Archiv der Kategorie: Wildwasser Rennsport

WW-Bericht Osterau Bimöhlen

Kanu- Gesellschaft Celle holt zahlreiche Siege auf der Osterau

Bimöhlen: Das Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft Celle konnte  beim ersten rein norddeutschen Vergleich der Saison auf der Osterau bei Bimöhlen mit hervorragenden Leistungen aufwarten. Erfolgreichste Celler waren Alina und Tobias Zimmer sowie Olaf v. Hartz, die jeweils gleich vier Siege einfahren konnten, gefolgt von Greta Zietz mit zwei Siegen, Jonas und Manuel Gläsmann sowie Nelson Wasileweski stand einmal ganz oben auf dem Treppchen. 

Im Feld der weiblichen Schüler A schlug das Power- Mädels – Duo der Kanu- Gesellschaft  einmal mehr gnadenlos zu. Die einzige wirkliche Überraschung war, dass Alina Zimmer sich im Classic doch mit recht großem Vorsprung vor ihrer Team- Kollegin an die Spitze setzen konnte die aber dennoch mit Rang 2 dort den KGC- Doppelsieg ebenso klarmachen konnte wie im Sprint, wobei hier Alina Ihren Sieg wieder gewohnt knapp heraus fahren musste. Da gab es in der Team- Wertung nichts mehr zu diskutieren, souverän gewannen die Beiden in der Mannschaft sowohl Sprint als auch Classic. Im Rennen der KI Schüler B meldete sich Nelsen Wasilewski mit einem Sieg in die norddeutsche Spitze.

Tobias Zimmer ist ja gut in die neue Altersklasse gestartet und markiert auf Anhieb die norddeutsche Spitze im KI der Junioren. Sowohl im Sprint, als auch im Classic konnte er mit hervorragenden Zeiten der Konkurrenz deutlich das Heck zeigen. Im Team holte er sich im Classic mit Jonas Gläsmann und im Sprint mit Manuel Gläsman Sieg Nummer 3 und 4. In der Einzelwertung schaffte Manuel Gläsmann sowohl im Sprint als auch im Classic mit Rang drei jeweils den Sprung auf das Treppchen bei den Junioren KI, Bruder Jonas konnte im Classic mit guter Zeit und Rang drei bei der Jugend überzeugen, im Sprint landete er auf Platz 4.

Für Altmeister Olaf v. Hartz liefen die Dinge im K1 voll nach Plan, besonders im Classic fuhr er dem Feld der Masters C weit davon und auch im Sprint siegte er souverän. Auch in der Mannschaft war zusammen mit Marcel Paufler aus dem Niedersachsen- Team weder im Sprint noch im Classic zu schlagen. Im C1 waren die Ergebnisse mit Platz 2 im Classic und im Sprint der Masters noch nicht ganz optimal. Florian Wasilewki konnte bei den Masters A im K1 noch einen dritten Rang beisteuern. KGC- Sportwartin Eike v. Hartz meldete sich im Feld der K1 Damen Masters mit zweiten Plätzen in Sprint und Classic zurück.

Achtungserfolge konnte die jüngsten im KGC- Team verbuchen: Lisbeth Antons fuhr bei den Schülerinnen B K1 sowohl im Sprint als auch im Classic mit Rang 4 knapp am Treppchen vorbei, Tom Koschel fuhr bei den männlichen Schülern B im Classic auf Rang 4 und im Sprint auf Platz 5.

Schon am nächsten Wochenende trifft sich die deutsche Spitze zum Ranglistenrennen auf der Ilz bei Passau um weitere Punkte für die Kaderplätze auszufahren. Danach geht es ins Trainingslager auf die Soca in Slowenien, wo vor allem an der Wildwassertechnik gefeilt werden soll.

Olaf v. Hartz Tel: 05084 / 3920 (p) / 05141 / 42088 (d), Mail: olaf.vonhartz@t-online.de

Olaf v. Hartz siegt erneut internationalem Wildwasserrennen in Monschau

Olaf v. Hartz 17klOlaf v. Hartz siegt erneut internationalem Wildwasserrennen in Monschau

Monschau: Altmeister Olaf v. Hartz konnte beim 62. Internationalen Wildwasserrennen auf der Rur in Monschau erneut die Konkurrenz bei den KI Herren Masters in Schach halten und den Sieg für die Kanu- Gesellschaft Celle holen. Nachwuchstalent Tobias Zimmer konnte bei seinem ersten Wettkampf über die gesamte Distanz des Wildwasserklassikers mit Rang 8 einen Achtungserfolg erpaddeln.

