Archiv der Kategorie: Kanu Wandern

Abpaddeln der KGC 2016

160924 Abpaddeln_2016klDie Abpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle  vor ihrem Anleger an der Aller

Abpaddeln der Kanu-Gesellschaft Celle

Dreiundzwanzig Renn- und Wanderpaddler aller Altersklassen starteten am letzten Samstag mit ihren Einer- und Zweierkajaks und Kanadiern bei der Feuerwehr in Lachendorf zum Abpaddeln, der letzten offiziellen Paddeltour des Jahres.

Die Naturliebhaber genießen bei strahlendem Spätsommerwetter die reizvolle  Fahrt unter dem Blätterdach der sehr zügig strömenden Lachte mit ihren renaturierten Flussabschnitten und überwinden Naturhindernisse und zahlreiche Kurven mit Geschick und Eleganz.

Die junge Rennfahrertruppe der Kanu-Gesellschaft  hat sich in mehreren Wettkämpfen dieses Jahres sehr erfolgreich bewährt und zeigt heute den Wanderfahrern,  was sie unter Anleitung ihrer Sport- und Jugendwartinnen Eike von Hartz und Regina Wagner in letzter Zeit gelernt hat.

Mit hoher Geschwindigkeit überholen die jungen Leistungssportler mit ihren leichten Rennbooten  die Wanderkajaks und Kanadier, überwinden spielerisch die Reste umgestürzter Bäume, hinterlassen  einen beachtlichen Wellengang, verschwinden lautlos hinter der nächsten Biegung und bewirken ein anerkennendes Kopfnicken der älteren Abpaddler.

Nach vierzehn Kilometern auf den beliebten Heideflüssen Lachte und Aller finden  sich die Kanuten auf dem Gelände ihres Bootshauses an der Fritzenwiese ein und lassen die gelungene Fahrt bei Kaffee und Kuchen und fröhlicher Stimmung ausklingen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84
Die Strecke:160924 Map_Abpaddeln_2016

 

Sicherheitsschulung der KGC

160904 Sicherheitsschulung KGC 2016_kl
„Im Kanusport passieren zum Glück nur wenig Unfälle“, erklärt Dr.  Eckhard Bohnsack, Kreisfachwart und Zweiter Vorsitzender des Bezirksfachverbandes Lüneburg, den sehr Interessierten Kanufahrern in der 5. Sitzung der Sicherheitsschulung im Bootshaus der Kanu-Gesellschaft Celle in der Fritzenwiese. Dennoch geschehen immer wieder Unfälle, insbesondere steigt das Risiko durch die Kombination von Gefahrenquellen. Zu ihnen  gehören das Hochwasser, die niedrige Wassertemperatur, die Wehre, die  körperlichen und / oder psychologischen Belastungen, der Alkohol und die mangelhafte Ausrüstung. „Immer wieder bilden Wehre eine häufige Gefahrenquelle für die Paddler“, ergänzt Eckhard Bohnsack, der als Referent zur heutigen Sitzung vorträgt.

Anhand zahlreicher und sehr anschaulicher und eindrucksvoller Lichtbilder von Wehren in heimatlichen Wanderflüssen erklärt der Referent, wie  der Paddler  gefährliche von ungefährlichen Wehren entscheiden kann. Wegen der flotten Strömung muss der Kanufahrer häufig schnell entscheiden, ob er das Boot vor dem Passieren des Wehres verlassen muss oder nicht. „Vor Antritt der Fahrt sollte sich der Paddler mit Hilfe der Fachliteratur oder des Internets über Hindernisse des Flusses informieren und vor Ort besondere Vorsicht walten lassen, gegebenenfalls rechtzeitig das Boot verlassen, die aktuelle Situation prüfen, im Zweifel das Boot aus dem Wasser nehmen, das Wehr umtragen und danach wieder ins Wasser legen“, ergänzt  Cord Neelen, Referent für Sicherheit Kanusport im Landes Kanu Verband Niedersachsen.

