Archiv der Kategorie: Kanu Wandern

181020 Abpaddeln der Kanu-Gesellschaft Celle

Die Abpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle vor dem Start


Vierzehn Mitglieder der Kanu-Gesellschaft starteten am Samstag zum Abpaddeln, der letzten offiziellen Wanderfahrt der Saison.
Sie legten ihre farbigen Rennboote, Einer- und Zweierkajaks in Celle am Schützenplatz vom feinsandigen Strand in die sanft strömende Aller.
Bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel, angenehmer Wärme und Windstille erfreuten sich die Naturfreunde an der Herbstfärbung der Laubbäume, den neugierigen Blicken der „Flusspferde“ und der lautlos vorbeiziehenden reizvollen Wald- und Wiesenlandschaft links und rechts dieses beliebten Wanderflusses in der Südheide.
Am Wehr in Oldau, wo sich das älteste mit Wasserkraft betriebene Elektrizitätswerk Deutschlands befindet, verlassen die Wasserwanderer ihre Kajaks und tragen oder transportieren sie mit Bootswagen zum Unterwasser.
Hier legen sie am Ufer eine kleine Pause ein, erfrischen sich mit Getränken und nehmen einen leichten Imbiss zu sich, bevor sie ihre Boote von einem vorbildlich konstruierten Schwimmanleger aus wieder ins Wasser legten, um die Fahrt bei fröhlicher Stimmung bis Winsen fortzusetzen.
Nach etwa 19 Flusskilometern und 3 Stunden verlassen die Abpaddler in Winsen ihre Boote, verladen sie auf die Fahrzeuge und fahren zurück zu ihrem Bootshaus nach Celle zur Fritzenwiese, wo sie an herbstlich und festlich gedeckten Tischen zusammen mit passiven Paddlern in großer Runde bei einer zünftigen Brotzeit in fröhlicher Runde diesen schönen Tag ausklingen lassen.
Der Wanderwart Uli Lüdeke, der das Abpaddeln sorgfältig vorbereitet hat, lässt in einer kleinen Ansprache das vergangene erfolgreiche Paddeljahr mit vielen abenteuerlichen Wanderfahrten noch einmal Revue passieren, dankt Dagmar Lammers für den liebevoll vorbereiteten Festraum mit der Brotzeit, und wünscht den Abpaddlern weiterhin viel Freude an diesem Sport.
von: Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

180902 36. Internationale Weserbergland Rallye

Eine Gruppe der Silberpaddler legt an zur Rast in der „Porta Westfalica“ unter dem Kaiserdenkma

KGC auf der 36. Internationalen Weserbergland Rallye
Zur 36. Internationalen Weserbergland Rallye meldeten sich 401 Wanderfahrer aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, aus Essen, Donauwörth, Kornwestheim, Ebersbach, vom Bodensee und aus Celle. Viele von ihnen erschienen am Freitag mit ihren Wohnwagen, Wohnmobilen und Zelten auf dem Rallye-Zeltplatz am TV Jahn Brückenkopf in Minden, direkt am rechten Weserufer und richteten sich dort für zwei oder drei Tage ein.
Der Start erfolgte am Samstagmorgen in aller Frühe und die Rallyefahrer hatten die Wahl: 139 entschieden sich für die Goldfahrt (67 Kilometer) von Hameln, 208 für die Silberfahrt (41 Kilometer) von Rinteln und 54 für die Bronzefahrt von Vlotho (21 Kilometer) bis zum Zielort in Minden auf dem Zeltplatz. Der niedrige Wasserstand, 30 Zentimeter weniger als normal und die geringe Strömungsgeschwindigkeit, 3 Kilometer pro Stunde statt 4 bis 5 Kilometer, erlaubte den Rallyefahrern eine Reisegeschwindigkeit von etwa 10 Kilometern in der Stunde, die bei flotter Strömung bis zu 13 Kilometern beträgt. Die Kanufahrer erfreuen sich bei strahlendem Sommerwetter an dem Anblick des malerischen Wesergebirges und an den vorbeiziehenden kleinen, reizvollen Städtchen und Dörfern.

In der Mittagszeit legen die Wasserwanderer eine Pause ein, verzehren an geeigneten Uferstellen ihren Proviant, sitzen im Gras oder im weißen Sand und winken den vorbeiziehenden Paddlergruppen zu.

