Archiv der Kategorie: Wildwasser Rennsport

240415 Wildwasser-Rennen auf der Oberalster

Voller Erfolg für Alina Zimmer und Olaf v. Hartz auf der Oberalster

Hamburg: Wegen der großen Termindichte war die Kanu- Gesellschaft Celle beim traditionellen Abfahrtsrennen auf der Oberalster in Hamburg in diesem Jahr nur durch Alina Zimmer und Olaf v. Hartz vertreten, die nutzten die Gelegenheit aber einmal mehr eindrucksvoll um ihre Dominanz auf norddeutscher Ebene unter Beweis zu stellen. Alina Zimmer gewann ihre beiden Einzelrennen und Olaf v. Hartz konnte sogar seine 4 Einzeleinsätze als Sieger beenden.

Im Feld der KI Damen nutze Alina Zimmer die Gelegenheit für einen weiteren Leistungstest vor den nächsten Qualifikationsrennen und zeigte sich dabei für diese gut vorbereitet. Obwohl sie wegen der harten Trainings in den letzten Wochen noch nicht in Bestform an den Start gehen konnte, ließ sie der Konkurrenz aus Norddeutschland in Hamburg zu keiner Zeit eine Chance. Lediglich der erste Versuch im Sprint konnte nicht so ganz überzeugen, dann lief es für die 21- jährige Nationalmannschaftsfahrerin aber wieder einmal wie am Schnürchen. Mit einem deutlich schnelleren zweiten Versuch setzte sie sich deutlich von der Konkurrenz ab und holte damit souverän den Sieg. Auf der langen Strecke ließ sie dann zu keiner Zeit Zweifel daran aufkommen, wer hier die Herrin im Hause ist, Kilometer für Kilometer baute sie ihren Vorsprung aus und holte so mit deutlichem Vorsprung ihren zweiten Tagessieg. „Dafür, dass ich vom Training der letzten Wochen doch noch etwas platt war, lief es doch ganz gut!“, fasste Zimmer gewohnt nüchtern aber nicht unzufrieden die Ereignisse des Tages zusammen.

Weil sich der Ausrichter entschlossen hatte, Sprint und Classic- Rennen an nur einem Tag durchzuziehen, hatte Olaf v. Hartz einen harten Paddeltag zu überstehen, ging der doch nicht nur im Einerkajak sondern dazu auch noch im CI über beide Distanzen an den Start. Doch den Altmeister konnte auch das nicht aufhalten, in beiden Bootsklassen hatte er sowohl auf der kurzen als auch auf der langen Strecke die Konkurrenz bei den Masters D sicher im Griff. Vor allem bei den Sprintrennen zeigte sich der KGC- Chef gut in Form, aber auch auf der langen Strecke war er schnell unterwegs und ließ er seinen Konkurrenten nicht die Spur einer Chance. Am Ende standen somit 4 souveräne Siege in den Einzelkonkurrenzen in seiner Erfolgsbilanz des Tages. „Für einen Tag war das schon eine ganze Menge zu paddeln, aber die Ausdauer scheint ja gereicht zu haben“ zeigte sich v. Hartz ebenfalls sichtlich zufrieden.

Schon am nächsten Wochenende wird es dann für Alina Zimmer, Nelson Wasilewski und Pablo Calliet ernst, denn auf der Olympia- Wildwasserstrecke in Augsburg werden dann gleich zwei Sprint- Ranglistenrennen ausgefahren. Dabei muss nicht nur schnell gepaddelt werden, die Strecke hat durchaus Ihre Besonderheiten und ist im Abfahrtsboot alles andere als einfach zu fahren.

Olaf v. Hartz / Heinrichstr. 9 / 29313 Hambühren / Tel: 05084 / 3920 (p) 05141 / 42088(d)

240407 WW-Rennen auf der Osterau

Celler Kanuten setzen sich auf der Osterau durch

Die Kanu- Gesellschaft Celle war diesmal nur mit einem kleinen Aufgebot beim traditionellen Abfahrtsrennen auf der Osterau bei Bimöhlen vertreten, das sich dafür seiner norddeutschen Konkurrenz in jeder Hinsicht voll gewachsen zeigte. Sowohl Alina Zimmer als auch Florian Wasilewski und Olaf v. Hartz fuhren in Ihren Einzelrennen jeweils Doppelsiege in Sprint und Classic ein, Zimmer und Wasilewski dazu noch einen zweiten Platz in der Mannschaft. Alina Zimmer war nur wenige Tage nach dem anstrengenden Trainingslager über Ostern auf der Soca schon wieder hervorragend in Form und setzte klar die Maßstäbe im Feld der KI Damen Leistungsklasse. Sowohl im Classic als auch im Sprint fuhr sie der Konkurrenz locker davon und holte sich so mit hervorragenden Zeiten in beiden Kategorien den Sieg. Im Sprint was sie sogar so schnell, dass sie sich den Startplatz mit Florian Wasilewski in der Mannschaft sichern konnte. Hier konnte sie sich sogar nochmals steigern und so den beiden zu Rang 2 im Feld der KI Herren- Teams verhelfen.  „War doch alles super zu fahren!“, so Ihr gewohnt knapper Kommentar zu den Herausforderungen der Strecke.  

