Archiv der Kategorie: Kanu Wandern

Forellentour der Kanu-Gesellschaft Celle

Forellentour 2017_klDie Forellentour Fahrer der Kanu-Gesellschaft bei ihrem Start am Wehr in Walle-Rothemühle


„Papa, das hat wirklich Spaß gemacht!“ rief die siebenjährige Julia Möllendorf ihrem Vater Markus zu, der hinter ihr im Zweierkajak saß, nachdem die beiden mit hoher Geschwindigkeit die wildschäumende und -rauschende Sohlegleite am Wehr in Hillerse an der Oker elegant und souverän durchfahren hatten. Hier, in Hillerse, auf dem Rastplatz, unterbrach die zehnköpfige Wasserwandergruppe der KGC mit sieben Kajaks die Reise zur Entspannung, zum Picknick und zur Unterhaltung in der warmen Mittagssonne unter strahlend blauem Himmel.

Die Naturfreunde waren gegen 10 Uhr am Karfreitag am Wehr in Walle-Rothemühle zu ihrer 25 Kilometer langen Fahrt bis nach Seershausen gestartet, erfreuten sich bei schönem Frühlingswetter an den kräftig grünenden und blühenden Bäumen am Ufer dieses beliebten Wanderflusses mit zahlreichen Kurven, an den grasenden Kühen und Pferden und an dem Gesang der Vögel, unter denen sich sogar mehrmals der seltene Eisvogel blicken ließ. Den Abschluss dieser gelungenen fünfstündigen Wanderfahrt bildete das Forellenessen im einladend hergerichteten Bootshaus in Celle in der Fritzenwiese, an dem sich die Fahrtenteilnehmer und weitere Vereinsmitglieder am späten Nachmittag einfanden und von einem appetitanregenden Räuchergeruch empfangen wurden.

Der KGC-Wanderwart Uli Lüdeke berichtete in einer kleinen Ansprache über die Entstehung der Forellentour, die an diesem Tage zum zehnten Mal stattgefunden hatte, er bedankte sich im Namen der Anwesenden bei dem Ehepaar Berta und Rolf Meyer für das gekonnt hergerichtete Forellenessen im eigenen Räucherofen und für die liebevoll gedeckte und österlich dekorierte Festtafel, an der die Kanuten noch lange Zeit gemütlich zusammensaßen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

38. Aller-Hochwasser-Rallye

AllerHochwasserR2017klJeder Hochwasser-Rallye-Fahrer wird bei der Ankunft am Verdener Bootshaus mit dem Klang einer Schiffsglocke begrüßt

Celler Kanuten auf der 38. Aller-Hochwasser-Rallye

Die 38. Aller-Hochwasser-Rallye 2017 führte die Paddler aus dem norddeutschen Raum, aus der Stadt und dem Landkreis Celle, bei vorfrühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein durch die flache Landschaft der idyllischen Allerniederung mit ihren Wiesen, Weiden, Wäldern und Bauernhöfen links und rechts des beliebten Wanderflusses. Gut gelaunt, gekleidet und ausgerüstet beginnen die Bootsbesatzungen die Reise und erfreuen sich an dem idealen Wetter, der Windstille, der spiegelglatten Wasseroberfläche, der schnellen Strömung und dem hohen Wasserspiegel, der tiefe Einblicke in die reizvolle Umgebung erlaubt und an den Tieren, besonders an den Storchenpaaren, die sich eifrig mit dem Nestbau beschäftigen.

490 Wanderpaddler legten an drei verschiedenen Einstiegsstellen der Aller ihre Kanus ins Wasser, um an diesem Tag mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 10 Kilometern pro Stunde ihr Ziel, das Bootshaus in Verden zu erreichen.40 von ihnen starteten in aller Frühe in Celle zur Goldstrecke, die mit ihren 112 Kilometern von ihnen allerhand abverlangt, denn sie mussten zusätzlich vier Mal an den Wehren ihre Boote verlassen und ins Unterwasser tragen.

