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231125 Herbstwanderung der Kanu-Gesellschaft Celle

Die Herbstwanderer der Kanu-Gesellschaft Celle nach Erreichen ihres Zieles in Altensalzkoth

Einundzwanzig Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle versammelten sich am letzten Samstag um 9.30 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Landhotel Helms in Altensalzkoth. 

Von dort starteten die Herbstwanderer bei milder Temperatur,  leichter Bewölkung und Windstille ihre Rundwanderung um Altensalzkoth auf einem befestigten Wanderweg mit Beschilderungen und Informationstafeln über den Ort. Der etwa 10 Kilometer lange Wanderweg führt die Naturfreunde durch Waldgebiete und Wiesenlandschaften, vorbei am Bültenmoor, entlang des Röhrendammes, den Ortsrand  von Eversen und zurück an den Ausgangspunkt.

Auf der Strecke erfahren die Wanderer, dass in früheren Jahren in dem Gebiet um Altensalzkoth Salz gewonnen wurde. Aus Sülze wurde die Salzsole über Holzröhren herbeigeschafft,  der als Brennstoff benötigte Torf aus den Moorgebieten der Umgebung gewonnen und das erforderliche Wasser die vielen Fließgewässer und Gräben lieferten. Ein Teilnehmer weiß zur berichten, dass der Bestandteil „Koth“ der Ortsbezeichnung „Altensalzkoth“  von „Kate“ abgeleitet wird, also ein kleines Haus bedeutet, wobei in diesem Fall eine Siedehütte gemeint ist. Nach so vielen Eindrücken werden die Herbstwanderer im Landhotel Helms in Altensalzkoth zum Mittagessen erwartet. Vier „passive Wanderer“ sind inzwischen auch eingetroffen. 

Die Vergnügungswartin Hannelore Rothfuß eröffnet die Tafel mit einer kleinen Rede. Sie freut sich über die vielen Wanderfreunde und würdigt Rolf Meyer für seine Hilfe bei der Vorbereitung der Herbstwanderung. Die Anwesenden danken den beiden mit einem kräftigen Applaus für die Gestaltung dieses schönen Tages.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

230903 WW Tortenregatta auf der Schwartau

Olaf v. Hartz meldet sich erfolgreich zurück   

Bad Schwartau / Hobbersdorf: Traditionell wird beim norddeutschen Auftakt in die Wildwasser- Herbstsaison auf der Schwartau um Marzipantorten gepaddelt. Auch in diesem Jahr ging es um die Lübecker Spezialität und zumindest das kleine Team, das diesmal aus Celle dabei war, konnte sich reichlich mit den leckeren Kalorienspendern eindecken. Erfolgreichster Celler war Olaf v. Hartz mit 4 Siegen und einem zweiten Platz, Tom Koschel und Florian Wasilewski belegten jeweils einmal Platz 1 und 2.   

Altmeister Olaf v. Hartz konnte auf der Schwartau nach langer Krankheitspause endlich wieder an den Start gehen und hatte dabei seine norddeutsche Konkurrenz schon wieder sicher im Griff. Im Einzel gelang ihm mit 4 Siegen bei 4 Starts auf Anhieb wieder eine blitzsaubere Bilanz. Egal ob Einerkajak oder Einer-Canadier, ob Classic oder Sprint, v. Hartz zeigte der Konkurrenz wie in alten Zeiten das Heck. Im KI Classic war er so schnell, dass er seinem Vereinskamerad Tom Koschel überraschend den Mannschaftsplatz wegnahm und zusammen mit Florian Wasilewski im Rennen der KI Herren Classic- Mannschaften noch einen zweiten Platz holte. „Ich war schon sehr froh, dass ich überhaupt noch mal wieder Rennen mitfahren kann, wenn dann die Leistungen auch noch stimmen, ist das Ganze natürlich umso besser“, zog v. Hartz zufrieden Bilanz.