Seit Jahrzehnten ist Olaf v. Hartz beim Rennen in Monschau dabei, er kennt daher den Kurs durch die schöne Altstadt genau, auch wenn natürlich die Konkurrenz aus Belgien und dem Rheinland deutlich mehr Trainingsmöglichkeiten auf dem Mittelgebirgsfluss hat, der nur selten befahrbar ist. Auch in diesem Jahr konnte v. Hartz seine Erfahrung voll ausspielen, auf schneller Linie trieb er sein Boot zwischen den zahlreichen Steinen hindurch und den berüchtigten „Favoritentöter“, ein nicht ganz einfach zu fahrendes Wehr herunter. Nur im letzten Wehr, das in diesem Jahr mit einer neuen Rutsche versehen wurde, tauchte das Boot etwas anders auf, als kalkuliert, was aber routiniert ohne großen Zeitverlust korrigiert werden konnte. Auf dem langen Schlussstück durch eine einsame Schlucht bis Grünental bewies v. Hartz dann seine hervorragende Ausdauer, mit starker Fahrzeit verteidigte er seine Siege aus den Vorjahren erfolgreich.

Tobias Zimmer hatte eine sehr anspruchsvolle Aufgabe zu lösen, er muss in diesem Jahr erstmal bei den Junioren starten, außerdem fuhr er in diesem Jahr erstmals die gesamte Strecke, nachdem in letzten Jahr wegen Problemen mit dem letzten Wehr der Start ans Stadtende verlegt worden war. So blieb ihm neben intensiver Vorbesichtigung mit Trainer v. Hartz nur eine einzige Trainingsfahrt am Sonntag direkt vor dem Rennen, bevor das Zuschusswasser aus der Talsperre endlich angekommen war. Das KGC- Nachwuchstalent löste die Aufgabe hervorragend, setzte die Empfehlungen für die Fahrtroute sauber um und konnte so auf Anhieb eine gute Linie realisieren. Auch als das Boot am „Favoritentöter“ unplanmäßig in Richtung rechtes Kehrwasser schoss, konnte das Tobias Zimmer nicht beeindrucken. Blitzschnell wechselte er auf die Ersatzlinie und konnte so einen größeren Zeitverlust vermindern. Am Ende gelang ihm mit guter Fahrzeit ein beachtlicher 8. Rang.

Auch in diesem Jahr ging es bei den Rennen in Monschau wieder um Punkte die Rangliste des Deutschen Kanu- Verbandes. Seitdem die Strecke vor einigen Jahren um den materialintensiven oberen Teil gekürzt und dafür unterhalb der Stadt Monschau erheblich verlängert wurde, erfreut sich der Klassiker wieder steigender Beliebtheit und so konnte der Ausrichter in diesem Jahr neben der gesamten Deutschen Spitze auch wieder Sportler aus dem benachbarten Belgien, Luxemburg und den Niederlanden begrüßen. Die Befahrung des technisch anspruchsvollen und sehr ansprechenden Kurses durch die schöne Altstadt von Monschau wird alljährlich durch Zuschusswasser aus der Perlenbach- Talsperre ermöglicht, die jedes Mal für die Kanuten Ihre Schleusen öffnet.

Olaf v. Hartz Heinrichstr. 9 | 29313 Hambühren | Tel: 05084 / 3920 (p) / 0541 / 42088 (d) | Mail: olaf.vonhartz@t-online.de

Wildwasser Rennen auf der Fulda

Alina3klAlina Zimmer startet mit Doppelsieg in die in die Kanu- Wildwasserrennsportsaison

Fulda: Das Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft Celle hat beim traditionellen Saisonauftakt auf der Fulda einen erfolgreichen Saisonstart hingelegt. Besonders die jungen Damen aus Celle konnten überzeugen: Alina Zimmer konnte gleich einen Doppelsieg einfahren und Team- Kameradin , Greta Zietz holte je einen 2 und einen dritten Rang. Altmeister Olaf v. Hartz landete gleich zweimal auf dem Silberrang.

Die Fulda zeigte sich in diesem Jahr ausgesprochen sprunghaft. Zum Sprintrennen am Samstag mußten die Sportler wegen des niedrigen Wasserstandes noch sorgfältig zwischen den Kiesbänken herumzirkeln, doch dann änderten starke Regenfälle die Bedingungen völlig. Der Wasserstand stieg rasant und verwandelte das beschauliche Flüßchen in ein zwischen Baumhindernissen um enge Kurven talwärts schießendes Wildwasser, das doch erhebliche Ansprüche an die Sportler stellte. Zunächst wurde sogar die Verlegung des kompletten Rennens auf einfacheres Terrain diskutiert, am Ende wurden dann nur die Schüler- Rennen auf eine einfachere Strecke verlegt.

Die Power- Mädels der Kanu- Gesellschaft Celle zeigten sich von diesen Kapriolen völlig unbeeindruckt. Besonders Alina Zimmer war durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Im Sprint nach dem ersten Lauf noch auf Rang drei liegend, dreht sie im zweiten Versuch das Ergebnis noch und fuhr auf den ersten Rang vor. Auch auf der sehr kurzen Classic- Ausweichstrecke ließ sie nichts anbrennen, erlaubte sich keine Fehler und fuhr auch hier zur Goldmedaille. Greta Zietz hätte dann beinahe in beiden Klassen den KGC- Doppelsieg perfekt gemacht, im Sprint landete sie mit 1/100 Sekunde Rückstand auf Platz 2 denkbar knapp auf Rang 3, im Classic klappte es dann mit dem zweiten Platz und damit dem KGC- Doppelerfolg. Die jungen Damen glänzten dabei mit Zeiten, die ihren männlichen Altersgenossen einiges zu denken geben dürften.