Die heutige Schulung „Wehre, Anlagen, Bootsgassen, Schleusen“ gehört zur fünften Sitzung einer Sicherheitsschulung für Kanuten, die aus sechs Schulungsabenden besteht. In der ersten Schulung – im Januar dieses Jahres – übten die Teilnehmer im Schwimmbad Wietze mit Booten das „Abgesicherte Kentern und den Wiedereinstieg“. Die anschließenden Schulungen mit Renn- und Wanderpaddlern aus dem Kreis und der Stadt Celle erfolgten in diesem Jahr im Bootshaus und auf dem Gelände  der Kanu-Gesellschaft Celle in der Fritzenwiese unter Leitung von Cord Neelen vom Paddel-Klub Celle. Hier gab es weitere theoretische Schulungen mit den Themen „Ausrüstung“, „Fahrtvorbereitung in der Gruppe, Bootstransport“, „Kentern und Wiedereinstieg auf fließendem Gewässer“ (mit praktischen Übungen in der Aller hinter dem KGC-Zeltplatz), „Wehre, Anlagen, Bootsgassen, Schleusen“ und „Binnenschifffahrtsstraßen“. Zur letzten Sitzung „Binnenschiff-fahrtsstraßen“, die am 19. Oktober 2016 in der Zeit von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr vorgesehen ist, lädt die Kanu-Gesellschaft Celle und Cord Neelen alle Interessierten ins Bootshaus  der Kanu-Gesellschaft Celle, Fritzenwiese 83 herzlich ein. Die Kosten pro Person / und Schulung betragen 3 Euro. Die Teilnehmer können eine Bestätigung erhalten, die den Anforderungen der Wandersportordnung und dem Europäischen Paddel Pass entspricht.

Kanuten, die an der nächsten Sicherheitsschulung teilnehmen möchten, können sich an Cord Neelen wenden.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84
zum Foto: Die beiden Referenten und die Teilnehmer der Sicherheitsschulung vor der Leinwand im Bootshaus der Kanu-Gesellschaft Celle

Kanutenschützenfest 2016

KGC Schuetzenfest 2016klÜber vierzig Mitglieder der Kanu-Gesellschaft versammelten sich am letzten Wochenende zu ihrem traditionellen Kanutenschützenfest bei schönstem Sommerwetter auf einer Wiese am Ufer der Aller bei Osterloh, um die besten Schützen zu ermitteln. Am Samstagnachmittag erschienen in schneller Reihenfolge die Kanuten der Renn- und Wanderabteilung aller Altersgruppen, füllten die Wiese mit Wohnwagen, Wohnmobilen, Fahrrädern, Zelten und Paddelbooten um das Wochenende im Grünen zu verbringen.
Zunächst stellten die Wassersportler ihre Klapptische und Campingstühle in einer langen Reihe auf, genossen Kaffee und Kuchen, vertieften sich in fröhlichen Unterhaltungen, während die Jüngsten sich bald  im Gras mit ihren Spielgeräten austobten. Unter großer Anteilnahme taufte eine Wanderpaddlerin in würdiger Form ihr neu erworbenes Kanu am Allerufer, wünschte ihm immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und unternahm die erste Tour.
Zu Beginn der Abenddämmerung ließen sich die Anwesenden das Grillgut schmecken und beobachteten den malerischen Sonnenuntergang. Nach Einbruch der Dunkelheit versammelten sich die Naturfreunde am Lagerfeuer, erfreuten sich an der Stille der Südheide, führten bei Vollmond gedämpfte Gespräche über Reiseerlebnisse sowie Paddelpläne für die Herbstzeit und das kommende Jahr.
Am nächsten Morgen errichtete eine Gruppe unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen einen Luftgewehrschießstand und einen Stand für das Bogenschießen. Das Schützenfest der Kanu-Gesellschaft findet seit 1932 statt. Die besten Schützen werden mit dem Luftgewehr ermittelt. Als in den 40er Jahren Luftgewehre nicht erlaubt waren, ersetzten sie diese mit Pfeil und Bogen. Vor einigen Jahren nahm die KGC das Bogenschießen wieder auf und es erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Nach der Mittagsessen, das aus einer zünftigen Erbsensuppe bestand, legten die Rennpaddler ihre leichten und schnittigen Kajaks in die Aller, um ihr tägliches Training zu absolvieren, andere sonnten sich oder beantworteten interessierten Gästen die Fragen über die Kanu-Gesellschaft.
Mit großer Spannung wird die Proklamation der Schützenmajestäten erwartet, die Olaf von Hartz, der Vorsitzende der Kanu-Gesellschaft Celle, im Schatten eines riesigen Eichbaumes vornahm. Für das Luftgewehrschießen wurden folgende Majestäten vorgestellt: Cornelie Nezel und Ulrich Lüdeke, bei den Kindern und Jugendlichen Tobias Zimmer und Manuel Gläsmann. Beim Bogenschießen konnten Cornelie Nezel und Knud Zietz die Königswürde erringen und Tjark Meyer als Jugendlicher.
Olaf von Hartz  legt jeder Majestät die Schützenkette um, weiß zu jeder Krönung individuelle Worte, freut sich über den harmonischen Ablauf des Festes und wünschte allen eine gute Heimfahrt.