300 Teilnehmer, unter ihnen 10 Wanderfahrer der Kanu-Gesellschaft Celle, entscheiden sich für die 55 Kilometer lange Silberstrecke ab Hodenhagen und 150 für die 31 Kilometer lange Bronzedistanz bis Verden. In der Mittagszeit suchen manche Bootsbesatzungen geeignete Stellen und verzehren am Ufer in der warmen Sonne ihren mitgebrachten Proviant. Viele verlassen aber ihre Boote in dem kleinen Ort Westen, stärken sich im dortigen Bootshaus auf dem Allerdeich, wo eine traditionell zubereitete Erbsensuppe mit Bockwurst angeboten wird. Ein Paddler lobt das Gericht mit seinen Worten: „Ich mache die ganze Paddelschinderei eigentlich nur wegen der Erbsensuppe mit!“ Am Ziel in Verden wird jede Bootsbesatzung mit einem Glockenschlag, einem Schluck oder einer Süßigkeit begrüßt. Hier wird bekannt, dass die jüngsten Teilnehmer drei und sieben Jahre alt sind, die älteste Paddlerin 85 und der älteste Paddler 87 Jahre alt ist. Bevor die sehr zufriedenen Rallye-Fahrer mit sonnengeröteten Gesichtern die Heimreise antreten, gönnen sie sich im Schein der Nachmittagssonne auf der Terrasse des Verdener Bootshauses ein schöne Tasse Kaffee mit Kuchen oder eine Bratwurst mit Pommes Frites.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44684

Aller Eisfahrt 2017

170109 Eisfahrt_klFünf Teilnehmer der Kanu-Gesellschaft Celle vor dem Start zum Eispaddeln am Langlinger Wehr

71 Paddler aus dem Celler Raum und aus mehreren Vereinen in Niedersachsen trotzten der Kälte unter dem Gefrierpunkt und starteten traditionsgemäß am ersten Samstag nach Neujahr zur Celler Eisfahrt. Am Wehr in Langlingen legten die Eisfahrer, gut gerüstet und warm gekleidet, ihre Einer-  und Zweierkajaks und Rennboote in die wildschäumende Aller. Bei bedecktem Himmel und zunächst glatter Wasseroberfläche erfolgte ein reibungsloser Start, nach einigen Kilometern setzte Gegenwind mit leichtem Wellengang und Schneefall ein. Beim Wehr in Osterloh mussten die Eispaddler ihre Wasserfahrzeuge verlassen, umtragen und ins Unterwasser setzen, nachdem sie die Gelegenheit wahrnahmen sich mit Heißgetränken aufzuwärmen.
 
Nach der Pause setzten die Kanuten ihre Fahrt in Richtung Altencelle fort, wo sie vom ausrichtenden Kanuverein, den Celler Kanu Wanderern erwartet werden. Hier können sich die Eisfahrer mit Bratwurst, Kaffee, Kuchen und Heißgetränken stärken, sich im Vereinsheim aufwärmen, sich Tipps über geeignete Kleidung und Ausrüstung für das Paddeln im Winter geben und fröhliche Gespräche führen. Mit Spannung erwarten die Wassersportler, welcher Verein mit dem Wanderpokal geehrt wird. Die Paddler des Paddel Klubs Celle erhalten den Wanderpokal, denn mit 25 Paddlern stellten sie die meisten Teilnehmer, an zweiter Stelle stand mit 16 Teilnehmern die Kanu-Gesellschaft Celle, es folgten der Lachendorfer Kanu-Club und der Nienhagener Kanu-Klub mit jeweils 8 Teilnehmern. Schließlich erfolgte unter großem Applaus das Lob und der Dank an die örtliche Feuerwehr, die mit zahlreichen Mitgliedern den Eispaddlern sehr tatkräftig, besonders beim Ein- und Ausstieg an den Anlegern, zur Seite standen und ihnen ein Gefühl der Sicherheit verliehen. Die Sportler vom PKC und der KGC aus Celle hatten nach dem Aufenthalt in Altencelle noch den letzten Abschnitt zu bewältigen, sie begaben sich in ihre Boote, auf denen sich inzwischen eine Eisdecke gebildet hatte und beendeten zufrieden und mit roten Gesichtern nach insgesamt 17 Kilometern die Eisfahrt am Magnusgraben.

Adolf Timmermann

 

 

37. Aller-Hochwasser-Rallye 2016

37. Aller-Hochwasser-Rallye 2016Eispaddeln 2016WEB

Die Wandergruppe der Kanu-Gesellschaft Celle vor dem Start in Hodenhagen

Aus sieben norddeutschen Bundesländern und aus zahlreichen Kanuvereinen des Kreises Celle starteten am letzten Samstag ungefähr 500 Wanderpaddler zur 37. Aller-Hochwasser-Rallye 2016.  Die von weither angereisten Kanuten mit den Autokennzeichen Schleswig, Potsdam, Hersfeld und Emden errichteten ihr Basislager mit Wohnwagen, Wohnmobilen und Zelten auf dem Sportplatz neben dem Bootshaus des Wassersportvereines Verden.