Alina Zimmer

Florian Wasilewski war im Feld der KI Masters B/C ebenfalls eine Klasse für sich. Auch er kam mit den engen und kniffeligen Durchfahrten auf der Osterau bestens zurecht und legte Zeiten vor, mit denen er seiner Konkurrenz nicht den Hauch eine Chance bot. Damit holte er sich ebenfalls souverän den Doppelsieg in Sprint und Classic. Sichtlich zufrieden meinte er “Die Rennstrecke macht super viel Spaß, das Boot lief top, das ist bestens gelaufen!“  

Florian Wasilewski

Im Feld der KI Masters C/D hatte Altmeister Olaf v. Hartz nicht nur den Lehrgang in Slowenien in den Armen, sondern auch noch mit den Resten einer Erkältung zu kämpfen, doch für den Norden reichte es dennoch locker. Auch er paddelte seiner Konkurrenz locker davon und holte in Sprint und Classic jeweils souverän den dritten Doppelsieg für die Kanu- Gesellschaft Celle an diesem Renntag.

„Hier hat diesmal alles gepasst, schönes Frühlingswetter, ein hervorragender Wasserstand, eine interessante Rennstrecke und eine hervorragende Organisation. Wenn dann noch solche Ergebnisse erpaddelt werden, bleibt ja wohl kein Wunsch offen!“ so das zufriedene Resümee des KGC- Chefs.    

Olaf v. Hartz / Heinrichstr. 9 / 29313 Hambühren / Tel: 05084 / 3920 (p) 05141 / 42088 (d)

240310 WW Rennen auf der Fulda

           Pablo Calliet / Nelson Wasilewski / Tom Koschel auf der Fulda

Henning Schult und Calliet/Wasilewski/Koschel starten mit Doppelsieg in die Saison

Das Wildwasserrennsport- Team der Kanu- Gesellschaft Celle ist mit Schwung in die neue Saison gestartet. Zum Saisonauftakt auf der oberen Fulda konnten Henning Schult und die      K1 U-18- Mannschaft in der Besetzung Pablo Calliet / Nelson Wasilewski / Tom Koschel Doppelsiege erpaddeln. Lisbeth Antons und Florian Wasilewski holten je zwei Silbermedaillen, Claudia Mohr- Calliet / Alina Zimmer / Lisbeth Antons fuhren als Mannschaft je einmal zu Silber und Bronze, Alina Zimmer paddelte im Einzel einmal auf den dritten Rang und Claudia Mohn- Calliet und Olaf v. Hartz waren die jeweils schnellsten in ihrer Altersklasse.

Zum Saisonstart präsentierte sich Henning Schult in hervorragender Form. Schon im Sprint holte er sich mit zwei sehr schnellen Läufen den Sieg bei denK1 Herren UE 50 imK1. Noch besser lief es für ihn auf der langen Strecke, mit einer hervorragenden Zeit konnte er auch hier der Konkurrenz das Heck zeigen und den zweiten Sieg des Wochenendes für sich verbuchen. „Das hier ist mein Bach, so etwas kann ich ganz gut paddeln“ kommentierte Schult seinen Erfolg mit gewohntem Understatement. Bei den HerrnK1 UE 40 hatte Florian Wasilewski zumindest die Deutsche Konkurrenz sicher im Griff, er musste sich sowohl im Sprint als auch im Classic lediglich dem Belgier Davy Theys geschlagen geben und kehrte mit zwei sicher errungenen Silbermedaillen heim.

Für Lisbeth Antons ging es in Fulda gleich um Ranglistenpunkte für die angestrebte erneute Qualifikation zur Junioren- EM, eine Aufgabe der sich Antons durchaus gut gewachsen zeigte. Sowohl im Sprint als auch im Classic holte sie sich mit schneller Fahrzeit den zweiten Platz bei den U18 -w imK1 und machte so die ersten Schritte Richtung Junioren- Europameisterschaft. Auch Alina Zimmer will sich natürlich ebenfalls wieder für die U- 23 EM qualifizieren und würde außerdem gerne auch bei der WM der „großen“ in Spanien dabei sein. Im Sprint holte sie als viertbeste Deutsche mit Platz 6 in der internationalen Gesamtwertung hierfür erste Punkte, noch stärker lief es für sie im Classic. Zimmer war auf der flachen und kurvigen Strecke offensichtlich in ihrem Element und paddelte mit einer hervorragenden Zeit auf den Bronzerang. In der LK- Damen- Mannschaft waren Zimmer und Antons zusammen mit Claudia Mohr erneut erfolgreich auf Medaillenjagt: Im Sprint erkämpften die drei den Bronzeplatz, im Classic konnten sie sogar auf den zweiten Rang vorfahren.

Bei den Junioren waren die Celler Kanuten durchweg mit vorn dabei und bewiesen vor allem als Team nationale Spitzenklasse. Bei denK1 U18 war Pablo Calliet dem Spitzentrio sowohl im Sprint als auch im Classic dicht auf den Fersen, als viertbester Deutscher sicherte er sich mit Platz 5 im internationalen Classic Feld seine Chancen auf einen erneuten internationalen Einsatz, im Sprint paddelte er zu Rang 6. Nelson Wasilewski konnte nach seinem Altersklassenwechsel bei den Junioren gut mithalten, er konnte wurde jeweils 7. In Classic und Sprint und meldete damit gleich Ansprüche auf eine nationalen Spitzenplatz an. Direkt dahinter komplettierte Tom Kosche als jeweils achter den KGC- Erfolg. Mit ihrer Leistungsdichte und hervorragender Mannschaftstaktik zeigten die drei dann auch gleich, wo die Ziele für das Jahr 2024 liegen: Im Rennen der U18 Teams imK1 ließen sie der Konkurrenz keine Chance und paddelten sowohl im Sprint, als auch im Classic zu souveränen Siegen bei den U18 Teams.

