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181021 WW Doppelsieg in Bitburg

Greta Zietz und Olaf v. Hartz erpaddeln Doppelsieg auf der Sauer
Irrel: Beim traditionell letzten großen Vergleichswettkampf der Deutschen Spitze im Wildwasserrennsport um die Ranglistenpunkte des Bundesverbandes im deutsch- luxemburgischen Grenzgebiet bei Bitburg konnten sich die Top- Acts der Kanu- Gesellschaft Celle nochmals hervorragend in Szene setzen. Am besten lief es für Greta Zietz und Olaf v. Hartz, die jeweils sowohl den Sprint, als auch das Classic- Rennen für sich entscheiden konnten. Einen weiteren Sieg und eine Silbermedaille steuerte Lisbeth Antons bei, Alina Zimmer glänzte mit zwei zweiten Plätzen und Tobias Zimmer holte einmal Bronze.
Auch der ausrichtende TV Bitburg blieb in diesem Jahr von Sorgen wegen der niedrigen Wasserstände nicht verschont. Weil es für die üblichen Strecken auf der Prüm diesmal kein Zuschusswasser aus der Talsperre gab, musste das Classic- Rennen auf der Sauer gepaddelt werden und auch da reichte der Pegel gerade so eben aus. Der Sprint fand diesmal erstmals auf dem Wildwasserkanal in Diekirch / Luxemburg statt. Der enge und etwas verwinkelte Sprintkurs stellte vor allem an die jüngeren Teilnehmer durchaus einige Ansprüche und auch die schöne Anlage und die Gastfreundschaft der Luxemburger Kameraden fanden viel positiven Anklang bei den Teilnehmern.
Die Power – Girls der Kanu- Gesellschaft ließen sich auch von den Streckenverlegungen nicht beeindrucken. Greta Zietz und Alina Zimmer machten im Feld der weiblichen Jugend wieder einmal den Sieg unter sich aus. Diesmal war es Greta Zietz, die dieses vereinsinterne Duell mit beeindruckenden Zeiten für sich entscheiden und sowohl im Sprint, als auch im Classic den Sieg erpaddeln konnte. Besonders ihre Leistung im Classic sorgte für einige Unruhe bei den Juniorinnen und Damen, denn Greta Zietz konnte auch den älteren Teilnehmern überraschend das Heck zeigen und sich damit ein Sonderlob des Bundestrainers erarbeiten. Auch Alina Zimmer erkämpfte sich ihre beiden Silbermedaillen mit Zeiten, die auch in den höheren Altersklassen für Platzierungen weit vorn gereicht hätten.
Altmeister Olaf v. Hartz präsentierte sich auf der Sauer ebenfalls wieder gut in Form. Besonders im Classic ließ sich der Weltmeister die Butter nicht vom Brot nehmen. Mit der schnellsten Fahrzeit aller Seniorenklassen siegte er souverän bei den Masters C im KI. Im Sprint konnte er mit zwei guten Läufen ebenfalls den Sieg nach Celle holen.
Hart umkämpft waren Sieg und Platz im Feld der weiblichen Schüler B im KI. Hier konnte Lisbeth Antons im Classic lange um den Sieg mitfahren, erst im Endspurt musste sie sich mit geringem Rückstand auf die Siegerin aus Fulda auf den zweiten Platz zurückdrängen lassen. Dafür drehte das KGC- Nachwuchstalent dann im Sprint den Spieß um, gleich im ersten Lauf konnte sie eine Zeit vorlegen, die keine Ihrer Gegnerinnen knacken konnte und so den Sieg nach Celle holen.
Im Feld der Junioren KI kann Tobias Zimmer weiterhin Anschluss an die nationale Spitze halten. Im Classic paddelte er mit einer starken Fahrzeit und geringem Rückstand auf den Sieger auf den Bronzerang. Auch im Sprint lag er lange Zeit auf „Treppchenkurs“, musste dann aber am Ende mit knappem Rückstand mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden sein.