23 Kanusportler entschieden sich für die 112 Kilometer lange Goldstrecke von Celle bis Verden, einige für die 31 Kilometer lange Bronzestrecke von Rethem bis Verden, 463 legten  ihre farbigen Einer- und Zweierkajaks in Hodenhagen in die flott strömende Aller, um bei mildem Frühlingswetter die 54 Kilometer lange

Silberstrecke bis zur Domstadt Verden zu genießen. Gelegentlich tuckerte ein Boot der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft an den Paddlern vorbei, das im Bedarfsfall mit schneller Fahrt in kurzer Zeit zu Hilfe eilen kann und den Wassersportlern ein Gefühl der Sicherheit vermittelte.  Bei leicht erhöhtem Wasserstand erfreuten sich die gutgelaunten Naturfreunde  an dem Blick in die weite Allerniederung mit ihren alten Bauernhöfen
und Kirchen, an einzelnen Baumgruppen, an den rastenden Zugvögeln und der Wolkenbildung am blauen Himmel.
In dem kleinen Ort Westen stärkten sich die Wassersportler in dem dortigen Bootshaus  bei einer kräftigen Erbsensuppe mit Bockwurst für die restlichen 15 Kilometer bis zu ihrem Zielort Verden.
Dort wurde jeder Paddler mit dem lauten Schlag einer alten Schiffsglocke und einem „Willkommensschluck“ vom Wassersportverein Verden willkommen geheißen.

Für die 54 Flusskilometer lange Fahrt von Hodenhagen benötigen die trainierten Wassersportler einschließlich der Mittagspause etwa 6 bis 7 Stunden. Bei Kaffee und Kuchen im Verdener Bootshaus ließen die zufriedenen Kanufahrer den gelungenen Tag in froher Runde ausklingen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

 

 

Jahreshauptversammlung 2016

Jahreshauptversammlung der Kanu-Gesellschaft Celle
JHV 2016 WEB

zum Foto:  von links: Nicole Zimmer, Tobias Zimmer , Udo Rehefeld, Alina Zimmer, Joachim Schuermann, Eike von Hartz,
Greta Zietz, Jonas Gläsmann, Olaf von Hartz, Antje Rehefeld, Rolf Meyer.


44 Mitglieder konnte Olaf von Hartz, der Vorsitzende der Kanu-Gesellschaft Celle, zur Jahreshauptversammlung im Bootshaus an der Fritzenwiese begrüßen. Unter ihnen die Ehrenmitglieder Jochen von Frantzius und Otto Stumpf.

Die Anwesenden gedachten in einer Schweigeminute ihres verstorbenen Vereinskameraden Heinz Scheuerlein, der ein Herz für den Sport und die Jugend hatte, über viele Jahre aktiv das Vereinsleben gestaltete und bis zuletzt das Geschehen im Verein interessiert verfolgte, erinnert Olaf von Hartz.

Der Vorsitzende berichtet über die Situation des Bootshauses, des Gartens, des Vereinsbusses, die zahlreichen Veranstaltungen wie das Kanutenschützenfest, die Weihnachtsfeier, das Aalessen, den Bingo- und Spieleabend, die Dia-Abende und  auch über die Veränderungen im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes,  soweit sie den Paddelsport betreffen. Dabei geht es um Umbauten von Wehren, Bau von Bootsanlegern, Sohlgleiten und  Befahrensregelungen, wobei auch die Lachte betroffen ist, die in fünf Teilabschnitten bis Lachtehausen sehr reizvoll  renaturiert wurde und schön zu befahren ist. Die Behörden müssten allerdings vor den Baumaßnahmen an Flüssen immer wieder an die Bedürfnisse der Kanufahrer erinnert werden, wenn zum Beispiel ein Anleger gebaut wird,  ergänzt Olaf von Hartz.
Er bedankt sich bei allen Vorstandsmitgliedern, Übungsleitern und Helfern, die mit ihrem Engagement das erfolgreiche gesellige und sportliche Vereinsleben ermöglichen.