160513 Pfingstfahrt der Kanu-Gesellschaft Celle

Elf Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle errichteten am Freitag vor Pfingsten mit ihren Zelten, Wohnwagen und Wohnmobilen auf dem Gelände des Lüneburger Kanu-Clubs ihr Lager, um von dort aus über die Feiertage mit ihren Einer- und Zweierkajaks mehrere Tagesfahrten zu unternehmen.

Sie starteten in Uelzen auf der Ilmenau und fuhren in zwei Tagesetappen bis Lüneburg, wobei sie täglich etwa 25 Kilometer zurücklegten. Am dritten Tag führte sie die Wasserwanderung auf der Ilmenau von Lüneburg bis Wittorf, über den Barumer Kanal ging es in die Neetze von dort bis in den Reihersee. Auf dieser Tour hatten die Wassersportler  vier Wehre zu um tragen, die Anstrengungen wurden aber durch den Anblick sehr schöner Flussabschnitte belohnt. Gelegentliche Gewitter- und Hagelschauer konnten die Stimmung der Naturfreunde nicht trüben.

Abends saßen sie auf der überdachten und windgeschützten Terrasse des einladenden Bootshauses in Lüneburg mit anderen Paddlern zusammen.Mit ihnen entwickelten sich schnell Gespräche, denn man kannte sich von gemeinsamen Unternehmunen in Polen und auf der Elbe. Am letzten Abend  bestaunten die  Kanusportler die reizvolle Altstadt von Lüneburg und belohnten sich dort mit einem zünftigen Abendessen.

Alle Teilnehmer waren mit den Fahrten trotz der kühlen und durchwachsenen Witterung zufrieden und dankten ihrer Wanderwartin Hannelore Rothfuß und ihrem Mann Werner für die gelungene Organisation der Veranstaltung.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

Foto:             Uli Lüdeke

160522 Kanu-Gesellschaft Celle auf der 28. Weser-Tidenrallye 2016

28. Weser-Tidenrallye 2016
406 Wassersporttreibende meldeten sich zur Teilnahme an der 28. Weser-Tidenrallye 2016, einer Internationalen Wassersportveranstaltung für Kanufahrer und Ruderer, die alle 2 Jahre stattfindet und von dem Landes-Kanu-Verband Bremen vorbildlich organisiert wurde.

Der Start erfolgte um 10 Uhr in Nordenham mit dem Flutstrom weseraufwärts in Richtung Bremen. Schon beim Start wehte ein spürbarer Gegenwind, der im Laufe des Vormittags zunahm. Kräftige Böen, verbunden mit einem Wellengang bis zu einem halben Meter, erforderten erhöhten Kraftaufwand der Wassersportler.

Die Rallyefahrer fühlten sich dennoch geborgen und es gab keinen Schaden, denn Motorboote der Bremer Wassersportvereine, des DLRG und der Wasserschutzpolizei begleitete die Armada der Kleinboote, die zwischen dem rechten Ufer und den grünen Fahrwassertonnen fahren sollten. 78 Teilnehmer erreichten nach  33  Kilometern  das Silberziel beim Kanu-Club Rönnebeck, aber 28 von ihnen gaben wegen des starken Windes vorher auf. 273 erreichten nach 44 Kilometern ihr Gold Ziel beim „TURA“ bei Vegesack und 27 nach 54 Kilometern das Platinziel bei den „Kanu-Sport-Freunden Bremen“ in der Nähe der Innenstadt. Sie mussten sich besonders beeilen, denn bald danach begann durch die Ebbe der Rückfluss des Weserwassers in Richtung Nordsee.

