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190526 WW Norddeutsche Meisterschaft Oberalster

Greta Zietz im Sprint

Kanu- Gesellschaft Celle fischt 11 Nord- Titel aus der Oberalster

Hamburg: Die Kanu- Gesellschaft Celle kann auf eine stolze Bilanz bei der norddeutschen Meisterschaft im Wildwasserrennsport in Hamburg auf der Oberalster verweisen. Allein 11 Titel gingen nach Celle, dazu noch etliche Podestplätze. Mit jeweils 4 Meisterschaften standen Greta Zietz und Olaf v. Hartz am häufigsten ganz oben auf dem Treppchen, gefolgt von Alina Zimmer mit 3 Titeln. Die weiteren Siege steuerten Eike v. Hartz und Tobias Zimmer bei. Im KI der weiblichen Jugend waren erneut Greta Zietz und Alina Zimmer das Maß aller Dinge. Mit großem Vorsprung vor der restlichen Konkurrenz machten sie im Sprint und im Classic den Sieg unter sich aus. Während im Sprint Greta Zietz die Nase noch vorn hatte, gab es im Classic nach fast 20 Minuten Duell auf Augenhöhe ein salomonisches Ergebnis: mit exakt gleicher Fahrzeit teilten sich die beiden hier den Titel. Wie gewohnt erpaddelten sie dazu noch im Team jeweils den Titel in Sprint und Classic.

Auch Altmeister Olaf v. Hartz muss sich 2019 einen Nordtitel teilen, er fuhr im KI im Sprint zusammen mit Lokalmatador Holger Siebke exakt die gleiche Zeit. Ansonsten ließ der frischgebackene Europameister aber wieder einmal nichts anbrennen, souverän paddelte er im CI Sprint und im KI und CI im Classic der Konkurrenz zu weiteren 3 Titeln davon. Dazu holte er noch zwei Vizemeisterschaften in der KI Teamwertung in Classic und Sprint. Teampartner im Sprint war Tobias Zimmer, der sich in seinem ersten Jahr bei den Herren schon gut in der norddeutschen Spitze etabliert hat. Im Sprint landete er noch auf dem undankbaren 4. Rang, im Classic konnte er sich dann aber mit Bronze für die erste Mannschaft des LKV Niedersachen qualifizieren, in der er zusammen mit Marcel Paufler (Braunschweig) den Sieg einfuhr. Eine weitere Bronzemedaille ersprintete er im CII Herren zusammen mit Dietmar Wölker (Peine).

Olaf von Hartz auf der Oberalster

Nach langer Verletzungspause griff Eike v. Hartz erstmals wieder ins Geschehen ein und das mit Erfolg! Sie sprintete bei den Damen Masters auf Anhieb wieder zum Nordtitel, im Classic fuhr sie zu Bronze. Team- Kollegin Elke Zietz bewies nach Ihrem Debüt- Erfolg auf der Ochtum im letzten Herbst erneut, dass mit ihr zu rechnen ist. Mit hervorragenden Zeiten paddelte sie zur der Vizemeisterschaft im Classic und Rang drei im Sprint. Bei den Herren- Masters A im KI konnte Jan Erdmann sowohl im Sprint als auch im Classic die Bronzemedaille erkämpfen, Knud Zietz landete bei den Masters C jeweils auf Rang 5. Zusammen im Team wurden Erdmann / Zietz 6. im Classic und 7. im Sprint. Nicht ganz so gut wie gewohnt kamen die Jüngsten im KGC- Team auf der technisch wenig anspruchsvollen Rennstrecke zurecht. Liesbeth Antons verfehlte im Einzel mit jeweils Rang 5 in Sprint und Classic das Treppchen ebenso wie Tom Koschel, der bei den männlichen Schülern A KI 4. im Sprint und 5. im Classic wurde. Medaillen gab es für die beiden dann aber doch und zwar im Team. Hier holten sie bei den Schüler- Mannschaften als gemischte Mannschaft gegen reine Jungen- Teams die Vizemeisterschaft im Classic und Platz 3 im Sprint. KGC- Teamchef Olaf v. Hartz war mit seinem Team jedenfalls hochzufrieden: „Auch wenn wir auf der Oberalster unsere technische Stärke nicht ausspielen konnten, ist diese letzte Standortbestimmung vor den Deutschen Meisterschaften für uns hervorragend ausgefallen. Mit diesen Ergebnissen im Rücken gehen wir gestärkt in die Vorbereitungslehrgänge auf der Drau bei Lienz / Österreich!“