Der Kassenwart Rolf Meyer trägt die Einnahmen und Ausgaben des Vereines vor, bedankt sich für großzügige Spenden, erinnert aber auch an die Kosten für die Reparatur der Heizung, des Bootshausdaches und die Beschaffung  eines neuen Vereinsbusses. Dennoch bliebe genug als Basis für den Bau eines neuen Bootshauses, schloss der Kassenwart seinen Vortrag.

Uli Lüdeke, der die Wandergruppe betreut, ist mit der Paddelleistung der Kanuwanderer sehr zufrieden. Er erinnert an das Eispaddeln auf der Aller, die Leine-Frühlingsfahrt, die Aller-Hochwasser-Rallye, die Weser-Marathonfahrt, die Forellentour auf der Oker, die Schwentine-Wanderfahrt, an die Internationale Elbefahrt von der tschechischen Grenze bis Geesthacht und an das Pfingstlager an der Havel in Berlin-Heiligensee.
Mit einer Jahresleistung von 14 456 Kilometern stehe die Wandergruppe der KGC im Bezirk Lüneburg an erster Stelle und an dritter Stelle im Landeskanuverband Niedersachsen. Stolz zeigt er den Anwesenden ein wertvolles Paddel, das der Kanu-Gesellschaft als Anerkennung übergeben wurde.
Er verleiht Antje Rehefeld das Wanderfahrerabzeichen Gold-Sonderstufe 25 für insgesamt 26.711 Kilometer, die sie in ihrem Leben im Paddelboot zurückgelegt hat. Alina Zimmer hat im vergangenen Jahr 1.152 Kilometer erpaddelt, ist damit die Beste auf Bezirksebene und erhält damit das Wanderfahrerabzeichen Schüler Silber. Die Geehrten erhalten außerdem Sachgeschenke als Anerkennung für ihre besondere sportliche Leistung.
Den „Schrubber“, für die höchste Paddelleistung des Jahres innerhalb des Vereines erhält ebenfalls Alina Zimmer für 1.152 Kilometer und Udo Rehefeld für 1.298 Kilometer.

Die Jugendwartin Regina Wagner berichtet über das Anpaddeln auf der Lachte und  das Abpaddeln auf der Fuhse mit vielen Teilnehmern  bei  freundlichem Wetter und mit guter Stimmung.
Viel Freude habe den Teilnehmern auch die Jugendfreizeit im Juni auf der Örtze gemacht, die mit einer Übernachtung im Zeltlager und einem Grillabend verbunden war. Sie bedankte sich bei Rolf Meyer für die Boots- und Gepäcktransporte mit dem Bus  und bei ihrem Mann Dennis, der ihr bei ihrer Aufgabe als Jugendwartin immer hilfreich zur Seite stehe.
Sie lobte ihre Jugendgruppe für die Vorbereitung des Kanutenschützenfestes, an dem auch diese tatkräftig mitgewirkt haben. Die Jugendwartin bedankte sich schließlich auch bei den vielen Mitgliedern, die bei ihrer Hochzeit im Sommer vor der Stadtkirche in Celle mit dem Paddel Spalier gestanden haben.

Die Sportwartin Eike von Hartz berichtet über das Kentertraining, das Hallentraining für Jung und Alt, das Jugendpaddeln, das Boote flicken,  die Dämmerfahrt im Großkanadier mit anschließendem Waffelbacken und das Heiligabendpaddeln in Verbindung mit der Taufe eines geschenkten Bootes.  Diese Angebote wären gut angenommen worden  und hätten den Beteiligten viel Freude bereitet.
Mit der Situation der Wildwasser-Rennsportabteilung sei sie sehr zufrieden. Die Örtze biete ein gutes Trainingsrevier für den Rennsport. Während der Osterzeit erwachte in Slowenien auf der Soca in Greta Zietz, Alina und Tobias Zimmer der Ehrgeiz. Zusammen mit Olaf von Hartz, Eike von Hartz und Jonas Gläsmann nahmen sie an den Wettbewerben der Deutschen Meisterschaft und der Norddeutschen Meisterschaft teil und konnten Gold, Silber und Bronze erpaddeln. Eine Würdigung der deutlich verjüngten Mannschaft hierfür erfolgte an diesem Abend mit anerkennenden Worten, Urkunden und Sachgeschenken. Die Sportwartin sagte der jungen Mannschaft gute sportliche Erfolge voraus, wünsche sich jedoch noch mehr Nachwuchs für ihre Gruppe.