Auch Altmeister Olaf v. Hartz ist gut in die Saison gestartet. Im Sprint konnte er nach einen mißglückten ersten Versuch im zweiten Lauf noch auf den zweiten Platz vorfahren, mit nur 7/100 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Im Classic war v. Hartz dann in seinem Element, er mußte sich hier nur Lokalmatador Volker Seibel geschlagen geben und konnte mit einer guten Zeit einen weiteren 2. Platz erpaddeln. Damit holte er sich auch die Qualifikation für das erste Niedersachsen- Herren- KI Team, das mit einer hervorragenden Leistung auf sich aufmerksam machen konnte, mit nur 5 Sekunden Rückstand auf die Zweitplatzierten holten Paufler / Paufler / v, Hartz den 4 Platz in einem hochkarätig besetzten Feld.   

Mit großer Spannung wartete das KGC- Team auf das Abschneiden von Tobias Zimmer, der 2017 erstmals bei den Junioren starten und damit nach deutlich höher hängenden Trauben jagen muß. Schon im Sprint zeigte sich, daß er auf Anhieb Anschluß zur Spitze auch bei den Junioren halten kann. Mit zwei guten Versuchen landete er auf Platz 15, und damit auf Rang 11 im deutschen Feld. Im Classic gelang ihm unter den Deutschen Teilnehmern mit Platz 9 sogar der Sprung in die Top- ten, im Gesamtfeld wurde er hier 12.

Auch Jonas Gläsmann muß einen Altersklassenwechsel verkraften, er ist erstmals im Feld der männlichen Jugend unterwegs. Er wurde dann von der Fulda doch auch technisch sichtlich gefordert , konnte aber am Schluß sowohl im Sprint als auch im Classic mit Platz 21 einen Achtungserfolg erzielen. Bruder Manuel Gläsmann ist neu im Team und hatte im Feld der männlichen Junioren eine regelrechte Feuertaufe zu bestehen, die er im Sprint mit Platz 23 aber gut überstanden hat.

Die Rennen auf der Fulda bleiben das Event im Deutschen Wildwasserrennsport im Frühjahr. Auch in diesem Jahr konnte der Kanu- Club Fulda auf hervorragend besetzte Felder in allen Klassen verweisen. Dabei war nicht nur die gesamte deutsche Elite in Fulda am Start, sondern auch Teams aus der Schweiz, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg.    

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160410 WW-Bericht – Osterau

Zahlreiche Siege für Kanu- Gesellschaft Celle auf der Osterau

Bimöhlen: Das Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft Celle konnte  beim ersten rein norddeutschen Vergleich der Saison auf der Osterau bei Bimöhlen zahlreiche Siege einfahren. Für die Überraschung des Wochenendes sorgte Jonas Gläsmann, der gleich vier Mal ganz oben auf dem Treppchen stand und damit mit Altmeister Olaf v. Hartz gleichzog. Alina Zimmer fuhr drei Siege ein, Bruder Tobias sorgte für zwei weitere und Lisbeth Antons steuerte einen ersten Platz bei.

Eine eiskalte Überraschung präsentierte Jonas Gläsmann der norddeutschen Konkurrenz: völlig unerwartet konnte er sich mit sicherem Vorsprung sowohl im Sprint, als auch im Classic im Feld der KI Schüler A an die Spitze setzen. Doch damit nicht genug, zusammen mit Alina Zimmer konnte er als gemischtes Team unter reinen Jungen- Mannschaften auch noch die Siege im Feld der KI Schüler Mannschaften in Sprint und Classic perfekt machen. Alina Zimmer wiederum war im Einzel kaum weniger erfolgreich, im Sprint fuhr sie bei den weiblichen Schülern A im KI mit deutlichem Vorsprung auf Rang 1, im Classic erpaddelte sie hinter Lokalmatadorin Janina Waitz vom ausrichtenden Bimöhler Sportverein den zweiten Platz. Die hervorragende Bilanz der Jüngsten wurde von Lisbeth Antons abgerundet, die Classic den Sieg für sich verbuchen konnte und im Sprint als zweite ins Ziel kam.

