Archiv der Kategorie: Wildwasser Rennsport

160410 WW-Bericht – Osterau

Zahlreiche Siege für Kanu- Gesellschaft Celle auf der Osterau

Bimöhlen: Das Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft Celle konnte  beim ersten rein norddeutschen Vergleich der Saison auf der Osterau bei Bimöhlen zahlreiche Siege einfahren. Für die Überraschung des Wochenendes sorgte Jonas Gläsmann, der gleich vier Mal ganz oben auf dem Treppchen stand und damit mit Altmeister Olaf v. Hartz gleichzog. Alina Zimmer fuhr drei Siege ein, Bruder Tobias sorgte für zwei weitere und Lisbeth Antons steuerte einen ersten Platz bei.

Eine eiskalte Überraschung präsentierte Jonas Gläsmann der norddeutschen Konkurrenz: völlig unerwartet konnte er sich mit sicherem Vorsprung sowohl im Sprint, als auch im Classic im Feld der KI Schüler A an die Spitze setzen. Doch damit nicht genug, zusammen mit Alina Zimmer konnte er als gemischtes Team unter reinen Jungen- Mannschaften auch noch die Siege im Feld der KI Schüler Mannschaften in Sprint und Classic perfekt machen. Alina Zimmer wiederum war im Einzel kaum weniger erfolgreich, im Sprint fuhr sie bei den weiblichen Schülern A im KI mit deutlichem Vorsprung auf Rang 1, im Classic erpaddelte sie hinter Lokalmatadorin Janina Waitz vom ausrichtenden Bimöhler Sportverein den zweiten Platz. Die hervorragende Bilanz der Jüngsten wurde von Lisbeth Antons abgerundet, die Classic den Sieg für sich verbuchen konnte und im Sprint als zweite ins Ziel kam.

Altmeister Olaf v. Hartz bleibt vor allem im KI im Norden eine Klasse für sich. Sowohl im Sprint, als auch im Classic fuhr der der Konkurrenz locker davon, mit der Zeit auf der langen Strecke qualifizierte er sich sogar für das erste Niedersachenteam bei den Herren, mit dem er einen weiteren Sieg einfahren konnte. Im CI reichte es im Classic für einen sicheren Sieg bei den Masters C, im  Sprint belegte er in dieser Altersgruppe Rang 2. Auch beim 6. Start des Wochenendes hätte es fast zu einer weiteren Medaille gereicht, zusammen mit einem Tobias Zimmer, der im Team förmlich über sich hinauswuchs, gab es Rang 4 bei den Herren KI Sprint- Teams. Tobias Zimmer hatte sich den Startplatz in dieser Mannschaft zuvor mit ausgezeichneten Einzelergebnissen mehr als verdient. Besonders beeindruckend war sein Sieg im Feld der männlichen Jugend KI im Classic, wo er der örtlichen Konkurrenz mit großem Vorsprung das Heck zeigte. Im Sprint war es dann der unglaubliche Kampfgeist, mit dem er im zweiten Lauf noch den Spitzenplatz für sich erobern konnte. Auch im Classic durfte er als Jugendlicher schon in einem Herren- Team mitfahren, zusammen mit Lars Falkenhain holte er dort Rang 2. Falkenhain selber konnte auch im Einzel überzeugen, bei den KI Herren LK im Classic holte er eine weitere Silbermedaille für die KGC.

„Besser hätte es kaum laufen können, besonders die tollen Erfolge beim Nachwuchs sind mehr als erfreulich und lassen für die Zukunft hoffen!“, so das zufriedene Fazit von KGC- Chef Olaf v. Hartz. Auch an anderer Stelle konnte ein wichtiger Erfolg verbucht werden: dem Versuch eines Anliegers, diese Traditionsveranstaltung mit dem Argument des Naturschutzes zu Fall zu bringen, konnte mittels FFH- Gutachten der Boden entzogen werden, auch künftig wird also diese, besonders für den Nachwuchs so wichtige Veranstaltung weiter stattfinden können.

 Olaf v. Hartz Tel: 05084 / 3920 (p) / 05141 / 42088 (d)

Mail: olaf.vonhartz@t-online.de

160303 WW-Bericht Ilz 2016

Greta Zietz siegt bei internationaler  Bayernwaldregatta auf der Ilz

Tittling:  Das Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft Celle konnte beim Ranglistenrennen des Deutschen- Kanu- Verbandes auf der Ilz trotz der Belastungen durch ein vorgeschaltetes Trainingslager mit hervorragenden Leistungen aufwarten. Greta Zietz konnte mit je einem Sieg und einem zweiten Platz erfolgreichste Cellerin werden, Olaf v. Hartz holte zwei Silbermedaillen.

Greta Zietz zeigte sich von den Belastungen des traditionellen niedersächsischen Trainingslagers über Ostern auf der Soca bei Bovec / Slowenien weitgehend unbeeindruckt. Im Classic konnte Sie mit hervorragender Fahrzeit einen weiteren Sieg bei den Schülerinnen A im KI gegen starke Konkurrenz einfahren. Damit kann sie nach erfolgtem Altersklassenwechsel nahtlos an ihre Erfolge aus dem Vorjahr anknüpfen. Auch im Sprint war sie schnell unterwegs, mit knappen Rückstand holte sie hier Rang 2. Team- Kollegin Alina Zimmer kam ebenfalls auf Anhieb auf der Ilz sehr gut zurecht, mit  beachtlichen Fahrzeiten landete sie sowohl im Classic als auch im Sprint auf Platz 5.