Die Rennstrecke auf der Oberalster ist für Titelkämpfe im Wildwasserrennsport sicher alles andere als prädestiniert. Außer ein paar Kurven und einfachen Baumhindernissen im oberen Streckenteil gab es wenig, was das technische Können der Starter herausforderte. Die Sprintstrecke bestand letztlich aus eine 300 m lange Geraden, sicherlich nichts, worauf sich Wildwasserexperten optimal entfalten können. Umso beachtlicher ist es, dass sich dennoch auch hier die Abfahrtsspezialisten meist oft gegen die natürlich auch vertretene Konkurrenz aus dem „Flachbahnlager“ durchsetzen konnten. Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9, 29313 Hambühren, Tel: 05084 / 3920 (p) 05141 / 42088 (d)

190208 Jahreshauptversammlung der KGC

Jahreshauptversammlung 2019
Über 40 Mitglieder konnte Olaf von Hartz, der Vorsitzende der Kanu-Gesellschaft Celle, im oberen Clubraum des Bootshauses in der Fritzenwiese zur diesjährigen Jahreshauptversammlung begrüßen. Zu Beginn des Abends gedachten die Anwesenden ihres verstorbenen Mitgliedes Manfred Haase, der durch sein ruhiges Wesen, seine bescheidene Art sehr beliebt war, sich mit großer Hingabe über viele Jahre dem Verein und besonders dem Training des Nachwuchses widmete.
Olaf von Hartz berichtet über die aktuelle Situation des Vereinshauses, der Bootshalle, des Gartens, der Gewässer, des Hochwasserschutzes, der neuen Anlegemöglichkeiten und über den Umwelt- und Naturschutz in Verbindung mit dem Kanusport. Er bedankt sich bei Dennis Wagner, der sich zuverlässig um die Pflege des vereinseigenen Kleinbusses und des Bootsanhängers kümmert. Der Vorsitzende erinnert an die jährlich stattfindenden und beliebten Veranstaltungen des vergangenen Jahres und nennt das Kanuten-Schützenfest, die Herbstwanderung, das Weihnachtsfest, das Aalessen, die Dia-Vorträge und die Spielabende.
Nach intensiver Diskussion, so erklärt Olaf von Hartz, habe sich der Verein für die Anschaffung eines neuen Mannschaftskanadiers für 10 Personen entschlossen und für die Einführung des Stand-Up-Paddlings (SUP) in die Kanu-Gesellschaft, die sich zum Kauf von fünf Brettern und der erforderlichen Ausrüstung entschlossen hat. Da im letzten Jahr das wöchentliche „Mittwochpaddeln“ von 18 bis 20 Uhr großen Anklang gefunden habe, plane der Verein für die kommende Saison die Fortsetzung dieses Termines mit dem erweiterten Angebot auch für Gäste und Interessierte.
Der Wanderwart Uli Lüdeke kann wegen des überwiegend sonnigen Wetters auf ein sehr schönes Paddeljahr zurückblicken mit Touren auf der Leine, Aller, Weser, Schwentine und als Höhepunkt nennt er die Oderfahrt von Ratibor in Polen bis nach Stettin. Er kann von einer interessanten Statistik berichten: Zur Wanderfahrergruppe der KGC gehören 19 Paddler, die im Jahr 2017 14.176 Kilometer erpaddelten und diese Leistung im Jahr 2018 auf 18.738 Kilometer erhöhten. Uli Lüdeke hebt die gute Zusammenarbeit mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Verden bei der Herstellung des Transportweges für Bootswagen in Oldau hervor und bei dem Bau des Ausstieges in Bannetze. Der Wanderwart ehrt Alina Zimmer mit dem Jugendwanderfahrerabzeichen Bronze für 2.229 Kilometer im Jahr 2018 und Tobias Zimmer mit dem Jugendwanderfahrerabzeichen Gold mit 2.801 Kilometern in demselben Jahr. Im Bezirk Lüneburg haben die Geschwister jeweils den ersten Platz belegt und dafür vom Bezirk ein Präsent erhalten. Damit haben sie erreicht, dass die KGC-Jugend bei den Bezirksmeisterschaften ebenfalls den ersten Platz belegt und dazu beigetragen, dass die KGC im Gesamtwettbewerb wiederum den 1. Platz erreicht hat. Hierfür spendete der Bezirk Lüneburg zwei Schwimmwesten. Innerhalb der KGC legte Dagmar Lammers im vergangenen Jahr 1.262 Kilometer zurück und Malte Neelen 2.249 Kilometer, wofür beide Paddler den „Schrubber“ als „Wanderpokal“ verliehen bekamen. Malte Neelen erhielt zum ersten Mal das Bronzene Wanderfahrerabzeichen für Erwachsene und Berta Meyer zum dreißigsten Mal des Goldene Wanderfahrerabzeichen, das erste Mal wurde ihr dieses Abzeichen im Jahr 1987 verliehen.
Die Kassenwartin Nicole Zimmer verliest Einnahmen und Ausgaben des Vereines und kann eine positive Bilanz vorstellen.