Nicht ganz so gut lief es für Tom Koschel, der zunächst im Classic schon nicht ganz an seine hervorragenden Leistungen der letzten Rennen anknüpfen konnte und diesmal bei den Schülern B im KI als Fünfter ins Ziel kam. Beim Training für den Sprint hatte er sich dann schon recht gut auf den Wildwasserkanal eingefahren, als sich sein Boot ausgerechnet bei der letzten Trainingsfahrt so unglücklich vor zwei Abweisern verkeilte, dass es hinter der Fußstütze einknickte. Bilanz dieses Missgeschicks: ein stark beschädigtes Boot und ein gebrochenes Bein, damit war für den Celler Nachwuchssportler die Saison vorzeitig vorbei.
Für KGC- Chef Olaf v. Hartz war das aber auch der einzige Wermutstropfen dieses Wochenendes: „Der Unfall von Tom war einfach Pech, erfreulicherweise hat unsere Absicherung gut funktioniert und Schlimmeres konnte verhindert werden. Ansonsten haben sich unsere Leistungsträger trotz der schwierigen Umstände wieder hervorragend geschlagen und respektable Leistungen eingefahren.“
Die Saison im Wildwasserrennsport ist damit fast schon wieder vorbei, ein letztes Mal treffen sich die norddeutschen Abfahrer am nächsten Wochenende in Bremen, um auf der Ochtum bei der traditionellen Freimarktsregatta das Sportjahr ausklingen zu lassen.

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9, 29313 Hambühren
Tel: 05084 / 3920, Mobil: 0171 / 232 13 98, E- mail olaf.vonhartz@t-online.de

180819 KGC Schützenfest

Die Teilnehmer und die Schützenmajestäten der Kanu-Gesellschaft Celle vor ihrem Vereinsbus

KGC Schützenfest 2018
Die Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle pflegen eine alte Tradition: Einmal im Jahr versammeln sie sich an einem Wochenende im Spätsommer auf einer Wiese an der Aller, um die besten Schützen zu ermitteln – und das seit 86 Jahren.
Am Samstag erschienen sie mit ihren Fahrrädern, Autos, Zelten, Wohnwagen, Wohnmobilen und Paddelbooten bei schönstem Sommerwetter auf der vorbereiteten Wiese, um gleich danach mit Klapptischen und Campingstühlen eine lange Reihe zur Kaffeetafel zum Auftakt dieser beliebten Veranstaltung aufzubauen. Nach dieser Stärkung tauschten einige Teilnehmer ihre Gedanken aus, eine Gruppe bereitete die Grillstation vor, eine andere das Lagerfeuer, wobei immer auf Beachtung der Sicherheit geachtet wird und die Kinder vergnügten sich mit Ballspielen.
Schließlich erfreuen sich die über dreißig Naturfreunde an einem malerischen Sonnenuntergang, versammeln sich nach Einbruch der abendlichen Kühle um das Lagerfeuer, beobachten den klaren Sternenhimmel, sprechen über ihre Urlaubserlebnisse und über die kommende Paddelsaison.
Am nächsten Morgen wird im Anschluss an das gemeinsame Frühstück unter Einhaltung der Schutzbestimmungen der Schützenstand errichtet und unter einfühlsamer Betreuung des Ehepaares Conny und Ralf Busch werden nach den allgemeinen Bestimmungen des Schießsportes die besten Schützen mit dem Luftgewehr ermittelt. Die Rennpaddler nutzen nach ihrer Schussabgabe mit den Booten die Zeit zum Training, die Kinder spielen oder baden in Begleitung und unter Aufsicht der Erwachsenen in der Aller.
Doch nicht nur mit dem Luftgewehr wird geschossen, vor einigen Jahren wurde unter fachkundiger und geduldiger Anleitung des Ehepaares Ingeborg Schilling-Meyer und Heinrich Meyer das Schießen mit Pfeil und Bogen wieder eingeführt, wobei ebenfalls die besten Schützen die Königswürden erreichen können. Die älteren Teilnehmer berichten, dass es einmal eine Zeit gab, in der Gewehre nicht erlaubt waren und aus diesem Grunde die Kanuten das Bogenschießen pflegten, um den Brauch des KGC-Schützenfestes nicht zu unterbrechen.
Nach dem Mittagessen, das aus einer zünftigen Erbsensuppe besteht, drückt Olaf von Hartz, der Vorsitzende der Kanu-Gesellschaft Celle, seine Freude aus über das Erscheinen der Teilnehmer, den fröhlichen Verlauf der zwei Tage und dankt den Mitgliedern, die durch die Vorbereitung das Fest ermöglichten.
Dann verkündet er die mit Spannung erwarteten Schießergebnisse und verleiht die Königswürden, wobei er den Majestäten mit anerkennenden Worten die Schützenkette unter großem Beifall der Anwesenden umhängt.
In den Stand der Majestäten im Luftgewehrschießen wird Ingeborg Schilling-Meyer als Hauptkönigin erhoben, Heinrich Meyer als Hauptkönig, Ina Stellmann als Jugendkönigin, Tjark Meyer als Jugendkönig und Carsten Fricke als Gastkönig.
Beim Bogenschießen konnte Regina Wagner die Königswürde erlangen, Carsten Fricke als Gastkönig und Ina Stellmann als Jugendkönigin.
Zum Abschluss versammelten sich alle Anwesenden noch einmal zur Kaffeetafel.