Am Zielort in Minden legt Uli Lüdeke, der Wanderwart der Kanu-Gesellschaft Celle, sechs Mitgliedern seiner Gruppe die Goldmedaille, zweien die Silbermedaille würdevoll mit anerkennenden Worten um und wünscht ihnen weiterhin viel Freude am Wasserwandern. Die vielen Camping-Gäste unter den Paddlern danken ihren Gastgebern des TV Jahn und des Kanu-Klubs Minden für die herzliche Aufnahme, die gute Organisation und die freundliche Bewirtung an den Verpflegungsständen, die in den Abendstunden reichlich besucht wurden.

Abends saßen die Paddler in gemütlicher Runde in Kleingruppen auf ihrem Lagerplatz bis in die Dunkelheit zusammen, berichteten über ihre Erlebnisse und ließen den gelungenen Tag langsam ausklingen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

180825 46. Schwentine Wanderfahrt

Die Silberfahrer der Kanu-Gesellschaft Celle beim Durchqueren des Kirchsees in Preetz

Kanuten der KGC auf der 46. Schwentine Wanderfahrt
172 Kanuten aus dem Norddeutschen Raum, aus Essen, Düsseldorf, Regensburg und aus Dänemark meldeten sich bei der Kanuabteilung des TSV Klausdorf zur Teilnahme an der 46. Schwentine Wanderfahrt, unter ihnen 8 Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle. Die Schwentine verbindet etwa ein Dutzend großer Seen der Holsteinischen Schweiz, ist überwiegend strömungslos, befahrbar mit Paddelbooten ab Eutin und mündet nach 52 Kilometern bei Kiel in die Kieler Förde. Die Kanufahrer errichten am Freitag ihr Basislager überwiegend mit Zelten auf dem Gelände der Kanuabteilung des TSV Klausburg, direkt am Ufer der Schwentine, etwa 8 Kilometer südlich von Kiel.
Am Samstag erfolgt der Start. Der Wanderkanute kann sein Ziel Klausdorf in drei wählbaren Etappen erreichen. 22 Teilnehmer entschieden sich für die Goldstrecke ab Eutin (45 km), 115 für die Silberstrecke ab Plön(30km) und 35 für die Bronzestrecke ab Preetz (14 km). Zwei Celler KGC-Kanusportler befahren die Goldstrecke und die anderen die Silberstrecke.
Die Paddler erfreuen sich an der landschaftlichen Schönheit des Schwentinentals, an dem sauberen Wasser, der reichen Vogelwelt und der Weite der Seen, die sie durchfahren, von denen der Plöner See der größte ist. Immer wieder zeigt sich die Sonne zwischen den Wolkenbänken, geschickt bewältigen die Kanuten gelegentlichen Gegenwind und Wellenbildung, auch kleine Regenschauer können den Wasserwanderern nichts anhaben, denn die Spritzdecke, die Schwimmweste und wetterfeste Kleidung schützen vor Nässe. Bis zum späten Nachmittag erreichen alle Paddler wohlbehalten ihren Zeltplatz in Klausdorf, verzehren ihr Abendbrot in kleinen Gruppen zwischen den Zelten an den Klapptischen, tauschen Erlebnisse aus, lachen und genießen die Grillwurst der Klausdorfer Gastgeber. Um 20 Uhr eröffnen die Klausdorfer feierlich das „Bootshausfest“ mit der traditionellen Preisverleihung und anschließendem Tanz bei dezenter Musik.
Am folgenden Sonntag bieten die Klausdorfer Kanuten eine geführte Wandertour von 16 Kilometern vom Bootshaus auf der Schwentine bis zur Kieler Förde an. ei diesem Ausflug wird die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften für Küstenfahrten erwartet und eine Seekajakausrüstung, denn die Fahrt führt durch den Kieler Hafen mit Schiffsverkehr und Wellengang. Um 14 Uhr verabschieden sich die Schwentinefahrer voneinander. Sie danken ihren Klausdorfer Gastgebern für die herzliche Aufnahme, die umfangreichen Vorbereitungen dieser beliebten Veranstaltung und freuen sich auf die Schwentinefahrt im nächsten Jahr.
von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

