Archiv der Kategorie: Kanu Wandern

Aller Eisfahrt 2017

170109 Eisfahrt_klFünf Teilnehmer der Kanu-Gesellschaft Celle vor dem Start zum Eispaddeln am Langlinger Wehr

71 Paddler aus dem Celler Raum und aus mehreren Vereinen in Niedersachsen trotzten der Kälte unter dem Gefrierpunkt und starteten traditionsgemäß am ersten Samstag nach Neujahr zur Celler Eisfahrt. Am Wehr in Langlingen legten die Eisfahrer, gut gerüstet und warm gekleidet, ihre Einer-  und Zweierkajaks und Rennboote in die wildschäumende Aller. Bei bedecktem Himmel und zunächst glatter Wasseroberfläche erfolgte ein reibungsloser Start, nach einigen Kilometern setzte Gegenwind mit leichtem Wellengang und Schneefall ein. Beim Wehr in Osterloh mussten die Eispaddler ihre Wasserfahrzeuge verlassen, umtragen und ins Unterwasser setzen, nachdem sie die Gelegenheit wahrnahmen sich mit Heißgetränken aufzuwärmen.
 
Nach der Pause setzten die Kanuten ihre Fahrt in Richtung Altencelle fort, wo sie vom ausrichtenden Kanuverein, den Celler Kanu Wanderern erwartet werden. Hier können sich die Eisfahrer mit Bratwurst, Kaffee, Kuchen und Heißgetränken stärken, sich im Vereinsheim aufwärmen, sich Tipps über geeignete Kleidung und Ausrüstung für das Paddeln im Winter geben und fröhliche Gespräche führen. Mit Spannung erwarten die Wassersportler, welcher Verein mit dem Wanderpokal geehrt wird. Die Paddler des Paddel Klubs Celle erhalten den Wanderpokal, denn mit 25 Paddlern stellten sie die meisten Teilnehmer, an zweiter Stelle stand mit 16 Teilnehmern die Kanu-Gesellschaft Celle, es folgten der Lachendorfer Kanu-Club und der Nienhagener Kanu-Klub mit jeweils 8 Teilnehmern. Schließlich erfolgte unter großem Applaus das Lob und der Dank an die örtliche Feuerwehr, die mit zahlreichen Mitgliedern den Eispaddlern sehr tatkräftig, besonders beim Ein- und Ausstieg an den Anlegern, zur Seite standen und ihnen ein Gefühl der Sicherheit verliehen. Die Sportler vom PKC und der KGC aus Celle hatten nach dem Aufenthalt in Altencelle noch den letzten Abschnitt zu bewältigen, sie begaben sich in ihre Boote, auf denen sich inzwischen eine Eisdecke gebildet hatte und beendeten zufrieden und mit roten Gesichtern nach insgesamt 17 Kilometern die Eisfahrt am Magnusgraben.

Adolf Timmermann

 

 

45. Rintelner Eisfahrt

161203 Eisfahrt RintelnFrüher wurde der Kanusport im Allgemeinen nur im Sommer und bei gutem Wetter betrieben, heute ist wegen der wintertüchtigen Boote und Bekleidung das Paddeln auch in der kalten Jahreszeit möglich. So starten seit 1971  an jedem zweiten Dezemberwochenende hunderte von Paddlern und Ruderern mit ihren Kajaks, Kanadiern, Faltbooten, Ruder- und Drachenbooten mit 22 Fahrern  in Hameln zur Rintelner Eisfahrt, um die 26 Kilometer auf der Weser bis nach Rinteln zu fahren.

An der diesjährigen Eisfahrt haben sich über 700 Wassersportler aus ganz Deutschland gemeldet, z.B. aus Wilhelmshaven, Lübeck, Hamburg,  Zwickau, um bei Temperaturen knapp oberhalb des Gefrierpunktes aber strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel  gegen 10 Uhr auf dem Pionierübungsplatz in Hameln zu starten. Unter ihnen auch fünf Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle sowie  aus den Vereinen in der Stadt und dem Kreis Celle legten ihre noch vereisten Wasserfahrzeuge in die flott strömende Weser, die eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 9 Kilometern in der Stunde erlaubte und den Naturfreunden bei idealem Wetter weite Blicke in die reizvolle, hügelige Landschaft mit einsam gelegenen Haus- und Hofgruppen links und rechts des beliebten Wanderflusses erlaubten.
Die Bootsaufschriften geben Auskunft über die Herkunft der Bootsbesatzungen. So rief ein Paddler aus Bremen den Cellern hinterher: „Ach, die ganze Heide ist auch schon wieder auf dem Wasser!“
Rettungsmannschaften des DLRG und Helfer des Rintelner Kanu Clubs in großer Zahl begleiten die Paddler und sind jederzeit bereit, mit ihren Schnellbooten in kurzer Zeit Hilfe zu leisten. Auf halber Strecke, in Großenwieden an der Fähre, bietet eine Pausenstation den Wassersportlern eine Stärkung an mit Heißgetränken, Würstchen und Brötchen, die gerne in Anspruch genommen wird. Mitglieder der örtlichen Feuerwehr sind den Paddlern beim An- und Ablegen behilflich.

