

Die "Forellenfahrer" der Kanu-Gesellschaft vor ihrem Start am Anleger in Müden an der Aller
Die „Forellenfahrer“ der Kanu-Gesellschaft vor ihrem Start am Anleger in Müden an der Aller

11. Forellentour der Kanu-Gesellschaft-Celle e.V.

Zur elften Forellentour legten 11 Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle am Karfreitag bei schönstem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel ihre Einer- und Zweierkajaks in Müden an der Aller in den sanft strömenden Heidefluss. Ein leichter Schiebewind unterstützte die lautlose Fahrt, auf der die Naturfreunde sich an dem Anblick der kräftig grünenden Bäume links und rechts des Ufers und an dem Gesang der Vögel erfreuten. Auf diesem Abschnitt der Fahrt ließ sich mehrmals der selten auftretende Eisvogel blicken und das Wirken der Biber an den angenagten Baumstämmen feststellen. Kurz vor dem Wehr in Langlingen setzten die Besatzungen ihre Boote in den schmalen Wienhäuser Mühlenkanal, der die Paddler veranlasste hintereinander zu fahren, dafür hatten sie wegen des hohen Wasserstandes im Mühlenkanal einen weiten Blick in die reizvolle Allerniederung mit Bäumen, Büschen, Weiden und einsam gelegenen Bauernhöfen.

Auf dem Gelände der Paddelvereinigung Wienhausen verzehrten die Wasserwanderer in der Mittagszeit ihren Proviant und setzten ihre Kajaks danach in das Unterwasser der Aller, um die Fahrt in Richtung Celle fortzusetzen, wobei sich mehrmals neugierige Pferde der bunten Paddlergruppe näherten. Während der Weiterfahrt bot ihnen die breite Aller die Gelegenheit, in kleinen und wechselnden Gruppen Gespräche von Boot zu Boot zu führen, Erfahrungen auszutauschen, über besondere Ereignisse zu berichten oder Pläne zu schmieden.

Bei der Ankunft am Anleger ihres Bootshauses am Magnusgraben in Celle erwarteten sie vier Paddler, die eine Strecke in der Nähe des Bootshauses zurücklegten und das Ehepaar Berta und Rolf Meyer, die im Festraum des Bootshauses eine sehr dekorative lange Tafel mit selbstgeräucherten Forellen und Kartoffelsalat vorbereitet hatten. Rolf Meyer begrüßte die Gruppe der Wanderfahrer, hielt eine Willkommensrede und wünschte den Anwesenden einen guten Appetit. Auch der Wanderwart Uli Lüdeke hielt eine Rede, die in Anlehnung an Goethes Frühlingsgedicht „Osterspaziergang“ begann: „Vom Eise befreit sind Paddel und Boote …“ und lobte schließlich seine Wandergruppe für die geleisteten 27 Paddelkilometer des Tages. Die Anwesenden bedankten sich mit mehrmaligem kräftigem Applaus bei dem Ehepaar Meyer und dem Wanderwart Uli Lüdeke für die gelungene Vorbereitung dieses Tages Noch lange saßen die Paddler an diesem Abend nach dem Verzehr des Forellengerichtes mit sonnengeröteten Gesichtern in fröhlicher Runde zusammen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Distelkamp 14, Tel. 44 6 84

190331 40. Aller-Hochwasser-Rallye 2019

Kanu-Gesellschaft Celle nimmt teil an der 40. Aller-Hochwasser-Rallye 2019

Die Wanderfahrer der Kanu-Gesellschaft Celle auf der Silberstrecke der Aller-Hochwasser-Rallye 2019 vor der Brücke bei Eilte                                                                                                        Foto von Uli Lüdeke