Altmeister Olaf v. Hartz hatte auf der Soca ein sehr umfangreiches Programm absolviert und konnte dementsprechend noch nicht wieder in Bestform antreten. Dennoch zeigte er auf der Ilz technisch saubere, schnelle Touren,  die sowohl im Sprint als auch im Classic jeweils zum zweiten Rang bei den Masters C reichten.

Tobias Zimmer hatte die Tage auf der Soca ebenfalls für zahlreiche Trainingsfahrten genutzt, dementsprechend trat er auf der Ilz mit deutlich verbesserter Wildwassertechnik aber auch noch recht schweren Armen an. Im Classic bewies er ein beachtliches Stehvermögen, mit dem er auf Rang 6 fahren konnte. Im Sprint musste es nach einem Fahrfehler in ersten Versuch der zweite Lauf richten, der gelang dann auch sehr gut, am Ende holte er damit noch Platz 11.

Jonas Gläsmann fuhr auf der Ilz sein erstes Rennen im echten Wildwasser. Auch er hatte auf der Soca viel trainiert und hatte deshalb auf der Ilz keine Probleme mit der Strecke. Im Feld der KI Schüler A erpaddelte er im Classic Platz 5, im Sprint hätte es mit Platz 4 sogar fast für das Treppchen gereicht.

„Die Priorität lag eindeutig auf dem Training in Slowenien, es war klar, dass unter diesen Umständen optimale Rennergebnisse auf der Ilz nicht zu erwarten waren. Was das Team unter diesen Umständen erreicht hat, war schon beeindruckend.“ So die zufriedene Bilanz von Landestrainer Olaf v. Hartz. Die Bedingungen waren durchaus günstig, ein gut ausreichender Wasserstand und frühlingshafte Temperaturen sorgten für schöne Touren auf der landschaftlich reizvollen und teilweise auch technisch recht anspruchsvollen Strecke.

Olaf v. Hartz

Heinrichstr. 9 29313 Hambühren

Tel: 05084 / 3920 (p) / 05141 / 42088 (d),               Mail: olaf.vonhartz@t-online.de

160320 WW-Bericht Monschau

Olaf v. Hartz holt Sieg bei internationalem Wildwasserrennen in Monschau

Monschau: Altmeister Olaf v. Hartz konnte sich beim Wildwasserklassiker in Monschau auf der Rur erneut souverän gegen die Konkurrenz auf den Niederlanden, Belgien und Luxemburg durchsetzen und den Sieg bei den KI Masters C für die Kanu Gesellschaft Celle einfahren. Tobias Zimmer konnte bei seinem ersten Mal in Monschau mit guter Fahrzeit den 11. Platz erringen.   

Auch bei der 61. Auflage des Wildwasserrennsport- Ranglistenrennens auf der Rur in Monschau war Olaf v. Hartz bei den Mastern das Maß der Dinge. Bei unwirtlichen Bedingungen konnte der Routinier erneut eine schnelle Route auf der mit vielen kleinen Steinen gespickten Rennstrecke zwischen Monschau und Grünental finden. Auch ein ärgerlicher „Spitzentreffer“ konnte v. Hartz nicht aus dem Konzept bringen, am Ende hatte er mit deutlichem Vorsprung die Nase vorn und seinen ersten Saisonsieg in der Tasche.

Tobias Zimmer war das erste Mal in Monschau dabei, für ihn war natürlich vor allem der Umstand ein Problem, dass in Monschau nur eine einzige Trainingsfahrt, direkt vor den Wettkämpfen möglich ist, weil die Sportler auf das nur begrenzt zur Verfügung stehende Zuschusswasser aus der Perlenbach- Trinkwassertalsperre angewiesen sind. Für ihn ging es daher vor allem darum, Erfahrung auf dieser technisch anspruchsvollen Strecke zu sammeln. Dennoch fand er sich auf der recht langen und unübersichtlichen Strecke gut zurecht und fuhr mit Platz 11 ein respektables Ergebnis ein.    

Das nasskalte Wetter war nicht das einzige Problem, mit dem die Kanuten in der Eifel zu kämpfen hatte. Schon bei Vorbesichtigungen kamen nicht nur beim Team der Kanu- Gesellschaft Celle Zweifel auf, ob das kürzlich umgebaute „Kesselwehr“ mit Wettkampfbooten auch schadlos befahrbar sein würde. Wie sich dann beim Training schnell herausstellte waren die durchaus berechtigt, die ersten Befahrungsversuche waren derart materialintensiv, dass sich Wettkampfleitung und Schiedsrichter sich spontan entschieden, den Start hinter das Wehr ans Ende der Stadt zu verlegen. Damit gingen der Strecke neben dem Kesselwehr auch der sogenannte Favoritentöter und damit die Schlüsselstellen verloren, letztlich waren sich aber alle Verantwortlichen darüber einig, dass im Interesse der  Aktiven keine andere Entscheidung möglich war.         