Am Ziel, dem Bootshaus in Rinteln, treffen sich dann alle wieder um eine kräftige Erbsensuppe zu essen, Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen. Bevor es wieder nach Hause geht, erhalten die Teilnehmer einen Bootsaufkleber zur Erinnerung.

 

von: Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

Foto:  Uli Lüdeke – Ankunft der Wasserwanderer zur Pause in Großenwieden an der Fähre

 

Herbstwanderung der Kanu-Gesellschaft Celle

161112 Herbstwanderung KGC 2016_kl 

Die Herbstwanderer der Kanu-Gesellschaft Celle nach ihrer Wanderung durch die Aschau-Niederung

Neunzehn Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle trafen sich am Samstag auf einem Parkplatz am Waldesrand in Eschede zu ihrer traditionellen jährlichen Herbstwanderung.
Der Weg führte sie auf einem gut markierten Wanderweg entlang der Aschau, einem noch weitgehend naturnahen Heidebach, der sich hier durch Wälder, Wiesen und durch ein reizvolles Teichgebiet schlängelt. Eschen und Erlen haben sich als typische Baumarten entlang dem Ufer in der Aschau-Niederung angesiedelt und ihr verdankt die Ortschaft Eschede ihren Namen.

Die Wanderer genießen den Anblick der Bruch- und Auwälder, die für die Niederungen von Fließgewässern typisch sind und die weiten Ausblicke in die Umgebung, die in der Vergangenheit von großen Heideflächen umgeben war. Im Laufe des Vormittages lichtet sich der Nebel, bei völliger Windstille und angenehmen Temperaturen kurz unter dem Gefrierpunkt bahnt sich die Sonne ihren Weg und erhellt die herbstlich-winterliche Landschaft, die zum Teil noch mit Schnee bedeckt ist. Die Naturfreunde beobachten während der Wanderung durch das Land der Eschen übermütig herumspringende Pferde, einen Jungschwan in der Aschau, der seine Eltern sucht und  fotografieren leuchtend herbstlich gefärbte Laubbäume, deren Blätter von Schnee und Eis bedeckt sind.

Schließlich erreichen sie nach etwa 9 Kilometern wieder ihren Ausgangspunkt und stärken sich bei einem kräftigen Mittagessen und guter Laune  in einem Landhaus in Eschede Hier bedanken sie sich bei ihrer Vergnügungswartin Hannelore Rothfuß, ihrem Mann Werner und Udo Rehefeld für die Vorbereitung dieser gelungenen Herbstwanderung.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

 

Abpaddeln der KGC 2016

160924 Abpaddeln_2016klDie Abpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle  vor ihrem Anleger an der Aller

Abpaddeln der Kanu-Gesellschaft Celle

Dreiundzwanzig Renn- und Wanderpaddler aller Altersklassen starteten am letzten Samstag mit ihren Einer- und Zweierkajaks und Kanadiern bei der Feuerwehr in Lachendorf zum Abpaddeln, der letzten offiziellen Paddeltour des Jahres.

Die Naturliebhaber genießen bei strahlendem Spätsommerwetter die reizvolle  Fahrt unter dem Blätterdach der sehr zügig strömenden Lachte mit ihren renaturierten Flussabschnitten und überwinden Naturhindernisse und zahlreiche Kurven mit Geschick und Eleganz.

Die junge Rennfahrertruppe der Kanu-Gesellschaft  hat sich in mehreren Wettkämpfen dieses Jahres sehr erfolgreich bewährt und zeigt heute den Wanderfahrern,  was sie unter Anleitung ihrer Sport- und Jugendwartinnen Eike von Hartz und Regina Wagner in letzter Zeit gelernt hat.