Der Vorstand und die geehrten Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle


Die Kassenprüfer Dagmar Lammers und Ralf Busch haben eine sorgfältige und korrekte Kassenführung festgestellt und bitten um Entlastung des Vorstandes, die einstimmig erteilt wird.
Die Sportwartin Eike von Hartz freut sich über die rege Teilnahme im Winter am Kentertraining in Wietze, am Hallensport in der Blumlage, am betreuten Jugendpaddeln, an dem sich auch sehr junge Kanuten beteiligen.
Die Sportwartin ehrt das KGC-Rennfahrerteam mit Greta Zietz, Alina Zimmer, Jonas Gläsmann, Tobias Zimmer, Manuel Gläsmann für ihre sehr beachtlichen sportlichen Erfolge – häufig auf den ersten Plätzen – an den Wettbewerben der Norddeutschen Meisterschaft, der Deutschen Meisterschaft auf der Saalach, Unstrut und Osterau und belohnt sie mit City-Gutscheinen.
Eike von Hartz ehrt auch ihren Ehemann Olaf für den 1. Platz auf der Weltmeisterschaft, den er auf der Muota in der Schweiz mit einem Einerkanadier erringen konnte.
Schließlich verleiht Olaf von Hartz Goldene Ehrennadeln für die Mitgliedschaft von 40 Jahren an Berta Meyer, ihren Sohn Jens Meyer sowie Adolf Timmermann für lange Vereinszugehörigkeit und Mitarbeit im Vorstand.
Die Jugendwartin Regina Wagner freut sich über den Eintritt von zwei Jungen, die sich sehr eifrig und interessiert an der Ausbildung zum erfolgreichen Kanufahrer zeigen.
Der Segelwart Hans-Friedrich Nölke schwärmt für das Segeln in der Kanu-Gesellschaft Celle an langen Wochenenden und im Urlaub. Im letzten Jahr legten die Familien Rehefeld und Nölke mit ihren Segelbooten mehrere hundert Seemeilen auf der Schlei und auf der Ostsee zwischen Dänemark, Schweden und Deutschland zurück, erlebten schöne Fahrten bei günstigem Wind und Wetter. Sie fuhren mehrere Häfen an, unternahmen Stadtgänge, erkundeten die Umgebung auf dem Festland und auf mehreren Inseln. Einmal wurden sie jedoch von einem plötzlich auftretenden Unwetter auf See überrascht und konnten gerade noch rechtzeitig einen rettenden Hafen in Dänemark erreichen.
Als Schriftwart werden Joachim Schuermann, als Sportwartin Eike von Hartz, als Jugendwartin Regina Wagner und als Pressewart Adolf Timmermann einstimmig wiedergewählt. Einstimmig gewählt werden als erster Kassenprüfer Ralf Busch und Alke Schillings als zweite Kassenprüferin.
Der Vorsitzende bedankt sich bei den Teilnehmern für das Erscheinen, bei den Vorstandsmitgliedern für die erfolgreichen Sitzungen, bei allen Helfern für die Vorbereitungsarbeit der vielen Veranstaltungen und wünscht eine schöne Paddelsaison.
Zum Schluss versammeln sich alle Anwesenden im unteren Clubraum und lassen den Abend bei einem Imbiss in fröhlicher Stimmung ausklingen.
von: Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84
Foto: Rolf Meyer

190113 Kentertraining 2019

Kentertraining der Kanu-Gesellschaft Celle

16 Kanufahrer aus den Vereinen des Landkreises Celle und der Kanu-Gesellschaft Celle versammelten sich am letzten Sonntag in der Schwimmhalle in Wietze mit ihren Booten, den Paddeln und Spritzdecken, um die Kenterrolle für kippelige Situationen zu erlernen oder zu trainieren.