Claudia Mohr- Calliet musste als UE50 Kanutin in der Leistungsklasse mit starten, weil die Teilnehmerzahl für ein eigenes Rennen nicht ausreichte und konnte dort als jeweils schnellste Seniorin 14. im Classic und 16. im Sprint werden. Ähnlich erging es Altmeister Olaf v. Hartz, der als Master UE60 bei den UE 50 mitstarten musste und außerdem wegen einer Sitzung des Landesverbands- Vorstands nur am Sonntag mitpaddeln konnte. Trotz der dadurch beschränkten Trainingsmöglichkeit auf der Strecke wurde er als schnellster UE 60 insgesamt 5.

Nachdem über Wochen Hochwasser ständiger Begleiter der Celler Kanuten gewesen ist, staunten die nicht schlecht, dass die Fulda außerordentlich wenig Wasser führte und so für ganz eigen Schwierigkeiten sorgte.  

Olaf v. Hartz

Heinrichstr. 9

29313 Hambühren

Tel: 05084 / 3920 (p) 05141 / 42088 (d)

230903 WW Tortenregatta auf der Schwartau

Olaf v. Hartz meldet sich erfolgreich zurück   

Bad Schwartau / Hobbersdorf: Traditionell wird beim norddeutschen Auftakt in die Wildwasser- Herbstsaison auf der Schwartau um Marzipantorten gepaddelt. Auch in diesem Jahr ging es um die Lübecker Spezialität und zumindest das kleine Team, das diesmal aus Celle dabei war, konnte sich reichlich mit den leckeren Kalorienspendern eindecken. Erfolgreichster Celler war Olaf v. Hartz mit 4 Siegen und einem zweiten Platz, Tom Koschel und Florian Wasilewski belegten jeweils einmal Platz 1 und 2.   

Altmeister Olaf v. Hartz konnte auf der Schwartau nach langer Krankheitspause endlich wieder an den Start gehen und hatte dabei seine norddeutsche Konkurrenz schon wieder sicher im Griff. Im Einzel gelang ihm mit 4 Siegen bei 4 Starts auf Anhieb wieder eine blitzsaubere Bilanz. Egal ob Einerkajak oder Einer-Canadier, ob Classic oder Sprint, v. Hartz zeigte der Konkurrenz wie in alten Zeiten das Heck. Im KI Classic war er so schnell, dass er seinem Vereinskamerad Tom Koschel überraschend den Mannschaftsplatz wegnahm und zusammen mit Florian Wasilewski im Rennen der KI Herren Classic- Mannschaften noch einen zweiten Platz holte. „Ich war schon sehr froh, dass ich überhaupt noch mal wieder Rennen mitfahren kann, wenn dann die Leistungen auch noch stimmen, ist das Ganze natürlich umso besser“, zog v. Hartz zufrieden Bilanz.

Olaf ist wieder ganz dabei

Florian Wasilewski konnte aus dienstlichen Gründen nur am Sonntag beim Classic teilnehmen, zeigte sich dort aber wieder in sehr guter  Verfassung. Mit einer hervorragenden  Zeit erpaddelte er sich den Sieg im Feld der KI Masters B.

Florian Wasilewski im Rennen

Tom Koschel war im Rennen der KI Junioren ebenfalls wieder schnell unterwegs, obgleich es bis zur Deutschen Meisterschaft im Oktober sicher noch Optimierungsbedarf gibt. Im Sprint holte er sich in einem sehr schnellen Rennen Rang 2, im Classic holte er sich dann den Sieg und die große Marzipantorte. Im Sprint ging er dann noch zusammen mit Olaf v. Hartz bei den KI Herren Mannschaften an den Start, hier schrammten die beiden mit Rang 4 denkbar knapp am Treppchen vorbei. 

Tom Koschel auf Tortenjagd

Die Wildwassersaison wird in diesem Jahr mit den Deutschen Meisterschaften auf der Sauer Mitte Oktober enden, es wird also im Herbst noch einmal richtig spannend. Leider sieht es nicht danach aus, dass die ursprünglich für das Classic geplante Strecke auf der Prüm gefahren werden kann. Wegen Hochwasserschäden wird der Stausee bei Bitburg derzeit nicht gefüllt und ohne Zuschusswasser wird auf der Prüm mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht genug Wasser fließen. Bis dahin gibt es für die Celler noch Aufbauwettkämpfe auf dem Rhein in Köln und der Oker in Braunschweig.    

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9, 29313 Hambühren

Tel: 05084 / 3920 (p), 05141 / 42088 (d)  

230526 WM Qualifikation Jun – und U-23

Alina Zimmer, Lisbeth Antons und Pablo Calliet starten auf Nachwuchs- Weltmeisterschaft

Diekirch: Das Wildwasserrennsportteam der entsendet gleich drei Sportler zur diesjährigen Junioren- und U- 23- Weltmeisterschaft in Roudnice / Tschechien. Alina Zimmer wird Deutschland erneut bei den Damen U – 23 im K1 vertreten, Liesbeth Antons und Pablo Calliet haben sich für die Junioren- Weltmeisterschaften qualifiziert. Nelson Wasilewski konnte als noch jugendlicher zwar nicht für den internationalen Einsatz qualifizieren, in seinem Feld aber mit einem Sieg und einem zweiten Platz glänzen.