Von den elf Wasserwanderern der Kanu-Gesellschaft Celle erreichten alle ihre gesteckten Ziele, zehn die Goldstrecke und eine Teilnehmerin die Silberstrecke. Erschöpft aber stolz und froh saßen viele Teilnehmer abends noch im Clubraum des Nordenhamer Wassersportvereins zusammen und man hörte eine raue Stimme: „Es ist doch mal was anderes, mit unseren kleinen Kanus an den großen Pötten vorbeizufahren“.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44684

Foto: Uli Lüdeke, „Die Rallye-Teilnehmer beim Start“

 

 

 

160501 46. Weser-Marathonfahrt 2016

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46. Weser-Marathonfahrt 2016

Über 1 300 Wanderpaddler aus dem ganzen Bundesgebiet und aus benachbarten Ländern meldeten sich zur Teilnahme an der 46. Weser-Marathonfahrt, unter ihnen auch die Kanuten aus den Vereinen des Celler Kreises. 605 Kanufahrer entschieden sich für die 53 Kilometer lange Bronzestrecke von Hannoversch-Münden bis Beverungen, 441 für die 80 Kilometer lange Silberstrecke bis Holzminden und 263 für die anspruchsvolle Goldstrecke bis Hameln mit 135 Kilometern.
Die Mannschaft der Kanu-Gesellschaft Celle startete  am Sonntag  in aller Morgenfrische um 5.20 Uhr in Hannoversch-Münden in der Nähe des Wesersteines – „Wo Werra sich und Fulda küssen…“ –  bald jedoch kündigten nach der Dämmerung die ersten Morgenfärbungen der aufgehenden Sonne im Osten des malerischen Weserberglandes einen schönen Frühsommertag an. Die Strömung der Weser ermöglichte bei einem leicht erhöhten Wasserstand eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 12 Kilometern in der Stunde, wobei im Laufe des Vormittags ein teils heftiger und kühler Nordostwind von vorne mit Böen und Fallwinden erhöhten Kraftaufwand erforderte. Dennoch erlaubte die gelegentlich anstrengende Fahrt den Paddlern die Freude am Anblick des blühenden Wesergebirges und immer wieder Gespräche von Boot zu Boot über Touren der letzten Jahre, geplante Unternehmungen und die Befahrungszustände beliebter Wanderflüsse.

Von den acht  Wanderfahrern der KGC beendeten sechs ihre Fahrt in Holzminden, während Uli Lüdeke und Udo Rehefeld  ihr Goldziel in Hameln bis 20.45 Uhr erreichten, nach der „Schönsten Schinderei im Frühjahr“, wie diese beliebte Veranstaltung auch genannt wird.
Bewundert wird Udo Rehefeld, denn er ist der  einzige Wanderpaddler, der an allen 46 Weser-Marathonfahrten teilgenommen hat und jedes Mal sein Goldziel in Hameln erreichen konnte.
Um sich schon körperlich auf die anstrengende Weser-Marathonfahrt vorzubereiten und sich an der schönen Landschaft des Werratales  mit den vielen Gebirgszügen und  Burgen zu erfreuen, legte die KGC-Mannschaft am Vortag in Bad Sooden-Allendorf ihre Kajaks in die flott strömende Werra. Sie stärkte sich in der Mittagspause beim Witzenhäuser Kanu-Club und beendete die Vorfahrt in Hannoversch-Münden, wo sie in der Schule „Am Botanischen Garten“ seit 30 Jahren ihr Basislager einrichtet.