Die Kanuten aller Altersklassen legen ihre kleinen Wildwasserboote ins Wasser, paddeln ausgelassen drauf los, zeigen akrobatische Übungen, einige erfahrene Paddler lassen sich absichtlich auf die Seite kippen und die Neulinge beobachten die Bewegungen genau. In kleinen Gruppen beginnen die Trainer danach den Anfängern behutsam und einfühlsam die Kenterrolle zu erklären und zu üben.

In der Schwimmhalle in Wietze lernen die Kanufahrer die Kenterrolle

Elke Zietz zeigt in den Kenterkursen den Jüngsten noch nicht das Rollen, aber sie vermittelt das Aussteigen aus dem gekenterten Boot und verbessert spielerisch die Bootsbeherrschung. „Eben habe ich meine erste Kenterrolle gemacht“, freut sich der neunjährige Maximus stolz, „aber mein Trainer hat gut aufgepasst und geholfen“.

„Das Erlernen der Kenterrolle dauert unterschiedlich lange, einige können es nach einem Nachmittag, im Mittel reichen sechs Termine“, sagt Olaf von Hartz, Vorsitzender der Kanu-Gesellschaft Celle, der den Kenterlehrgang leitet, bei dem ihm Ehefrau Eike von Hartz, Elke Zietz und Dennis Wagner zur Seite stehen. „Teilnehmen können alle Mitglieder der Vereine im Landkreis Celle, natürlich auch Schnuppermitglieder und Gäste. Der Lehrgang besteht aus 6 Nachmittagen im Monat Januar und Februar immer am Sonntag von 14 bis 16 Uhr. Einige Interessierte können sich noch für die nächsten 5 Sonntage anmelden“, ergänzt Olaf von Hartz.

„Die Kenterrolle ist erforderlich, wenn man nach einer Kenterung nicht schwimmen will, wichtig vor allem auf Großgewässern, im Wildwasser und dort, wo man nach einer Kenterung schlecht aus dem Wasser kommt“, fügt Dennis Wagner hinzu. Dabei ist der Zweck des Kentertrainings nicht allein das Erlernen des Eskimotierens sondern die Bootsbeherrschung, das Stützen, gezieltes Aussteigen unter Wasser, Einsteigen aus dem Wasser heraus.

Kentertraining der Film

Dieser kleine Film läuft beim Webmaster einwandfrei mit dem Windows Mediaplayer

Die Eltern, Geschwister und andere Begleiter der Kanuten haben vom Schwimmhallen-Café aus die Gelegenheit, durch ein Panoramafenster die Kanuten im Wasser zu beobachten.

Text und Foto: Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

 

181208 Adventsfeier im Bootshaus

 

Adventsfeier der Kanu-Gesellschaft Celle

Sechzehn Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle trafen sich am letzten Samstag zur traditionellen Adventsfeier der Kanufahrer in ihrem festlich geschmückten Bootshaus in der Fritzenwiese an der Aller. Die Vergnügungswartin Hannelore Rothfuß hatte die Feier liebevoll vorbereitet und eröffnete die Zusammenkunft mit einer kleinen Begrüßungsrede und einem Schluck ihres gekonnt zubereiteten Glühweines.

Der festlich geschmückte Clubraum

Sehr schnell entwickelte sich unter den Anwesenden eine lebhafte Unterhaltung, in der es häufig um die Kanuabenteuer der vergangenen Saison ging und die Gestaltung des kommenden Paddeljahres, für das einige Erneuerungen vorgesehen sind.  Jeder Anwesende hatte weihnachtliches Gebäck mitgebracht, zum großen Teil nach alten Familienrezepten gebacken, das angeboten wurde und Anlass zu Erinnerungen und Gesprächen über die Kindheit auslöste.