513 Wanderpaddler aus den norddeutschen Bundesländern, aus Sachsen und aus Belgien meldeten sich zur 40. Aller-Hochwasser-Rallye 2019. 30 gut vorbereitete Teilnehmer entschieden sich für die 112 Kilometer lange Goldstrecke von Celle bis Verden, die einen Start in aller Frühe bei Dunkelheit erforderte und die Bewältigung von vier Wehren auf diesem Wege, wobei die Mannschaft jedoch nach dem Hellwerden den ganzen Tag lang ununterbrochenen Sonnenschein am wolkenlosen Himmel genießen konnte. Die meisten Kanufahrer wählten die 55 Kilometer lange Silberstrecke von Hodenhagen bis Verden, auf der sie sich neben dem idealen Frühlingswetter an der Schönheit der blühenden und grünenden Allerniederung mit Wiesen, Weiden, Dörfern, alten Bauernhäusern, dem Gesang der Lerchen und den nistenden Störchen erfreuen konnten. In der Mittagspause suchten sich einige Paddelgruppen einen geeigneten sonnigen Platz am Ufer des beliebten Wanderflusses, andere legten eine „Paddelpause“ ein, in der sie sich von der flotten Strömung treiben ließen und dabei ihre Lunchpakete verzehrten. In Westen, einer kleinen Ortschaft 14 Kilometer vor Verden, fuhren viele Hochwasserfahrer in den Hafen, um sich in dem dortigen Bootshaus an einer Erbsensuppe mit einer Bockwurst und einem Getränk für den letzten Teil der Fahrt zu kräftigen. Am Ziel, dem Bootshaus in Verden, wird jeder Kanufahrer mit dem Schlag einer Glocke herzlich empfangen, mit einer Ankerkennung, einem Aufkleber und einem Kanu-Halstuch belohnt, das an diesen gelungenen Tag erinnert. Nach ihrer Ankunft können die Rallye-Fahrer noch einmal Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Pommes Frites auf dem Bootsgelände vor ihrer Heimfahrt zu sich nehmen, Eindrücke austauschen und dabei erfahren, dass die jüngste Teilnehmerin 12 Jahre alt und der älteste Paddler 89 Jahre alt ist. Die älteren Rallye-Teilnehmer berichten in geselliger Runde von einigen Aller-Hochwasser-Rallyes der vergangenen Jahre mit überschwemmten Wiesen, von Regen, Hagel, Schnee und Eis auf dem Deck ihrer Boote und am Paddel. Glücklich über diesen frühlingsartigen und erfreulichen Tag verladen die Rallye-Fahrer schließlich ihre Boote auf die Fahrzeuge und treten mit sonnengeröteten Gesichtern den Heimweg an. von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

190317 WW Rennen auf der Fulda

Greta Zietz startet mit Doppelsieg in die Kanu- Wildwasserrennsportsaison

Fulda: Zum traditionellen Auftakt der Kanu- Wildwassersaison zeigten sich die Leistungsträger aus den Reihen der Kanu- Gesellschaft gegen starke internationale Konkurrenz überwiegend schon gut in Form. Besonders stark präsentierte sich Greta Zietz, die im Einzelwettkampf je einmal Gold und Silber nach Celle holte und dazu zusammen mit Alina Zimmer und Alke Overbeck noch den Sieg bei den Damen- Teams erpaddelte. Alina Zimmer und Lisbeth Antons holten je einen zweiten und dritten Platz, eine weitere Silbermedaille ging an Altmeister Olaf v. Hartz. Aufgrund des hohen Wasserstandes mussten die Sprintrennen auf die Ausweichstrecke am Bootshaus des Kanu- Clubs Fulda verlegt werden, weil an der Löschenrodter Brücke die Durchfahrtshöhe nicht mehr ausreichte. Dafür gab es für die sonntäglichen Classic- Rennen zwischen Eichenzell und Bronzell ausgezeichnete Bedingungen. Bei optimalem Wasserstand stellte diese Stecke doch schon erhebliche Anforderungen an die Technik und Reaktionsschnelligkeit der Teilnehmer. Von den Gegebenheiten völlig unbeeindruckt legte Greta Zietz im KI der weiblichen Jugend einen Saisonstart nach Maß hin. Schon im Sprint war der Sieg zum Greifen nah, am Ende wurde sie mit dem geringstmöglichen Rückstand von 1/100 Sekunde noch auf Platz 2 verwiesen.