von: Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684
Foto: Uli Lüdeke

170903 WW Rennen Schwartau

Kanu- Gesellschaft Celle erneut erfolgreich auf Marzipan- Tortenjagd
Hobbersdorf: Beim traditionellen Auftakt der norddeutschen Herbstsaison im Wildwasserrennsport auf der Schwartau konnte das Team der Kanu- Gesellschaft Celle einmal mehr einen großen Teil jener Marzipantorten mit nach Hause nehmen, die dort wegen der Nähe zur Stadt Lübeck ebenso traditionell an Sieger und platzierte verteilt werden. Erfolgreichste Marzipan- Jäger waren Alina Zimmer und Olaf v. Hartz, die jeweils 4 Siege erpaddeln konnten, Tobias Zimmer stand dreimal ganz oben auf dem Treppchen, Greta Zietz siegte zweimal, je einen Sieg steuerten Jonas Gläsmann, Florian Wasilewski, Nelson Wasilewski und Lisbeth Antons bei.
Alina Zimmer zeigte als amtierende Deutsche Meisterin auch nach der Sommerpause klar, wer bei den Schülerinnen A KI Herrin im Hause ist. Sowohl im Sprint als auch im Classic holte sie sich den Sieg. Direkt dahinter konnte Team- Kameradin Greta Zietz mit Platz zwei auf beiden Strecken den KGC- Doppelsieg klarmachen. Damit war auch nicht verwunderlich, daß in der Teamwertung in Sprint und Classic die Siegrinnen Zimmer / Zietz hießen. Dabei fuhren die beiden Zeiten, die ihren männlichen Altersgenossen einiges zum Nachdenken geben sollten. Liesbeth Antons glänzte mit einem Sprintsieg bei den Schülerinnen B, im Classic wurde sie zweite. Tom Koschel wurde bei den Schülern B zweiter im Sprint und 4. im Classic, im Team mit Lisbeth Antons erreichte er Platz 3 im Sprint und Rang 6 im Classic. Nelson Wasilewski wurde Sieger bei den Schüler CI im Classic, Schwester Lillemor erpaddelte Rang 8 bei den Schülerinnen B, zusammen im Team holten sie ebenfalls Platz 8.
Auch der zweite amtierende Deutsche Meister in der KGC, Olaf v. Hartz, bleibt im Norden eine Klasse für sich. Im Classic gewann er mit Tagesbestzeit aller Klassen souverän das Rennen der KI Masters C ebenso wie das der Masters CI. Im Sprint ließ er im KI der Konkurrenz ebenfalls keine Chance. Im Team holte der Altmeister zusammen mit Florian Wasilewski den Sieg im Classic und mit Henning Schult Platz 2 im Sprint. Wasilewski hatte vorher im Rennen der Masters A im KI Platz 2 erringen können. Die KGC- Sportwartin Eike v. Hartz konnte im Damen KI- Rennen als beste Starterin der Mastersklasse Rang 2 im Gesamtfeld für sich verbuchen.
Tobias Zimmer bleibt auch nach seinen hervorragenden Ergebnissen von der Deutschen Meisterschaft auf der Erfolgsspur: Nachdem er im Sprint mit einer Spitzenzeit locker den Sieg bei den Junioren KI geholt hatte, ließ Trainer Olaf v. Hartz ihn im Classic kurzerhand bei den Herren mitfahren – was für die zu einer bitteren Erfahrung führte, denn mit der zweitbesten Zeit des Tages fuhr er dem Herrenfeld auf Anhieb weit davon! Im Team gab es für ihn dann noch zusammen mit Jonas Gläsmann Rang 4 bei den Herren Sprint- Teams und den souveränen Sieg bei den Junioren Mannschaften im Classic. Jonas Gläsmann war im KI der Jugend ebenfalls gut unterwegs, mit guten Fahrzeiten erpaddelte er Platz 2 im Sprint und Rang 3 im Classic.
Schon am nächsten Wochenende wartet der nächste Höhepunkt auf die Celler Abfahrtskanuten, denn bei Abfahrtsrennen um das große Wappen von Köln auf dem Rhein trifft sich traditionell ein großer Teil der Deutschen Spitze zu einer Standortbestimmung vor den letzten Ranglistenrennen. Anfang Oktober geht es dann auf der Lachte noch um die Norddeutschen Meisterschaften.
Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9 29313 Hambühren Tel: 05084 / 3920 (p) /05141 / 42088 (d), Mail: olaf.vonhartz@t-online.de