Die Adventsfeier im Bootshaus der Kanu-Gesellschaft Celle

Sehr schnell entwickelte sich unter den Anwesenden eine lebhafte Unterhaltung, in der es häufig um die Kanuabenteuer der vergangenen Saison ging und die Gestaltung des kommenden Paddeljahres, für das einige Erneuerungen vorgesehen sind.  Jeder Anwesende hatte weihnachtliches Gebäck mitgebracht, zum großen Teil nach alten Familienrezepten gebacken, das angeboten wurde und Anlass zu Erinnerungen und Gesprächen über die Kindheit auslöste.

Hannelore Rothfuß verlas eine unterhaltsam-besinnliche und die Sportwartin Eike von Hartz eine heitere Weihnachtsgeschichte, für die beide Vortragende großen Beifall erhielten und es damit Anlass zu Gesprächen über die Bedeutung des Weihnachtsfestes früher und heute gab.

Noch lange saß die Gesellschaft bei dem Verzehr des Weihnachtsgebäckes und lebhafter Unterhaltung in fröhlicher Stimmung zusammen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel 44 684

 

181124 Herbstwanderung

Die Wanderer vor dem Hüttensee – Foto: Uli Lüdeke


Herbstwanderung der Kanu-Gesellschaft Celle

23 Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle wanderten bei kühlen Herbsttemperaturen, leichter Nebelbildung und völliger Windstille etwa neun Kilometer um die Meißendorfer Fischteiche.
Der erste Abschnitt des Wanderweges führte die Naturfreunde vorbei am Gut Sunder durch das herbstliche Wald- und Wiesengebiet, das zum großen Teil vom heruntergefallenen Laub bedeckt ist. Dann erreichen sie die Meißendorfer Fischteiche, auf dessen größtem See im Sommer die Segelboote kreuzen und um den ein etwa 5 Kilometer langer Wanderweg führt. Dessen frisch aufgewühlte Oberfläche weist auf das Wirken von Wildschweinen hin.
Die Gruppe unterbricht die Wanderung in fröhlicher Stimmung an einem Beobachtungsturm, erfreut sich an der Seenlandschaft von oben, Fotos werden gemacht, die Informationstafel betrachtet, Eindrücke ausgetauscht, die Rucksäcke geöffnet und kleine Erfrischungen zu sich genommen. Schließlich erreichen die Herbstwanderer den Ausgangspunkt und treffen sich danach in einem gemütlichen Landhaus in Winsen, um dort an einer langen Festtafel ein kräftiges Mittagessen zu sich zu nehmen.
Der Wanderwart Uli Lüdeke gratuliert einer Paddlerin zu einem runden Geburtstag, hält eine kleine Rede und überreicht ein Geschenk.
Alle Teilnehmer danken der Vergnügungswartin Hannelore Rothfuß, die mit ihrem Mann Werner seit weit über 30 Jahren die traditionelle und sehr beliebte Herbstwanderung der Kanu-Gesellschaft so umsichtig vorbereitet.
von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