Greta Zietz im Wettkampf

Auf der Classic- Strecke ließ sie dann aber nichts anbrennen, schon nach der halben Strecke hatte sie einen soliden Vorsprung herausgefahren, den sie dann auch ins Ziel bringen konnte. Auch in der neuformierten Damenmannschaft mit Alina Zimmer und Alke Overbeck gab es für sie einen ausgezeichneten Auftakt die drei konnten mit starker Fahrzeit auf Anhieb den Team- Sieg nach Celle holen. Auch Mannschaftskollegin Alina Zimmer ist gut über den Winter gekommen und ist weiterhin gut für einen Celler Doppelerfolg in der weiblichen Jugend. Mit starken Fahrzeiten blieb sie Greta Zietz dicht auf den Fersen und fuhr so auf Rang 2 im Classic und Platz 3 im Sprint. Die einzige „echte“ Dame im Team, Alke Overbeck, war nach überstandener Erkrankung noch nicht wieder in gewohnter Form und fuhr diesmal auf Platz 10 im Sprint und Rang 9 im Classic. In ihrem ersten Jahr bei den weiblichen Schülern A konnte Lisbeth Antons auf Anhieb Anschluss an die Spitze finden. Ihr gelang mit schnellen Zeiten beim Sprint Rang 3 und im Classic konnte sie sogar auf den Silberrang vorfahren. Tom Koschel ist nach seiner überstandenen Verletzung inzwischen wieder auf dem Weg nach oben und konnte mit Platz 16 im Sprint und Rang 8 im Classic, ebenfalls im ersten Schüler A- Jahr, schon wieder erste Achtungserfolge einfahren. Altmeister Olaf v. Hartz konnte wegen einer Vorstandssitzung des Landes- Kanu- Verbandes Niedersachsen erst am Sonntag ins Geschehen eingreifen, zeigte dann aber die gewohnt soliden Leistungen. Mit starker Fahrzeit fuhr er auf Platz 2 bei den KI Masters C. Tobias Zimmer startet 2019 erstmals in der Leistungsklasse und muss somit den schwersten aller Altersklassenwechsel „verdauen“. Gewohnt engagiert geht er diese Aufgabe an und so konnte er mit Platz 27 im Sprint und Rang 22 im Classic schon erste Erfolge für sich verbuchen. Mit den gefahrenen Zeiten qualifizierte es sich für die erste Herren- KI-Mannschaft des LKV Niedersachsen, in der er zusammen mit Olaf v. Hartz und Marcel Paufler (Braunschweig) trotz einiger Abstimmungsprobleme in guter Fahrzeit einen beachtlichen 5. Platz erreichte. KGC- Chef und Landestrainer v. Hartz zeigte sich mit den Leistungen seiner Schützlinge zufrieden: „Wir sind voll im Plan, die Ergebnisse liegen durchweg im oberen Bereich dessen, was wir zu diesem führen Zeitpunkt angepeilt haben. Besonders die technischen Leistungen unserer Nachwuchsfahrer auf der bei dem hohen Wasserstand nicht ganz leicht zu fahrenden Classics Strecke liegen auf erfreulich hohem Niveau!“, so sein Fazit

Olaf v. Hartz Heinrichstr. 9 29313 Hambühren Tel: 05084 / 3920 (p) 05141 / 42088 (d)

190208 Jahreshauptversammlung der KGC

Jahreshauptversammlung 2019
Über 40 Mitglieder konnte Olaf von Hartz, der Vorsitzende der Kanu-Gesellschaft Celle, im oberen Clubraum des Bootshauses in der Fritzenwiese zur diesjährigen Jahreshauptversammlung begrüßen. Zu Beginn des Abends gedachten die Anwesenden ihres verstorbenen Mitgliedes Manfred Haase, der durch sein ruhiges Wesen, seine bescheidene Art sehr beliebt war, sich mit großer Hingabe über viele Jahre dem Verein und besonders dem Training des Nachwuchses widmete.
Olaf von Hartz berichtet über die aktuelle Situation des Vereinshauses, der Bootshalle, des Gartens, der Gewässer, des Hochwasserschutzes, der neuen Anlegemöglichkeiten und über den Umwelt- und Naturschutz in Verbindung mit dem Kanusport. Er bedankt sich bei Dennis Wagner, der sich zuverlässig um die Pflege des vereinseigenen Kleinbusses und des Bootsanhängers kümmert. Der Vorsitzende erinnert an die jährlich stattfindenden und beliebten Veranstaltungen des vergangenen Jahres und nennt das Kanuten-Schützenfest, die Herbstwanderung, das Weihnachtsfest, das Aalessen, die Dia-Vorträge und die Spielabende.
Nach intensiver Diskussion, so erklärt Olaf von Hartz, habe sich der Verein für die Anschaffung eines neuen Mannschaftskanadiers für 10 Personen entschlossen und für die Einführung des Stand-Up-Paddlings (SUP) in die Kanu-Gesellschaft, die sich zum Kauf von fünf Brettern und der erforderlichen Ausrüstung entschlossen hat. Da im letzten Jahr das wöchentliche „Mittwochpaddeln“ von 18 bis 20 Uhr großen Anklang gefunden habe, plane der Verein für die kommende Saison die Fortsetzung dieses Termines mit dem erweiterten Angebot auch für Gäste und Interessierte.
Der Wanderwart Uli Lüdeke kann wegen des überwiegend sonnigen Wetters auf ein sehr schönes Paddeljahr zurückblicken mit Touren auf der Leine, Aller, Weser, Schwentine und als Höhepunkt nennt er die Oderfahrt von Ratibor in Polen bis nach Stettin. Er kann von einer interessanten Statistik berichten: Zur Wanderfahrergruppe der KGC gehören 19 Paddler, die im Jahr 2017 14.176 Kilometer erpaddelten und diese Leistung im Jahr 2018 auf 18.738 Kilometer erhöhten. Uli Lüdeke hebt die gute Zusammenarbeit mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Verden bei der Herstellung des Transportweges für Bootswagen in Oldau hervor und bei dem Bau des Ausstieges in Bannetze. Der Wanderwart ehrt Alina Zimmer mit dem Jugendwanderfahrerabzeichen Bronze für 2.229 Kilometer im Jahr 2018 und Tobias Zimmer mit dem Jugendwanderfahrerabzeichen Gold mit 2.801 Kilometern in demselben Jahr. Im Bezirk Lüneburg haben die Geschwister jeweils den ersten Platz belegt und dafür vom Bezirk ein Präsent erhalten. Damit haben sie erreicht, dass die KGC-Jugend bei den Bezirksmeisterschaften ebenfalls den ersten Platz belegt und dazu beigetragen, dass die KGC im Gesamtwettbewerb wiederum den 1. Platz erreicht hat. Hierfür spendete der Bezirk Lüneburg zwei Schwimmwesten. Innerhalb der KGC legte Dagmar Lammers im vergangenen Jahr 1.262 Kilometer zurück und Malte Neelen 2.249 Kilometer, wofür beide Paddler den „Schrubber“ als „Wanderpokal“ verliehen bekamen. Malte Neelen erhielt zum ersten Mal das Bronzene Wanderfahrerabzeichen für Erwachsene und Berta Meyer zum dreißigsten Mal des Goldene Wanderfahrerabzeichen, das erste Mal wurde ihr dieses Abzeichen im Jahr 1987 verliehen.
Die Kassenwartin Nicole Zimmer verliest Einnahmen und Ausgaben des Vereines und kann eine positive Bilanz vorstellen.