48. Leine-Frühlingsfahrt 2017

170313  Leine-Frühlingsfahrt_klDie Wandergruppe der Kanu-Gesellschaft Celle vor dem Start zur Leine-Frühlingsfahrt in Neustadt am Rübenberge

Etwa 300 Paddler aus den norddeutschen Bundesländern und den Kanuvereinen in Celle trafen sich am letzten Sonntag in aller Frühe bei strahlendem Sonnenschein in Neustadt am Rübenberge auf einer Wiese am Ufer der Leine zur 48. Leine-Frühlingsfahrt. Dort legten die Wassersportler ihre farbigen Einer- und Zweierkajaks und Mannschaftskanadier in den sehr flott strömenden beliebten Wanderfluss für die erste größere Ausfahrt der beginnenden Paddelsaison nach Hodenhagen an der Aller.

Die Bootsbesatzungen sind überwiegend erfahrene und wettererprobte Wassersportler, ausgestattet mit Kälteschutz, Schwimmhilfen, Bootsauftrieb und warmer Wechselwäsche, die jedoch nur sehr selten benötigt wird. Der hohe Wasserstand erlaubte den Kanufahrern eindrucksvolle Blicke in die weite Leineniederung mit ihren malerisch gelegenen Bauernhöfen und reizvollen kleinen Ortschaften, deren Kirchtürme schon von Weitem zu erkennen sind. Der blaue Himmel, leuchtend blühende Weidenkätzchen und kreisende Störche kündigen den Frühling an, die Bootsbesatzungen sind gut gelaunt, scherzen und weisen sich auf Sehenswürdigkeiten hin. Immer wieder begegnen sich Teilnehmer, die sich aus zahlreichen Wanderfahrten der letzten Jahre gut kennen, sich herzlich begrüßen und Gedanken von Boot zu Boot auszutauschen. In der Mittagszeit unterbrechen manche Bootsbesatzungen die Reise und steigen aus, um an einer sonnigen Stelle den mitgebrachten Proviant zu verzehren, andere legen eine Paddelpause ein, bleiben in den Booten, lassen sich entspannt treiben und stärken sich während der Fahrt. Die schnelle Strömung und ein günstiger Schiebewind ermöglichen eine hohe Geschwindigkeit, die sich jedoch nach mancher Kurve verringert, wenn ein kräftiger Gegenwind erhöhte Paddelanstrengung erfordert, die als sportliche Herausforderungen den Kajakfahrern jedoch entgegenkommen. Schneller als erwartet nähern sich die Kanuten nach 51,5 Kilometern dem Zielort Hodenhagen in der Meißemündung, wo sich die Frühlingsfahrer mit Heißgetränken, Kuchen und einer Erbsensuppe erfrischen können und eine persönliche Urkunde mit einem Bootsaufkleber zur Erinnerung an diese schöne Fahrt erhalten. Die gute Laune am Zielort ist schnell zu erkennen und es wird bekannt, dass die jüngste Teilnehmerin vier Jahre alt ist und die älteste über achtzig. Die meisten Kanuten entschieden die für die Strecke bis Hodenhagen, wem diese Entfernung zu weit ist, hat die Möglichkeit, vorher die Fahrt in Basse, Helstorf, Niederstöcken oder Schwarmstedt zu beenden.