Ein wenig erschöpft, aber stolz auf die erbrachte Leistung, fuhren die Wanderpaddler mit dem Vereinsbus und dem Bootsanhänger zurück nach Celle, wobei schon wieder Planungen für die 28. Bremer-Tidenrallye geschmiedet wurden.

von Adolf Timmermann Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

Foto: Uli Lüdeke     (An der Anlegestelle  des Witzenhäuser Kanu-Klubs, wo es Mittagessen gibt.)
 

 

 

 

 

Anpaddeln 2016 der Kanu-Gesellschaft Celle

KGC Anpaddeln 2016kl

Anpaddeln der Kanu-Gesellschaft Celle

Eine malerische Wolkenbildung am blauen Himmel und strahlender Sonnenschein empfing die Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle am letzten Sonnabend am Langlinger Wehr zum Anpaddeln, der ersten offiziellen Wanderfahrt der neuen Fahrtensaision.
Dort legten die Wassersportler ihre Kanadier, Einer- und Zweierkajaks in die wildschäumende Aller, um mit einer beachtlichen Strömung auf diesem  beliebten Heidefluss ihr Tagesziel, das Bootshaus am Magnusgraben in Celle, zu erreichen. Das Wetter meinte es mit den Naturfreunden gut, sehr bald jedoch forderte ein kräftiger Gegenwind nach der langen Winterpause den sportlichen Ehrgeiz der Anpaddler heraus. Die Mutigen unter ihnen ließen es sich nicht nehmen, die Bootsgasse am Wehr mit flotter Geschwindigkeit ins Unterwasser zu durchfahren, wobei sie vorher die Spritzdecke sorgfältig verschließen mussten.

Am Wehr in Theewinkel bei Osterloh verließen die Kanauten ihre Wasserfahrzeuge, um sie ins Unterwasser zu tragen. Vor der Weiterfahrt legten sie jedoch eine kleine Imbisspause ein, besprachen die derzeitige Planung zum Abbruch des Wehres und zur Umleitung der Aller. Mit allgemeinem Bedauern wurde festgestellt, dass durch die Baumaßnahmen die Interessen der Wassersportler nicht genügend berücksichtigt werden und sich die Situation für die Kanuten auch dort verschlechtern würde.
Nach der Fahrtunterbrechung ging es mit beachtlichem Tempo an die sieben Kilometer bis zum Bootshaus, wo die Anpaddler von einer liebevoll gedeckten Kaffee- und Kuchentafel erwartet wurden. Hier dankten die Kanufahrer der KGC-Jugendwartin Regina Wagner für die Vorbereitung dieses gelungenen Tages.

Die Wanderpaddler freuen sich auf die nächsten Unternehmungen,  die Weser-Marathonfahrt, die Pfingstfahrt nach Lüneburg und die Bremer Tidenrallye.

Von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

Foto: Uli Lüdeke              zum Foto: Die Wanderpaddler in  der Pause am Wehr Theewinkel

37. Aller-Hochwasser-Rallye 2016

37. Aller-Hochwasser-Rallye 2016Eispaddeln 2016WEB

Die Wandergruppe der Kanu-Gesellschaft Celle vor dem Start in Hodenhagen

Aus sieben norddeutschen Bundesländern und aus zahlreichen Kanuvereinen des Kreises Celle starteten am letzten Samstag ungefähr 500 Wanderpaddler zur 37. Aller-Hochwasser-Rallye 2016.  Die von weither angereisten Kanuten mit den Autokennzeichen Schleswig, Potsdam, Hersfeld und Emden errichteten ihr Basislager mit Wohnwagen, Wohnmobilen und Zelten auf dem Sportplatz neben dem Bootshaus des Wassersportvereines Verden.

23 Kanusportler entschieden sich für die 112 Kilometer lange Goldstrecke von Celle bis Verden, einige für die 31 Kilometer lange Bronzestrecke von Rethem bis Verden, 463 legten  ihre farbigen Einer- und Zweierkajaks in Hodenhagen in die flott strömende Aller, um bei mildem Frühlingswetter die 54 Kilometer lange