Der Vorstand und die geehrten Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle


Die Kassenprüfer Dagmar Lammers und Ralf Busch haben eine sorgfältige und korrekte Kassenführung festgestellt und bitten um Entlastung des Vorstandes, die einstimmig erteilt wird.
Die Sportwartin Eike von Hartz freut sich über die rege Teilnahme im Winter am Kentertraining in Wietze, am Hallensport in der Blumlage, am betreuten Jugendpaddeln, an dem sich auch sehr junge Kanuten beteiligen.
Die Sportwartin ehrt das KGC-Rennfahrerteam mit Greta Zietz, Alina Zimmer, Jonas Gläsmann, Tobias Zimmer, Manuel Gläsmann für ihre sehr beachtlichen sportlichen Erfolge – häufig auf den ersten Plätzen – an den Wettbewerben der Norddeutschen Meisterschaft, der Deutschen Meisterschaft auf der Saalach, Unstrut und Osterau und belohnt sie mit City-Gutscheinen.
Eike von Hartz ehrt auch ihren Ehemann Olaf für den 1. Platz auf der Weltmeisterschaft, den er auf der Muota in der Schweiz mit einem Einerkanadier erringen konnte.
Schließlich verleiht Olaf von Hartz Goldene Ehrennadeln für die Mitgliedschaft von 40 Jahren an Berta Meyer, ihren Sohn Jens Meyer sowie Adolf Timmermann für lange Vereinszugehörigkeit und Mitarbeit im Vorstand.
Die Jugendwartin Regina Wagner freut sich über den Eintritt von zwei Jungen, die sich sehr eifrig und interessiert an der Ausbildung zum erfolgreichen Kanufahrer zeigen.
Der Segelwart Hans-Friedrich Nölke schwärmt für das Segeln in der Kanu-Gesellschaft Celle an langen Wochenenden und im Urlaub. Im letzten Jahr legten die Familien Rehefeld und Nölke mit ihren Segelbooten mehrere hundert Seemeilen auf der Schlei und auf der Ostsee zwischen Dänemark, Schweden und Deutschland zurück, erlebten schöne Fahrten bei günstigem Wind und Wetter. Sie fuhren mehrere Häfen an, unternahmen Stadtgänge, erkundeten die Umgebung auf dem Festland und auf mehreren Inseln. Einmal wurden sie jedoch von einem plötzlich auftretenden Unwetter auf See überrascht und konnten gerade noch rechtzeitig einen rettenden Hafen in Dänemark erreichen.
Als Schriftwart werden Joachim Schuermann, als Sportwartin Eike von Hartz, als Jugendwartin Regina Wagner und als Pressewart Adolf Timmermann einstimmig wiedergewählt. Einstimmig gewählt werden als erster Kassenprüfer Ralf Busch und Alke Schillings als zweite Kassenprüferin.
Der Vorsitzende bedankt sich bei den Teilnehmern für das Erscheinen, bei den Vorstandsmitgliedern für die erfolgreichen Sitzungen, bei allen Helfern für die Vorbereitungsarbeit der vielen Veranstaltungen und wünscht eine schöne Paddelsaison.
Zum Schluss versammeln sich alle Anwesenden im unteren Clubraum und lassen den Abend bei einem Imbiss in fröhlicher Stimmung ausklingen.
von: Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84
Foto: Rolf Meyer