181021 WW Doppelsieg in Bitburg

Greta Zietz und Olaf v. Hartz erpaddeln Doppelsieg auf der Sauer
Irrel: Beim traditionell letzten großen Vergleichswettkampf der Deutschen Spitze im Wildwasserrennsport um die Ranglistenpunkte des Bundesverbandes im deutsch- luxemburgischen Grenzgebiet bei Bitburg konnten sich die Top- Acts der Kanu- Gesellschaft Celle nochmals hervorragend in Szene setzen. Am besten lief es für Greta Zietz und Olaf v. Hartz, die jeweils sowohl den Sprint, als auch das Classic- Rennen für sich entscheiden konnten. Einen weiteren Sieg und eine Silbermedaille steuerte Lisbeth Antons bei, Alina Zimmer glänzte mit zwei zweiten Plätzen und Tobias Zimmer holte einmal Bronze.
Auch der ausrichtende TV Bitburg blieb in diesem Jahr von Sorgen wegen der niedrigen Wasserstände nicht verschont. Weil es für die üblichen Strecken auf der Prüm diesmal kein Zuschusswasser aus der Talsperre gab, musste das Classic- Rennen auf der Sauer gepaddelt werden und auch da reichte der Pegel gerade so eben aus. Der Sprint fand diesmal erstmals auf dem Wildwasserkanal in Diekirch / Luxemburg statt. Der enge und etwas verwinkelte Sprintkurs stellte vor allem an die jüngeren Teilnehmer durchaus einige Ansprüche und auch die schöne Anlage und die Gastfreundschaft der Luxemburger Kameraden fanden viel positiven Anklang bei den Teilnehmern.
Die Power – Girls der Kanu- Gesellschaft ließen sich auch von den Streckenverlegungen nicht beeindrucken. Greta Zietz und Alina Zimmer machten im Feld der weiblichen Jugend wieder einmal den Sieg unter sich aus. Diesmal war es Greta Zietz, die dieses vereinsinterne Duell mit beeindruckenden Zeiten für sich entscheiden und sowohl im Sprint, als auch im Classic den Sieg erpaddeln konnte. Besonders ihre Leistung im Classic sorgte für einige Unruhe bei den Juniorinnen und Damen, denn Greta Zietz konnte auch den älteren Teilnehmern überraschend das Heck zeigen und sich damit ein Sonderlob des Bundestrainers erarbeiten. Auch Alina Zimmer erkämpfte sich ihre beiden Silbermedaillen mit Zeiten, die auch in den höheren Altersklassen für Platzierungen weit vorn gereicht hätten.
Altmeister Olaf v. Hartz präsentierte sich auf der Sauer ebenfalls wieder gut in Form. Besonders im Classic ließ sich der Weltmeister die Butter nicht vom Brot nehmen. Mit der schnellsten Fahrzeit aller Seniorenklassen siegte er souverän bei den Masters C im KI. Im Sprint konnte er mit zwei guten Läufen ebenfalls den Sieg nach Celle holen.
Hart umkämpft waren Sieg und Platz im Feld der weiblichen Schüler B im KI. Hier konnte Lisbeth Antons im Classic lange um den Sieg mitfahren, erst im Endspurt musste sie sich mit geringem Rückstand auf die Siegerin aus Fulda auf den zweiten Platz zurückdrängen lassen. Dafür drehte das KGC- Nachwuchstalent dann im Sprint den Spieß um, gleich im ersten Lauf konnte sie eine Zeit vorlegen, die keine Ihrer Gegnerinnen knacken konnte und so den Sieg nach Celle holen.
Im Feld der Junioren KI kann Tobias Zimmer weiterhin Anschluss an die nationale Spitze halten. Im Classic paddelte er mit einer starken Fahrzeit und geringem Rückstand auf den Sieger auf den Bronzerang. Auch im Sprint lag er lange Zeit auf „Treppchenkurs“, musste dann aber am Ende mit knappem Rückstand mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden sein.

Nicht ganz so gut lief es für Tom Koschel, der zunächst im Classic schon nicht ganz an seine hervorragenden Leistungen der letzten Rennen anknüpfen konnte und diesmal bei den Schülern B im KI als Fünfter ins Ziel kam. Beim Training für den Sprint hatte er sich dann schon recht gut auf den Wildwasserkanal eingefahren, als sich sein Boot ausgerechnet bei der letzten Trainingsfahrt so unglücklich vor zwei Abweisern verkeilte, dass es hinter der Fußstütze einknickte. Bilanz dieses Missgeschicks: ein stark beschädigtes Boot und ein gebrochenes Bein, damit war für den Celler Nachwuchssportler die Saison vorzeitig vorbei.
Für KGC- Chef Olaf v. Hartz war das aber auch der einzige Wermutstropfen dieses Wochenendes: „Der Unfall von Tom war einfach Pech, erfreulicherweise hat unsere Absicherung gut funktioniert und Schlimmeres konnte verhindert werden. Ansonsten haben sich unsere Leistungsträger trotz der schwierigen Umstände wieder hervorragend geschlagen und respektable Leistungen eingefahren.“
Die Saison im Wildwasserrennsport ist damit fast schon wieder vorbei, ein letztes Mal treffen sich die norddeutschen Abfahrer am nächsten Wochenende in Bremen, um auf der Ochtum bei der traditionellen Freimarktsregatta das Sportjahr ausklingen zu lassen.