Olaf v. Hartz   Heinrichstr. 9   29313 Hambühren          Tel: 05084 / 3920 (p) / 05141 / 42088 (d),                    Mail: olaf.vonhartz@t-online.de

 

 

61. DM Wildwasser in Lofer

Olaf v. Hartz_kl2

Olaf v. Hartz holt Gold und Bronze- Silber für Greta Zietz

Lofer: Mit einem kompletten Medaillensatz kehrt das Team der Kanu- Gesellschaft Celle von den Deutschen Meisterschaften im Wildwasserrennsport auf der Saalach bei Lofer / Österreich zurück. Wie schon bei den norddeutschen Meisterschaften waren es mit Greta Zietz und Olaf v. Hartz wieder die jüngste und der älteste aus dem Celler Erfolgsteam, die die Highlights setzen konnten: v. Hartz mit dem Titel im Classic und Rang 3 im Sprint, Greta Zietz mit der Vizemeisterschaft im Classic. Aber auch Alina und Tobias Zimmer konnten bei Ihrem DM- Debüt mit hervorragenden Leistungen überzeugen.

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Im Rennen der KI weiblichen Schüler B hatte Greta Zietz ja bereits auf der Norddeutschen Meisterschaft mit hervorragenden Leistungen aufwarten können, nun war die Frage, ob sie diese auch bei Ihrer ersten Deutschen Meisterschaft und ihrem ersten Rennen auf echtem Wildwasser würde wiederholen können. Sie konnte, Greta hatte die Lehrgänge in Slowenien und Lofer gut genutzt und sorgte so für eine herbe Überraschung bei der Konkurrenz, die sie vielfach nicht so recht auf dem Zettel hatte. Im Classic lieferte sie sich mit Nia Kroener / Wiesbaden ein einsames Duell um den Titel, das buchstäblich erst in der schwierigen Schlußpassage entschieden wurde. Am Ende fehlten Greta dann gerade einmal 1,6 Sekunden zum Sieg, die Vizemeisterschaft konnte aber sicher eingefahren werden, womit die Erwartungen bereits weit übertroffen wurden. Im Sprint konnte Greta vor allem im zweiten Lauf überzeugen, am Ende hätte es auch hier fast zu einer weiteren Medaille gereicht, schließlich wurde es dann aber doch Rang 4.

Auch für Vereinskameradin und Trainingspartnerin Alina Zimmer war es die erste nationale Meisterschaft und es war schon beeindruckend, was sie in ihrem ersten Wettkampfjahr in Lofer zeigte: Besonders im Classic konnte sie auf Anhieb engen Kontakt zur Spitzengruppe halten und mit einer sehr guten Zeit auf Rang 6 fahren. Im Sprint paddelte sie nach zwei konstant guten Läufen auf Platz 8. Bruder Tobias kann ebenfalls auf eine ausgezeichnete Leistungsentwicklung in seinem ersten Rennjahr verweisen: Als einer der jüngsten Teilnehmer in der Jugendklasse paddelt er bereits auf Augenhöhe mit der nationalen Konkurrenz, besonders der 17. Platz im Classic war ein großer Erfolg, und auch Rang 26 im Sprint ist unter diesen Umständen ein respektables Ergebnis.

Die Betreuung der drei Nachwuchstalente lag vor Ort in der Hand von Landestrainer Olaf v. Hartz, der aber auch noch eigene sportliche Ziele hatte, nach der knappen Niederlage 2014 wollte der Altmeister seinen Titel im Classic zurück. Entsprechend schnell ging er sein Rennen an und schon nach der Hälfte der Strecke konnten ihm die Zwischenzeitnehmer einen beruhigenden Vorsprung melden. Im zweiten Abschnitt legte er dann sogar noch einen Zahn zu und so heißt der Deutsche Meister im KI Masters C im Classic 2015  nach souveränem Sieg wieder Olaf v. Hartz. Im Sprint machte die Prominenz den Titel unter sich aus, der niedersächsische Landetrainer v. Hartz , Senioren- Bundestrainer Gregor Simon (Bonn) und Junioren Bundetrainer Ralf Beerschwenger (Köln) zeigten der Konkurrenz deutlich das Heck und lieferten sich einen spannenden Dreikampf, bei dem am Ende gerade einmal eine Sekunde zwischen Rang 1 und 3 lag. Am Ende blieb dann v. Hartz zwar „nur“ Bronze, der Langstreckenspezialist war aber auch damit durchaus zufrieden. Etwas überraschend musste v. Hartz dann auch noch für das zweite Niedersachenteam in der KI Herren Mannschaft einspringen, in dem er zusammen mit den Alke und Achim Overbeck noch zu Rang 7 fahren konnte.

Die Bedingungen in Lofer waren leider alles andere als optimal: nachdem zum ersten Vorbereitungslehrgang Pfingsten mit rund 80 cbm / sec noch ein sattes Hochwasser lief, lagen zu den Titelkämpfen nur niedrige 8 cbm / sec. an. Die Sportler mussten schon sehr konzentriert nach den letzten verbliebenden Fahrtrinnen im breiten Flussbett suchen, wenn sie schnell sein wollten. Hinzu kam vor allem an den ersten Trainingstagen eine brütende Hitze, die die letzten harten Trainingsfahrten schon sehr schwer machten.