180707 12. Internationale Sommer-Oder-Fahrt 2018

12. Interntionale Oder-Fahrt 2018

Fünf Wanderfahrer der Kanu-Gesellschaft Celle begaben sich in der Zeit vom
22. Juni 2018 bis zum 7. Juli 2018 mit 60 Paddlern aus Deutschland, Polen, Holland, Österreich und Bulgarien auf eine polnisch-deutsche 13-Etappen-Fahrt über 430 Kilometer plus 30 Kilometer Vorfahrt von Ostrau in Tschechien zum Startort Ratibor/Oberschlesien und von dort weiter bis zum Ziel Stettin.
Die Etappen dieser Gepäckfahrt mit Zelten und kompletter Ausrüstung, die in diesem Jahr zum 12. Mal unter dem Motto „Der Fluss, der uns verbindet – 3 Länder „CS-PL-D“ vom Landes-Kanu-Verband Brandenburg und dem Kanuclub Breslau organisiert wurde, sind zwischen 36 und 50 Kilometer lang und erfordern gelegentlich wegen des nicht selten vorkommenden Gegenwindes viel Kraft.
Während die vorhergehenden Fahrten in Breslau gestartet wurden, war in diesem Jahr die Streckenführung aufgrund der Arbeiten an den Schleusen in und unterhalb von Breslau dahingehend geändert, dass die ersten Etappen von Ratibor bis Oppeln angesetzt waren.
Erstmalig wurde auch eine Vorfahrt ohne Gepäck von Ostrau/Tschechien bis Ratibor angeboten. Wer nicht an dieser Fahrt teilnehmen wollte, konnte an diesem Tag an Führungen durch das restaurierte Schloss und der Schlossbrauerei sowie einem Besuch des Oberschlesischen Eichendorff- Kultur- und Begegnungszentrums in Lubowitz teilnehmen.
Die Strecke von Ratibor wurde in 3 Tagesfahrten mit jeweils ca. 40 Kilometer zurückgelegt. Täglich mussten dabei 4 Schleusungen absolviert werden.
In Oppeln gab es einen „Ruhetag“ an dem uns vormittags eine sehr interessante Stadtführung geboten wurde. Dabei erfuhren wir unter anderem, dass Oppeln das Zentrum der deutschen Minderheit im ehemaligen Oberschlesien ist und bekamen anhand der Hochwasserzeichen zu sehen, wie sehr das Hochwasser von 1997 der schönen Stadt zugesetzt hat. Nachmittags haben die Fahrer die Autos von Ratibor nach Oppeln nachgeholt.
Am nächsten Tag sind alle Teilnehmer mit den Autos nach Nowa Sol gefahren, haben dort das Quartier aufgeschlagen und die Fahrer sind weiter und haben die Autos in Schwedt abgestellt, um dann mit einem Reisebus zurück nach Nowa Sol gebracht zu werden. Das war der anstrengendste Tag. Dafür gab es dann aber auch eine Belohnung, indem es an den kommenden Tagen schönstes Sommerwetter und Landschaftsansichten gab, auch wurden wir auf allen Biwakplätzen herzlich aufgenommen und bestens verpflegt.
Einen weiteren „Ruhetag“ gab es in Schwedt, der zu einer Busfahrt zu den Schiffshebewerken Niederfinow und zum Vorbringen der Autos nach Stettin genutzt wurde.
Am Abend der vorletzten Etappe erwartete die Teilnehmer in Mescherin ein Abschlussabend, an dem die Oder-Wandermedaillen verliehen wurden.
Am nächsten Tag ging es weiter am Naturpark „Unteres Odertal“ entlang, um am Nachmittag das Ziel Stettin-Dabie zu erreichen.

Mit einem gemeinsamen Essen fand die 12. Internationale Sommer-Oder-Fahrt einen fröhlich-würdigen Abschluss.
Celle, den 28. Juli 2018, Uli Lüdeke

180616 Mittsommerpaddeln der KGC

] Das Mittsommerpaddeln der Kanu-Gesellschaft Celle
Der Start zum Mittsommerpaddeln einer KGC-Wandergruppe mit ihren Einer- und Zweierkajaks und einem Familienkanadier erfolgte in Langlingen auf dem Wienhäuser Mühlenkanal bei schönstem Sommerwetter.