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9, 29313 Hambühren
Tel: 05084 / 3920, Mobil: 0171 / 232 13 98, E- mail olaf.vonhartz@t-online.de

180819 KGC Schützenfest

Die Teilnehmer und die Schützenmajestäten der Kanu-Gesellschaft Celle vor ihrem Vereinsbus

KGC Schützenfest 2018
Die Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle pflegen eine alte Tradition: Einmal im Jahr versammeln sie sich an einem Wochenende im Spätsommer auf einer Wiese an der Aller, um die besten Schützen zu ermitteln – und das seit 86 Jahren.
Am Samstag erschienen sie mit ihren Fahrrädern, Autos, Zelten, Wohnwagen, Wohnmobilen und Paddelbooten bei schönstem Sommerwetter auf der vorbereiteten Wiese, um gleich danach mit Klapptischen und Campingstühlen eine lange Reihe zur Kaffeetafel zum Auftakt dieser beliebten Veranstaltung aufzubauen. Nach dieser Stärkung tauschten einige Teilnehmer ihre Gedanken aus, eine Gruppe bereitete die Grillstation vor, eine andere das Lagerfeuer, wobei immer auf Beachtung der Sicherheit geachtet wird und die Kinder vergnügten sich mit Ballspielen.
Schließlich erfreuen sich die über dreißig Naturfreunde an einem malerischen Sonnenuntergang, versammeln sich nach Einbruch der abendlichen Kühle um das Lagerfeuer, beobachten den klaren Sternenhimmel, sprechen über ihre Urlaubserlebnisse und über die kommende Paddelsaison.
Am nächsten Morgen wird im Anschluss an das gemeinsame Frühstück unter Einhaltung der Schutzbestimmungen der Schützenstand errichtet und unter einfühlsamer Betreuung des Ehepaares Conny und Ralf Busch werden nach den allgemeinen Bestimmungen des Schießsportes die besten Schützen mit dem Luftgewehr ermittelt. Die Rennpaddler nutzen nach ihrer Schussabgabe mit den Booten die Zeit zum Training, die Kinder spielen oder baden in Begleitung und unter Aufsicht der Erwachsenen in der Aller.
Doch nicht nur mit dem Luftgewehr wird geschossen, vor einigen Jahren wurde unter fachkundiger und geduldiger Anleitung des Ehepaares Ingeborg Schilling-Meyer und Heinrich Meyer das Schießen mit Pfeil und Bogen wieder eingeführt, wobei ebenfalls die besten Schützen die Königswürden erreichen können. Die älteren Teilnehmer berichten, dass es einmal eine Zeit gab, in der Gewehre nicht erlaubt waren und aus diesem Grunde die Kanuten das Bogenschießen pflegten, um den Brauch des KGC-Schützenfestes nicht zu unterbrechen.
Nach dem Mittagessen, das aus einer zünftigen Erbsensuppe besteht, drückt Olaf von Hartz, der Vorsitzende der Kanu-Gesellschaft Celle, seine Freude aus über das Erscheinen der Teilnehmer, den fröhlichen Verlauf der zwei Tage und dankt den Mitgliedern, die durch die Vorbereitung das Fest ermöglichten.
Dann verkündet er die mit Spannung erwarteten Schießergebnisse und verleiht die Königswürden, wobei er den Majestäten mit anerkennenden Worten die Schützenkette unter großem Beifall der Anwesenden umhängt.
In den Stand der Majestäten im Luftgewehrschießen wird Ingeborg Schilling-Meyer als Hauptkönigin erhoben, Heinrich Meyer als Hauptkönig, Ina Stellmann als Jugendkönigin, Tjark Meyer als Jugendkönig und Carsten Fricke als Gastkönig.
Beim Bogenschießen konnte Regina Wagner die Königswürde erlangen, Carsten Fricke als Gastkönig und Ina Stellmann als Jugendkönigin.
Zum Abschluss versammelten sich alle Anwesenden noch einmal zur Kaffeetafel.