Schließlich erfolgt das Verladen der Boote, mit sonnengeröteten Gesichtern verabschieden sich die Wasserwanderer voneinander und treten voller froher Erwartungen für die kommende Paddelsaison den Heimweg an.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

Jahreshauptversammlung 2017

JHV 2017klzum Foto: Der Vorstand der Kanu-Gesellschaft Celle und die geehrten Mitglieder

43 Mitglieder konnte Olaf von Hartz, Vorsitzender der Kanu-Gesellschaft Celle im vollbesetzten oberen Clubraum des Bootshauses in der Fritzenwiese zur Jahreshauptversammlung begrüßen.

Der Vorsitzende hieß als Gast Sigrid Müller, die Geschäftsführerin des Kreissportbundes, herzlich willkommen. Sie ehrte Rolf Meyer für seine langjährige Tätigkeit in mehreren Ämtern des Vorstandes, besonders als Kassenwart und verlieh ihm unter großem Applaus die silberne Ehrennadel und verlas die Urkunde vom Präsidenten des Landessportbundes Niedersachsen.
Olaf von Hartz blickt in seinem Bericht auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Er dankt Dennis Wagner für die Anschaffung eines neuen Vereinsbusses, den jungen Helfern bei dem Einbau eines neuen Fußbodens im Hantelraum und Joachim Schuermann für die Einrichtung der neuen Beleuchtung des Bootshauses.
Er informiert über den aktuellen Diskussionsstand zum Thema Umwelt und Naturschutz, über die Solegleite am Altarm der Aller bei Osterloh, über Befahrensregelungen und Baumaßnahmen an Anlegern der heimatlichen Flüsse.
Die geselligen Veranstaltungen wie Schützenfest, Herbstwanderung, Weihnachtsfeier, Aalessen, Bingo, Spiele- und Diaabende erfreuten sich großer Beliebtheit. Der Vorsitzende bedankte sich bei den Mitgliedern, die mit solchen Ereignissen das Vereinsleben bereichern.
Die neue Kassenwartin Nicole Zimmer gibt einen gründlichen Einblick in die Einnahmen und Ausgaben des Vereines. Die Anschaffungen und Renovierungen des Bootshauses seien auch auf Regionalstiftungen und Zuschüsse aus Behörden und Verbänden möglich gewesen.

Die Kassenprüferinnen Ilsegret Müller-Bernard und Christa Stellmann haben eine ordnungsgemäße Buchführung festgestellt.

Der Wanderwart Uli Lüdeke schwärmt von zahlreichen Fahrten der Wanderpaddler in Deutschland und Polen unter günstigen Wetterbedingungen, auf denen die Kanuten in der letzten Saison 17434 Kilometer zurücklegten und damit den 1. Platz im Vereinswettbewerb im Bezirk Lüneburg und den 2.Platz im Land Niedersachsen erreichten. Er ehrt Tobias Zimmer mit dem Jugend-Wanderfahrerabzeichen Bronze, Alina Zimmer mit dem Schüler-Wanderfahrerabzeichen in Gold und Helga Jabs mit dem Wanderfahrerabzeichen in Gold zur 35. Wiederholung mit 67.386 Kilometern. Die Geehrten erhalten zusätzlich Sachgeschenke und Tobias Zimmer, der mit 2367 Kilometern die meisten Kilometer erreichte, bekam ein leichtes und hochwertiges Karbonpaddel als Würdigung.
Als Anerkennung für gemeinsam erpaddelten 1372 Kilometer als höchste Streckenleistung innerhalb der KGC im letzten Jahr bekommen Berta und Rolf Meyer den „Schrubber“ als „Wanderpokal“ verliehen.