Altmeister Olaf v. Hartz bleibt vor allem im KI im Norden eine Klasse für sich. Sowohl im Sprint, als auch im Classic fuhr der der Konkurrenz locker davon, mit der Zeit auf der langen Strecke qualifizierte er sich sogar für das erste Niedersachenteam bei den Herren, mit dem er einen weiteren Sieg einfahren konnte. Im CI reichte es im Classic für einen sicheren Sieg bei den Masters C, im  Sprint belegte er in dieser Altersgruppe Rang 2. Auch beim 6. Start des Wochenendes hätte es fast zu einer weiteren Medaille gereicht, zusammen mit einem Tobias Zimmer, der im Team förmlich über sich hinauswuchs, gab es Rang 4 bei den Herren KI Sprint- Teams. Tobias Zimmer hatte sich den Startplatz in dieser Mannschaft zuvor mit ausgezeichneten Einzelergebnissen mehr als verdient. Besonders beeindruckend war sein Sieg im Feld der männlichen Jugend KI im Classic, wo er der örtlichen Konkurrenz mit großem Vorsprung das Heck zeigte. Im Sprint war es dann der unglaubliche Kampfgeist, mit dem er im zweiten Lauf noch den Spitzenplatz für sich erobern konnte. Auch im Classic durfte er als Jugendlicher schon in einem Herren- Team mitfahren, zusammen mit Lars Falkenhain holte er dort Rang 2. Falkenhain selber konnte auch im Einzel überzeugen, bei den KI Herren LK im Classic holte er eine weitere Silbermedaille für die KGC.

„Besser hätte es kaum laufen können, besonders die tollen Erfolge beim Nachwuchs sind mehr als erfreulich und lassen für die Zukunft hoffen!“, so das zufriedene Fazit von KGC- Chef Olaf v. Hartz. Auch an anderer Stelle konnte ein wichtiger Erfolg verbucht werden: dem Versuch eines Anliegers, diese Traditionsveranstaltung mit dem Argument des Naturschutzes zu Fall zu bringen, konnte mittels FFH- Gutachten der Boden entzogen werden, auch künftig wird also diese, besonders für den Nachwuchs so wichtige Veranstaltung weiter stattfinden können.

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160303 WW-Bericht Ilz 2016

Greta Zietz siegt bei internationaler  Bayernwaldregatta auf der Ilz

Tittling:  Das Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft Celle konnte beim Ranglistenrennen des Deutschen- Kanu- Verbandes auf der Ilz trotz der Belastungen durch ein vorgeschaltetes Trainingslager mit hervorragenden Leistungen aufwarten. Greta Zietz konnte mit je einem Sieg und einem zweiten Platz erfolgreichste Cellerin werden, Olaf v. Hartz holte zwei Silbermedaillen.

Greta Zietz zeigte sich von den Belastungen des traditionellen niedersächsischen Trainingslagers über Ostern auf der Soca bei Bovec / Slowenien weitgehend unbeeindruckt. Im Classic konnte Sie mit hervorragender Fahrzeit einen weiteren Sieg bei den Schülerinnen A im KI gegen starke Konkurrenz einfahren. Damit kann sie nach erfolgtem Altersklassenwechsel nahtlos an ihre Erfolge aus dem Vorjahr anknüpfen. Auch im Sprint war sie schnell unterwegs, mit knappen Rückstand holte sie hier Rang 2. Team- Kollegin Alina Zimmer kam ebenfalls auf Anhieb auf der Ilz sehr gut zurecht, mit  beachtlichen Fahrzeiten landete sie sowohl im Classic als auch im Sprint auf Platz 5.

Altmeister Olaf v. Hartz hatte auf der Soca ein sehr umfangreiches Programm absolviert und konnte dementsprechend noch nicht wieder in Bestform antreten. Dennoch zeigte er auf der Ilz technisch saubere, schnelle Touren,  die sowohl im Sprint als auch im Classic jeweils zum zweiten Rang bei den Masters C reichten.

Tobias Zimmer hatte die Tage auf der Soca ebenfalls für zahlreiche Trainingsfahrten genutzt, dementsprechend trat er auf der Ilz mit deutlich verbesserter Wildwassertechnik aber auch noch recht schweren Armen an. Im Classic bewies er ein beachtliches Stehvermögen, mit dem er auf Rang 6 fahren konnte. Im Sprint musste es nach einem Fahrfehler in ersten Versuch der zweite Lauf richten, der gelang dann auch sehr gut, am Ende holte er damit noch Platz 11.

Jonas Gläsmann fuhr auf der Ilz sein erstes Rennen im echten Wildwasser. Auch er hatte auf der Soca viel trainiert und hatte deshalb auf der Ilz keine Probleme mit der Strecke. Im Feld der KI Schüler A erpaddelte er im Classic Platz 5, im Sprint hätte es mit Platz 4 sogar fast für das Treppchen gereicht.

„Die Priorität lag eindeutig auf dem Training in Slowenien, es war klar, dass unter diesen Umständen optimale Rennergebnisse auf der Ilz nicht zu erwarten waren. Was das Team unter diesen Umständen erreicht hat, war schon beeindruckend.“ So die zufriedene Bilanz von Landestrainer Olaf v. Hartz. Die Bedingungen waren durchaus günstig, ein gut ausreichender Wasserstand und frühlingshafte Temperaturen sorgten für schöne Touren auf der landschaftlich reizvollen und teilweise auch technisch recht anspruchsvollen Strecke.