von: Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684
Foto: Uli Lüdeke

170903 WW Rennen Schwartau

Kanu- Gesellschaft Celle erneut erfolgreich auf Marzipan- Tortenjagd
Hobbersdorf: Beim traditionellen Auftakt der norddeutschen Herbstsaison im Wildwasserrennsport auf der Schwartau konnte das Team der Kanu- Gesellschaft Celle einmal mehr einen großen Teil jener Marzipantorten mit nach Hause nehmen, die dort wegen der Nähe zur Stadt Lübeck ebenso traditionell an Sieger und platzierte verteilt werden. Erfolgreichste Marzipan- Jäger waren Alina Zimmer und Olaf v. Hartz, die jeweils 4 Siege erpaddeln konnten, Tobias Zimmer stand dreimal ganz oben auf dem Treppchen, Greta Zietz siegte zweimal, je einen Sieg steuerten Jonas Gläsmann, Florian Wasilewski, Nelson Wasilewski und Lisbeth Antons bei.
Alina Zimmer zeigte als amtierende Deutsche Meisterin auch nach der Sommerpause klar, wer bei den Schülerinnen A KI Herrin im Hause ist. Sowohl im Sprint als auch im Classic holte sie sich den Sieg. Direkt dahinter konnte Team- Kameradin Greta Zietz mit Platz zwei auf beiden Strecken den KGC- Doppelsieg klarmachen. Damit war auch nicht verwunderlich, daß in der Teamwertung in Sprint und Classic die Siegrinnen Zimmer / Zietz hießen. Dabei fuhren die beiden Zeiten, die ihren männlichen Altersgenossen einiges zum Nachdenken geben sollten. Liesbeth Antons glänzte mit einem Sprintsieg bei den Schülerinnen B, im Classic wurde sie zweite. Tom Koschel wurde bei den Schülern B zweiter im Sprint und 4. im Classic, im Team mit Lisbeth Antons erreichte er Platz 3 im Sprint und Rang 6 im Classic. Nelson Wasilewski wurde Sieger bei den Schüler CI im Classic, Schwester Lillemor erpaddelte Rang 8 bei den Schülerinnen B, zusammen im Team holten sie ebenfalls Platz 8.
Auch der zweite amtierende Deutsche Meister in der KGC, Olaf v. Hartz, bleibt im Norden eine Klasse für sich. Im Classic gewann er mit Tagesbestzeit aller Klassen souverän das Rennen der KI Masters C ebenso wie das der Masters CI. Im Sprint ließ er im KI der Konkurrenz ebenfalls keine Chance. Im Team holte der Altmeister zusammen mit Florian Wasilewski den Sieg im Classic und mit Henning Schult Platz 2 im Sprint. Wasilewski hatte vorher im Rennen der Masters A im KI Platz 2 erringen können. Die KGC- Sportwartin Eike v. Hartz konnte im Damen KI- Rennen als beste Starterin der Mastersklasse Rang 2 im Gesamtfeld für sich verbuchen.
Tobias Zimmer bleibt auch nach seinen hervorragenden Ergebnissen von der Deutschen Meisterschaft auf der Erfolgsspur: Nachdem er im Sprint mit einer Spitzenzeit locker den Sieg bei den Junioren KI geholt hatte, ließ Trainer Olaf v. Hartz ihn im Classic kurzerhand bei den Herren mitfahren – was für die zu einer bitteren Erfahrung führte, denn mit der zweitbesten Zeit des Tages fuhr er dem Herrenfeld auf Anhieb weit davon! Im Team gab es für ihn dann noch zusammen mit Jonas Gläsmann Rang 4 bei den Herren Sprint- Teams und den souveränen Sieg bei den Junioren Mannschaften im Classic. Jonas Gläsmann war im KI der Jugend ebenfalls gut unterwegs, mit guten Fahrzeiten erpaddelte er Platz 2 im Sprint und Rang 3 im Classic.
Schon am nächsten Wochenende wartet der nächste Höhepunkt auf die Celler Abfahrtskanuten, denn bei Abfahrtsrennen um das große Wappen von Köln auf dem Rhein trifft sich traditionell ein großer Teil der Deutschen Spitze zu einer Standortbestimmung vor den letzten Ranglistenrennen. Anfang Oktober geht es dann auf der Lachte noch um die Norddeutschen Meisterschaften.
Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9 29313 Hambühren Tel: 05084 / 3920 (p) /05141 / 42088 (d), Mail: olaf.vonhartz@t-online.de