Silberstrecke bis zur Domstadt Verden zu genießen. Gelegentlich tuckerte ein Boot der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft an den Paddlern vorbei, das im Bedarfsfall mit schneller Fahrt in kurzer Zeit zu Hilfe eilen kann und den Wassersportlern ein Gefühl der Sicherheit vermittelte.  Bei leicht erhöhtem Wasserstand erfreuten sich die gutgelaunten Naturfreunde  an dem Blick in die weite Allerniederung mit ihren alten Bauernhöfen
und Kirchen, an einzelnen Baumgruppen, an den rastenden Zugvögeln und der Wolkenbildung am blauen Himmel.
In dem kleinen Ort Westen stärkten sich die Wassersportler in dem dortigen Bootshaus  bei einer kräftigen Erbsensuppe mit Bockwurst für die restlichen 15 Kilometer bis zu ihrem Zielort Verden.
Dort wurde jeder Paddler mit dem lauten Schlag einer alten Schiffsglocke und einem „Willkommensschluck“ vom Wassersportverein Verden willkommen geheißen.

Für die 54 Flusskilometer lange Fahrt von Hodenhagen benötigen die trainierten Wassersportler einschließlich der Mittagspause etwa 6 bis 7 Stunden. Bei Kaffee und Kuchen im Verdener Bootshaus ließen die zufriedenen Kanufahrer den gelungenen Tag in froher Runde ausklingen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

 

 

Jahreshauptversammlung 2016

Jahreshauptversammlung der Kanu-Gesellschaft Celle
JHV 2016 WEB

zum Foto:  von links: Nicole Zimmer, Tobias Zimmer , Udo Rehefeld, Alina Zimmer, Joachim Schuermann, Eike von Hartz,
Greta Zietz, Jonas Gläsmann, Olaf von Hartz, Antje Rehefeld, Rolf Meyer.


44 Mitglieder konnte Olaf von Hartz, der Vorsitzende der Kanu-Gesellschaft Celle, zur Jahreshauptversammlung im Bootshaus an der Fritzenwiese begrüßen. Unter ihnen die Ehrenmitglieder Jochen von Frantzius und Otto Stumpf.

Die Anwesenden gedachten in einer Schweigeminute ihres verstorbenen Vereinskameraden Heinz Scheuerlein, der ein Herz für den Sport und die Jugend hatte, über viele Jahre aktiv das Vereinsleben gestaltete und bis zuletzt das Geschehen im Verein interessiert verfolgte, erinnert Olaf von Hartz.

Der Vorsitzende berichtet über die Situation des Bootshauses, des Gartens, des Vereinsbusses, die zahlreichen Veranstaltungen wie das Kanutenschützenfest, die Weihnachtsfeier, das Aalessen, den Bingo- und Spieleabend, die Dia-Abende und  auch über die Veränderungen im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes,  soweit sie den Paddelsport betreffen. Dabei geht es um Umbauten von Wehren, Bau von Bootsanlegern, Sohlgleiten und  Befahrensregelungen, wobei auch die Lachte betroffen ist, die in fünf Teilabschnitten bis Lachtehausen sehr reizvoll  renaturiert wurde und schön zu befahren ist. Die Behörden müssten allerdings vor den Baumaßnahmen an Flüssen immer wieder an die Bedürfnisse der Kanufahrer erinnert werden, wenn zum Beispiel ein Anleger gebaut wird,  ergänzt Olaf von Hartz.
Er bedankt sich bei allen Vorstandsmitgliedern, Übungsleitern und Helfern, die mit ihrem Engagement das erfolgreiche gesellige und sportliche Vereinsleben ermöglichen.

Der Kassenwart Rolf Meyer trägt die Einnahmen und Ausgaben des Vereines vor, bedankt sich für großzügige Spenden, erinnert aber auch an die Kosten für die Reparatur der Heizung, des Bootshausdaches und die Beschaffung  eines neuen Vereinsbusses. Dennoch bliebe genug als Basis für den Bau eines neuen Bootshauses, schloss der Kassenwart seinen Vortrag.