Olaf v. Hartz

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160320 WW-Bericht Monschau

Olaf v. Hartz holt Sieg bei internationalem Wildwasserrennen in Monschau

Monschau: Altmeister Olaf v. Hartz konnte sich beim Wildwasserklassiker in Monschau auf der Rur erneut souverän gegen die Konkurrenz auf den Niederlanden, Belgien und Luxemburg durchsetzen und den Sieg bei den KI Masters C für die Kanu Gesellschaft Celle einfahren. Tobias Zimmer konnte bei seinem ersten Mal in Monschau mit guter Fahrzeit den 11. Platz erringen.   

Auch bei der 61. Auflage des Wildwasserrennsport- Ranglistenrennens auf der Rur in Monschau war Olaf v. Hartz bei den Mastern das Maß der Dinge. Bei unwirtlichen Bedingungen konnte der Routinier erneut eine schnelle Route auf der mit vielen kleinen Steinen gespickten Rennstrecke zwischen Monschau und Grünental finden. Auch ein ärgerlicher „Spitzentreffer“ konnte v. Hartz nicht aus dem Konzept bringen, am Ende hatte er mit deutlichem Vorsprung die Nase vorn und seinen ersten Saisonsieg in der Tasche.

Tobias Zimmer war das erste Mal in Monschau dabei, für ihn war natürlich vor allem der Umstand ein Problem, dass in Monschau nur eine einzige Trainingsfahrt, direkt vor den Wettkämpfen möglich ist, weil die Sportler auf das nur begrenzt zur Verfügung stehende Zuschusswasser aus der Perlenbach- Trinkwassertalsperre angewiesen sind. Für ihn ging es daher vor allem darum, Erfahrung auf dieser technisch anspruchsvollen Strecke zu sammeln. Dennoch fand er sich auf der recht langen und unübersichtlichen Strecke gut zurecht und fuhr mit Platz 11 ein respektables Ergebnis ein.    

Das nasskalte Wetter war nicht das einzige Problem, mit dem die Kanuten in der Eifel zu kämpfen hatte. Schon bei Vorbesichtigungen kamen nicht nur beim Team der Kanu- Gesellschaft Celle Zweifel auf, ob das kürzlich umgebaute „Kesselwehr“ mit Wettkampfbooten auch schadlos befahrbar sein würde. Wie sich dann beim Training schnell herausstellte waren die durchaus berechtigt, die ersten Befahrungsversuche waren derart materialintensiv, dass sich Wettkampfleitung und Schiedsrichter sich spontan entschieden, den Start hinter das Wehr ans Ende der Stadt zu verlegen. Damit gingen der Strecke neben dem Kesselwehr auch der sogenannte Favoritentöter und damit die Schlüsselstellen verloren, letztlich waren sich aber alle Verantwortlichen darüber einig, dass im Interesse der  Aktiven keine andere Entscheidung möglich war.         

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61. DM Wildwasser in Lofer

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Olaf v. Hartz holt Gold und Bronze- Silber für Greta Zietz

Lofer: Mit einem kompletten Medaillensatz kehrt das Team der Kanu- Gesellschaft Celle von den Deutschen Meisterschaften im Wildwasserrennsport auf der Saalach bei Lofer / Österreich zurück. Wie schon bei den norddeutschen Meisterschaften waren es mit Greta Zietz und Olaf v. Hartz wieder die jüngste und der älteste aus dem Celler Erfolgsteam, die die Highlights setzen konnten: v. Hartz mit dem Titel im Classic und Rang 3 im Sprint, Greta Zietz mit der Vizemeisterschaft im Classic. Aber auch Alina und Tobias Zimmer konnten bei Ihrem DM- Debüt mit hervorragenden Leistungen überzeugen.

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Im Rennen der KI weiblichen Schüler B hatte Greta Zietz ja bereits auf der Norddeutschen Meisterschaft mit hervorragenden Leistungen aufwarten können, nun war die Frage, ob sie diese auch bei Ihrer ersten Deutschen Meisterschaft und ihrem ersten Rennen auf echtem Wildwasser würde wiederholen können. Sie konnte, Greta hatte die Lehrgänge in Slowenien und Lofer gut genutzt und sorgte so für eine herbe Überraschung bei der Konkurrenz, die sie vielfach nicht so recht auf dem Zettel hatte. Im Classic lieferte sie sich mit Nia Kroener / Wiesbaden ein einsames Duell um den Titel, das buchstäblich erst in der schwierigen Schlußpassage entschieden wurde. Am Ende fehlten Greta dann gerade einmal 1,6 Sekunden zum Sieg, die Vizemeisterschaft konnte aber sicher eingefahren werden, womit die Erwartungen bereits weit übertroffen wurden. Im Sprint konnte Greta vor allem im zweiten Lauf überzeugen, am Ende hätte es auch hier fast zu einer weiteren Medaille gereicht, schließlich wurde es dann aber doch Rang 4.