190113 Kentertraining 2019

Kentertraining der Kanu-Gesellschaft Celle

16 Kanufahrer aus den Vereinen des Landkreises Celle und der Kanu-Gesellschaft Celle versammelten sich am letzten Sonntag in der Schwimmhalle in Wietze mit ihren Booten, den Paddeln und Spritzdecken, um die Kenterrolle für kippelige Situationen zu erlernen oder zu trainieren.

Die Kanuten aller Altersklassen legen ihre kleinen Wildwasserboote ins Wasser, paddeln ausgelassen drauf los, zeigen akrobatische Übungen, einige erfahrene Paddler lassen sich absichtlich auf die Seite kippen und die Neulinge beobachten die Bewegungen genau. In kleinen Gruppen beginnen die Trainer danach den Anfängern behutsam und einfühlsam die Kenterrolle zu erklären und zu üben.

In der Schwimmhalle in Wietze lernen die Kanufahrer die Kenterrolle

Elke Zietz zeigt in den Kenterkursen den Jüngsten noch nicht das Rollen, aber sie vermittelt das Aussteigen aus dem gekenterten Boot und verbessert spielerisch die Bootsbeherrschung. „Eben habe ich meine erste Kenterrolle gemacht“, freut sich der neunjährige Maximus stolz, „aber mein Trainer hat gut aufgepasst und geholfen“.

„Das Erlernen der Kenterrolle dauert unterschiedlich lange, einige können es nach einem Nachmittag, im Mittel reichen sechs Termine“, sagt Olaf von Hartz, Vorsitzender der Kanu-Gesellschaft Celle, der den Kenterlehrgang leitet, bei dem ihm Ehefrau Eike von Hartz, Elke Zietz und Dennis Wagner zur Seite stehen. „Teilnehmen können alle Mitglieder der Vereine im Landkreis Celle, natürlich auch Schnuppermitglieder und Gäste. Der Lehrgang besteht aus 6 Nachmittagen im Monat Januar und Februar immer am Sonntag von 14 bis 16 Uhr. Einige Interessierte können sich noch für die nächsten 5 Sonntage anmelden“, ergänzt Olaf von Hartz.

„Die Kenterrolle ist erforderlich, wenn man nach einer Kenterung nicht schwimmen will, wichtig vor allem auf Großgewässern, im Wildwasser und dort, wo man nach einer Kenterung schlecht aus dem Wasser kommt“, fügt Dennis Wagner hinzu. Dabei ist der Zweck des Kentertrainings nicht allein das Erlernen des Eskimotierens sondern die Bootsbeherrschung, das Stützen, gezieltes Aussteigen unter Wasser, Einsteigen aus dem Wasser heraus.

Kentertraining der Film

Dieser kleine Film läuft beim Webmaster einwandfrei mit dem Windows Mediaplayer

Die Eltern, Geschwister und andere Begleiter der Kanuten haben vom Schwimmhallen-Café aus die Gelegenheit, durch ein Panoramafenster die Kanuten im Wasser zu beobachten.

Text und Foto: Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

 

181208 Adventsfeier im Bootshaus

 

Adventsfeier der Kanu-Gesellschaft Celle

Sechzehn Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle trafen sich am letzten Samstag zur traditionellen Adventsfeier der Kanufahrer in ihrem festlich geschmückten Bootshaus in der Fritzenwiese an der Aller. Die Vergnügungswartin Hannelore Rothfuß hatte die Feier liebevoll vorbereitet und eröffnete die Zusammenkunft mit einer kleinen Begrüßungsrede und einem Schluck ihres gekonnt zubereiteten Glühweines.