Olaf v. Hartz  Heinrichtstr. 9, 29313 Hambühren    Tel: 05084 / 3920

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Norddeutsche Meisterschaft Oberalster

 Olaf v. Hartz erpaddelte 4 Nordtitel / Doppelsieg für Greta Zietz

Hamburg: Mit sieben Titeln kehrt das Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft Celle von den Norddeutschen Meisterschaften auf der Oberalster in Hamburg zurück. Ausgerech- net die jüngste und der älteste KGC- er waren dabei die erfolgreichsten Titeljäger:  Altmeister Olaf v. Hartz gewann gleich alle seine vier Einzelrennen, Nachwuchstalent Greta Zietz stand zweimal ganz oben auf dem Treppchen. KGC-Sportwartin Eike v. Hart holte den 7. Celler Titel, Alina und Tobias Zimmer konnten bei Ihren Meisterschaftsdebüt auf Anhieb jeweils einmal Silber und einmal Bronze erpaddeln.

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Auch in diesem Jahr führt bei den Mastern in Norddeutschland kein Weg an Olaf v. Hartz vorbei. Vier Siege in vier Einzelrennen war einmal mehr die blitzsaubere Bilanz des Altmeisters. Besonders in seiner Paradedisziplin, dem KI fuhr er dabei mit großem Vorsprung zu souveränen Siegen in Sprint und Classic, im CI war die Sache schon enger, die Siege über  beiden Distanzen aber auch mit dem Stechpaddel nie gefährdet. Die hervorragenden Fahrzeiten reichten dann jeweils auch für Plätze in den Niedersachsen- Mannschaften der Leistungsklasse, in denen v. Hartz noch Rang drei im Sprint und Platz zwei im Classic einfuhr. Knud Zietz war nach seinem Wechsel in die Mastes C den Podest Plätzen dicht auf der Ferse, am Ende musste er dann aber sowohl im Sprint als auch im Classic mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden sein.

Eike v. Hartz, die sich in diesem Jahr vor allem der Betreuung des weiblichen Nachwuchses  verschrieben hat,  sah sich bei den KI Damen Masters unerwartet heftiger Attacken ausgesetzt. Im Sprint konnte sie nach Rang zwei im ersten Versuch zwar im zweiten Versuch das Blatt noch wenden und den Titel nach Celle holen, im Classic musste die Seriensiegerin der letzten Jahre dann aber mit der Vizemeisterschaft zufrieden sein. Zusammen mit Knud Zietz ging sie dann noch im Rennen der KI Herren Mannschaften an den Start, hier holten die Beiden jeweils Mittelfeldplätze.

 Im Feld der Schülerinnen B KI hatte die KGC gleich zwei Eisen im Feuer, die sich als außerordentlich heiß erweisen sollten. Greta Zietz hatte ja schon in Bimöhlen gezeigt, dass bei ihr in diesem Jahr offensichtlich der berühmte Knoten geplatzt ist und so räumte man Ihr schon Chancen auf einen Titelgewinn ein, doch was Greta dann in Hamburg zeigte, übertraf dann doch die kühnsten Hoffnungen: Bereits im Sprint machte sie von vornherein klar, dass sie gewillt war, den Titel nach Celle zu holen, was dann auch mit sicherem Vorsprung gelang.

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Im Classic war Greta dann so schnell unterwegs, dass die Zwischenzeitnehmer völlig aus dem Konzept gerieten. Für den souveränen Sieg und damit für den zweiten Titel reichte es dann aber auch so!

Noch erstaunlicher allerdings waren die Resultate von Team- Kollegin Alina Zimmer, die ja erst seit letztem Herbst im Abfahrtsboot unterwegs ist, das allerding mit großem Trainingsfleiß, der sich auszahlen sollte.  Auf Ihrer ersten Norddeutschen Meisterschaft sorgte sie mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft im Sprint und Rang 3 im Classic für eine faustdicke Überraschung. Wie gut die beiden Mädels sind, zeigte sich dann auch in der Team- Wertung, in der die Zwei  gegen wesentlich ältere männliche Konkurrenz in Sprint und Classic auf Rang 4 fahren konnten.

Eine nicht weniger beeindruckende Leistungsentwicklung ist bei Tobias Zimmer zu beobachten, der zu Saisonbeginn noch auf den Mittelfeldplätzen herumpaddelte und in Hamburg das Feld der männlichen Jugend gewaltig aufmischte. Schon der dritte Platz im Sprint war eine riesige Überraschung, doch das war noch längst nicht alles. Im Classic sahen ihn die KGC- Schlachtenbummler völlig unerwartet im Duell um den Titel, das für ihn am Ende mit nur 4/10 Sekunden Rückstand dann denkbar knapp geschlagen mit der Vizemeisterschaft endete – ein unglaublicher Erfolg des Schützling von Landestrainer Olaf v. Hartz, im ersten Jahr in der Jugendklasse und nach noch nicht einmal einem Jahr im Wildwasserrennsport. Tjark Meyer konnte sich ebenfalls bei der Jugend in Sprint und Classic ebenso im Mittelfeld platzieren, wie Pontus Kiesecker im Rennen der Junioren und Tjark Meyer und Tobias Zimmer im Feld der männlichen Jugend Mannschaften.

Für Greta Zietz, Alina und Tobias Zimmer sowie Olaf v. Hartz geht es nun in die heiße Phase der Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften auf der Saalach in Lofer Anfang Juli. Nach den starken Ergebnissen in Hamburg greifen die vier KGC-ler die letzten harten Trainingseinheiten optimistisch an. Landes- Ressortleiter Olaf v. Hartz zeigte sich jedenfalls sehr zufrieden: „Unsere Nachwuchssportler haben sich mit Ihre hervorragende Leistungen eine gute Ausgangsposition für Ihre erste Deutsche Meisterschaften geschaffen, unglaublich was sie hier in Hamburg gezeigt haben!“ 

Auch wenn die Rennstrecke in Hamburg kaum technische Anforderungen stellt, konnte sich der Ausrichter über ein sehr gutes Meldeergebnis freuen. Fast alle Rennen waren sehr gut besetzt und so wurden es lange Renntage in Hamburg. Auch eine Gewitterpause am Samstag konnte die Organisatoren nicht aus dem Konzept bringen, kurzerhand zogen sie einen Teil der Siegerehrung vor und nutzen so die Zwangspause optimal aus. 