Auch für Vereinskameradin und Trainingspartnerin Alina Zimmer war es die erste nationale Meisterschaft und es war schon beeindruckend, was sie in ihrem ersten Wettkampfjahr in Lofer zeigte: Besonders im Classic konnte sie auf Anhieb engen Kontakt zur Spitzengruppe halten und mit einer sehr guten Zeit auf Rang 6 fahren. Im Sprint paddelte sie nach zwei konstant guten Läufen auf Platz 8. Bruder Tobias kann ebenfalls auf eine ausgezeichnete Leistungsentwicklung in seinem ersten Rennjahr verweisen: Als einer der jüngsten Teilnehmer in der Jugendklasse paddelt er bereits auf Augenhöhe mit der nationalen Konkurrenz, besonders der 17. Platz im Classic war ein großer Erfolg, und auch Rang 26 im Sprint ist unter diesen Umständen ein respektables Ergebnis.

Die Betreuung der drei Nachwuchstalente lag vor Ort in der Hand von Landestrainer Olaf v. Hartz, der aber auch noch eigene sportliche Ziele hatte, nach der knappen Niederlage 2014 wollte der Altmeister seinen Titel im Classic zurück. Entsprechend schnell ging er sein Rennen an und schon nach der Hälfte der Strecke konnten ihm die Zwischenzeitnehmer einen beruhigenden Vorsprung melden. Im zweiten Abschnitt legte er dann sogar noch einen Zahn zu und so heißt der Deutsche Meister im KI Masters C im Classic 2015  nach souveränem Sieg wieder Olaf v. Hartz. Im Sprint machte die Prominenz den Titel unter sich aus, der niedersächsische Landetrainer v. Hartz , Senioren- Bundestrainer Gregor Simon (Bonn) und Junioren Bundetrainer Ralf Beerschwenger (Köln) zeigten der Konkurrenz deutlich das Heck und lieferten sich einen spannenden Dreikampf, bei dem am Ende gerade einmal eine Sekunde zwischen Rang 1 und 3 lag. Am Ende blieb dann v. Hartz zwar „nur“ Bronze, der Langstreckenspezialist war aber auch damit durchaus zufrieden. Etwas überraschend musste v. Hartz dann auch noch für das zweite Niedersachenteam in der KI Herren Mannschaft einspringen, in dem er zusammen mit den Alke und Achim Overbeck noch zu Rang 7 fahren konnte.

Die Bedingungen in Lofer waren leider alles andere als optimal: nachdem zum ersten Vorbereitungslehrgang Pfingsten mit rund 80 cbm / sec noch ein sattes Hochwasser lief, lagen zu den Titelkämpfen nur niedrige 8 cbm / sec. an. Die Sportler mussten schon sehr konzentriert nach den letzten verbliebenden Fahrtrinnen im breiten Flussbett suchen, wenn sie schnell sein wollten. Hinzu kam vor allem an den ersten Trainingstagen eine brütende Hitze, die die letzten harten Trainingsfahrten schon sehr schwer machten.

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Norddeutsche Meisterschaft Oberalster

 Olaf v. Hartz erpaddelte 4 Nordtitel / Doppelsieg für Greta Zietz

Hamburg: Mit sieben Titeln kehrt das Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft Celle von den Norddeutschen Meisterschaften auf der Oberalster in Hamburg zurück. Ausgerech- net die jüngste und der älteste KGC- er waren dabei die erfolgreichsten Titeljäger:  Altmeister Olaf v. Hartz gewann gleich alle seine vier Einzelrennen, Nachwuchstalent Greta Zietz stand zweimal ganz oben auf dem Treppchen. KGC-Sportwartin Eike v. Hart holte den 7. Celler Titel, Alina und Tobias Zimmer konnten bei Ihren Meisterschaftsdebüt auf Anhieb jeweils einmal Silber und einmal Bronze erpaddeln.

Olaf v. Hartz_kl3

Auch in diesem Jahr führt bei den Mastern in Norddeutschland kein Weg an Olaf v. Hartz vorbei. Vier Siege in vier Einzelrennen war einmal mehr die blitzsaubere Bilanz des Altmeisters. Besonders in seiner Paradedisziplin, dem KI fuhr er dabei mit großem Vorsprung zu souveränen Siegen in Sprint und Classic, im CI war die Sache schon enger, die Siege über  beiden Distanzen aber auch mit dem Stechpaddel nie gefährdet. Die hervorragenden Fahrzeiten reichten dann jeweils auch für Plätze in den Niedersachsen- Mannschaften der Leistungsklasse, in denen v. Hartz noch Rang drei im Sprint und Platz zwei im Classic einfuhr. Knud Zietz war nach seinem Wechsel in die Mastes C den Podest Plätzen dicht auf der Ferse, am Ende musste er dann aber sowohl im Sprint als auch im Classic mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden sein.