Die Jugendwartin Regina Wagner trainiert jeden Freitag mit der Jugend und bei geeignetem Wetter mit anschließendem Grillen. Sie fuhr mit ihnen im Juni auf die Jugendfreizeit nach Winsen an der Oertze auf den Campingplatz zum Paddeln und geselligem Beisammensein, nahm mit ihnen teil am Kenter-trainning, am An- und Abpaddeln und würde sich über neue Mitglieder freuen.

Die Sportwartin Eike von Hartz berichtet über die Neujahrstour, das Kentertraining, das Trainingslager in Frankreich, über das Hallentraining und als „absoluten Klassiker“ das Paddeln am Heiligabend. Die KGC-Rennfahrertruppe konnte an den Wettbewerben der Norddeutschen Meisterschaft, der Deutschen Meisterschaft und der Weltmeisterschaft in Sömmerda, Kössen, Schwartau und auf der Lachte beachtliche Erfolge auf den ersten Plätzen erringen. Mit Urkunden, Anstecknadeln und Sachgeschenken wurden Greta Zietz, Alina Zimmer, Jonas Gläsmann, Tobias Zimmer, Olaf und Eike von Hartz geehrt. Olaf von Hartz gelang es, auf der Weltmeisterschaft in Banja Luca den 2.Platz zu erringen und Eike von Hartz auf der Norddeutschen Meisterschaft den 1.Platz. Die Sportwartin dankte den jungen Sportlern für ihren Trainingsfleiß und ihren Teamgeist. „Es ist eine Freude mit euch zu trainieren“, betont Eike von Hartz.

Der Segelwart Hans-Friedrich Nölke berichtet über die Segler unter den Kanuten. Er beschreibt, wie Antje und Udo Rehefeld, Susanne Fabian mit Ehemann und Familie Nölke im letzten Jahr insgesamt über 1.300 Seemeilen mit ihren Segelbooten überwiegend auf der Ostsee zwischen Dänemark, Schweden und Deutschland zurücklegten und dabei schöne Segeltage und Landgänge erleben konnten.

Als Schriftwart wird Joachim Schuermann, als Sportwartin Eike von Hartz, als Jugendwartin Regina Wagner und als Kassenprüferin Dagmar Lammers einstimmig gewählt.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung ließen die Anwesenden bei einem kräftigen Imbiss den Tag ausklingen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

Kentertraining 2017

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Mitglieder der Kanu-Gesellschaft beim Kentertraining im Wietzer Hallenbad

Jeden Sonntag um 14.00 Uhr treffen sich in den Wintermonaten Mitglieder der Kanu-Gesellschaft im Hallenbad in Wietze um die Kenterrolle zu erlernen und zu üben. Die Kenterrolle, auch Eskimorolle genannt, ist eine Methode, um ein gekentertes Kajak schnell, und ohne aussteigen zu müssen, wiederaufzurichten. Die Kanuten erscheinen in ihrem Vereinsbus mit Anhänger und der Ausrüstung, zu der zahlreiche unterschiedliche Kajaks, Paddel, Spritzdecken, Badezeug und bei Bedarf Nasenklemmen und Ohrenstöpsel gehören.