Der festlich geschmückte Clubraum

Sehr schnell entwickelte sich unter den Anwesenden eine lebhafte Unterhaltung, in der es häufig um die Kanuabenteuer der vergangenen Saison ging und die Gestaltung des kommenden Paddeljahres, für das einige Erneuerungen vorgesehen sind.  Jeder Anwesende hatte weihnachtliches Gebäck mitgebracht, zum großen Teil nach alten Familienrezepten gebacken, das angeboten wurde und Anlass zu Erinnerungen und Gesprächen über die Kindheit auslöste.

Die Adventsfeier im Bootshaus der Kanu-Gesellschaft Celle

Sehr schnell entwickelte sich unter den Anwesenden eine lebhafte Unterhaltung, in der es häufig um die Kanuabenteuer der vergangenen Saison ging und die Gestaltung des kommenden Paddeljahres, für das einige Erneuerungen vorgesehen sind.  Jeder Anwesende hatte weihnachtliches Gebäck mitgebracht, zum großen Teil nach alten Familienrezepten gebacken, das angeboten wurde und Anlass zu Erinnerungen und Gesprächen über die Kindheit auslöste.

Hannelore Rothfuß verlas eine unterhaltsam-besinnliche und die Sportwartin Eike von Hartz eine heitere Weihnachtsgeschichte, für die beide Vortragende großen Beifall erhielten und es damit Anlass zu Gesprächen über die Bedeutung des Weihnachtsfestes früher und heute gab.

Noch lange saß die Gesellschaft bei dem Verzehr des Weihnachtsgebäckes und lebhafter Unterhaltung in fröhlicher Stimmung zusammen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel 44 684

 

181124 Herbstwanderung

Die Wanderer vor dem Hüttensee – Foto: Uli Lüdeke


Herbstwanderung der Kanu-Gesellschaft Celle

23 Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle wanderten bei kühlen Herbsttemperaturen, leichter Nebelbildung und völliger Windstille etwa neun Kilometer um die Meißendorfer Fischteiche.
Der erste Abschnitt des Wanderweges führte die Naturfreunde vorbei am Gut Sunder durch das herbstliche Wald- und Wiesengebiet, das zum großen Teil vom heruntergefallenen Laub bedeckt ist. Dann erreichen sie die Meißendorfer Fischteiche, auf dessen größtem See im Sommer die Segelboote kreuzen und um den ein etwa 5 Kilometer langer Wanderweg führt. Dessen frisch aufgewühlte Oberfläche weist auf das Wirken von Wildschweinen hin.
Die Gruppe unterbricht die Wanderung in fröhlicher Stimmung an einem Beobachtungsturm, erfreut sich an der Seenlandschaft von oben, Fotos werden gemacht, die Informationstafel betrachtet, Eindrücke ausgetauscht, die Rucksäcke geöffnet und kleine Erfrischungen zu sich genommen. Schließlich erreichen die Herbstwanderer den Ausgangspunkt und treffen sich danach in einem gemütlichen Landhaus in Winsen, um dort an einer langen Festtafel ein kräftiges Mittagessen zu sich zu nehmen.
Der Wanderwart Uli Lüdeke gratuliert einer Paddlerin zu einem runden Geburtstag, hält eine kleine Rede und überreicht ein Geschenk.
Alle Teilnehmer danken der Vergnügungswartin Hannelore Rothfuß, die mit ihrem Mann Werner seit weit über 30 Jahren die traditionelle und sehr beliebte Herbstwanderung der Kanu-Gesellschaft so umsichtig vorbereitet.
von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