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9 29313 Hambühren                                                                                                                                              Tel: 05084 / 3920 (p) / 05141 / 42088 (d), Mail: olaf.vonhartz@t-online.de

Bimöhlen – Greta Zietz startet mit Doppelsieg in die Saison

Bimöhlen: Das Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft Celle konnte beim Abfahrtsrennen auf der Osterau in Bimöhlen hervorragende Ergebnisse einfahren. Greta Zietz konnte bei ihrem ersten Start in dieser Saison gleich mit einem Doppelsieg überraschen, Altmeister Olaf v. Hartz setzte sich drei Mal an die Spitze der Masters- Felder und Eike v. Hartz stand einmal ganz oben auf dem Treppchen.

Erfreuliche Überraschungen hatte der Nachwuchs der KGC zu bieten. Besonders Greta Zietz übertraf bei ihrem ersten Einsatz in der noch jungen Saison 2015 alle Erwartungen. Mit deutlichem Vorsprung holte sie sowohl im Classic als auch dem Sprint den Sieg bei den weiblichen Schülern B. Team- Kollegin Alina Zimmer paddelte im Classic mit Rang 5 zunächst im Rahmen der Erwartungen, drehte dann aber im zweiten Sprintlauf mächtig auf und fuhr mit Rang drei ihre erste Einzelmedaille ein, gerade 17/100 Sekunden fehlten ihr dabei zu Platz 2. Auch in der Teamwertung konnten die beiden KGC- Powermädels überzeugen, nach einem ersten Erfolg mit Rang drei im Classic lagen die zwei nach dem ersten Sprintlauf sogar auf Siegkurs, zwar wurden sie am Ende noch von den Lokalmatadoren aus Bimöhlen auf Platz zwei verwiesen, doch auch damit können die beiden angesichts der kurzen Zeit, die sie zusammen fahren, mehr als zufrieden sein.

Im Feld der männlichen Jugend arbeitet sich Tobias Zimmer Stück für Stück nach vorn. Sowohl im Classic, als auch im Sprint reichten ordentliche Zeiten zu guten Mittelfeldplatzierungen, in der Teamwertung fuhr er mit einer Partnerin aus Bremen mit Platz 4. gleich zweimal knapp am Treppchen vorbei.

Auch KGC- Sportwartin Eike v. Hartz war auf der Osterau erstmals in diesem Jahr wieder am Start. Im Classic konnte sie auf Anhieb wieder den Sieg bei den Damen Masters an die Aller holen. Im Sprint gelang ihr das nicht ganz, immerhin reichte es aber für Rang zwei. Darüber hinaus holt v. Hartz zusammen mit Ilona Wölker in Classic und Sprint jeweils noch Rang 2 in der Team- Wertung. In der Einzelwertung erpaddelte Ilona Wölker sowohl im Sprint 4. Plätze.

Altmeister Olaf v. Hartz hatte im zumindest im KI die norddeutsche Konkurrenz sicher im Griff, souverän siegte er bei den Masters C sowohl im Sprint als auch im Classic. Nicht ganz so rund lief es im CI. Zwar konnte v. Hartz im Classic auch hier noch das Feld der Masters in Schach halten, im Sprint reichte es mit dem Stechpadddel dann aber diesmal nur zum zweiten Platz. Mit wechselnden Partnern aus dem Niedersachsenteam rundete der Landetrainer dann sein Ergebnis noch mit Platz 2 im KI Classic- Herrenteam und Rang drei in der Sprint- Mannschaft ab.    

Wenn es auch nicht ganz so kalt war, wie in Fulda und Monschau, von idealen Paddelbedingungen war man auch in Bimöhlen noch weit entfernt. Der Ausrichter hatte es aber verstanden, durch geschickte Zeitplanung die Auswirkungen der relativ ungemütliche n Witterung für die einzelnen Sportler in relativ geringen Rahmen zu halten. Auch der Wasserstand hätte sicher besser sein können, reichte letztlich aber doch ganz gut zum Paddeln. Als nächstes steht für die erfolgreichen Osterau- Paddler der Kanu- Gesellschaft nun ein Trainingslager auf der Soca in Slowenien auf dem Plan, wo vor allem das schnelle Paddeln im Wildwasser trainiert werden wird.   

Olaf v. Hartz Tel: 05084 / 3920 (p) / 05141 / 42088 (d), Mail: olaf.vonhartz@t-online.de

Monschau – Olaf v. Hartz siegt bei internationalem Wildwasserrennen

Monschau: Trotz winterlicher Bedingungen konnte Altmeister Olaf v. Hartz beim ersten Ranglistenrennen auf der Rur in Monschau mit einer überzeugenden Leistung den Sieg im Feld der KI Masters C nach Celle holen. Mit großem Vorsprung verwies v. Hartz seine Gegner aus Belgien und Luxemburg auf die Plätze.

Auf dem ersten Kilometer durch die Altstadt von Monschau war v. Hartz auf guter Linie schnell unterwegs, bis ausgerechnet die Schlüsselstelle, der so genannte „Favoritentöter“ ihrem Namen beinahe alle Ehre gemacht hatte. Die Bootspitze auf der Gasse durch das Wehr eine Idee zu weit rechts drohte das Kajak in die Steine des Kehrwassers zu schießen, doch der Weltmeister konnte die Situation gerade noch retten und sein Boot wieder auf Kurs bringen. Auf der sich anschließenden langen Strecke durch das einsame Rurtal bis Grünental war v. Hartz zwischen den vielen kleinen Steinen wieder in seinem Element. Nach rund 20 Minuten Fahrzeit erreichte er das Ziel der rund 6 km langen Rennstrecke mit über 40 Sekunden Vorsprung.    

Die Streckenführung der seit 60 Jahren bestehenden Traditionsveranstaltung wurde auf Wunsch der Stadt Monschau nochmals geändert. Die Verlegung des Starts an das „obere“ Ende der Stadt verlängerte die Strecke um gut 600 m, ermöglichen aber den Zuschauern eine optimale Beobachtungen der Sportler im Stadtgebiet. Dank großzügiger Gewährung von Zuschußwasser aus der Perlenbachtalsperre und optimierter Einbauten an den drei Wehren im Stadtgebiet ließ sich der Kurs materialschonend fahren, was sich auch in wieder steigenden Teilnehmerzahlen niederschlägt.       

Weniger attraktiv waren die Witterungsbedingungen für die Aktiven, Helfer und Zuschauer. Trübes Schauerwetter bei Temperaturen um den Gefrierpunkt verlangte den Sportlern einiges ab, dennoch gab es von den Teilnehmern aus vier Nationen kaum Abmeldungen.   

Olaf v. Hartz                                                                                                                                                              

Fulda – Olaf v. Hartz erpaddelt Auftaktsieg

Fulda: Beim traditionellen Saisonauftakt präsentierte sich ein kleines Team der Kanu- Gesellschaft gegen Konkurrenz aus ganz Deutschland, sowie aus Belgien, Luxemburg, den Niederlanden und der Schweiz voll im Plan liegend. Altmeister Olaf v. Hartz konnte mit einem Sieg und einem zweiten Platz überzeugen, die Nachwuchstalente Alina und Tobias Zimmer zeigten bei noch recht winterlichen Bedingungen gute technische Leistungen.

Altmeister Olaf v. Hartz war auf den kurvenreichen, technisch durchaus anspruchsvollen Rennstrecken in seinem Element. Der Kleinflussspezialist zeigte nach kürzlich überstandener Grippe schon wieder gute Leistungen. Routiniert trieb er sein Kajak auf der Ideallinie um die engen Kurven, vorbei an Büschen und Bäumen über kleine Schwälle und Wehre. Im Sprint konnte er mit Bestzeit in beiden Läufen den Sieg nach Celle holen, in Classic holte v. Hartz mit guter Fahrzeit den zweiten Rang. Der zeigte sich mit den Ergebnissen zufrieden: „Die Zeiten waren gut, die Saison ist sehr lang, wir liegen voll im Plan“ so die Bilanz des Altmeisters.

Erst seit rund einem halben Jahr im Abfahrtsboot unterwegs, trauten sich Alina und Tobias Zimmer bei Temperaturen um 4 Grad auf die ebenso kalte Fulda. Tobias Zimmer mußte dabei als Sportler im ersten Jahr in der Jugendklasse die schon längeren Strecken der Herren bewältigen, die besonders im Classic auch noch mit einigen zusätzlichen Hindernissen gespickt ist. Das Celler Nachwuchstalent ließ  sich weder von der Strecke noch vom Wetter beeindrucken, geschickt und schon erstaunlich sicher paddelte er in seinen Kajak die Fulda herunter und errang so Platz 20 im Sprint und Platz 21 im Classic.

Auch Schwester Alina hatte ihr Boot schon erstaunlich gut im Griff. Im Sprint konnte sie die schwierige Durchfahrt an der Kohlhäuser Brücke auf Anhieb sicher meistern und den 7. Platz bei den Schülerinnen B im KI einfahren. Auch auf der Classicstrecke sah zunächst alles gut aus, die beiden Trainingsfahren brachte Alina sicher ins Ziel. Im Rennen hatte Alina das Ziel dann schon fast vor Augen, als ihr ein in den Fluß ragender Baum zum Verhängnis wurde und sie zu Kentern brachte. Doch Alina steckte auch das kalte Bad tapfer weg, sie hat sich vorgenommen, beim Osterlehrgang in Bovec auf der Soca weiter an der Technik zu feilen.

Auch bei der 46. Auflage des Abfahrtsrennens auf der Fulda hat der ausrichtende KC Fulda eine beeindruckende Veranstaltung auf die Beine gestellt. Die Rennen auf den mit großem Aufwand hervorragend präparierten Strecken liefern von Start bis Zeitnahme reibungslos. Schon seit Jahrzehnten trifft sich zu diesem Event die gesamte deutsche Spitze im Wildwasserrennsport zu einer ersten Standortbestimmung und auch zahlreiche Sportler aus der Schweiz, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden nutzen die Rennen in Fulda zu einem ersten Test nach der Winterpause.  

Olaf v. Hartz

Erfolgreicher Saisonabschluß für die Kanu- Gesellschaft Celle

Rheinsheim / Oberweis / Bremen: Drei Rennen an zwei Wochenenden, verstreut in ganz Deutschland: zum Ende der Saison im Wildwasserrennsport gab es noch einmal richtig Dampf. Am zweiten Oktoberwochenende ging es auf den Rhein bei Rheinsheim / Baden, und eine Woche später fanden gleichzeitig das DKV- Ranglistenrennen auf der Prüm bei Oberweis / Bitburg und die traditionelle Bremer Freimarktregatta statt. Altmeister Olaf v. Hartz verabschiedete sich mit Siegen auf allen drei Rennen aus der Saison, Eike v. Hartz mit einem Teamsieg in Bremen und Greta und Knud Zietz mit zweiten Plätzen auf der Freimarktregatta.

Altmeister Olaf v. Hartz hatte sich zum Saisonende noch einmal einiges vorgenommen: Zunächst ging die Reise nach Rheinsheim, wo er als Ressortleiter des Landes- Kanu- Verbandes Niedersachsen an der Fachwartetagung des Bundesverbandes teilnahm. Natürlich reiste v. Hartz nicht ohne Boot an und so war es keine Frage, daß er am darauffolgendem Tag am Abfahrtrennen auf dem Rhein an den Start ging . Bei den Masters C im KI holte er dort einmal mehr einen souveränen Sieg. Nächste Station war dann am Samstag des darauffolgenden Wochenendes die Prüm bei Oberweis. Auf der langen und sehr schönen Wettkampfstrecke hatte v. Hartz bei ausgezeichnetem Wasserstand die Konkurrenz ebenfalls sicher im Griff. Nur 13 Stunden später saß er dann knapp 500 km nördlich wieder im Kajak, um auf der Ochtum die letzten Rennen zu fahren. Bilanz dieses Tages: Deutliche Siege im KI und CI der Masters C sowie je ein zweiter Platz in der KI Mannschaft und im Siebener- Canadier.

An den zweiten Plätzen in Bremen war Knud Zietz maßgeblich beteiligt. Im Rennen der KI Mastes B fuhr zwar mit Platz 5 noch am Treppchen vorbei, in der KI Herren Mannschaft wuchs er dann aber förmlich über sich hinaus, fuhr auf der Welle deutlich schneller als im Einzel und ermöglichte so den Team- Erfolg. Im C 7 hatte sich Zietz dann zusammen mit  v. Hartz und Pontus Kiesecker für ein niedersächsisches Renngemeinschaftsteam qualifiziert, das mit knappen Rückstand auf den zweiten Platz fuhr. Pontus Kiesecker kommt immer besser in Schwung, Er arbeitet sich im KI der männlichen Jugend Stück für Stück vor und konnte in Bremen gegen starke Konkurrenz immerhin schon Rang 5 erpaddeln. Team- Kamerad Tjark Meyer ist inzwischen auch schon recht gut im Renngeschäft angekommen, er erpaddelte Platz 9. In der Mannschaftswertung fuhren die beiden KGC- Jugendlichen als 4. über die Ziellinie.

Im Rennen der KI Schülerinnen B war Greta Zietz wieder schnell unterwegs, am Ende mußte die frischgebackene norddeutsche Meisterin aber dann der technisch wenig anspruchsvollen Strecke in Bremen Tribut zollen, diesmal errang sie mit geringem Rückstand Platz 2. Zusammen mit Neuzugang Tobias Zimmer holte sie außerdem noch den dritten Platz bei den KI Schüler Teams. Tobias Zimmer konnte bei seinem zweiten Start im Rennen der KI Schüler A erneut mit einer starken Fahrzeit auf sich aufmerksam machen und mit knappem Rückstand auf die Medaillenränge den 4. Platz erpaddeln. Schwester Alina Zimmer gab ihr Renndebüt im PI der weiblichen Schüler B und holte dort auf Anhieb ebenfalls Platz 4.

KGC- Sportwartin war mit einer schweren Erkältung nach Bremen gereist, ließ es sich aber natürlich nicht nehmen, bei den Damen Masters im KI an den Start zu gehen. Letztlich mußte sie dann aber dem Handicap Tribut zollen und knapp geschlagen mit Rang 4 zufrieden sein. Einen Sieg gab es für sie dann aber doch noch, in einer Renngemeinschaft mit der Hamburgerin Maja Uphoff Jaedicke holte sie den Sieg bei den Damen KI Teams.  Im gleichen Rennen errangen Ilona Wölker und Annedore Sue den dritten Platz. In der Einzelwertung konnte Annedore Sue noch einen dritten Platz im PI Damen Masters beisteuern, direkt dahinter errang Ilona Wölker Platz 4.

Als weiter Starter der Kanu- Gesellschaft war noch Malte Neelen bei Ranglistenrennen auf der Prün dabei. Er konnte auf der mit zahlreichen Schwällen gespickten Strecke eine gute Ausdauerleistung präsentieren und wurde 9. bei den KI Junioren. 

Nach den zahlreichen Problemen im Frühjahr versöhnte der Herbst die Wildwasserrenn- sportler mit hervorragenden Wettkampfbedingungen. Gute Wasserstände und spätsommerliches Wetter sorgten bei den Herbstregatten für durchweg optimale Voraussetzungen. Für die Celler Kanuten beginnt nun das Wintertraining mit Einheiten im Kraftraum, der Sporthalle aber natürlich auch bei Eis und Schnee auf dem Wasser.

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9, 29313 Hambühren

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Kanu-Gesellschaft Celle holt 10 Nord-Titel auf der Lachte

Celle: Auch bei der 53. Auflage des Lachte- Abfahrtsrennens konnte die Kanu- Gesellschaft Celle sowohl als Ausrichter als auch auf dem Wasser vollauf überzeugen. Bei hervorragenden Bedingungen gingen allein 10 Norddeutsche Titel nach Celle. Erfolgreichster Celler war ausgerechnet Organisationsleiter Olaf v. Hartz, der gleich vier Titel erpaddeln konnte, Eike v. Hartz, Malte Neelen und Greta Zietz steuerten je zwei Meisterschaften zur hervorragenden Bilanz bei. Und auch die Leistung des eingespielten Teams am Wasser war wieder meisterlich, die Rennen liefen wie am berühmten Schnürchen und brachten der KGC wieder viel Lob von den rund 250 Startern aus 7 Bundesländern ein.

In seinen vielen aktiven Jahren hat er hunderte Trainingstouren und zig Wettkämpfe auf der Lachte bestritten, keiner kennt die Strecke so gut wie er und auch diesmal ließ Altmeister Olaf v. Hartz keinen Zweifel daran aufkommen, wer hier Herr im Hause ist. Ob im Sprint oder im Classic, ob im Kajak oder im Canadier, mit 4 Einzelstarts bei den Masters C holte v. Hartz jeweils mit großen Vorsprung auch 4 Nordtitel, dreimal auch als souveräner Sieger des Gesamtklassements, nur im CI Classic kam er nach einem Hessen als zweiter ins Ziel. Dazu errang der Weltmeister noch einen 2. Platz in der KI Herren Sprint- Mannschaft und zusammen mit Malte Neelen noch den 3 Rang in der Nord- Wertung bei den KI Herrn Classic Teams.

Malte Neelen wiederum zeigte sich pünktlich zu den Titelkämpfen wieder in deutlich verbesserter Form und nutzte die krankheitsbedingte Abwesenheit seines stärksten Konkurrenten und Team- Kollegen Jan- Ole v. Hartz optimal aus. Sowohl im Sprint, als auch im Classic konnte er mit guten Fahrzeiten überzeugen und sicher den Nordtitel bei den KI Junioren nach Celle holen, im Sprint auch den Gesamtsieg, im Classic als zweiter hinter Nationalmannschaftsfahrer Roman Wirtz aus Köln. Greta Zietz hatte ebenfalls vorher auf der Lachte fleißig trainiert und meisterte so die vielen Hindernisse in Form von Bäumen und Büschen so wie die engen Kurven souverän. Im Feld der KI  Schülerinnen B konnte sie mit Fahrzeiten überzeugen, die sogar zum Sieg bei ihren männlichen Altersgenossen gereicht hätten und so sicher die Titel im Classic und Sprint erkämpfen.

Die KGC- Sportwartin Eike v. Hartz konnte trotz erkältungsbedingter Beschwerden ihrer Favoritenrolle bei den KI Damen Masters vollauf gerecht werden. Mit großem Vorsprung setzte sie sich sowohl im Sprint als auch im Classic an die Spitze des Gesamtfeldes und holte so ebenfalls zwei Nordtitel für die KGC. Zusammen mit Ilona Wölker holte sie dazu noch den 3. Platz bei den KI Damen- Teams im Classic. Ilona Wölker wurde dazu noch im Sprint 4. Im Rennen der KI Masters B wollte Knud Zietz nach der Vorlage seiner Tochter natürlich auch auf das Treppchen fahren, was dann auch gelang. Er holte als dritter des Gesamtfeldes die norddeutsche Vizemeisterschaft nach Celle.

Immer besser unterwegs sind auch die Neueinsteiger der KGC im KI der männlichen Jugend, die die für norddeutsche Verhältnisse durchaus anspruchsvolle Rennstrecke schon sehr gut im Griff hatten. Pontus Kiesecker konnte mit jeweils einem 6. Rang in Sprint und Classic einen ersten Achtungserfolg erpaddeln, Tjark Meyer erreichte im Classic Rang 7 und im Sprint Platz 8 und Matthias Neezel wurde im Classic direkt dahinter 9.

„ Wenn ein Organisationsleiter noch so viel Zeit hat, selbst zu paddeln, zeigt das, was für ein hervorragendes Ausrichterteam er hinter sich hat!“ zog Olaf v. Hartz sichtlich zufrieden Bilanz, nach zwei reibungslosen Wettkampftagen auf der wunderschönen Naturstrecke zwischen Lachendorf und der blauen Brücke. „Die Strecke ist super, herrlich naturbelassen, so etwas kennen wir kaum noch“ schwärmte ein Teilnehmer aus Köln. Und auch die regelmäßig größte Sorge, ob der Wasserstand reicht, war nach dem niederschlagsreichen Sommer 2014 kein Thema. Selbst die Natur kam nicht zu kurz, Teilnehmer und Zuschauer verhielten sich vorbildlich und so erinnerte am Sonntagabend nur noch die Mobiltoilette daran, dass die nur wenige Stunden zuvor Wildwasserrennsport vom feinsten geboten worden war.

Olaf v. Hartz             Heinrichstr. 9    29313 Hambühren  Tel: 05084 / 3920 (p) / 05141 / 42088 (d),
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