Zunächst durchfuhren die Naturfreunde einen grünen Tunnel, in dem die Baumkronen über dem Gewässer zusammenwachsen, danach einen Abschnitt mit dichtem Schilfbewuchs auf beiden Seiten und schließlich ging es durch eine Wiesenlandschaft, die weite Blicke in die reizvolle Landschaft zwischen Langlingen und Wienhausen erlaubt.
Auf dem Gelände der Paddelvereinigung Wienhausen gönnten sich die Kanufahrer eine kleine Pause zur Stärkung und Erfrischung, bevor sie die Boote in einen kurzen Stichkanal setzten, der sie zur Aller führte.
An der Mündung dieses Kanals in die Aller konnten die Paddler aus nächster Nähe das riesige Wurzelwerk eines umgestürzten Baumes betrachten, der einem der letzten Stürme zum Opfer fiel.

Eine schnelle Strömung ermöglichte den Wassersportlern auf der Aller eine flotte Fahrt bis zu ihrem Bootshaus nach in Celle, wo sie die 17 Kilometer lange und angenehme Fahrt beendeten.
In dem Garten ihres Bootshausen ließen die Mittsommerpaddler den gelungenen Tag in fröhlicher Runde bei einem Grillabend ausklingen.
von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

180520 Pfingstlager 2018 Hemeln

Foto: Uli Lüdeke Die KGC-Wanderpaddler beobachten während einer Pause den Fährverkehr an der Weser


Pfingstlager der Kanu-Gesellschaft Celle
Vierzehn Wanderfahrer der Kanu-Gesellschaft errichteten über die Pfingsttage ihr Basislager in Form von Wohnmobilen, Wohnwagen und Zelten auf dem Campingplatz in Hemeln an der Oberweser, direkt am Ufer dieses beliebten Paddler Revieres.
Auf der Fulda, der Werra und der Weser legten sie in dieser Zeit 100 Kilometer in Tagesabschnitten von 27, 34 und 39 Kilometern bei schönstem Sommerwetter zurück.
Die Staustufen an Fulda und Werra konnten durch flotte Bootsgassen, Schleusen oder auch durch Umtragen der Boote überwunden werden.
Das malerische Wesergebirge, die reizvollen Flusstäler, das bilderbuchartige Maigrün der Wälder und Wiesen trugen zur fröhlichen Stimmung der Naturfreunde bei.
Einige Pfingstfahrer reisten schon früher an oder blieben auch länger und nutzten die Tage zu Radtouren an der Weser entlang.
von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44684

180504 Weser-Marathonfahrt 2018

Die Paddelbrücke der KGC-Silberfahrerfahrer während der Mittagspause auf der Weser kurz nach Bad Karlshafen

Kanu-Gesellschaft Celle auf 48. Weser-Marathonfahrt 2018
1 400 Paddler und Ruderer aus Deutschland, Dänemark, Holland, Österreich und der Schweiz meldeten sich zur 48. Weser-Marathonfahrt 2018, die in Hannoversch-Münden beginnt und die Bronzestecke bis Beverungen (53 km), in die Silberstrecke bis Holzminden (80 km) und in die Goldstrecke bis Hameln (135 km) gegliedert ist.

Die Wasserwanderer konnten bei schönstem Sommerwetter die Fahrt durch das märchenhafte Wesergebirge genießen, sie erfreuten sich an dem üppigen Grünen und Blühen der Natur, an den weidenden Schafen, den ersten Küken der Enten, dem Gesang der Vögel und dem Anblick der idyllischen Städtchen und Dörfer links und rechts des Flusses. In der Mittagszeit suchten viele Bootsbesatzungen einen geeigneten Platz für ein Picknick am Ufer, andere legten eine Paddelpause ein, wobei mehrere Boote sich verbinden, indem sie die Paddel quer über ihre Kanus legen und sich treiben lassen, während sie ihre Speisen verzehren.

Von den 9 Wanderpaddlern der Kanu-Gesellschaft Celle entschieden sich 7 für die Silberstrecke – wie die meisten Marathonfahrer – und das Ehepaar Rehefeld für die Goldstrecke bis Hameln. Udo Rehefeld ist der einzige Weser-Marathonfahrer, der alle 48 Goldfahrten absolviert hat und auch die 50. Goldfahrt anstrebt. Die älteste Teilnehmerin ist die 87-jährige Sigrid von Breska, von der KSGH Hildesheim. Sie hat an fast allen Marathonfahrten teilgenommen und wird an diesem Tag vom Fernsehen gefilmt und interviewt.