Alina Zimmer Pablo Calliet Liesbeth Antons
Alina Zimmer Pablo Calliet Liesbeth Antons

Einen glatten Durchmarsch legte Liesbeth Antons hin, die sich gegenüber dem letzten Jahr deutlich verbessern konnte und als Überraschung der Saison gelten darf! Sie ist im Moment sowohl in Classic, als auch im Sprint die beste deutsche Juniorin im KI. Sowohl im Classic, als auch im Sprint ließ sie sich durch die heftigen Angriffe der Konkurrenz nicht beirren, am Ende konnte sie auf beiden Strecken überzeugen und den Sieg erpaddeln. Damit hat sie gleich zwei Mal die eigentlich nur in einer Kategorie notwendige Direkt- Qualifikation für die Junioren- Welt- Titelkämpfe erreicht.

Spannender machte es da Alina Zimmer. Im Sprint war sie zwar gut unterwegs und der Konkurrenz dicht auf den Fersen, mit Platz 9 war die Qualifikation dann aber doch noch ein gutes Stück entfernt. Was sie wirklich kann, zeigte die 20 – jährige dann im Classic, wo sie allein die derzeit übermächtige Marlene Wesseling (Köln) ziehen lassen musste, sich aber mit Rang zwei dann doch einmal mehr als gute Classic- Fahrerin und hervorragende Kombiniererin empfahl. Damit hatte sie auch den Trainerrat überzeugt und die Fahrkarte nach Roudnice für die U- 23- Damen im KI gelöst.

Ähnlich erging es Pablo Calliet, der bei den Junioren im KI im Sprint mit einer guten Zeit als sechster doch deutlich hinter den Nominierungsplätzen lag. Auch hier musste also das Classic den Durchbruch bringen und auch Pablo konnte hier überzeugen, obwohl ihm die Strecke eigentlich zu leicht war und ihm das Wildwasser fehlte. Mit einer sehr guten Fahrzeit wurde er dritter und empfahl sich so ebenfalls als ausgezeichneter Kombinierer und Classic- Fahrer. Aufgrund dieser Leistungen für die auch er am Ende für die Junioren- Weltmeisterschaft gesetzt. Tom Koschel zeigte in seinem ersten Junioren- Jahr zwar im gleichen Rennen ebenfalls sehr gute Leistungen, Platz 9 in Sprint und Rang 5 im Classic reichten dann aber doch am Ende nicht für die Fahrkarte!

Nelson Wasilewski ging noch im Feld der K1 Jugend an den Start, von dem er sich theoretisch auch für die Junioren hätte qualifizieren können. Zumindest seine Konkurrenz hat er hervorragend im Griff. Im Sprint wurde er mit nur 0,2 Sekunden Rückstand denkbar knapp auf Rang zwei verwiesen, im Classic drehte er dann richtig auf und holte mit großem Vorsprung den Sieg. Trotz der sehr guten Fahrzeiten reichte es am Ende dann aber doch nicht für einen Startplatz bei der Junioren- WM.

KGC- Chef und Trainer Olaf v. Hartz kann die Wettkämpfe derzeit aus gesundheitlichen Gründen nur aus der Ferne beobachten kann, zeige sich aber gleichwohl hoch erfreut über die Ergebnisse seiner Schützlinge: „Das Ergebnis übertrifft unsere größten Hoffnungen, dass ein kleiner Verein wie unserer trotz der aktuellen Probleme gleich drei Sportler für die Nationalmannschaft stellen kann, ist eine tolle Leistung. Vielen Dank an alle, die derzeit die Lücke geschlossen und dieses Ergebnis mit ermöglicht haben!“, so der Kommentar des Altmeisters.

Während die Sprintrennen plangemäß auf der Wildwasserstrecke in Diekirch / Luxemburg stattfinden konnten, gab es für die geplante lange Strecke unerwartet kurzfristig das „aus“. Eine kurzfristig erlassene Regelung der Luxemburger Behörden verhinderte den Wettkampf auf dem geplanten Flussabschnitt. Eine Ausnahme wäre möglich gewesen – für den notwendigen Antrag war aber die verbliebene Zeit zu kurz.

Olaf v. Hartz / Heinrichstr. 9 / 29313 Hambühren

230414 NDM Hamburg

Alina Zimmer erpaddelt gleich 4 Nordtitel

Bei der Norddeutschen Meisterschaft im Wildwasserrennsport in Hamburg ging aus verschiedenen Gründen dieses Mal nur ein kleines Team der Kanu- Gesellschaft Celle an den Start, dass aber dafür umso erfolgreicher auftrumpfte. Erfolgreichste Cellerin war Alina Zimmer, die mit 4 Starts auch 4 Siege einfahren konnte. Liesbeth Antons und Florian Wasilewski konnten je zwei Titel mit nach Hause nehmen.

Alina Zimmer, die sich erneut für die U- 23 Nationalmannschaft hat qualifizieren können, bewies in Hamburg erneut Ihre hervorragende Verfassung. Sowohl im Sprint als auch im Classic ließ sie keinen Zweifel daran aufkommen, wer bei den KI Damen im Norden das Zepter führt, denn sowohl im Sprint als auch im Classic fuhr Sie der Konkurrenz locker davon und holte somit auf beiden Distanzen die Norddeutsche Meisterschaft nach Celle.