Der Segelwart Hans-Friedrich Nölke berichtet über einen Segelturn, auf dem  Otto Stumpf mit seiner Crew im Mittelmeer 411 Seemeilen bewältigt habe. Udo Rehefeld legte  zusammen mit seinem Sohn auf der Schlei und der Dänischen Südsee 242 Seemeilen zurück, ebenfalls auf der  Ostsee befuhren Susanne Fabian und  ihr Mann 170 Seemeilen und Hans-Friedrich Nölke mit seiner Familie 407 Seemeilen.

Die erste Kassenprüferin Cornelie Nezel hat mit Ilsegret Möller-Bernard die Kassenprüfung vorgenommen, bestätigt eine übersichtliche und ordentliche Kassenführung und bittet um Entlastung des Vorstandes, die erteilt wird.

Olaf von Hartz wird unter der Wahlleitung von Otto Stumpf zum Vorsitzenden wiedergewählt.

Als neue Kassenwartin wird Nicole Zimmer  gewählt. An dieser Stelle bedankt sich Olaf von Hartz bei Rolf Meyer mit bewegenden Worten für seine extrem sorgfältige Kassenführung seit 1998, für seine sportlichen Erfolge als Wanderfahrer, für 22 Jahre intensive  Vorstandsarbeit nicht nur als Kassenwart, sondern auch als Verwalter des Bootshauses, des Vereinsbusses mit dem Bootsanhänger und für die gute Zusammenarbeit im Vorstand.  Als Erinnerung erhält er ein Sachgeschenk und seine Frau Berta einen großen Blumenstrauß.

Hans-Friedrich Nölke nahm die Wiederwahl als Segelwart an, Dennis Wagner wird zum Beauftragten für den Vereinsbus, Hans-Henning Zähle als Bootshauswart und Christa Stellmann als zweite Kassenprüferin gewählt. Uli Lüdeke betreut die Wandergruppe weiterhin. Alle Abstimmungen erfolgen an diesem Abend einstimmig.
Nach einem großen Applaus für die angenehme Gestaltung des Abends bittet Olaf von Hartz zu einem Imbiss im unteren Teil des Bootshauses.

von:             Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

 

 

Herbstwanderung 2015

HW_2015

Foto:     Uli Lüdeke                                        

Die Herbstwanderer der Kanu-Gesellschaft Celle
 

Herbstwanderung der Kanu-Gesellschaft Celle

Zwanzig Mitglieder der Kanu-Gesellschaft begaben sich auf der diesjährigen Herbstwanderung in das „Himmelreich“, wie das Mündungsgebiet der Lutter in die Lachte wegen seiner landschaftlichen Schönheit  bezeichnet wird.
Auf dem Wanderparkplatz „Himmelreich“ starteten die Naturfreunde bei bedecktem Himmel und trockenem Wetter zu ihrer 10 Kilometer langen Strecke, die sie durch die Heidedörfer Jarnsen, Beedenbostel und Luttern durchstreifen lässt, entlang der überwiegend sehr naturnah ausgeprägten Bäche Lutter und Lachte. Nördlich von Jarnsen, wo die Lutter in die Lachte mündet, bewundern die Herbstwanderer an dem magischen Ort das Kunstwerk „Hochzeit im Himmelreich“. In dem kristallklaren, sauerstoffreichen Wasser leben die letzten Perlmuscheln Deutschlands. Um ihren Lebensraum zu erhalten, steht die Lutter unter strengem Naturschutz und darf deshalb nicht von den Kanuten befahren werden.

Auch die Lachte steht den Wasserwanderern erst ab der kleinen Ortschaft Jarnsen bei ausreichendem Wasserstand aus Naturschutzgründen zur Verfügung, erfahren hier die Neupaddler. Auf ihrem Weg vorbei an Wäldern, Sumpfflächen, Fischteichen, Acker- und Grünland lassen die Kanuten in Gesprächen die letzte Paddelsaison Revue passieren und planen sportliche und gesellschaftliche Vorhaben für das kommende Jahr.