Am Zielort erhalten alle Teilnehmer als Anerkennung einen Aufkleber und ein Sachgeschenk, das an diese „schönste Schinderei des Jahres“ erinnert.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

180414 KGC Anpaddeln auf dem Mühlengraben

Die Anpaddler der Kanu-Gesellschaft bei Kaffee und Kuchen im Garten des Bootshauses in Wienhausen

Anpaddeln auf dem Mühlengraben
Sechzehn Mitglieder der Kanu-Gesellschaft legten bei schönstem Frühlingswetter ihre farbigen Kanadier, Einer- und Zweierkajaks am letzten Samstag in den flott strömenden Mühlenkanal in Langlingen zum Anpaddeln, zur ersten offiziellen Wandertour der neuen Saison.
Vorbei zog sich die lange Schlange der Boote zunächst an einer Reihe idyllisch gelegener Wochenendhäuser, danach durch einen schmalen Abschnitt, der links und rechts von einem dichten Schilfgürtel bewachsen ist und schließlich schlängelt sich das beliebte Paddelgewässer

Auf dem Mühlengraben Foto: Uli Lüdeke

durch eine reizvolle Wiesenlandschaft, auf der zahlreiche Pferde die bunte Reihe der Kanufahrer mit neugierigen Blicken verfolgte. Nach etwa einer Stunde erreichen die Anpaddler das romantisch gelegene Bootshaus der Wienhäuser Kanuten, wo sie von Alke Schillings mit einer bunten Kuchenplatte und Kaffee zu einer ausgiebigen Pause erwartet werden, die sie im Garten des Bootshauses verbringen.
Weiter geht es auf der breiten Aller, die über einen hohen Wasserstand verfügte und weite Blicke in das schöne Allertal erlaubte und nach einigen Kurven ein frischer Gegenwind

Auf der Aller vor Altencelle Foto: Joachim Schuermann

erhöhte Kraftanstrengungen der Wassersportler erforderte, bis sie nach 15 Kilometern ihr Ziel, das KGC-Bootshaus am Magnusgraben in Celle, erreichten.
Der Festraum des Bootshauses ist liebevoll der Frühlingszeit entsprechend mit Blumen dekoriert und mit Gläsern, Tellern und Schüsseln gedeckt.

Weitere passive Anpaddler treffen ein und Uli Lüdeke, der Wanderwart, hält eine kleine Rede über die Bedeutung des Anpaddelns und dankt Dagmar Lammers für die gelungene Vorbereitung der Tafel.
Noch lange sitzen die Anpaddler nach dem Verzehr von Nudeln mit Filet in fröhlicher Runde zusammen, lassen den Tag Revue passieren und schmieden Pläne für die nächsten Unternehmungen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

180330 15. Forellentour

Die Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle am Allerstrand unterhalb des Celler Wehres vor dem Start zu ihrer 15. Forellentour