Liesbeth Antons hatte sich als „Überraschung der Saison“ als jeweils beste deutsche Juniorin für die Junioren- WM qualifizieren können, musste auf der Oberalster dann aber doch den Anstrengungen der Osterlehrgangs in Slowenien über Ostern Tribut zollen.  So gingen ihre Titelhoffnungen in den Einzeldisziplinen dann doch nicht ganz in Erfüllung dann aber immerhin reichte es noch zur Vizemeisterschaft in Classic und Sprint. Am Ende konnte dann aber Alina Zimmer ihr doch noch zu Titelehren verhelfen, denn zusammen mit ihr ging sie im Feld der KI Damen Mannschaften an den Start. So richtig hatte keiner die beiden auf dem Zettel, was sich als Fehler erweisen sollte, denn die beiden sicherten souverän die Titel sowohl im Classic, als auch im Sprint.

Nelson Wasilewski überzeugt bereits das ganze Jahr mit nationalen Spitzenleistungen, mit denen er als Jugendlicher schon in die Nähe der Qualifikation der Junioren- Weltmeisterschaft gepaddelt ist. So war es keine Überraschung, dass er auch in Hamburg schnell unterwegs war und dabei die norddeutsche Konkurrenz sicher im Griff hatte. Erwartungsgemäß holte er damit die norddeutsche Meisterschaft sowohl im Classic, als auch im Sprint.

Für die Celler Starpaddler bleibt die Schlagzahl hoch. Schon am nächsten Wochenende werden Alina Zimmer, Lisbeth Antons, Nelson Wasilewski und Pablo Calliet in Augsburg um die Tickets für die Sprint – Weltmeisterschaft kämpfen, schon eine Woche später werden sich Alina Zimmer, Lisbeth Antons und Pablo Calliet bei einem Probewettkampf in Roudnice auf die Junioren- und U- 23 Weltmeisterschaften vorbreiten.

Olaf v. Hartz / Heinrichstr. 9 / 29313 Hambühren / Tel: 05084 / 3920 (p) 05141 / 42088 (d)

 

 

221003 Mühlengraben Rennen

Kanu- Gesellschaft Celle bei Heimrennen siegreich

Wienhausen: Noch nie hatte die Kanu- Gesellschaft Celle bei der Organisation ihres Herbstrennens derart viele Hürden überwinden müssen, wie in diesem Jahr. Nachdem schon relativ früh feststand, dass die Naturschutzbehörde der Stadt Celle für die traditionelle Rennstrecke auf der Lachte die Genehmigung erneut nicht erteilen würde, stellte sich kurz vor Renntermin heraus, dass auch die im letzten Jahr erfolgreich getestete Ersatzstrecke auf der Oker in Braunschweig aufgrund von Baumaßnahmen diesmal nicht zur Verfügung stand. Hinzu kamen Personalprobleme beim Zeitmessteam und ein ungewöhnlich schwaches Meldeergebnis.

Hilfe kam dann erneut von der Paddelvereinigung Wienhausen, die ihr Gelände für ein Rennen auf dem Mühlengraben zur Verfügung stellte. Die Personalprobleme konnten dadurch beseitigt werden, dass die Rennen kompakt komplett am Samstag durchgezogen wurden, was sich auch wegen der kleinen Teilnehmerfelder als gute Entscheidung herausgestellt hat. Die neue voll digitalisierte Zeitnahme funktionierte auf Anhieb ohne nennenswerte Probleme und so gab es am Ende bei allen Beteiligten zufriedene Gesichter. Aus Celler Sicht trug natürlich auch das Abschneiden des Teams der Kanu- Gesellschaft dazu bei, dass es schließlich eine rundum gelungene Veranstaltung wurde.

Erfolgreichster Celler Akteur war einmal mehr ausgerechnet Organisationsleiter Olaf v. Hartz, der gleich 6 Siege für sich verbuchen konnte. Tom Koschel stand 4 mal ganz oben auf dem Treppchen und Alina Zimmer paddelt zweimal zu Gold.

Mit sechs Rennen an einem Tag spulte Altmeister Olaf v. Hartz ein sehr hartes Programm ab, bei dem er einmal mehr sein hervorragendes Stehvermögen unter Beweis stellte. Ob im KI oder CI, ob im Sprint oder auf der langen Strecke, v. Hartz hatte seine Gegner im Feld der Masters zu jeder Zeit sicher im Griff und paddelte so in allen vier Einzelrennen zu souveränen Siegen. Spontan tat er sich dann nach Ausfall seines Teampartners mit dem noch in der Jugendklasse startenden Tom Koschel für die Mannschaftsrennen zusammen, mit dem er auf Anhieb ein perfekt funktionierendes Duo bildete. Sowohl im Sprint als auch im Classic konnten sie überraschend den amtierenden Deutschen Meistern aus Hamburg Paroli bieten und den Sie nach Celle holen.

Tom Koschel hatte zuvor bereits in den Einzelrennen einmal mehr mit hervorragenden Leistungen aufwarten können. Sowohl im Classic als auch im Sprint kam er als schnellster Jugendfahrer mit Zeiten ins Ziel, die sogar im Feld der Herren für den jeweils zweiten Platz gereicht hätten. Sein Meisterstück lieferte er aber in der Mannschaft ab, wo er auf Anhieb mit seinem ungewohnten Partner eine perfekte Formation zeigen konnte. Besonders an der Schikane um drei Brückenpfeiler im Sprint setzte er die schwierige Strategie perfekt um und damit den Grundstein für den zweiten Mannschaftssieg dieser ungewöhnlichen Formation.