Zur Mittagszeit erreichen die Naturfreunde wieder den Ausgangspunkt, fahren von dort aus mit ihren Fahrzeugen in Richtung Garssen, um sich  in dem Restaurant eines Celler Golfclubs nach dieser schönen Wanderung zu stärken. Hier lässt die Gruppe den Nachmittag fröhlich ausklingen und dankt ihrer Vergnügungswartin Hannelore Rothfuß und ihrem Mann Werner für die gelungene Vorbereitung der Herbstwanderung.

von:     Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

Kanutenschützenfest 2015

150914 Kanutenschuetzenfest

Die Schützenkönige und die Schützen der Kanu-Gesellschaft Celle vor ihrem Vereinsbus

 83. Schützenfest der Kanu-Gesellschaft Celle

Ein strahlendes Spätsommerwetter empfing 42 Mitglieder der Kanu-Gesellschaft am letzten Samstagnachmittag zu ihrem 83. traditionellen Schützenfest am Ufer der Mittelaller.

Die Wassersportler erschienen mit ihren Wohnmobilen, Wohnwagen, Autos und Zelten aber auch mit Paddelbooten, um gleich nach der Ankunft  Klapptische und -stühle unter schattigen Eichen  in einer langen Reihe zur gemeinsamen Kaffeetafel aufzubauen, wobei sich umgehend lebhafte Gespräche entwickelten. Zu Beginn der Abenddämmerung setzte sich die Gesellschaft nach dem Genuss des Grillgutes und der mitgebrachten Salate um das wärmende Lagerfeuer,  beobachtete einen romantischen Sonnenuntergang und  führte in kleinen Gruppen gedämpfte Gespräche bis in die tiefe Nacht.

Am nächsten Morgen, gleich nach dem gemeinsamen Frühstück in langer Tischreihe, errichteten einige Teilnehmer den neu erworbenen Pavillon und den Schießstand, wobei sie sich den ganzen Tag an dem schönen und sonnigen Wetter erfreuten. Danach konnte jeder Wassersportler seine Treffkunst unter Beweis stellen, wobei die geltenden Richtlinien für das Luftgewehrschießen sachkundig unter bewährter Betreung des Ehepaares Conny und Ralf Busch genau beachtet werden. Als vor etwa 70 Jahren der Besitz von Gewehren nicht erlaubt war, ließen sich die Kanuten von ihrer Tradition des Schützenfestes nicht abbringen und ermittelten die besten Schützen vorübergehend mit Pfeil und Bogen. Vor einigen Jahren nahm die jetzige Generation der Kanuten zusätzlich  das Bogenschießen unter Anleitung  der erfahrenen Bogenschützen Inge Schilling-Meyer und Heinrich Meyer wieder auf.

Während des  Mittagessens, das aus  einer zünftigen Erbsensuppe besteht, für das die  Vergnügungswartin Hannelore Rothfuß und ihr Mann Werner gesorgt haben, diskutieren die Schützen über das mögliche Ergebnis ihrer Bemühungen, denn einige Schützen werden noch  zu einem „Stechen“ aufgefordert.

Christa Stellmann verstand es, die Jüngsten mit zahlreichen Spielgeräten zu beschäftigen und zu erfreuen, während die Rennfahrer noch einige Übungsfahrten auf der Aller absolvierten.

Die Spannung steigt als Olaf von Hartz, der Vorsitzende der Kanu-Gesellschaft Celle, sich anschickt,  die Proklamation der Majestätinnen und Majestäten der Schützen vorzunehmen.

Zunächst stellte er jedoch zu seiner Freude fest, dass sich das Kanuten-Schützenfest nach wie vor großer Beliebtheit erfreut, er heißt auch die Gäste willkommen und dankt namentlich den Mitgliedern für ihre Bemühungen, die bei der  Durchführung  des Festes erforderlich sind,  besonders dem Kassenwart  Rolf Meyer und seiner Frau Berta. Erfreut stellt Olaf von Hartz auch fest, dass zahlreiche Mitglieder von ihren Kindern und Enkelkindern begleitet werden.

Schließlich erfolgt die Siegerehrung der Luftgewehrschützen:
Greta Zietz ist Kinderkönigin, Laura Tiedt Jugendkönigin, Tobias Zimmer Jugendkönig, Hauptkönigin ist Nele Nezel und Hauptkönig Ulrich Lüdeke.

Bogenschützenkönigin ist Nele Nezel, Bogenschützenkönig Horst Stellmann, Bogenjugendkönig Pontus Kiesecker und Gastkönigin die achtjährige Ina Stellmann.