Olaf ist wieder ganz dabei

Florian Wasilewski konnte aus dienstlichen Gründen nur am Sonntag beim Classic teilnehmen, zeigte sich dort aber wieder in sehr guter  Verfassung. Mit einer hervorragenden  Zeit erpaddelte er sich den Sieg im Feld der KI Masters B.

Florian Wasilewski im Rennen

Tom Koschel war im Rennen der KI Junioren ebenfalls wieder schnell unterwegs, obgleich es bis zur Deutschen Meisterschaft im Oktober sicher noch Optimierungsbedarf gibt. Im Sprint holte er sich in einem sehr schnellen Rennen Rang 2, im Classic holte er sich dann den Sieg und die große Marzipantorte. Im Sprint ging er dann noch zusammen mit Olaf v. Hartz bei den KI Herren Mannschaften an den Start, hier schrammten die beiden mit Rang 4 denkbar knapp am Treppchen vorbei. 

Tom Koschel auf Tortenjagd

Die Wildwassersaison wird in diesem Jahr mit den Deutschen Meisterschaften auf der Sauer Mitte Oktober enden, es wird also im Herbst noch einmal richtig spannend. Leider sieht es nicht danach aus, dass die ursprünglich für das Classic geplante Strecke auf der Prüm gefahren werden kann. Wegen Hochwasserschäden wird der Stausee bei Bitburg derzeit nicht gefüllt und ohne Zuschusswasser wird auf der Prüm mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht genug Wasser fließen. Bis dahin gibt es für die Celler noch Aufbauwettkämpfe auf dem Rhein in Köln und der Oker in Braunschweig.    

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9, 29313 Hambühren

Tel: 05084 / 3920 (p), 05141 / 42088 (d)  

230729 Neues Hallendach für das Bootshaus

Arbeitseinsatz zur Vorbereitung

Ein neues Bootshallendach für die Kanu-Gesellschaft Celle

Das Bootshallendach der Kanu-Gesellschaft Celle ist in die Jahre gekommen. Ab dem 10. August bekommt die Bootshalle ein neues Dach.

Die Dachdecker beginnen  mit der Entfernung und Entsorgung des alten Daches der Bootshalle, die 25 Meter lang und fast 6 Meter breit ist.

Das Vorbereitungsteam im Garten vor der hinteren Bootshalle

Hierfür sind aber Vorbereitungen erforderlich, die ein Team am 26. Juli leistete. Einige Boote wurden ausgelagert, aber die meisten Boote können an ihren Plätzen verbleiben. Die Unterstützer verlagerten Schwimmwesten, Spritzwesten, Paddel, Bootswagen,  SUP-Zubehör und anderes Kleinmaterial in den Hantelraum.

Mit einer großen Folie deckten sie die obere Reihen der Bootsplätze  unter dem Dach komplett  ab, so dass kein Schmutz von oben in die Boote fallen kann. Außerdem schützt die Baufolie die Beleuchtungsanlage vor Feuchtigkeit und Staub. 

Mit viel Schwung, Freude und Humor  leistete das Vorbereitungsteam in kurzer Zeit diese wichtige Arbeit.

Auf dem Bild fehlt leider der Fotograf, unser Pressewart Adolf

 

230701 KGC Sommerfest

Sommerfest der Kanu-Gesellschaft Celle

36 Mitglieder konnte Olaf von Hartz, der 1. Vorsitzende der Kanu-Gesellschaft Celle, im oberen Clubraum des Bootshauses in der Fritzenwiese zum diesjährigen Sommerfest begrüßen. Die Veranstaltung begann mit einer gemeinsamen Kaffeetafel, mit selbstgebackenem Kuchen und Torten der Teilnehmer.

Anschließend wurden Fahrten mit Vereinsbooten, SUP-Boards und dem Großkanadier angeboten. So probierte ein Elfjähriger mit Interesse ein neues, modernes Einerkajak aus, das für den Einsatz im Wildwasser geeignet ist. Eine Kanutin befuhr auf einem SUP-Board sitzend mit ihren zwei glücklichen Enkeln den Magnusgraben. Obwohl das Board für die Fahrt im Stehen vorgesehen ist, lässt es sich wie ein normales Paddelboot bedienen.