„Die meisten Teilnehmer benötigen etwa 6 Übungsnachmittage, bis sie die Kenterrolle beherrschen“, erklärt Olaf von Hartz, Vorsitzender der Kanu-Gesellschaft Celle. „Wir üben mit den Anfängern in der Schwimmhalle, weil sie sich hier sicher fühlen. Das Wasser ist klar, warm und brusttief, da entsteht kein Angstgefühl“, fügt die Sportwartin Eike von Hartz hinzu, die mit ihrem Mann Olaf zusammen das Kenterrollentraining leitet. „Wenn unsere Paddler die Kenterrolle beherrschen, fühlen sie sich auf den Seen und Flüssen noch sicherer und wissen, wie weit sie ihre Boote belasten können“, ergänzt die KGC-Jugendwartin Regina Wagner, deren Mann Dennis den Teilnehmern mit Rat und Tat beim Üben zur Seite steht. Einige erfahrene Kanuten beherrschen bereits die Kenterrolle sehr geschickt. Sie kommen um zu üben, zeigen spielerisch regelrecht kleine Kunststücke wie z.B. die „Walze“, wobei sie mehrmals schnell hintereinander durchkentern und Spaß dabei haben.
Andere sind neu und noch etwas unsicher. Einfühlsam und in kleinen Schritten geht es bei der Ausbildung voran, bis der Kanufahrer sich zum ersten Mal mit dem Kopf unten im Boot befindet. Dabei steht ständig jemand am Bug und Heck des Bootes um es sofort wieder umzudrehen, falls das Aufrichten aus eigener Kraft nicht gleich klappen sollte.
„Wichtig ist, dass man die Ruhe behält, wenn man kopfüber im Wasser ist, sich orientiert und dann die eintrainierten Bewegungen macht, um wieder hochzukommen“, sagt Dennis Wagner nach der geglückten Kenterrolle einer jungen Anfängerin, die stolz und lächelnd wieder auftaucht.
Während der ganzen Zeit herrscht in der Schwimmhalle eine gelöste Stimmung unter den Kanuten, es wird gescherzt, gelacht und immer wieder gekentert.

„Meistens sind wir 10 bis 15 Leute hier, wenn jemand Lust hat, das Kentern zu erlernen, ist er immer willkommen“, sagt Eike von Hartz am Ende der Übung.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

 

160414 Leine Frühlingsfahrt

47. Leine-Frühlingsfahrt

Leine_Frühling 2016WEB

Eine Mannschaft der 47. Leine-Frühlingsfahrt bei den Startvorbereitungen, im Hintergrund Paddler in Warteposition

Etwa 200 Wanderpaddler  aus Norddeutschland, Nordrhein-Westfalen, Berlin und den Kanuvereinen in Celle trafen sich letzten Sonntag am Ufer der Leine in Neustadt am Rübenberge zum Start zur 47. Leine-Frühlingsfahrt.
Bei leicht erhöhtem Wasserstand starteten die Frühjahrspaddler gegen neun Uhr in  ihren farbigen Kajaks und Kanadiern bei fröhlicher Stimmung, denn mit dieser Fahrt beginnt für die meisten von ihnen die neue Fahrtensaison. Auf der 52 Flusskilometer langen Wanderfahrt nach Hodenhagen konnten die Naturliebhaber die überwiegende Zeit den Sonnenschein genießen und  den bevorstehenden Frühling spüren, in der Weite der reizvollen  Leineniederung  die ersten Störche beobachten und sich an den blühenden  Weidekätzchen erfreuen. Zur Mittagszeit suchten sich die Mannschaften einen geeigneten Platz am Ufer, um sich zu stärken und die Beine zu vertreten. Ab Schwarmstedt bedeckte sich der Himmel, ein kalter Nordwestwind blies den Wassersportlern entgegen und erforderte erhöhte Kraft-anstrengungen, die dem sportlichen Ehrgeiz der Kanuten entgegenkamen.

Nach den letzten vier Kilometern auf der Aller begrüßte der ausrichtende Verein, die Kanu-Sport-Gemeinschaft Neustadt / Leine, die Wassersportler am Zielort in Hodenhagen und überreichte den neun Wanderpaddlern der Kanu-Gesellschaft Celle als Anerkennung einen Mannschaftspreis.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14,

29225 Celle, Tel. 44 684

Foto: Uli Lüdeke