Eike v. Hartz, die sich in diesem Jahr vor allem der Betreuung des weiblichen Nachwuchses  verschrieben hat,  sah sich bei den KI Damen Masters unerwartet heftiger Attacken ausgesetzt. Im Sprint konnte sie nach Rang zwei im ersten Versuch zwar im zweiten Versuch das Blatt noch wenden und den Titel nach Celle holen, im Classic musste die Seriensiegerin der letzten Jahre dann aber mit der Vizemeisterschaft zufrieden sein. Zusammen mit Knud Zietz ging sie dann noch im Rennen der KI Herren Mannschaften an den Start, hier holten die Beiden jeweils Mittelfeldplätze.

 Im Feld der Schülerinnen B KI hatte die KGC gleich zwei Eisen im Feuer, die sich als außerordentlich heiß erweisen sollten. Greta Zietz hatte ja schon in Bimöhlen gezeigt, dass bei ihr in diesem Jahr offensichtlich der berühmte Knoten geplatzt ist und so räumte man Ihr schon Chancen auf einen Titelgewinn ein, doch was Greta dann in Hamburg zeigte, übertraf dann doch die kühnsten Hoffnungen: Bereits im Sprint machte sie von vornherein klar, dass sie gewillt war, den Titel nach Celle zu holen, was dann auch mit sicherem Vorsprung gelang.

Greta Zietz_kl3

Im Classic war Greta dann so schnell unterwegs, dass die Zwischenzeitnehmer völlig aus dem Konzept gerieten. Für den souveränen Sieg und damit für den zweiten Titel reichte es dann aber auch so!

Noch erstaunlicher allerdings waren die Resultate von Team- Kollegin Alina Zimmer, die ja erst seit letztem Herbst im Abfahrtsboot unterwegs ist, das allerding mit großem Trainingsfleiß, der sich auszahlen sollte.  Auf Ihrer ersten Norddeutschen Meisterschaft sorgte sie mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft im Sprint und Rang 3 im Classic für eine faustdicke Überraschung. Wie gut die beiden Mädels sind, zeigte sich dann auch in der Team- Wertung, in der die Zwei  gegen wesentlich ältere männliche Konkurrenz in Sprint und Classic auf Rang 4 fahren konnten.

Eine nicht weniger beeindruckende Leistungsentwicklung ist bei Tobias Zimmer zu beobachten, der zu Saisonbeginn noch auf den Mittelfeldplätzen herumpaddelte und in Hamburg das Feld der männlichen Jugend gewaltig aufmischte. Schon der dritte Platz im Sprint war eine riesige Überraschung, doch das war noch längst nicht alles. Im Classic sahen ihn die KGC- Schlachtenbummler völlig unerwartet im Duell um den Titel, das für ihn am Ende mit nur 4/10 Sekunden Rückstand dann denkbar knapp geschlagen mit der Vizemeisterschaft endete – ein unglaublicher Erfolg des Schützling von Landestrainer Olaf v. Hartz, im ersten Jahr in der Jugendklasse und nach noch nicht einmal einem Jahr im Wildwasserrennsport. Tjark Meyer konnte sich ebenfalls bei der Jugend in Sprint und Classic ebenso im Mittelfeld platzieren, wie Pontus Kiesecker im Rennen der Junioren und Tjark Meyer und Tobias Zimmer im Feld der männlichen Jugend Mannschaften.

Für Greta Zietz, Alina und Tobias Zimmer sowie Olaf v. Hartz geht es nun in die heiße Phase der Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften auf der Saalach in Lofer Anfang Juli. Nach den starken Ergebnissen in Hamburg greifen die vier KGC-ler die letzten harten Trainingseinheiten optimistisch an. Landes- Ressortleiter Olaf v. Hartz zeigte sich jedenfalls sehr zufrieden: „Unsere Nachwuchssportler haben sich mit Ihre hervorragende Leistungen eine gute Ausgangsposition für Ihre erste Deutsche Meisterschaften geschaffen, unglaublich was sie hier in Hamburg gezeigt haben!“ 

Auch wenn die Rennstrecke in Hamburg kaum technische Anforderungen stellt, konnte sich der Ausrichter über ein sehr gutes Meldeergebnis freuen. Fast alle Rennen waren sehr gut besetzt und so wurden es lange Renntage in Hamburg. Auch eine Gewitterpause am Samstag konnte die Organisatoren nicht aus dem Konzept bringen, kurzerhand zogen sie einen Teil der Siegerehrung vor und nutzen so die Zwangspause optimal aus. 

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Bimöhlen – Greta Zietz startet mit Doppelsieg in die Saison

Bimöhlen: Das Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft Celle konnte beim Abfahrtsrennen auf der Osterau in Bimöhlen hervorragende Ergebnisse einfahren. Greta Zietz konnte bei ihrem ersten Start in dieser Saison gleich mit einem Doppelsieg überraschen, Altmeister Olaf v. Hartz setzte sich drei Mal an die Spitze der Masters- Felder und Eike v. Hartz stand einmal ganz oben auf dem Treppchen.