Auch ein Zweier-Canadier war unterwegs

Auch für die Fahrt mit dem Großkanadier fand sich schnell eine Mannschaft zur Spritztour auf der Aller. Abends gab es Leckereien vom Grill, Salate aller Art und verschiedene Getränke. Da es anfing zu regnen, wurden die Tische und Bänke vom Garten in die Bootshalle getragen, die gerade noch genug Raum für die Festteilnehmer hergab.

Der Groß-Canadier beim Einparken

Das Groß-Canadier erreicht am Sommerfest nach der Fahrt den Anleger der Kanu-Gesellschaft Celle am Magnusgraben.

Hier bot sich den neuen Mitgliedern die gute Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und gemeinsame Unternehmungen zu planen.

von: Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

231004 Abpaddeln der KGC Celle

Abpaddeln der Kanu-Gesellschaft Celle

Zum Abpaddeln, der letzten offiziellen Fahrt der Saison 2023, trafen sich 11 Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle am Bootsanleger in Boye an der Aller

In Boye legten sie zur Mittagszeit ihre bunten Kajaks in die Aller und starteten bei bedecktem Himmel in Richtung Westen. Nach mancher Kurve wehte den Paddlern  ein kräftiger Wind entgegen, der erhöhte Kraftanstrengung erforderte. Die erfahrenen Bootsbesatzungen wissen aber die windgeschützten Seiten des Flusses anzusteuern und wurden von der Strömung unterstützt. Sie passierten die kleine Ortschaft Stedden und erreichten bald die Schleuse in Oldau. Hier ist die „Selbstbedienung“ der Schleuse erforderlich, wobei sich Uli Lüdeke als geschickter „Schleusenmeister“  erwies. Die Kajakfahrer nutzten die Zeit in der der Schleusenkammer zum Verzehr ihres Reiseproviants, das sie in griffbereiter Nähe mitführten.

Nach etwa 20 Minuten in der Schleusenkammer, in der sich der Wasserspiegel um etwa 3 Meter senkte,  setzten die Kanuten ihre Fahrt fort, passierten die Örtzemündung, unterquerten die Straßenbrücke in Winsen, sahen einen Campingplatz, reizvolle Ferienhäuser, den Wacholderpark und durchfuhren eine Wasserskistrecke. Immer wieder wird die bunte Kanuflotte, die aus 3 Zweierkajaks und 5 Einerkajaks besteht, von neugierigen „Flusspferden“ beobachtet, die am Ufer der Aller weiden. Schließlich erreichen die Abpaddler nach 20 Kilometern und etwa vier Stunden ihr Ziel vor dem Anleger in Bannetze, wo sie ihre Boote auf die bereitstehenden Autos verladen und nach Celle fahren.

Hier werden die Kanufahrer in ihrem Bootshaus  in der  Fritzenwiese von einigen passiven Paddlern erwartet  und  von einer festlich gedeckten Tafel mit einer herzhaften Brotzeit. Mit einem großen Applaus danken die Wassersportler Uli Lüdeke und Dagmar Lammers für die umfangreichen Vorbereitungen dieses Tages und sitzen noch lange in gemütlichem Kreise zusammen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

 

230422 Anpaddeln der KGC

Anpaddeln der Kanu-Gesellschaft Celle

Zum Anpaddeln, der ersten offiziellen Bootstour der Saison, starteten 17 Wanderfahrer der Kanu-Gesellschaft Celle mit ihren Einer- und Zweierkajaks bei schönstem Frühsommerwetter am Bootsanleger in Nienhagen. Auf den ersten Kilometern der Fuhse begleitet die Paddler links und rechts am Ufer ein hoher Schilfstreifen, der jedoch immer wieder Blicke in die kräftig-grünende Auenlandschaft ermöglicht.