Für Alina Zimmer gab es erwartungsgemäß an diesem Tag im Rennen der KI Damen ebenfalls niemanden, der ihr den Sieg ernsthaft streitig hätte machen können. Die Bronzemedaillengewinnerin der diesjährigen U- 23 DM zeigte einmal mehr konstant starke Leistungen und paddelte sowohl auf der gut 2 km langen Classic- Strecke als auch im Sprint zu souveränen Siegen. Erstmals wieder dabei war im Damen- Feld Leonie Münchow, die nach ihrer Abitur- Pause schon wieder recht gut unterwegs war und sich am Ende über Rang 3 im Sprint und Classic freuen konnte. Im gemeinsamen Mannschaftsrennen aller KI Teams paddelten Alina Zimmer und Leonie Münchow als beste Damen- Mannschaft auf Platz 4 im Sprint und Rang 5 im Classic.

„Nach all den Problemen im Vorfeld sind wir froh, dass wir am Ende doch noch eine vernünftige Veranstaltung auf die Beine bekommen haben. Die Tatsache, dass die Lachte als Rennstrecke aktuell nicht mehr zur Verfügung steht, merken wir mittlerweile leider auch an den Teilnehmerzahlen. Wenn es dabei bleibt, werden wir nicht umhinkommen, uns ein andere disziplingerechte Wettkampfstrecke zu suchen. Wie es im Moment aussieht, wird die kaum noch im Landkreis Celle liegen können, das tut mir als Celler nach über 60 Jahren Renntradition auf Celler Flüssen schon sehr weh!“ so Fazit und Ausblick des Organisationsleiters Olaf v. Hartz. Dabei haben die Kanuten von je her immer ein offenes Ohr für die Belange des Naturschutzes, sind aber der Meinung, in über mehr als 6 Jahrzehnten Jahr für Jahr unter Beweis gestellt zu haben, dass umweltverträgliche Veranstaltungen auf Oertze und Lachte möglich sind.

Sportlich neigt sich die Saison im Wildwasserrennsport nun deutlich dem Ende zu. Mitte Oktober geht auf Prüm und Sauer bei Bitburg noch einmal um Punkte für die Rangliste des Deutschen Kanu- Verbandes, bevor es dann ins Wintertraining geht.           

Olaf v. Hartz

Heinrichstr. 9 / 29313 Hambühren / Tel: 05084 / 3920 (p), 05141 / 42088 (d)  

220911 50. Rhein Abfahrtslauf

Kanu- Gesellschaft Celle holt 9 Siege auf dem Rhein

Köln: Beim 50. Rhein- Abfahrtsrennen um das große Wappen von Köln konnte sich das Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft Celle auf der sehr speziellen Rennstrecke zwischen Poll und der Deutzer Brücke überzeugend gegen die heimische Konkurrenz durchsetzen. Gleich neunmal standen die Celler ganz oben auf dem Treppchen, Alina Zimmer, Claudia Mohr- Calliet, Liesbeth Antons, Pablo Calliet und Olaf v. Hartz konnten jeweils gleich zwei Siege erpaddeln, Tom Koschel konnte sich über einen Sieg freuen.

Im Sprint ist vor allem die Wende um den Pfeiler der Deutzer Brücke das Kriterium, auf der langen Strecke liegt die Hauptschwierigkeit vor allem darin, auf dem großen Strom die schnellste Route zu finden, wobei auch noch die Auflagen der Wasserschutzpolizei zu beachten sind, die sicherstellen sollen, dass ein ausreichender Abstand zur Berufsschifffahrt eingehalten wird. Die verursacht außerdem ständig kabbelige Wellen, die schon einige Anforderungen an das Gleichgewichtsgefühl und die Koordination stellen.

Für Alina Zimmer war nach ihren Erfolgen auf der U- 23 EM eigentlich Regeneration angesagt, dennoch verpasste die 19- Jährige der Konkurrenz aus dem Rheinland eine eiskalte Dusche, denn völlig unerwartet konnte sie sich sowohl im Sprint als auch im Classic den Sieg im Feld der Damen Leistungsklasse sichern. „Der Rhein ist schon speziell, umso schöner, dass das hier so gut geklappt hat!“ freute sich Zimmer über ihre Erfolge. Etwas einfacher hatte es Claudia Mohr- Calliet, die ihre Jugend in Düsseldorf verlebt hat und daher mit den Verhältnissen auf dem Rhein bestens vertraut ist. Sie konnte sich die Siege im Feld der Damen Masters C sowohl im Sprint als auch im Classic sichern.

Altmeister Olaf v. Hartz hat schon etliche Rennen auf dem Rhein gefahren und die Strecken daher gut im Griff. Im Feld der K1 Masters D zeigte er den Kölner Lokalmatadoren sowohl im Sprint als auch im Classic souverän das Heck und holte so einen weiteren Doppelsieg nach Celle. In der K1 Herren Mannschaft des Landes- Kanu- Verbandes Niedersachsen fuhr er zusammen mit Gilles Calliet und Florian Wasilewski (beide Braunschweig) zu Bronze.

Im Feld der weiblichen Jugend konnte Liesbeth Antons vor allem im Classic überzeugen, mit großem Vorsprung paddelte sie zu Gold auf der langen Strecke. Im Sprint gelang ihr dazu noch der zweite Platz. Einen besonderen Erfolg konnte sie als Vertretung von Nelson Wasilewski zusammen mit Pablo Calliet und Tom Koschel verbuchen, in perfekter Formation holten die drei mit starker Fahrzeit den Sieg gegen die rein männlichen Teams im Rennen der K1 Jugend Mannschaften.