181028 WW Bremen – Ochtum

Siegreicher Saison Abschluß für die Kanu- Gesellschaft Celle auf der Ochtum
Bremen: Beim definitiv letzten Abfahrtsrennen der Saison konnte das Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft nochmals zahlreiche Siege und Podestplätze einfahren, obwohl die technisch komplett anspruchslose Strecke auf der Ochtum der heimischen Konkurrenz, die überwiegend aus dem Lager der „Flachbahnfahrer“ kam, alle Vorteile bot. Als erfolgreichster Celler Sportler geht einmal mehr Olaf v. Hartz mit 4 Siegen in die Winterpause. Einen Doppelsieg konnten Tobias Zimmer und Florian Wasilewski für sich verbuchen, Alina Zimmer, Elke Zietz, Nicole Zimmer, Knud Zietz und Jan Erdmann standen je einmal ganz oben auf dem Podest.
Altmeister Olaf v. Hartz ließ auch auf dem stehenden Wasser in Bremen nichts anbrennen, obwohl seine Stärken auf schnellfließendem und technisch anspruchsvollem Wasser liegen. Sowohl im KI als auch im CI hatte er auch die Konkurrenz vom „Flachwasser“ sicher im Griff, souverän gewann er in beiden Bootsklassen. Im KI Herren-Team fuhr er zusammen mit Tobias Zimmer, taktisch hervorragend zusammenarbeitend dem Feld ebenfalls weit voraus. Den etwas überraschenden 4 Sieg des Tages holte der Weltmeister sich im C VII Ü 40 zusammen mit Elke Zietz, Nicole Zimmer, Knud Zietz Jan Erdmann und Dietmar Wölker (Braunschweig) aus dem Niedersachsen- Team.
Auch Tobias Zimmer konnte seine technische Stärke auf der Ochtum nicht ausspielen, hatte auf der langen Strecke aber dennoch ebenfalls keine Probleme mit der Norddeutschen Konkurrenz und siegte bei den Junioren KI einmal mehr mit großem Vorsprung. Neben dem Team- Siegbei der Herren paddelte er an die KRG Bremen ausgeliehen im C VII noch zu einem 4. Platz. Manuel Gläsmann fuhr im KI Junioren auf Rang 5, direkt vor Bruder Jonas Gläsmann, der eigentlich noch Jugendlicher schon mal die Luft der kommenden Saison schnupperte.
Nachdem Greta Zietz krankheitsbedingt auf der Ochtum nicht an den Start gehen konnte, musste Alina Zimmer die Ehre der KGC- Power- Girls allein verteidigen, was sie dann auch überzeugend tat. Mit großem Vorsprung holte Sie den Sieg im Rennen der KI weibliche Jugend. Dazu konnte sie, diesmal zusammen mit Jonas Gläsmann, noch Silber im Rennen der Junioren- Teams holen. Auch Alina verstärkte einen Bremer Damen Team- Canadier, mit dem sie noch auf einen Bronzeplatz paddelte. Einen Auftakt nach Maß legte Elke Zietz hin, die sich nach langem Training nun endlich auf eine Rennstrecke traute und dabei auf Anhieb Rang 2 im Rennen der Damen Masters C einfahren konnte.
Bei den Herren KI LK fuhr Florian Wasilewski ein einsames Rennen über die lange Strecke, dass er am Ende dann für sich entscheiden konnte. Im Feld der Masters A KI war Jan Erdmann abermals schnell unterwegs, er erkämpfte sich dort Platz 2. Im Feld der Masters C fuhr Knud Zietz mit Platz 4 denkbar knapp am Treppchen vorbei.
Bei den jüngsten konnte Keno Gehrmann im KI Schüler C mit Platz 2 erneut auf das Treppchen fahren. Nelson Wasilewski wurde bei den Schülern B 6., das Team Gehrmann / Wasilewski paddelte bei den Schüler- Teams auf Platz 8.
„Dass sich unsere Sportler auch auf einer für sie so ungünstigen Strecke so stark präsentieren konnten, zeigt einmal mehr, dass die Wildwasserrennsportler den Vergleich mit den olympischen Kanu- Rennsportlern nicht scheuen brauchen!“ so die zufriedene Bilanz des KGC- Team- Chefs Olaf v. Hartz. „Mit diesen hervorragenden Ergebnissen beenden wir eine weitere sehr erfolgreiche Saison 2018 standesgemäß“ zog er gleichzeitig Bilanz zum Sportjahr 2018.
Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9 29313 Hambühren Tel: 05084 / 3920 (p) / 05141 / 42088 (d), Mail: olaf.vonhartz@t-online.de