Foto Uli Lüdeke: Die Wanderfahrer der Kanu-Gesellschaft Celle

Nachdem die Anpaddler drei Straßenbrücken und eine Eisenbahnbrücke hinter sich gelassen haben, geht es vorbei am Anleger des Parkplatzes Schulzentrum, dem Celler Badeland und dem Landgestüt. Freundliche Spaziergänger winken den Paddlern von den Brücken oder vom Wanderweg zu und wünschen ihnen viel Freude. Nach Unterquerung der B 214 mündet die Fuhse in die breite Aller, die es den Kanuten erlaubt, nebeneinander zu paddeln und Gespräche zu führen.

  Den Paddlern kommen nur wenige Motorboote entgegen, deren rücksichtsvolle Fahrer die Geschwindigkeit sofort beim Erblicken der Kajaks verringern, um stärkere Wellenbildung zu vermeiden. Dieser Abschnitt der Aller ist kaum bewohnt: die Kajakfahrer gleiten an den Ortschaften Boye und Stedden vorbei und beenden ihre Tour vor der Schleuse in Oldau. Dank freundlicher Unterstützung durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt ist hier ein Ausstieg problemlos möglich.

Nach der 21 Kilometer langen Fahrt und etwa drei Stunden verladen die Kanuten ihre Boote auf die bereitstehenden Autos. Zum Abschluss des Tages treffen sich die Anpaddler im Bootshaus der Kanu-Gesellschaft Celle in der Fritzenwiese zu einem gemütlichem Beisammensein und planen die nächsten Gemeinschaftsfahrten.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel.: 44 684

230414 NDM Hamburg

Alina Zimmer erpaddelt gleich 4 Nordtitel

Bei der Norddeutschen Meisterschaft im Wildwasserrennsport in Hamburg ging aus verschiedenen Gründen dieses Mal nur ein kleines Team der Kanu- Gesellschaft Celle an den Start, dass aber dafür umso erfolgreicher auftrumpfte. Erfolgreichste Cellerin war Alina Zimmer, die mit 4 Starts auch 4 Siege einfahren konnte. Liesbeth Antons und Florian Wasilewski konnten je zwei Titel mit nach Hause nehmen.

Alina Zimmer, die sich erneut für die U- 23 Nationalmannschaft hat qualifizieren können, bewies in Hamburg erneut Ihre hervorragende Verfassung. Sowohl im Sprint als auch im Classic ließ sie keinen Zweifel daran aufkommen, wer bei den KI Damen im Norden das Zepter führt, denn sowohl im Sprint als auch im Classic fuhr Sie der Konkurrenz locker davon und holte somit auf beiden Distanzen die Norddeutsche Meisterschaft nach Celle.

Liesbeth Antons hatte sich als „Überraschung der Saison“ als jeweils beste deutsche Juniorin für die Junioren- WM qualifizieren können, musste auf der Oberalster dann aber doch den Anstrengungen der Osterlehrgangs in Slowenien über Ostern Tribut zollen.  So gingen ihre Titelhoffnungen in den Einzeldisziplinen dann doch nicht ganz in Erfüllung dann aber immerhin reichte es noch zur Vizemeisterschaft in Classic und Sprint. Am Ende konnte dann aber Alina Zimmer ihr doch noch zu Titelehren verhelfen, denn zusammen mit ihr ging sie im Feld der KI Damen Mannschaften an den Start. So richtig hatte keiner die beiden auf dem Zettel, was sich als Fehler erweisen sollte, denn die beiden sicherten souverän die Titel sowohl im Classic, als auch im Sprint.

Nelson Wasilewski überzeugt bereits das ganze Jahr mit nationalen Spitzenleistungen, mit denen er als Jugendlicher schon in die Nähe der Qualifikation der Junioren- Weltmeisterschaft gepaddelt ist. So war es keine Überraschung, dass er auch in Hamburg schnell unterwegs war und dabei die norddeutsche Konkurrenz sicher im Griff hatte. Erwartungsgemäß holte er damit die norddeutsche Meisterschaft sowohl im Classic, als auch im Sprint.