Koschel und Calliet konnten dazu auch in der Einzelkonkurrenz überzeugen. Im Classic paddelte Pablo Calliet mit einer sehr schnellen Fahrzeit auf den Goldrang, Tom Koschel machte als zweiter mit geringem Rückstand den Celler Doppelerfolg perfekt. Im Sprint verpasste Tom Koschel mit nur 1/10 Sekunde Rückstand denkbar knapp den Sieg und wurde zweiter, nur weitere 7/10 Sekunden dahinter errangt Pablo Calliet Rang 3.

„Was unsere Sportler gegen den Heimvorteil der Konkurrenz aus der Region Köln auf dem Rhein gezeigt hat, war schon beindruckend. Wer hier vorn mitfahren will muss nicht nur schnell sein, sondern muss sein Boot auch perfekt unter Kontrolle und einen guten Blick für Strömungen haben!“ zog KGC- Chef und Landestrainer Olaf v. Hartz ein zufriedenes Fazit.

Olaf v. Hartz / Heinrichstr. 9 / 29313 Hambühren / Tel: 05084 / 3920 (p), 05141 / 42088

   

220904 NDM auf der Schwartau

Koschel, Wasilewski und v. Hartz ersprinten jeweils 2 Nordtitel

  

Hobbersdorf: Beim Auftakt der Herbstsaison im Kanu- Wildwasserrennsport auf der Schwartau, ging es in diesem Jahr nicht nur um die traditionellen Marzipantorten, sondern auch um die norddeutschen Meisterschaften im Sprint. Das Team der Kanu- Gesellschaft Celle präsentierte sich einmal mehr in guter Form. Tom Koschel, Nelson Wasilewski und Olaf v. Hartz konnten jeweils gleich zwei Titel erringen, eine weitere Meisterschaft steuerte Alina Zimmer bei. Nachdem die Nord- Titel im Classic bereits im Frühjahr Corona bedingt weitgehend ohne Celler Beteiligung vergeben wurden, ging es auf der Schwartau auf der langen Strecke nur noch um die leckeren Ehrenpreise, die aber für das KGC- Team Motivation genug für weitere starke Leistungen waren

Tom Koschel auf dem Weg zum Sieg

In der Jugend teilten sich die Team- Kollegen Nelson Wasilewski und Tom Koschel die Aufgaben salomonisch auf. Nelson Wasilewski holte sich den Titel im CI, dafür überließ er Tom Koschel im K1 den Nordtitel und begnügte sich mit der Vizemeisterschaft. In der Mannschaft wurden die beiden dann ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und paddelten souverän zu Gold. Im Classic am konnten die beiden ihre Erfolge weitestgehend wiederholen, im K1 siegte erneut Tom Koschel vor Nelson Wasilewski, der damit erneut den Celler Doppelsieg perfekt machte und auch im Team waren die beiden erneut nicht zu schlagen. Im CI musste Wasilewski diesmal mangels Beteiligung bei den Herren mit starten, konnte hier aber dennoch als bester Jugendlicher mit Platz 4 einen Achtungserfolg für sich verbuchen.

Florian Wasilewski erpaddelt die Vizemeisterschaft

Altmeister Olaf v. Hartz hatte auf der Schwartau seine Konkurrenz jederzeit fest im Griff. Im Sprint verteidigte der amtierende Deutsche Meister seine Titel sowohl im K1 als auch im CI erfolgreich und fügte seiner umfangreichen Titelsammlung somit zwei weitere Nord- Meisterschaften hinzu. Auch auf der langen Strecke zeigte er der Konkurrenz in beiden Bootsklassen mit großem Vorsprung das Heck.

Mit seiner Fahrzeit qualifizierte er sich dann auch für die niedersächsische K1 Herren Mannschaft, in der er zusammen mit Florian Wasilewski auf den dritten Rang paddelte.

Nur eine Woche nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei den U- 23 Europameisterschaften ließ es sich Alina Zimmer nicht nehmen, auf der Schwartau um den Nordtitel und die Marzipantorten zu paddeln. Im Sprint lieferte sie sich ausgerechnet mit ihrer neuen Zweierpartnerin Constanze Feine (Hamburg) ein spannendes Duell, aus dem die Cellerin am Ende als Siegerin und norddeutsche Meisterin hervorging. Im CII mussten die beiden dann gegen reine Männerboote antreten, schlugen sich dort aber mehr als achtbar und paddelten mit geringem Rückstand auf den Bronzerang auf Platz 4. Noch besser lief es für das neuformierte DKV- Boot im Classic, hier erkämpften die beiden jungen Damen gegen die Männerkonkurrenz sogar den Silberrang. Im Einerkajak fiel das Ergebnis diesmal deutlicher zugunsten von Alina Zimmer aus, die sich auch auf der langen Strecke vor Feine den Sieg holte.

Schon am nächsten Wochenende paddeln die Celler Kanuten auf dem Rhein in Köln gegen starke Konkurrenz aus Westdeutschland, bevor dann am ersten Oktober Wochenende das Celler Heimrennen ansteht. Hierzu steht bisher allerdings lediglich fest, dass das Rennen erneut nicht auf der Lachte stattfinden kann, weil unabhängig vom viel zu niedrigen Wasserstand auch eine Genehmigung der Stadt Celle für die Veranstaltung derzeit nicht in Aussicht ist. Auch mit der Ausweichstrecke in Braunschweig gibt es Probleme, weil ausgerechnet an diesem Wochenende die Oker aufgrund von Baumaßnahmen im Stadtbereich abgesenkt werden muss. „Angesichts der sehr niedrigen Wasserstände nach diesem extrem trockenen Sommer wird es nicht einfach, noch Strecken zu finden, auf denen ein Wettkampf ökologisch verantwortbar und sportlich sinnvoll ist, aber so schnell geben wir nicht auf!“ zeigt sich Organisationsleiter Olaf v. Hartz dennoch entschlossen, diese Traditionsveranstaltung auch 2022 durchzuführen.     