Uli Lüdeke, der die Wandergruppe betreut, ist mit der Paddelleistung der Kanuwanderer sehr zufrieden. Er erinnert an das Eispaddeln auf der Aller, die Leine-Frühlingsfahrt, die Aller-Hochwasser-Rallye, die Weser-Marathonfahrt, die Forellentour auf der Oker, die Schwentine-Wanderfahrt, an die Internationale Elbefahrt von der tschechischen Grenze bis Geesthacht und an das Pfingstlager an der Havel in Berlin-Heiligensee.
Mit einer Jahresleistung von 14 456 Kilometern stehe die Wandergruppe der KGC im Bezirk Lüneburg an erster Stelle und an dritter Stelle im Landeskanuverband Niedersachsen. Stolz zeigt er den Anwesenden ein wertvolles Paddel, das der Kanu-Gesellschaft als Anerkennung übergeben wurde.
Er verleiht Antje Rehefeld das Wanderfahrerabzeichen Gold-Sonderstufe 25 für insgesamt 26.711 Kilometer, die sie in ihrem Leben im Paddelboot zurückgelegt hat. Alina Zimmer hat im vergangenen Jahr 1.152 Kilometer erpaddelt, ist damit die Beste auf Bezirksebene und erhält damit das Wanderfahrerabzeichen Schüler Silber. Die Geehrten erhalten außerdem Sachgeschenke als Anerkennung für ihre besondere sportliche Leistung.
Den „Schrubber“, für die höchste Paddelleistung des Jahres innerhalb des Vereines erhält ebenfalls Alina Zimmer für 1.152 Kilometer und Udo Rehefeld für 1.298 Kilometer.

Die Jugendwartin Regina Wagner berichtet über das Anpaddeln auf der Lachte und  das Abpaddeln auf der Fuhse mit vielen Teilnehmern  bei  freundlichem Wetter und mit guter Stimmung.
Viel Freude habe den Teilnehmern auch die Jugendfreizeit im Juni auf der Örtze gemacht, die mit einer Übernachtung im Zeltlager und einem Grillabend verbunden war. Sie bedankte sich bei Rolf Meyer für die Boots- und Gepäcktransporte mit dem Bus  und bei ihrem Mann Dennis, der ihr bei ihrer Aufgabe als Jugendwartin immer hilfreich zur Seite stehe.
Sie lobte ihre Jugendgruppe für die Vorbereitung des Kanutenschützenfestes, an dem auch diese tatkräftig mitgewirkt haben. Die Jugendwartin bedankte sich schließlich auch bei den vielen Mitgliedern, die bei ihrer Hochzeit im Sommer vor der Stadtkirche in Celle mit dem Paddel Spalier gestanden haben.

Die Sportwartin Eike von Hartz berichtet über das Kentertraining, das Hallentraining für Jung und Alt, das Jugendpaddeln, das Boote flicken,  die Dämmerfahrt im Großkanadier mit anschließendem Waffelbacken und das Heiligabendpaddeln in Verbindung mit der Taufe eines geschenkten Bootes.  Diese Angebote wären gut angenommen worden  und hätten den Beteiligten viel Freude bereitet.
Mit der Situation der Wildwasser-Rennsportabteilung sei sie sehr zufrieden. Die Örtze biete ein gutes Trainingsrevier für den Rennsport. Während der Osterzeit erwachte in Slowenien auf der Soca in Greta Zietz, Alina und Tobias Zimmer der Ehrgeiz. Zusammen mit Olaf von Hartz, Eike von Hartz und Jonas Gläsmann nahmen sie an den Wettbewerben der Deutschen Meisterschaft und der Norddeutschen Meisterschaft teil und konnten Gold, Silber und Bronze erpaddeln. Eine Würdigung der deutlich verjüngten Mannschaft hierfür erfolgte an diesem Abend mit anerkennenden Worten, Urkunden und Sachgeschenken. Die Sportwartin sagte der jungen Mannschaft gute sportliche Erfolge voraus, wünsche sich jedoch noch mehr Nachwuchs für ihre Gruppe.

Der Segelwart Hans-Friedrich Nölke berichtet über einen Segelturn, auf dem  Otto Stumpf mit seiner Crew im Mittelmeer 411 Seemeilen bewältigt habe. Udo Rehefeld legte  zusammen mit seinem Sohn auf der Schlei und der Dänischen Südsee 242 Seemeilen zurück, ebenfalls auf der  Ostsee befuhren Susanne Fabian und  ihr Mann 170 Seemeilen und Hans-Friedrich Nölke mit seiner Familie 407 Seemeilen.