181021 WW Doppelsieg in Bitburg

Greta Zietz und Olaf v. Hartz erpaddeln Doppelsieg auf der Sauer
Irrel: Beim traditionell letzten großen Vergleichswettkampf der Deutschen Spitze im Wildwasserrennsport um die Ranglistenpunkte des Bundesverbandes im deutsch- luxemburgischen Grenzgebiet bei Bitburg konnten sich die Top- Acts der Kanu- Gesellschaft Celle nochmals hervorragend in Szene setzen. Am besten lief es für Greta Zietz und Olaf v. Hartz, die jeweils sowohl den Sprint, als auch das Classic- Rennen für sich entscheiden konnten. Einen weiteren Sieg und eine Silbermedaille steuerte Lisbeth Antons bei, Alina Zimmer glänzte mit zwei zweiten Plätzen und Tobias Zimmer holte einmal Bronze.
Auch der ausrichtende TV Bitburg blieb in diesem Jahr von Sorgen wegen der niedrigen Wasserstände nicht verschont. Weil es für die üblichen Strecken auf der Prüm diesmal kein Zuschusswasser aus der Talsperre gab, musste das Classic- Rennen auf der Sauer gepaddelt werden und auch da reichte der Pegel gerade so eben aus. Der Sprint fand diesmal erstmals auf dem Wildwasserkanal in Diekirch / Luxemburg statt. Der enge und etwas verwinkelte Sprintkurs stellte vor allem an die jüngeren Teilnehmer durchaus einige Ansprüche und auch die schöne Anlage und die Gastfreundschaft der Luxemburger Kameraden fanden viel positiven Anklang bei den Teilnehmern.
Die Power – Girls der Kanu- Gesellschaft ließen sich auch von den Streckenverlegungen nicht beeindrucken. Greta Zietz und Alina Zimmer machten im Feld der weiblichen Jugend wieder einmal den Sieg unter sich aus. Diesmal war es Greta Zietz, die dieses vereinsinterne Duell mit beeindruckenden Zeiten für sich entscheiden und sowohl im Sprint, als auch im Classic den Sieg erpaddeln konnte. Besonders ihre Leistung im Classic sorgte für einige Unruhe bei den Juniorinnen und Damen, denn Greta Zietz konnte auch den älteren Teilnehmern überraschend das Heck zeigen und sich damit ein Sonderlob des Bundestrainers erarbeiten. Auch Alina Zimmer erkämpfte sich ihre beiden Silbermedaillen mit Zeiten, die auch in den höheren Altersklassen für Platzierungen weit vorn gereicht hätten.
Altmeister Olaf v. Hartz präsentierte sich auf der Sauer ebenfalls wieder gut in Form. Besonders im Classic ließ sich der Weltmeister die Butter nicht vom Brot nehmen. Mit der schnellsten Fahrzeit aller Seniorenklassen siegte er souverän bei den Masters C im KI. Im Sprint konnte er mit zwei guten Läufen ebenfalls den Sieg nach Celle holen.
Hart umkämpft waren Sieg und Platz im Feld der weiblichen Schüler B im KI. Hier konnte Lisbeth Antons im Classic lange um den Sieg mitfahren, erst im Endspurt musste sie sich mit geringem Rückstand auf die Siegerin aus Fulda auf den zweiten Platz zurückdrängen lassen. Dafür drehte das KGC- Nachwuchstalent dann im Sprint den Spieß um, gleich im ersten Lauf konnte sie eine Zeit vorlegen, die keine Ihrer Gegnerinnen knacken konnte und so den Sieg nach Celle holen.
Im Feld der Junioren KI kann Tobias Zimmer weiterhin Anschluss an die nationale Spitze halten. Im Classic paddelte er mit einer starken Fahrzeit und geringem Rückstand auf den Sieger auf den Bronzerang. Auch im Sprint lag er lange Zeit auf „Treppchenkurs“, musste dann aber am Ende mit knappem Rückstand mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden sein.

Nicht ganz so gut lief es für Tom Koschel, der zunächst im Classic schon nicht ganz an seine hervorragenden Leistungen der letzten Rennen anknüpfen konnte und diesmal bei den Schülern B im KI als Fünfter ins Ziel kam. Beim Training für den Sprint hatte er sich dann schon recht gut auf den Wildwasserkanal eingefahren, als sich sein Boot ausgerechnet bei der letzten Trainingsfahrt so unglücklich vor zwei Abweisern verkeilte, dass es hinter der Fußstütze einknickte. Bilanz dieses Missgeschicks: ein stark beschädigtes Boot und ein gebrochenes Bein, damit war für den Celler Nachwuchssportler die Saison vorzeitig vorbei.
Für KGC- Chef Olaf v. Hartz war das aber auch der einzige Wermutstropfen dieses Wochenendes: „Der Unfall von Tom war einfach Pech, erfreulicherweise hat unsere Absicherung gut funktioniert und Schlimmeres konnte verhindert werden. Ansonsten haben sich unsere Leistungsträger trotz der schwierigen Umstände wieder hervorragend geschlagen und respektable Leistungen eingefahren.“
Die Saison im Wildwasserrennsport ist damit fast schon wieder vorbei, ein letztes Mal treffen sich die norddeutschen Abfahrer am nächsten Wochenende in Bremen, um auf der Ochtum bei der traditionellen Freimarktsregatta das Sportjahr ausklingen zu lassen.

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9, 29313 Hambühren
Tel: 05084 / 3920, Mobil: 0171 / 232 13 98, E- mail olaf.vonhartz@t-online.de