Der Vorsitzende ernennt die  Schützen-Königinnen und – Königen,  gratuliert, legt ihnen die Schützenketten um, wobei er bei  zu jeder geehrten Majestät persönliche Worte zu sagen weiß und überreicht ihnen Sachgeschenke.

Nach der gemeinsamen Kaffeetafel endet dieses beliebte Schützenfest der Kanu-Gesellschaft.

Text:    Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

Foto:    Christa Stellmann 

Kanu-Gesellschaft Celle auf der 21. Internationalen Elbefahrt

150807 Elbstandsteingebirge Festung Königstein 

Die Celler Paddler im Elbstandsteingebirge unterhalb der Festung Königstein                            Foto von Uli Lüdeke 

Kanu-Gesellschaft Celle auf der 21. Internationalen Elbefahrt
Aus Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, den USA, Australien und aus Deutschland versammelten sich 89 Kanufahrer zur Teilnahme an der 21. Internationalen Elbefahrt, deren Start in Bad Schandau erfolgte und in Geesthacht endete.
Diese fast 600 Kilometer lange Strecke legten die erfahrenen Wanderpaddler in 15 Etappen zwischen 23 und 58 Kilometern Länge zurück. Die drei Ruhetage nutzten die kulturinteressierten Kanuwanderer für Stadtbesichtigungen in Dresden, Köthen und Havelberg.
Die Landschaft entlang des Flusses vermittelt immer wieder neue Eindrücke und lässt die Paddelboote oft nur als kleines Farbpünktchen erscheinen.
Das Wetter zeigte sich abwechslungsreich, in den ersten beiden Tagen erlebten die Kanuten eine Hitze von fast 40 Grad Celsius, sie erfreuten sich an strahlendem Sonnenschein,  hatten sich aber auch mit Sturm, steifem und wechselndem Gegenwind auseinanderzusetzen und mit Starkregen.
Die gute Laune der Naturfreunde änderte sich deshalb nicht, denn am Ende eines jeden Tages wurden sie überall herzlich aufgenommen,  großzügig bewirtet und in Kanuvereinen, Wassersportvereinen, Rudervereinen sowie der Marinekameradschaft in Riese untergebracht.
Zu der Elbefahrt gehörten auch besondere Darbietungen, so gab es zum Beispiel eine Karibische Nacht in Wittenberg mit Live-Musik, Vorlesungen in anhaltinischer Mundart und Filmvorführungen über Land und Leute.
Zu weiteren Höhepunkten der Fahrt gehörten das Elbstandsteingebirge mit der Festung Königstein, Meissen, Torgau, die Lutherstadt Wittenberg, die mittelalterlichen Bauten in Tangermünde, Havelberg mit dem Dom und der Bundesgartenschau.
Im Kanuclub Geesthacht feierten die Kanuten einen schönen Abschiedsabend mit Danksagungen und Ehrungen.
Noch lange werden die fünf Kajakfahrer der Kanu-Gesellschaft Celle an die eindrucksvollen Erlebnisse und Anblicke zurückdenken, auch an die kameradschaftliche und freundliche Stimmung während der Tour.

Text von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

 

Weser-Marathon 2015

150503 Wesermarathon AT

45. Weser Marathonfahrt mit Celler Kanuten

1 450 Teilnehmer aus allen Bundesländern, aus Dänemark, den Niederlanden, aus Polen, Belgien und aus dem Kreise Celle, hatten sich zur 45. Weser Marathonfahrt 2015 angemeldet. Im Morgengrauen legten sie ihre Einer- und Zweierkajaks, die Mannschaftskanadier und Ruderboote in Hannoversch-Münden, im Umkreis des Wesersteines („Wo Werra sich und Fulda küssen …“), in die flott strömende Weser. Schon nach kurzer Zeit verschwanden die Wasserfahrzeuge im Morgennebel, der sich aber bei aufgehender und strahlender Sonne bald auflöste und die Sicht freigab auf eine der schönsten Paddelstrecken in Mitteldeutschland, im märchenhaften Wesertal mit seinem idyllischen, sanft-hügeligen Ufer und romantischen Fachwerkstädtchen. Der anspruchsvolle Paddel-Marathon verlangt von den Weserfahrern  eine Menge ab. Von den 1 450 Teilnehmern entschieden sich 530 für die Bronzestrecke nach Beverungen (53 km), 600 für die Silberstrecke nach Holzminden (80 km) und 320 für die Goldstrecke nach Hameln, die als sehr anspruchsvoll gilt, intensiv vorbereitendes Training und gutes „Sitzfleisch“ verlangt. Wegen des sommerlichen Wetters, des sanften Rückenwindes, des hohen Wasserstandes und der günstigen Strömung ließ sich die Strecke mit einer Geschwindigkeit von etwa 10 km/h  bewältigen, wobei ehrgeizige Paddler bis zu 13 Kilometern pro Stunde zurücklegen können.An den Zielorten wurden die Wassersportler herzlich empfangen,  mit Aufklebern und Medaillen geehrt und konnten sich dann  mit Speis und Trank wieder stärken und erfrischen. Von den zehn  Wasserwanderern der Kanu-Gesellschaft Celle erreichten vier nach etwa 14 Stunden den Zielort Hameln. Udo Rehefeld ist der einzige Weser-Marathonfahrer, der ohne Ausnahme an allen 45 Goldfahrten teilgenommen hat. In Hameln wird berichtet, dass die älteste Goldfahrerin 84 Jahre alt ist und 39 Mal die Goldstrecke gemeistert hat. 