Die erste Kassenprüferin Cornelie Nezel hat mit Ilsegret Möller-Bernard die Kassenprüfung vorgenommen, bestätigt eine übersichtliche und ordentliche Kassenführung und bittet um Entlastung des Vorstandes, die erteilt wird.

Olaf von Hartz wird unter der Wahlleitung von Otto Stumpf zum Vorsitzenden wiedergewählt.

Als neue Kassenwartin wird Nicole Zimmer  gewählt. An dieser Stelle bedankt sich Olaf von Hartz bei Rolf Meyer mit bewegenden Worten für seine extrem sorgfältige Kassenführung seit 1998, für seine sportlichen Erfolge als Wanderfahrer, für 22 Jahre intensive  Vorstandsarbeit nicht nur als Kassenwart, sondern auch als Verwalter des Bootshauses, des Vereinsbusses mit dem Bootsanhänger und für die gute Zusammenarbeit im Vorstand.  Als Erinnerung erhält er ein Sachgeschenk und seine Frau Berta einen großen Blumenstrauß.

Hans-Friedrich Nölke nahm die Wiederwahl als Segelwart an, Dennis Wagner wird zum Beauftragten für den Vereinsbus, Hans-Henning Zähle als Bootshauswart und Christa Stellmann als zweite Kassenprüferin gewählt. Uli Lüdeke betreut die Wandergruppe weiterhin. Alle Abstimmungen erfolgen an diesem Abend einstimmig.
Nach einem großen Applaus für die angenehme Gestaltung des Abends bittet Olaf von Hartz zu einem Imbiss im unteren Teil des Bootshauses.

von:             Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

 

 

Herbstwanderung 2015

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Foto:     Uli Lüdeke                                        

Die Herbstwanderer der Kanu-Gesellschaft Celle
 

Herbstwanderung der Kanu-Gesellschaft Celle

Zwanzig Mitglieder der Kanu-Gesellschaft begaben sich auf der diesjährigen Herbstwanderung in das „Himmelreich“, wie das Mündungsgebiet der Lutter in die Lachte wegen seiner landschaftlichen Schönheit  bezeichnet wird.
Auf dem Wanderparkplatz „Himmelreich“ starteten die Naturfreunde bei bedecktem Himmel und trockenem Wetter zu ihrer 10 Kilometer langen Strecke, die sie durch die Heidedörfer Jarnsen, Beedenbostel und Luttern durchstreifen lässt, entlang der überwiegend sehr naturnah ausgeprägten Bäche Lutter und Lachte. Nördlich von Jarnsen, wo die Lutter in die Lachte mündet, bewundern die Herbstwanderer an dem magischen Ort das Kunstwerk „Hochzeit im Himmelreich“. In dem kristallklaren, sauerstoffreichen Wasser leben die letzten Perlmuscheln Deutschlands. Um ihren Lebensraum zu erhalten, steht die Lutter unter strengem Naturschutz und darf deshalb nicht von den Kanuten befahren werden.

Auch die Lachte steht den Wasserwanderern erst ab der kleinen Ortschaft Jarnsen bei ausreichendem Wasserstand aus Naturschutzgründen zur Verfügung, erfahren hier die Neupaddler. Auf ihrem Weg vorbei an Wäldern, Sumpfflächen, Fischteichen, Acker- und Grünland lassen die Kanuten in Gesprächen die letzte Paddelsaison Revue passieren und planen sportliche und gesellschaftliche Vorhaben für das kommende Jahr.

Zur Mittagszeit erreichen die Naturfreunde wieder den Ausgangspunkt, fahren von dort aus mit ihren Fahrzeugen in Richtung Garssen, um sich  in dem Restaurant eines Celler Golfclubs nach dieser schönen Wanderung zu stärken. Hier lässt die Gruppe den Nachmittag fröhlich ausklingen und dankt ihrer Vergnügungswartin Hannelore Rothfuß und ihrem Mann Werner für die gelungene Vorbereitung der Herbstwanderung.

von:     Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84