Mit hoher Geschwindigkeit überholen die jungen Leistungssportler mit ihren leichten Rennbooten  die Wanderkajaks und Kanadier, überwinden spielerisch die Reste umgestürzter Bäume, hinterlassen  einen beachtlichen Wellengang, verschwinden lautlos hinter der nächsten Biegung und bewirken ein anerkennendes Kopfnicken der älteren Abpaddler.

Nach vierzehn Kilometern auf den beliebten Heideflüssen Lachte und Aller finden  sich die Kanuten auf dem Gelände ihres Bootshauses an der Fritzenwiese ein und lassen die gelungene Fahrt bei Kaffee und Kuchen und fröhlicher Stimmung ausklingen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84
Die Strecke:160924 Map_Abpaddeln_2016

 

Sicherheitsschulung der KGC

160904 Sicherheitsschulung KGC 2016_kl
„Im Kanusport passieren zum Glück nur wenig Unfälle“, erklärt Dr.  Eckhard Bohnsack, Kreisfachwart und Zweiter Vorsitzender des Bezirksfachverbandes Lüneburg, den sehr Interessierten Kanufahrern in der 5. Sitzung der Sicherheitsschulung im Bootshaus der Kanu-Gesellschaft Celle in der Fritzenwiese. Dennoch geschehen immer wieder Unfälle, insbesondere steigt das Risiko durch die Kombination von Gefahrenquellen. Zu ihnen  gehören das Hochwasser, die niedrige Wassertemperatur, die Wehre, die  körperlichen und / oder psychologischen Belastungen, der Alkohol und die mangelhafte Ausrüstung. „Immer wieder bilden Wehre eine häufige Gefahrenquelle für die Paddler“, ergänzt Eckhard Bohnsack, der als Referent zur heutigen Sitzung vorträgt.

Anhand zahlreicher und sehr anschaulicher und eindrucksvoller Lichtbilder von Wehren in heimatlichen Wanderflüssen erklärt der Referent, wie  der Paddler  gefährliche von ungefährlichen Wehren entscheiden kann. Wegen der flotten Strömung muss der Kanufahrer häufig schnell entscheiden, ob er das Boot vor dem Passieren des Wehres verlassen muss oder nicht. „Vor Antritt der Fahrt sollte sich der Paddler mit Hilfe der Fachliteratur oder des Internets über Hindernisse des Flusses informieren und vor Ort besondere Vorsicht walten lassen, gegebenenfalls rechtzeitig das Boot verlassen, die aktuelle Situation prüfen, im Zweifel das Boot aus dem Wasser nehmen, das Wehr umtragen und danach wieder ins Wasser legen“, ergänzt  Cord Neelen, Referent für Sicherheit Kanusport im Landes Kanu Verband Niedersachsen.

Die heutige Schulung „Wehre, Anlagen, Bootsgassen, Schleusen“ gehört zur fünften Sitzung einer Sicherheitsschulung für Kanuten, die aus sechs Schulungsabenden besteht. In der ersten Schulung – im Januar dieses Jahres – übten die Teilnehmer im Schwimmbad Wietze mit Booten das „Abgesicherte Kentern und den Wiedereinstieg“. Die anschließenden Schulungen mit Renn- und Wanderpaddlern aus dem Kreis und der Stadt Celle erfolgten in diesem Jahr im Bootshaus und auf dem Gelände  der Kanu-Gesellschaft Celle in der Fritzenwiese unter Leitung von Cord Neelen vom Paddel-Klub Celle. Hier gab es weitere theoretische Schulungen mit den Themen „Ausrüstung“, „Fahrtvorbereitung in der Gruppe, Bootstransport“, „Kentern und Wiedereinstieg auf fließendem Gewässer“ (mit praktischen Übungen in der Aller hinter dem KGC-Zeltplatz), „Wehre, Anlagen, Bootsgassen, Schleusen“ und „Binnenschifffahrtsstraßen“. Zur letzten Sitzung „Binnenschiff-fahrtsstraßen“, die am 19. Oktober 2016 in der Zeit von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr vorgesehen ist, lädt die Kanu-Gesellschaft Celle und Cord Neelen alle Interessierten ins Bootshaus  der Kanu-Gesellschaft Celle, Fritzenwiese 83 herzlich ein. Die Kosten pro Person / und Schulung betragen 3 Euro. Die Teilnehmer können eine Bestätigung erhalten, die den Anforderungen der Wandersportordnung und dem Europäischen Paddel Pass entspricht.

Kanuten, die an der nächsten Sicherheitsschulung teilnehmen möchten, können sich an Cord Neelen wenden.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84
zum Foto: Die beiden Referenten und die Teilnehmer der Sicherheitsschulung vor der Leinwand im Bootshaus der Kanu-Gesellschaft Celle

Kanutenschützenfest 2016

KGC Schuetzenfest 2016klÜber vierzig Mitglieder der Kanu-Gesellschaft versammelten sich am letzten Wochenende zu ihrem traditionellen Kanutenschützenfest bei schönstem Sommerwetter auf einer Wiese am Ufer der Aller bei Osterloh, um die besten Schützen zu ermitteln. Am Samstagnachmittag erschienen in schneller Reihenfolge die Kanuten der Renn- und Wanderabteilung aller Altersgruppen, füllten die Wiese mit Wohnwagen, Wohnmobilen, Fahrrädern, Zelten und Paddelbooten um das Wochenende im Grünen zu verbringen.
Zunächst stellten die Wassersportler ihre Klapptische und Campingstühle in einer langen Reihe auf, genossen Kaffee und Kuchen, vertieften sich in fröhlichen Unterhaltungen, während die Jüngsten sich bald  im Gras mit ihren Spielgeräten austobten. Unter großer Anteilnahme taufte eine Wanderpaddlerin in würdiger Form ihr neu erworbenes Kanu am Allerufer, wünschte ihm immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und unternahm die erste Tour.
Zu Beginn der Abenddämmerung ließen sich die Anwesenden das Grillgut schmecken und beobachteten den malerischen Sonnenuntergang. Nach Einbruch der Dunkelheit versammelten sich die Naturfreunde am Lagerfeuer, erfreuten sich an der Stille der Südheide, führten bei Vollmond gedämpfte Gespräche über Reiseerlebnisse sowie Paddelpläne für die Herbstzeit und das kommende Jahr.
Am nächsten Morgen errichtete eine Gruppe unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen einen Luftgewehrschießstand und einen Stand für das Bogenschießen. Das Schützenfest der Kanu-Gesellschaft findet seit 1932 statt. Die besten Schützen werden mit dem Luftgewehr ermittelt. Als in den 40er Jahren Luftgewehre nicht erlaubt waren, ersetzten sie diese mit Pfeil und Bogen. Vor einigen Jahren nahm die KGC das Bogenschießen wieder auf und es erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Nach der Mittagsessen, das aus einer zünftigen Erbsensuppe bestand, legten die Rennpaddler ihre leichten und schnittigen Kajaks in die Aller, um ihr tägliches Training zu absolvieren, andere sonnten sich oder beantworteten interessierten Gästen die Fragen über die Kanu-Gesellschaft.
Mit großer Spannung wird die Proklamation der Schützenmajestäten erwartet, die Olaf von Hartz, der Vorsitzende der Kanu-Gesellschaft Celle, im Schatten eines riesigen Eichbaumes vornahm. Für das Luftgewehrschießen wurden folgende Majestäten vorgestellt: Cornelie Nezel und Ulrich Lüdeke, bei den Kindern und Jugendlichen Tobias Zimmer und Manuel Gläsmann. Beim Bogenschießen konnten Cornelie Nezel und Knud Zietz die Königswürde erringen und Tjark Meyer als Jugendlicher.
Olaf von Hartz  legt jeder Majestät die Schützenkette um, weiß zu jeder Krönung individuelle Worte, freut sich über den harmonischen Ablauf des Festes und wünschte allen eine gute Heimfahrt.


160513 Pfingstfahrt der Kanu-Gesellschaft Celle

Elf Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle errichteten am Freitag vor Pfingsten mit ihren Zelten, Wohnwagen und Wohnmobilen auf dem Gelände des Lüneburger Kanu-Clubs ihr Lager, um von dort aus über die Feiertage mit ihren Einer- und Zweierkajaks mehrere Tagesfahrten zu unternehmen.

Sie starteten in Uelzen auf der Ilmenau und fuhren in zwei Tagesetappen bis Lüneburg, wobei sie täglich etwa 25 Kilometer zurücklegten. Am dritten Tag führte sie die Wasserwanderung auf der Ilmenau von Lüneburg bis Wittorf, über den Barumer Kanal ging es in die Neetze von dort bis in den Reihersee. Auf dieser Tour hatten die Wassersportler  vier Wehre zu um tragen, die Anstrengungen wurden aber durch den Anblick sehr schöner Flussabschnitte belohnt. Gelegentliche Gewitter- und Hagelschauer konnten die Stimmung der Naturfreunde nicht trüben.

Abends saßen sie auf der überdachten und windgeschützten Terrasse des einladenden Bootshauses in Lüneburg mit anderen Paddlern zusammen.Mit ihnen entwickelten sich schnell Gespräche, denn man kannte sich von gemeinsamen Unternehmunen in Polen und auf der Elbe. Am letzten Abend  bestaunten die  Kanusportler die reizvolle Altstadt von Lüneburg und belohnten sich dort mit einem zünftigen Abendessen.

Alle Teilnehmer waren mit den Fahrten trotz der kühlen und durchwachsenen Witterung zufrieden und dankten ihrer Wanderwartin Hannelore Rothfuß und ihrem Mann Werner für die gelungene Organisation der Veranstaltung.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

Foto:             Uli Lüdeke

160522 Kanu-Gesellschaft Celle auf der 28. Weser-Tidenrallye 2016

28. Weser-Tidenrallye 2016
406 Wassersporttreibende meldeten sich zur Teilnahme an der 28. Weser-Tidenrallye 2016, einer Internationalen Wassersportveranstaltung für Kanufahrer und Ruderer, die alle 2 Jahre stattfindet und von dem Landes-Kanu-Verband Bremen vorbildlich organisiert wurde.

Der Start erfolgte um 10 Uhr in Nordenham mit dem Flutstrom weseraufwärts in Richtung Bremen. Schon beim Start wehte ein spürbarer Gegenwind, der im Laufe des Vormittags zunahm. Kräftige Böen, verbunden mit einem Wellengang bis zu einem halben Meter, erforderten erhöhten Kraftaufwand der Wassersportler.

Die Rallyefahrer fühlten sich dennoch geborgen und es gab keinen Schaden, denn Motorboote der Bremer Wassersportvereine, des DLRG und der Wasserschutzpolizei begleitete die Armada der Kleinboote, die zwischen dem rechten Ufer und den grünen Fahrwassertonnen fahren sollten. 78 Teilnehmer erreichten nach  33  Kilometern  das Silberziel beim Kanu-Club Rönnebeck, aber 28 von ihnen gaben wegen des starken Windes vorher auf. 273 erreichten nach 44 Kilometern ihr Gold Ziel beim „TURA“ bei Vegesack und 27 nach 54 Kilometern das Platinziel bei den „Kanu-Sport-Freunden Bremen“ in der Nähe der Innenstadt. Sie mussten sich besonders beeilen, denn bald danach begann durch die Ebbe der Rückfluss des Weserwassers in Richtung Nordsee.

Von den elf Wasserwanderern der Kanu-Gesellschaft Celle erreichten alle ihre gesteckten Ziele, zehn die Goldstrecke und eine Teilnehmerin die Silberstrecke. Erschöpft aber stolz und froh saßen viele Teilnehmer abends noch im Clubraum des Nordenhamer Wassersportvereins zusammen und man hörte eine raue Stimme: „Es ist doch mal was anderes, mit unseren kleinen Kanus an den großen Pötten vorbeizufahren“.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44684

Foto: Uli Lüdeke, „Die Rallye-Teilnehmer beim Start“

 

 

 

160501 46. Weser-Marathonfahrt 2016

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46. Weser-Marathonfahrt 2016

Über 1 300 Wanderpaddler aus dem ganzen Bundesgebiet und aus benachbarten Ländern meldeten sich zur Teilnahme an der 46. Weser-Marathonfahrt, unter ihnen auch die Kanuten aus den Vereinen des Celler Kreises. 605 Kanufahrer entschieden sich für die 53 Kilometer lange Bronzestrecke von Hannoversch-Münden bis Beverungen, 441 für die 80 Kilometer lange Silberstrecke bis Holzminden und 263 für die anspruchsvolle Goldstrecke bis Hameln mit 135 Kilometern.
Die Mannschaft der Kanu-Gesellschaft Celle startete  am Sonntag  in aller Morgenfrische um 5.20 Uhr in Hannoversch-Münden in der Nähe des Wesersteines – „Wo Werra sich und Fulda küssen…“ –  bald jedoch kündigten nach der Dämmerung die ersten Morgenfärbungen der aufgehenden Sonne im Osten des malerischen Weserberglandes einen schönen Frühsommertag an. Die Strömung der Weser ermöglichte bei einem leicht erhöhten Wasserstand eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 12 Kilometern in der Stunde, wobei im Laufe des Vormittags ein teils heftiger und kühler Nordostwind von vorne mit Böen und Fallwinden erhöhten Kraftaufwand erforderte. Dennoch erlaubte die gelegentlich anstrengende Fahrt den Paddlern die Freude am Anblick des blühenden Wesergebirges und immer wieder Gespräche von Boot zu Boot über Touren der letzten Jahre, geplante Unternehmungen und die Befahrungszustände beliebter Wanderflüsse.

Von den acht  Wanderfahrern der KGC beendeten sechs ihre Fahrt in Holzminden, während Uli Lüdeke und Udo Rehefeld  ihr Goldziel in Hameln bis 20.45 Uhr erreichten, nach der „Schönsten Schinderei im Frühjahr“, wie diese beliebte Veranstaltung auch genannt wird.
Bewundert wird Udo Rehefeld, denn er ist der  einzige Wanderpaddler, der an allen 46 Weser-Marathonfahrten teilgenommen hat und jedes Mal sein Goldziel in Hameln erreichen konnte.
Um sich schon körperlich auf die anstrengende Weser-Marathonfahrt vorzubereiten und sich an der schönen Landschaft des Werratales  mit den vielen Gebirgszügen und  Burgen zu erfreuen, legte die KGC-Mannschaft am Vortag in Bad Sooden-Allendorf ihre Kajaks in die flott strömende Werra. Sie stärkte sich in der Mittagspause beim Witzenhäuser Kanu-Club und beendete die Vorfahrt in Hannoversch-Münden, wo sie in der Schule „Am Botanischen Garten“ seit 30 Jahren ihr Basislager einrichtet.

Ein wenig erschöpft, aber stolz auf die erbrachte Leistung, fuhren die Wanderpaddler mit dem Vereinsbus und dem Bootsanhänger zurück nach Celle, wobei schon wieder Planungen für die 28. Bremer-Tidenrallye geschmiedet wurden.

von Adolf Timmermann Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

Foto: Uli Lüdeke     (An der Anlegestelle  des Witzenhäuser Kanu-Klubs, wo es Mittagessen gibt.)
 

 

 

 

 

Anpaddeln 2016 der Kanu-Gesellschaft Celle

KGC Anpaddeln 2016kl

Anpaddeln der Kanu-Gesellschaft Celle

Eine malerische Wolkenbildung am blauen Himmel und strahlender Sonnenschein empfing die Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle am letzten Sonnabend am Langlinger Wehr zum Anpaddeln, der ersten offiziellen Wanderfahrt der neuen Fahrtensaision.
Dort legten die Wassersportler ihre Kanadier, Einer- und Zweierkajaks in die wildschäumende Aller, um mit einer beachtlichen Strömung auf diesem  beliebten Heidefluss ihr Tagesziel, das Bootshaus am Magnusgraben in Celle, zu erreichen. Das Wetter meinte es mit den Naturfreunden gut, sehr bald jedoch forderte ein kräftiger Gegenwind nach der langen Winterpause den sportlichen Ehrgeiz der Anpaddler heraus. Die Mutigen unter ihnen ließen es sich nicht nehmen, die Bootsgasse am Wehr mit flotter Geschwindigkeit ins Unterwasser zu durchfahren, wobei sie vorher die Spritzdecke sorgfältig verschließen mussten.

Am Wehr in Theewinkel bei Osterloh verließen die Kanauten ihre Wasserfahrzeuge, um sie ins Unterwasser zu tragen. Vor der Weiterfahrt legten sie jedoch eine kleine Imbisspause ein, besprachen die derzeitige Planung zum Abbruch des Wehres und zur Umleitung der Aller. Mit allgemeinem Bedauern wurde festgestellt, dass durch die Baumaßnahmen die Interessen der Wassersportler nicht genügend berücksichtigt werden und sich die Situation für die Kanuten auch dort verschlechtern würde.
Nach der Fahrtunterbrechung ging es mit beachtlichem Tempo an die sieben Kilometer bis zum Bootshaus, wo die Anpaddler von einer liebevoll gedeckten Kaffee- und Kuchentafel erwartet wurden. Hier dankten die Kanufahrer der KGC-Jugendwartin Regina Wagner für die Vorbereitung dieses gelungenen Tages.

Die Wanderpaddler freuen sich auf die nächsten Unternehmungen,  die Weser-Marathonfahrt, die Pfingstfahrt nach Lüneburg und die Bremer Tidenrallye.

Von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

Foto: Uli Lüdeke              zum Foto: Die Wanderpaddler in  der Pause am Wehr Theewinkel