Für die Celler Starpaddler bleibt die Schlagzahl hoch. Schon am nächsten Wochenende werden Alina Zimmer, Lisbeth Antons, Nelson Wasilewski und Pablo Calliet in Augsburg um die Tickets für die Sprint – Weltmeisterschaft kämpfen, schon eine Woche später werden sich Alina Zimmer, Lisbeth Antons und Pablo Calliet bei einem Probewettkampf in Roudnice auf die Junioren- und U- 23 Weltmeisterschaften vorbreiten.

Olaf v. Hartz / Heinrichstr. 9 / 29313 Hambühren / Tel: 05084 / 3920 (p) 05141 / 42088 (d)

 

 

230206 Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung der Kanu-Gesellschaft Celle 

32 Mitglieder konnte Olaf von Hartz,der 1. Vorsitzende der Kanu-Gesellschaft Celle, im oberen Versammlungsraum ihres Bootshauses in der Fritzenwiese zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Zunächst gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder Ilse Pausch und Jochen von Frantzius.

Die Jahreshauptversammlung der Kanu-Gesellschaft Celle im oberen Versammlungsraum. Der KGC-Vorstand stehend vor dem Vorhang

n seinem Bericht über das vergangene Jahr sei das sportliche und gesellige Leben nach der Coronazeit wieder angelaufen, stellte der 1. Vorsitzende erfreut fest. Er erinnerte an das gelungene Sommerfest mit der Jahreshauptversammlung bei schönstem Wetter im Garten des Bootshauses. Mit großer Teilnahme starteten mehrere Einer- und Zweierkajaks  und Kanadier im September in der Dunkelheit zur Lampion Fahrt auf der Aller als Vorbereitung zum 100. Geburtstag der KGC. Allein die aufwändige Dekoration der Boote am Nachmittag im Garten des Bootshauses, verbunden mit einem Grillfest,  bereitete allen Teilnehmern große Freude. Mit großer Beteiligung feierten die KGC-Mitglieder den 100. Geburtstag der KGC bei Wietfeldts in Bennebostel mit offiziellen Festreden, Menü und einer Bilderschau aus mehreren Epochen und anschließendem Tanz. Eine sehr stimmungsvolle Adventsfeier im Bootshaus mit dem Einsatz eines historischen Super-8 Filmes weckte Erinnerungen und bildete einen würdigen Abschluss der geselligen Aktivitäten des Jahres. In diesem Jahr konnte die Bootsflotte der KGC um zwei Kajaks mit Paddel ergänzt werden und die Ausstattung des oberen Versammlungsraumes mit klappbaren Tischen und einer Tischtennisplatte. Allerdings, so fügte der 1. Vorsitzende hinzu,  sei für die erforderliche Dachsanierung des großen Bootshauses und die erhöhten Energiekosten mit größeren Ausgaben  zu rechnen. Gedanken mache ihm der gesunkene Wasserstand, die Verkrautung der Aller und die Frage, ob die Lachte weiterhin für Wettkämpfe der Kanu-Rennfahrer benutzt werden darf. Mit der Auskunft, dass der KGC-Vereinsbus und der Bootsanhänger wieder ohne Beanstandung die TÜV-Prüfung bestanden haben und der Bus mit einer Klimaanlage und einem Navi ausgestattet sei, schloss Olaf von Hartz seinen Bericht. Der neue Kassenwart, Knud Zietz, nannte die Ein- und Ausgaben des Vereines. Er kann auf einen soliden Kontostand hinweisen und strebt eine Digitalisierung der Kassenführung an. Die Kassenprüfung erfolgte durch Gundula Schuermann und Christa Stellmann, die eine ordentliche und übersichtliche Kassenführung vorfanden, die keine Beanstandungen aufweist.Die Sportwartin, Eike von Hartz, berichtet über die sportlichen Erfolge im Wildwasserrennsport. Kein Teilnehmer kehrte von der Junioren-Europameisterschaft in Slowenien, der Deutschen Meisterschaft in Österreich  und den beiden Norddeutschen Meisterschaften auf der Stör und der Schwartau ohne Medaille zurück. Hier verliest sie den „Medaillenspiegel aller für die KGC fahrenden Sportler, inkl. Renngemeinschaften“: Platz 1-2x, Platz 2-4x, Platz 3-5x, Platz 4-1x, Platz 5-1x, Platz 7-1x, Platz 8-1x.   Alina und Olaf erhalten als Anerkennung einen Gutschein.

Drei mehrtägige „Leistungsfördernde Maßnahmen“ fanden unter Leitung von Olaf von Hartz statt, eine in Slowenien auf der Soca und zwei in Lofer auf der Saalach in Österreich. Malte Neelen, der Jugendwart, freut sich über die rege Teilnahme der Jugend  am Mittwoch zum Paddeln und zum Stand-Up-Paddling. Hier werden gern auch Anfänger aufgenommen und Interessenten zum Schnuppern. Er bemerkt, dass die jungen Teilnehmer immer mehr Freude am Streckenpaddeln bekommen, wobei die neuen Boote einen Reiz ausüben. Geplant ist eine Zusammenkunft nach dem Paddeln. Malte weist darauf hin, dass auch im neuen Jahr das Mittwochpaddeln mit SUP stattfindet. Uli, Lüdeke, der Wanderwart, ist erfreut, dass die Campingplätze und Kanuvereine den Wasserwanderern nach der Coronazeit wieder Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Die KGC-Wanderfahrer haben in diesem Jahr 34 Gemeinschaftsfahrten unternommen und dabei  11.709 Kilometer gepaddelt, als Tagesfahrten auf den heimischen Gewässern, z.B. auf der Aller, Leine, Oker, Böhme, Örtze und dem  Wienhäuser Mühlenkanal. Es wurden mehrtägige Gepäckfahrten auf der Weser, der Elbe und der Havel von der Quelle bis zur Mündung unternommen.

Uli Lüdeke konnte auf dem Sommerfest 8 Wanderfahrerzeichen für 2022 verleihen. Der Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes ehrte Udo Rehefeld mit einer Laudatio. Er hatte als Einziger alle 50 Marathonfahrten mit der Goldstrecke Münden-Hameln über 135 Kilometer absolviert. An diesem Abend konnte Uli Lüdeke noch zwei Ehrungen vornehmen. Für die meisten in der KGC zurückgelegten Kilometer in diesem Jahr erhielt Alina Zimmer mit 3.466 Kilometern den goldenen Schrubber für Damen und ihr Bruder Tobias Zimmer mit 1.018 Kilometern den goldenen Schrubber für Herren.

Der Segelwart Hans-Friedrich Nölke unternahm mit seiner Frau Petra eine zweiwöchige Segeltour von Travemünde über die Ostsee bis Dänemark und zurück, wobei sie 306 Seemeilen zurücklegten, was etwa 500 Kilometern entspricht. Susanne Fabian überquerte mit ihrem Mann den Atlantik. Sie wussten  über ein neues Verhalten der Orkas zu erzählen. Das seien Schwertwale, die in der Straße von Gibraltar und einigen weiteren Gebieten Segelboote rammen und den Seglern gefährlich werden können, berichtete Hans-Friedrich Nölke.

Zum Schluss der Jahreshauptversammlung wird Joachim Schuermann zum Schriftwart, Eike von Hartz zur Sportwartin und Malte Neelen zum Jugendwart einstimmig wiedergewählt und Dagmar Lammers einstimmig zur 2. Kassenprüferin. Die Jahreshauptversammlung klang aus bei geselligem Beisammensein im unteren Clubraum mit Chili Con Carne, appetitlich zubereitet von Gundula Schuermann.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84