Olaf v. Hartz / Heinrichstr. 9 / 29313 HambührenT

220829 EM Junioren U-23 auf dem Vrbas

Alina Zimmer paddelt auf dem Vrbas zu EM- Bronze 

Banja Luka: Alina Zimmer bleibt auch nach ihrem Altersklassenwechsel auf der Erfolgsspur. Nachdem sie in der Junioren- Klasse in den letzten Jahren schon einige internationale Titel und Platzierungen erkämpfen konnte, fuhr sie nun bei der U- 23 Junioren EM in Banja Luka / Bosnien Herzegowina auf Anhieb auf den Bronzerang in der Mannschaft. In der Einzelkonkurrenz überzeugte die für die Kanu- Gesellschaft Celle startende Hermannsburgerin mit Platz mit Platz 7 im Classic und Rang 15 im Sprint. Ihr Bruder Tobias paddelte bei seinem ersten internationalen Einsatz mit Platz 4 im Team knapp am Treppchen vorbei

  

Es ist der schwerste Altersklassenwechsel in der Karriere einer Sportlerin und Alina Zimmer meisterte ihn mit Bravour. Nach sehr erfolgreichen Jahren in der Juniorenklasse gelang ihr auf Anhieb die Qualifikation für die U- 23 Europameisterschaften. Im Sprint konnte sie dann mit der Qualifikation für das Finale einen ersten Auftakterfolg verbuchen. Im Finallauf lief es auf der sehr eigenwilligen Sprintstrecke nicht ganz so gut, mit Rang 15 verlor sie auch den Platz in der Mannschaft des Deutschen- Kanu- Verbandes und war dem entsprechend mit dem Sprint nicht so ganz zufrieden: „Natürlich kann man im ersten U-23 Jahr mit einem Einzug in das Sprintfinale sehr zufrieden sein, doch habe ich es leider im Finallauf auf der doch anspruchsvollen Sprintstrecke mit dem schiebenden und pulsierendem Wasser leider nicht die Ideallinie getroffen und konnte damit mein Können nicht ganz unter Beweis stellen,“ so die junge Athletin.

Umso motivierter ging sie das Classic – Rennen am darauf folgenden Tag an. Diesmal lief es für die Cellerin fast optimal, als beste deutsche Teilnehmerin positionierte sie sich auf einem hervorragenden 7. Platz. Damit fiel ihr die Aufgabe zu, die Classic Mannschaft zu führen und die löste Alina Zimmer souverän. Zusammen mit Lisa Köstle und Maria Weber (beide Rosenheim) holte sie das Edelmetall Bronze mit souveränem Vorsprung nach Hause. Neuland war für sie dann der Canadier-Zweier, zusammen mit Frontfrau Constanze Feine (Hamburg), traute sie sich spontan erstmalig im Canadier kniend ein Rennen im Wildwasser zu bestreiten. Überraschend für alle Betreuer und vor allem für den Canadiertrainer René Brücker (Bonn) meisterten die beiden die schwierige Schlucht souverän und paddelten sehr zur eigenen Freude letztendlich auf Platz 5.

Tobias Zimmer, erstmals auf internationaler Ebene unterwegs, hatte im Sprint zunächst doch einige Probleme ins Rennen zu finden, was dazu führte, dass der erste Tag nicht nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen verlief, denn er verpasste mit nur rund 1 Sekunde Rückstand nicht nur die Qualifikation für den Finallauf sondern damit auch einen Platz in Sprint Mannschaft. Doch Zimmer nahm es gelassen: „Im Feld der U-23 Männer geht es leider sehr eng zu und man muss schon Sprintspezialist sein, wenn man hier ganz oben mitmischen möchte.“

Nach dem erzwungenen Pausentag machte es Zimmer seiner Schwester gleich und fuhr über die Langstrecke als bester Deutscher auf einem sehr gutem 12. Platz. Somit was auch für ihn die Teilnahme am Team Event gesichert. Von Zimmer hervorragend geführt, war die Mannschaft zusammen mit Ben Langenbeck (Köln) und Marcel Blum (Ludwigshafen) schnell unterwegs, erreichte am Ende dann leider aber doch nur den „Holzrang“. Als bester deutscher Classicfahrer wurde Tobia Zimmer dann auch noch für das Königsrennen der C2 Mannschaft gesetzt. Hier geht es nicht nur darum zu zweit in einem Boot „unfallfrei“ den Fluss mit Bestzeit zu bewältigen, sondern auch um das Zusammenspiel zwischen insgesamt 6 Sportlern. Das Team Germany beherrschte dieses auf Anhieb und sicherte sich so den 4. Platz. „Fazit des Kajakfahrers auf Abwegen“: „Es ist schon gigantisch wie drei C2s durch die enge Schlucht zeitgleich manövriert werden.“

Für die beiden erfolgreichen Geschwister bleibt nicht viel Zeit, die Erfolge und Erfahrungen zu verarbeiten, denn schon am nächsten Wochenende startet die Herbstsaison mit den Norddeutschen Sprint- Meisterschaften auf der Schwartau, wo es nicht nur um den Titel geht, sondern auch um die begehrten Marzipantorten.

Olaf v. Hartz / Heinrichstr. 9 / 29313 Hambühren