Neun Wasserwanderer der Kanu-Gesellschaft Celle gönnten sich eine zweitägige Weser-Marathon-Vorfahrt auf der Werra, durch eine beinahe unberührte und gebirgige Landschaft, Fachwerkidylle und Burgen nahe der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Am ersten Tag starteten die Werrafahrer in Treffurt und beendeten ihre 41 Kilometer lange Reise in Bad Sooden-Allendorf nach einer Pause auf halber Strecke in einem gemütlichen Gartenlokal in Eschwege. Unterwegs hörte man einen Paddler begeistert rufen: „Die Gegend hier ist so schön wie die einer Miniaturlandschaft der Modelleisenbahn.“ Prompt sahen die Begleiter  in diesem Moment in weiter Entfernung  einen Zug lautlos am Berghang entlanggleiten. Am zweiten Tag legten sie ihre Einer- und Zweierkajak bei schönstem Sonnenschein  wieder in Bad Sooden-Allendorf in die Werra, stärkten sich  in der Pause  auf dem Gelände  des  Witzenhäusener Kanu-Clubs, und fuhren dann bis nach Hannoversch-Münden zurück, wo sie in einem Schulgebäude ihr Basislager errichtet hatten.

Alle Teilnehmer bedankten sich bei Jochen Schneider, der die Fahrt sorgfältig vorbereitet hatte und bei Jens Meyer, der mit dem Vereinsbus und Anhänger als Fahrer seine Vereins-kameraden begleitete und betreute. Sicher werden die Teilnehmer noch gern und lange an die Fahrt durch das malerische Weser- und Werratal zurückdenken.

  Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel 44 684

 

Kanu-Gesellschaft Celle in Berlin

150728 Berlin_AT

Fast eine Woche verbrachten 10 Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle an der Havel in  Berlin. Auf dem schön und ruhig gelegenen Gelände des gastfreundlichen Heiligenseer Kanu-Clubs im Norden der Hauptstadt  errichtete die Celler Wandergruppe mit Zelten, Wohnwagen und Kajaks ihr Basislager.

Bei strahlendem  Sommerwetter unternahmen die Kajakfahrer täglich auf der Havel und dem Tegeler See ausgedehnte Wasserwanderungen. So führte sie zum Beispiel eine Fahrt zum Tegeler Hafen, wo sie im dortigen Kanuverein die Mittagspause einlegten und eine weitere Fahrt bis zur Spandauer Zitadelle mit einer Pause beim Kanuverein Eiswarder.

Auf einem Altarm der Havel konnten die Naturfreunde Biber beobachten und sich im beliebten Ausflugslokal „Zum weißen Schwan“ eine Rast gönnen. In dieser Zeit verkehrten nur wenige Motor- und Segelboote auf der Havel. Deshalb  konnten die Celler Wanderpaddler entspannt durch die belebte Bundeshauptstadt fahren, dann auch wieder der friedlichen Natur zu.

An den langen und warmen Sommerabenden grillten die Celler „Berlinfahrer“ und ließen den gelungenen Tagen Revue passieren. Die Wasserwanderer dankten der Vergnügungswartin Hannelore Rothfuß und ihrem Mann Werner herzlich für die ausführliche Vorbereitung dieser schönen und unvergesslichen Tage.

Text:         Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

Foto:         Uli Lüdeke