Celler Kanu-Gesellschaft auf „Forellentour“

Zur 15. „Forellentour“ trafen sich die Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle kurz vor Ostern an einem sonnigen Tag mit strahlend blauem Himmel unterhalb des Celler Wehres am Allerstrand.
Dort legten sie ihre farbigen Einer- und Zweierkajaks in die sehr flott strömende Aller und ließen sich mit der Unterstützung eines sanften Rückenwindes die Aller hinabtreiben, benutzten die Paddel mehr zum Kurshalten als zum Aufbau der Geschwindigkeit, erfreuten sich an den wärmenden Strahlen der Sonne und dem Anblick der grünenden Allerniederung. Außerhalb des Stadtgebietes durchfuhren sie die abwechselnden Wald- und Wiesenabschnitte, beobachteten die Tiere links und rechts des Ufers und führten Gespräche von Boot zu Boot bei völliger Ruhe der Natur.
Gelegentlich begegneten sie einem Motorboot, das sogleich beim Anblick der Paddler-Armada seine Geschwindigkeit verringerte, um den Kleinbooten eine starke Wellenbildung zu ersparen. Als Dank für die Rücksichtnahme winkten die Kanuten der Motorbesatzung zu und erhielten eine fröhliche Erwiderung der motorisierten Bootsbesatzung, der man auch die Freude über die beginnende Wassersportsaison anmerkte.
Am Wehr in Oldau verließen die Kanufahrer ihre Boote und transportierten sie zum Unterwasser, wo sie ein vorbildlich konstruierter Anleger erwartete, der den Bootsbesatzungen das Betreten und Ablegen erleichtert. Bevor es zur Weiterfahrt kam, erlaubten sich die Naturfreunde im Gras und in dem wärmenden Schein der Mittagssonne eine ausgiebige Pause zum Verzehr einer Klappschnitte oder einiger Süßigkeiten, zum Austausch fröhlicher Gedanken und zum Fotografieren.
Bei der Ankunft am Bootsanleger in Winsen beendeten die „Forellenpaddler“ ihre Tour und verluden ihre Boote auf die bereitgestellten Fahrzeuge. Im Bootshaus in der Fritzenwiese in Celle trafen sich die Kanufahrer mit sonnengeröteten Gesichtern in ihrem gemütlich eingerichteten Bootshaus wieder, wo sie eine österlich-festlich vorbereitete Tafel erwartete und gekonnt geräucherte Forellen mit Kartoffelsalat und vielen Beigaben Rolf Meyer, der die Forellen im selbst hergestellten Räucherofen geschickt zum Verzehr vorbereitet hatte, hielt eine kleine Ansprache, bedankte sich bei seiner Frau Berta und bei Hildegard Schneider, die diesen Raum und die Festtafel so liebevoll gestaltet hatten, freute sich über den Anklang der „Forellentour“, die inzwischen zur Tradition des Vereines geworden ist und dankte dem Wanderwart Uli Lüdeke, der durch seine geschickte Planung wieder eine reibungslose Wanderfahrt ermöglicht hat.
Mit einem kräftigen Applaus dankten die Wassersportler den Organisatoren, verzehrten mit Genuss die Speisen und saßen in gemütlichem Kreise noch lange zusammen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

180324 39. Aller-Hochwasser-Rallye

Der Anleger und die Boote der Rallye-Teilnehmer vor dem Bootshaus des Wassersportvereines Verden


Celler Kanufahrer nehmen an der 39. Aller-Hochwasser-Rallye 2018 teil

422 Kanufahrer aus den Norddeutschen Bundesländern, aus Nordrhein-Westfalen und aus Sachsen erschienen am letzten Samstag, um an der 39. Aller-Hochwasser-Rallye 2018 teilzunehmen, unter ihnen auch Wanderpaddler aus den Celler Kanuvereinen.
Die meisten starteten mit ihren schnittigen Einer- und Zweierkajaks in Hodenhagen, erfreuten sich auf der 55 Kilometer langen Strecke bis zur Domstadt Verden am milden Frühlingswetter, an dem Gezwitscher der Vögel, dem Anblick der ersten Störche in ihren Nestern, der flotten Strömung und dem hohen Wasserstand, der tiefe Einblicke in das reizvolle Allertal erlaubt.
33 durchtrainierte Kanuten starteten mit ihren Rennbooten bereits in der Morgendämmerung in Celle, legten Wert auf eine hohe Geschwindigkeit während der 112 Kilometer langen Fahrt und die Schnellen erreichten ihr Ziel mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von etwa 13 Kilometern pro Stunde in achteinhalb Stunden. Viele Bootsbesatzungen, dabei auch die neun Rallye-Fahrer der Kanu-Gesellschaft Celle, erlauben sich eine Pause in dem kleinen Ort Westen, genießen in dem dortigen Bootshaus eine kräftige Erbsensuppe mit einer Bockwurst und fröhliche Gespräche mit Paddlern, die man von anderen Wanderfahrten kennt.
Nach weiteren 13 Kilometern erreichen die Wanderfahrer schließlich das Ziel, den Wassersportverein Verden, wo man mit dem Glockenschlag einer alten Schiffsglocke und vor dem Ausstieg mit einem „Willkommensschluck“ begrüßt wird. In dem geräumigen Bootshaus des Wassersportvereines Verden können sich die Wanderfahrer mit Gegrilltem, mit Kaffee und Kuchen in netter Gesellschaft noch einmal für die Heimreise stärken.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle,