Archiv des Autors: Joachim Schuermann

231125 Herbstwanderung der Kanu-Gesellschaft Celle

Die Herbstwanderer der Kanu-Gesellschaft Celle nach Erreichen ihres Zieles in Altensalzkoth

Einundzwanzig Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle versammelten sich am letzten Samstag um 9.30 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Landhotel Helms in Altensalzkoth. 

Von dort starteten die Herbstwanderer bei milder Temperatur,  leichter Bewölkung und Windstille ihre Rundwanderung um Altensalzkoth auf einem befestigten Wanderweg mit Beschilderungen und Informationstafeln über den Ort. Der etwa 10 Kilometer lange Wanderweg führt die Naturfreunde durch Waldgebiete und Wiesenlandschaften, vorbei am Bültenmoor, entlang des Röhrendammes, den Ortsrand  von Eversen und zurück an den Ausgangspunkt.

Auf der Strecke erfahren die Wanderer, dass in früheren Jahren in dem Gebiet um Altensalzkoth Salz gewonnen wurde. Aus Sülze wurde die Salzsole über Holzröhren herbeigeschafft,  der als Brennstoff benötigte Torf aus den Moorgebieten der Umgebung gewonnen und das erforderliche Wasser die vielen Fließgewässer und Gräben lieferten. Ein Teilnehmer weiß zur berichten, dass der Bestandteil „Koth“ der Ortsbezeichnung „Altensalzkoth“  von „Kate“ abgeleitet wird, also ein kleines Haus bedeutet, wobei in diesem Fall eine Siedehütte gemeint ist. Nach so vielen Eindrücken werden die Herbstwanderer im Landhotel Helms in Altensalzkoth zum Mittagessen erwartet. Vier „passive Wanderer“ sind inzwischen auch eingetroffen. 

Die Vergnügungswartin Hannelore Rothfuß eröffnet die Tafel mit einer kleinen Rede. Sie freut sich über die vielen Wanderfreunde und würdigt Rolf Meyer für seine Hilfe bei der Vorbereitung der Herbstwanderung. Die Anwesenden danken den beiden mit einem kräftigen Applaus für die Gestaltung dieses schönen Tages.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

231015 WW DM in Diekirch auf der Sauer

Team der Kanu- Gesellschaft Celle holt 6 Titel bei Deutscher Wildwasser- Meisterschaft auf der Sauer

Diekirch: Beim Abschluss der Saison im Wildwasserrennsport auf der Sauer, bei dem erstmals im Herbst die Deutschen Meisterschaften ausgefahren wurden, konnte sich das Team der Kanu- Gesellschaft noch einmal hervorragend präsentieren. Mit 6 Gold-, 7 Silber- und 2 Bronzemedaillen gehören die Celler Kanuten auch in diesem Jahr zu den erfolgreichsten Teams der nationalen Titelkämpfe. Nelson Wasilewski und Gilles Calliet konnten sogar je Titel erpaddeln, Claudia Mohr- Calliet und Olaf v. Hartz holten jeweils einen Sieg und eine Vizemeisterschaft, kein Celler Sportler kam ohne Medaille heim!

Im Feld der männlichen Jugend KI war Nelson Wasilewski auf der Sauer nicht zu schlagen.

Nelson Wasilewski

Im Sprint präsentierte er auf dem schnellen und tückischen Wildwasserkanal in Diekirch zwei nahezu perfekte Läufe, mit denen er sicher den ersten Celler Titel erpaddelte. Die Classic- Strecke zwischen Dillingen und Bollendorf war vor allem lang, hier bewies Wasilewski seine hervorragende Ausdauer und holte souverän seinen zweiten Meistertitel 2023. „Ihr habt gesagt, ich soll Vollgas fahren, und das habe ich gemacht!“ so sein knapper Kommentar zu dieser souveränen Vorstellung. Doch damit nicht genug, zusammen mit Tom Koschel und Pablo Antonio Calliet ging er noch im Feld der KI Junioren- Mannschaften auf Medaillenjagd. Im Sprint holten die 3 mit zwei schnellen Läufen die angepeilte Vizemeisterschaft, im Classic hatten sie sogar mit Gold geliebäugelt, am Ende verhinderten dann aber Abstimmungsprobleme im Team den Sieg und es wurde erneut Silber.

Pablo Antonio Calliet steckte die lange Saison sichtbar in den Knochen und so lief es für ihn diesmal nicht ganz so rund. Der Junioren Nationalmannschaftsfahrer hatte schon im Sprint wenig Glück, in einem sehr engen Feld landete er trotz guter Fahrten auf Rang 7.

Auch die Hoffnung auf eine Medaille im Classic erfüllte sich für ihn nicht, mit geringem Rückstand fuhr er als 4. denkbar knapp am Treppchen vorbei. Tom Koschel konnte aus schulischen Gründen das Einzelrennen nur im Classic fahren, eine solide Fahrzeit bescherte im hier den 7. Platz.

Die meisten Celler Podestplätze holten diesmal die Masters- Fahrer, allen voran Gilles Calliet, der ja auch auf eine lange Zeit in der Nationalmannschaft zurückblicken kann. Bei den Masters C im KI sprintete er bei beiden Versuchen in hervorragender Linie den Kanal herunter und holte sich so ungefährdet die Meisterschaft. Auf der langen Strecke zeigte er dann nochmals eine ganze Klasse und holte sich mit großem Vorsprung auch hier den Titel. Kein Freund von großen Worten war sein Kommentar lediglich: “war ganz gut!“ Henning Schult war im Sprint ebenfalls sehr schnell unterwegs und komplettierte am Ende so mit Rang drei den Celler Erfolg. Im Classic hatte er dann doch leichte Probleme seine Startgeschwindigkeit über die lange Strecke zu halten, so fuhr mit Platz 4 hier denkbar knapp am Treppchen vorbei.   

Gilles Calliet

Altmeister Olaf v. Hartz hat seine Krankheit offensichtlich inzwischen gut überstanden und griff somit wieder in den Kampf um die Medaillen ein. Dabei ging es im Feld der Mastes D im Sprint extrem eng zu, am Ende lagen die ersten drei Fahrer innerhalb einer Spanne von 7/10 Sekunden. Nach einem suboptimalen ersten Versuch konnte v. Hartz sich im zweiten Lauf deutlich steigern und noch zur Vizemeisterschaft sprinten. Im Classic bewies er seine legendäre Ausdauer, mit der er zu einem sicheren Gewinn der Deutschen Meisterschaft paddeln konnte. „Ich war schon sehr froh, hier überhaupt wieder mitfahren zu können, dass es dann sogar noch zu zwei Medaillen reichte ist einfach nur toll!“ bilanzierte der KGC- Chef seine Erfolge. Im Classic hat er es mit seiner Zeit sogar noch in die KI Herren- Mannschaft geschafft, zusammen mit Gilles Calliet und Florian Wasilewski paddelte er hier auf Platz 6.

Olaf v. Hartz

Florian Wasilewski gehörte im Feld der KI Master B zu den Favoriten und enttäuschte nicht. Im Sprint schoss er, seinem Sohn Nelson gleich, zweimal auf perfekter Linie den Kanal herab und erkämpfte somit den zweiten Platz. Auf der langen Strecke hielt er sein hohes Tempo bis in Ziel und erpaddelte so auch hier die Vizemeisterschaft.  Zusammen mit Gilles Calliet und Henning Schult konnte er dazu noch eine solide Mannschaftsleistung bei den Herren KI Sprintteams zeigen, mit der die drei auf Rang 8 landeten.

Im Feld der Damen Masters war Claudia Mohr- Calliet auch dieses Mal ein ganz heißes Eisen im „KGC- Feuer“. Im Sprint bewies die langjährige Nationalmannschaftsfahrerin erneut, dass sie immer noch hervorragend Wildwasser fahren kann. Zwei hervorragende Läufe ebneten ihr hier den Weg zu Silber. Noch besser lief es für sie im Classic, wo sie sich Kilometer für Kilometer immer deutlicher von der Konkurrenz absetzen konnte und am Ende einen souveränen Sieg einfuhr.

Claudia Mohr Calliet

Liesbeth Antons fuhr bei den Juniorinnen KI im noch auf Medaillenkurs, auch hier lagen zwischen Gold und Bronze gerade einmal 7/10 Sekunden, am Ende hätte sie sicherlich etwas mehr Glück gebrauchen können, immerhin gelang Ihr aber noch der Gewinn der Bronzemedaille. Im Classic meldete sich dann eine Schulterverletzung zurück, Antons konnte sich zwar noch ins Ziel kämpfen, musste diesmal aber mit dem undankbaren4. Platz zufrieden sein.  

Auch Alina Zimmer konnte die Spuren der langen und harten Saison nicht verbergen. Die U- 23 Nationalmannschaftspaddlerin zeigte sich zwar technisch wieder einmal von ihrer besten Seite, für den Sprung auf das Treppchen hat es im Einzel aber diesmal nicht gereicht. Sowohl im Classic als auch im Sprint musste sie sich mit knappem Rückstand auf die Medaillenränge jeweils mit Platz 4 begnügen. Dafür lief es dann wenigstens in der Sprint- Damen- Mannschaft planmäßig, mit knappen Rückstand erpaddelte sie zusammen mit Liesbeth Antons und Claudia Mohr- Calliet die Vizemeisterschaft.

Leider stand die gewohnte Classic- Strecke auf der Prüm in diesem Jahr wegen Schäden am Staudamm nicht zur Verfügung, dennoch machte der Ausrichter das Beste draus und präsentierte bestens organisierte Wettkämpfe auf der Ausweichstrecke. Der Sprint wurde allerdings von einem schweren Unfall überschattet: Eine Sportlerin trieb mit ihrem Boot nach einer Frontal- Kollision mit einem Poller in einer Engstelle quer, worauf hin knapp vor dem Sitz durchbrach. Glück im Unglück: Der Sportlerin, die zu der Zeit noch im Boot saß, ist außer ein paar kleineren Verletzungen nicht ernsthaftes passiert, die Befürchtung, dass es zu Knochenbrüchen gekommen sei, erfüllte sich glücklicherweise nicht.

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9, 29313 Hambühren, Tel: 05084 / 3920 (p), 05141 / 42088 (d)      

 

230903 WW Tortenregatta auf der Schwartau

Olaf v. Hartz meldet sich erfolgreich zurück   

Bad Schwartau / Hobbersdorf: Traditionell wird beim norddeutschen Auftakt in die Wildwasser- Herbstsaison auf der Schwartau um Marzipantorten gepaddelt. Auch in diesem Jahr ging es um die Lübecker Spezialität und zumindest das kleine Team, das diesmal aus Celle dabei war, konnte sich reichlich mit den leckeren Kalorienspendern eindecken. Erfolgreichster Celler war Olaf v. Hartz mit 4 Siegen und einem zweiten Platz, Tom Koschel und Florian Wasilewski belegten jeweils einmal Platz 1 und 2.   

Altmeister Olaf v. Hartz konnte auf der Schwartau nach langer Krankheitspause endlich wieder an den Start gehen und hatte dabei seine norddeutsche Konkurrenz schon wieder sicher im Griff. Im Einzel gelang ihm mit 4 Siegen bei 4 Starts auf Anhieb wieder eine blitzsaubere Bilanz. Egal ob Einerkajak oder Einer-Canadier, ob Classic oder Sprint, v. Hartz zeigte der Konkurrenz wie in alten Zeiten das Heck. Im KI Classic war er so schnell, dass er seinem Vereinskamerad Tom Koschel überraschend den Mannschaftsplatz wegnahm und zusammen mit Florian Wasilewski im Rennen der KI Herren Classic- Mannschaften noch einen zweiten Platz holte. „Ich war schon sehr froh, dass ich überhaupt noch mal wieder Rennen mitfahren kann, wenn dann die Leistungen auch noch stimmen, ist das Ganze natürlich umso besser“, zog v. Hartz zufrieden Bilanz.

Olaf ist wieder ganz dabei

Florian Wasilewski konnte aus dienstlichen Gründen nur am Sonntag beim Classic teilnehmen, zeigte sich dort aber wieder in sehr guter  Verfassung. Mit einer hervorragenden  Zeit erpaddelte er sich den Sieg im Feld der KI Masters B.

Florian Wasilewski im Rennen

Tom Koschel war im Rennen der KI Junioren ebenfalls wieder schnell unterwegs, obgleich es bis zur Deutschen Meisterschaft im Oktober sicher noch Optimierungsbedarf gibt. Im Sprint holte er sich in einem sehr schnellen Rennen Rang 2, im Classic holte er sich dann den Sieg und die große Marzipantorte. Im Sprint ging er dann noch zusammen mit Olaf v. Hartz bei den KI Herren Mannschaften an den Start, hier schrammten die beiden mit Rang 4 denkbar knapp am Treppchen vorbei. 

Tom Koschel auf Tortenjagd

Die Wildwassersaison wird in diesem Jahr mit den Deutschen Meisterschaften auf der Sauer Mitte Oktober enden, es wird also im Herbst noch einmal richtig spannend. Leider sieht es nicht danach aus, dass die ursprünglich für das Classic geplante Strecke auf der Prüm gefahren werden kann. Wegen Hochwasserschäden wird der Stausee bei Bitburg derzeit nicht gefüllt und ohne Zuschusswasser wird auf der Prüm mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht genug Wasser fließen. Bis dahin gibt es für die Celler noch Aufbauwettkämpfe auf dem Rhein in Köln und der Oker in Braunschweig.    

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9, 29313 Hambühren

Tel: 05084 / 3920 (p), 05141 / 42088 (d)  

230729 Neues Hallendach für das Bootshaus

Arbeitseinsatz zur Vorbereitung

Ein neues Bootshallendach für die Kanu-Gesellschaft Celle

Das Bootshallendach der Kanu-Gesellschaft Celle ist in die Jahre gekommen. Ab dem 10. August bekommt die Bootshalle ein neues Dach.

Die Dachdecker beginnen  mit der Entfernung und Entsorgung des alten Daches der Bootshalle, die 25 Meter lang und fast 6 Meter breit ist.

Das Vorbereitungsteam im Garten vor der hinteren Bootshalle

Hierfür sind aber Vorbereitungen erforderlich, die ein Team am 26. Juli leistete. Einige Boote wurden ausgelagert, aber die meisten Boote können an ihren Plätzen verbleiben. Die Unterstützer verlagerten Schwimmwesten, Spritzwesten, Paddel, Bootswagen,  SUP-Zubehör und anderes Kleinmaterial in den Hantelraum.

Mit einer großen Folie deckten sie die obere Reihen der Bootsplätze  unter dem Dach komplett  ab, so dass kein Schmutz von oben in die Boote fallen kann. Außerdem schützt die Baufolie die Beleuchtungsanlage vor Feuchtigkeit und Staub. 

Mit viel Schwung, Freude und Humor  leistete das Vorbereitungsteam in kurzer Zeit diese wichtige Arbeit.

Auf dem Bild fehlt leider der Fotograf, unser Pressewart Adolf

 

230701 KGC Sommerfest

Sommerfest der Kanu-Gesellschaft Celle

36 Mitglieder konnte Olaf von Hartz, der 1. Vorsitzende der Kanu-Gesellschaft Celle, im oberen Clubraum des Bootshauses in der Fritzenwiese zum diesjährigen Sommerfest begrüßen. Die Veranstaltung begann mit einer gemeinsamen Kaffeetafel, mit selbstgebackenem Kuchen und Torten der Teilnehmer.

Anschließend wurden Fahrten mit Vereinsbooten, SUP-Boards und dem Großkanadier angeboten. So probierte ein Elfjähriger mit Interesse ein neues, modernes Einerkajak aus, das für den Einsatz im Wildwasser geeignet ist. Eine Kanutin befuhr auf einem SUP-Board sitzend mit ihren zwei glücklichen Enkeln den Magnusgraben. Obwohl das Board für die Fahrt im Stehen vorgesehen ist, lässt es sich wie ein normales Paddelboot bedienen.

Auch ein Zweier-Canadier war unterwegs

Auch für die Fahrt mit dem Großkanadier fand sich schnell eine Mannschaft zur Spritztour auf der Aller. Abends gab es Leckereien vom Grill, Salate aller Art und verschiedene Getränke. Da es anfing zu regnen, wurden die Tische und Bänke vom Garten in die Bootshalle getragen, die gerade noch genug Raum für die Festteilnehmer hergab.

Der Groß-Canadier beim Einparken

Das Groß-Canadier erreicht am Sommerfest nach der Fahrt den Anleger der Kanu-Gesellschaft Celle am Magnusgraben.

Hier bot sich den neuen Mitgliedern die gute Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und gemeinsame Unternehmungen zu planen.

von: Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

231004 Abpaddeln der KGC Celle

Abpaddeln der Kanu-Gesellschaft Celle

Zum Abpaddeln, der letzten offiziellen Fahrt der Saison 2023, trafen sich 11 Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle am Bootsanleger in Boye an der Aller

In Boye legten sie zur Mittagszeit ihre bunten Kajaks in die Aller und starteten bei bedecktem Himmel in Richtung Westen. Nach mancher Kurve wehte den Paddlern  ein kräftiger Wind entgegen, der erhöhte Kraftanstrengung erforderte. Die erfahrenen Bootsbesatzungen wissen aber die windgeschützten Seiten des Flusses anzusteuern und wurden von der Strömung unterstützt. Sie passierten die kleine Ortschaft Stedden und erreichten bald die Schleuse in Oldau. Hier ist die „Selbstbedienung“ der Schleuse erforderlich, wobei sich Uli Lüdeke als geschickter „Schleusenmeister“  erwies. Die Kajakfahrer nutzten die Zeit in der der Schleusenkammer zum Verzehr ihres Reiseproviants, das sie in griffbereiter Nähe mitführten.

Nach etwa 20 Minuten in der Schleusenkammer, in der sich der Wasserspiegel um etwa 3 Meter senkte,  setzten die Kanuten ihre Fahrt fort, passierten die Örtzemündung, unterquerten die Straßenbrücke in Winsen, sahen einen Campingplatz, reizvolle Ferienhäuser, den Wacholderpark und durchfuhren eine Wasserskistrecke. Immer wieder wird die bunte Kanuflotte, die aus 3 Zweierkajaks und 5 Einerkajaks besteht, von neugierigen „Flusspferden“ beobachtet, die am Ufer der Aller weiden. Schließlich erreichen die Abpaddler nach 20 Kilometern und etwa vier Stunden ihr Ziel vor dem Anleger in Bannetze, wo sie ihre Boote auf die bereitstehenden Autos verladen und nach Celle fahren.

Hier werden die Kanufahrer in ihrem Bootshaus  in der  Fritzenwiese von einigen passiven Paddlern erwartet  und  von einer festlich gedeckten Tafel mit einer herzhaften Brotzeit. Mit einem großen Applaus danken die Wassersportler Uli Lüdeke und Dagmar Lammers für die umfangreichen Vorbereitungen dieses Tages und sitzen noch lange in gemütlichem Kreise zusammen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

 

230422 Anpaddeln der KGC

Anpaddeln der Kanu-Gesellschaft Celle

Zum Anpaddeln, der ersten offiziellen Bootstour der Saison, starteten 17 Wanderfahrer der Kanu-Gesellschaft Celle mit ihren Einer- und Zweierkajaks bei schönstem Frühsommerwetter am Bootsanleger in Nienhagen. Auf den ersten Kilometern der Fuhse begleitet die Paddler links und rechts am Ufer ein hoher Schilfstreifen, der jedoch immer wieder Blicke in die kräftig-grünende Auenlandschaft ermöglicht.

Foto Uli Lüdeke: Die Wanderfahrer der Kanu-Gesellschaft Celle

Nachdem die Anpaddler drei Straßenbrücken und eine Eisenbahnbrücke hinter sich gelassen haben, geht es vorbei am Anleger des Parkplatzes Schulzentrum, dem Celler Badeland und dem Landgestüt. Freundliche Spaziergänger winken den Paddlern von den Brücken oder vom Wanderweg zu und wünschen ihnen viel Freude. Nach Unterquerung der B 214 mündet die Fuhse in die breite Aller, die es den Kanuten erlaubt, nebeneinander zu paddeln und Gespräche zu führen.

  Den Paddlern kommen nur wenige Motorboote entgegen, deren rücksichtsvolle Fahrer die Geschwindigkeit sofort beim Erblicken der Kajaks verringern, um stärkere Wellenbildung zu vermeiden. Dieser Abschnitt der Aller ist kaum bewohnt: die Kajakfahrer gleiten an den Ortschaften Boye und Stedden vorbei und beenden ihre Tour vor der Schleuse in Oldau. Dank freundlicher Unterstützung durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt ist hier ein Ausstieg problemlos möglich.

Nach der 21 Kilometer langen Fahrt und etwa drei Stunden verladen die Kanuten ihre Boote auf die bereitstehenden Autos. Zum Abschluss des Tages treffen sich die Anpaddler im Bootshaus der Kanu-Gesellschaft Celle in der Fritzenwiese zu einem gemütlichem Beisammensein und planen die nächsten Gemeinschaftsfahrten.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel.: 44 684