Erfreuliche Überraschungen hatte der Nachwuchs der KGC zu bieten. Besonders Greta Zietz übertraf bei ihrem ersten Einsatz in der noch jungen Saison 2015 alle Erwartungen. Mit deutlichem Vorsprung holte sie sowohl im Classic als auch dem Sprint den Sieg bei den weiblichen Schülern B. Team- Kollegin Alina Zimmer paddelte im Classic mit Rang 5 zunächst im Rahmen der Erwartungen, drehte dann aber im zweiten Sprintlauf mächtig auf und fuhr mit Rang drei ihre erste Einzelmedaille ein, gerade 17/100 Sekunden fehlten ihr dabei zu Platz 2. Auch in der Teamwertung konnten die beiden KGC- Powermädels überzeugen, nach einem ersten Erfolg mit Rang drei im Classic lagen die zwei nach dem ersten Sprintlauf sogar auf Siegkurs, zwar wurden sie am Ende noch von den Lokalmatadoren aus Bimöhlen auf Platz zwei verwiesen, doch auch damit können die beiden angesichts der kurzen Zeit, die sie zusammen fahren, mehr als zufrieden sein.

Im Feld der männlichen Jugend arbeitet sich Tobias Zimmer Stück für Stück nach vorn. Sowohl im Classic, als auch im Sprint reichten ordentliche Zeiten zu guten Mittelfeldplatzierungen, in der Teamwertung fuhr er mit einer Partnerin aus Bremen mit Platz 4. gleich zweimal knapp am Treppchen vorbei.

Auch KGC- Sportwartin Eike v. Hartz war auf der Osterau erstmals in diesem Jahr wieder am Start. Im Classic konnte sie auf Anhieb wieder den Sieg bei den Damen Masters an die Aller holen. Im Sprint gelang ihr das nicht ganz, immerhin reichte es aber für Rang zwei. Darüber hinaus holt v. Hartz zusammen mit Ilona Wölker in Classic und Sprint jeweils noch Rang 2 in der Team- Wertung. In der Einzelwertung erpaddelte Ilona Wölker sowohl im Sprint 4. Plätze.

Altmeister Olaf v. Hartz hatte im zumindest im KI die norddeutsche Konkurrenz sicher im Griff, souverän siegte er bei den Masters C sowohl im Sprint als auch im Classic. Nicht ganz so rund lief es im CI. Zwar konnte v. Hartz im Classic auch hier noch das Feld der Masters in Schach halten, im Sprint reichte es mit dem Stechpadddel dann aber diesmal nur zum zweiten Platz. Mit wechselnden Partnern aus dem Niedersachsenteam rundete der Landetrainer dann sein Ergebnis noch mit Platz 2 im KI Classic- Herrenteam und Rang drei in der Sprint- Mannschaft ab.    

Wenn es auch nicht ganz so kalt war, wie in Fulda und Monschau, von idealen Paddelbedingungen war man auch in Bimöhlen noch weit entfernt. Der Ausrichter hatte es aber verstanden, durch geschickte Zeitplanung die Auswirkungen der relativ ungemütliche n Witterung für die einzelnen Sportler in relativ geringen Rahmen zu halten. Auch der Wasserstand hätte sicher besser sein können, reichte letztlich aber doch ganz gut zum Paddeln. Als nächstes steht für die erfolgreichen Osterau- Paddler der Kanu- Gesellschaft nun ein Trainingslager auf der Soca in Slowenien auf dem Plan, wo vor allem das schnelle Paddeln im Wildwasser trainiert werden wird.   

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Monschau – Olaf v. Hartz siegt bei internationalem Wildwasserrennen

Monschau: Trotz winterlicher Bedingungen konnte Altmeister Olaf v. Hartz beim ersten Ranglistenrennen auf der Rur in Monschau mit einer überzeugenden Leistung den Sieg im Feld der KI Masters C nach Celle holen. Mit großem Vorsprung verwies v. Hartz seine Gegner aus Belgien und Luxemburg auf die Plätze.

Auf dem ersten Kilometer durch die Altstadt von Monschau war v. Hartz auf guter Linie schnell unterwegs, bis ausgerechnet die Schlüsselstelle, der so genannte „Favoritentöter“ ihrem Namen beinahe alle Ehre gemacht hatte. Die Bootspitze auf der Gasse durch das Wehr eine Idee zu weit rechts drohte das Kajak in die Steine des Kehrwassers zu schießen, doch der Weltmeister konnte die Situation gerade noch retten und sein Boot wieder auf Kurs bringen. Auf der sich anschließenden langen Strecke durch das einsame Rurtal bis Grünental war v. Hartz zwischen den vielen kleinen Steinen wieder in seinem Element. Nach rund 20 Minuten Fahrzeit erreichte er das Ziel der rund 6 km langen Rennstrecke mit über 40 Sekunden Vorsprung.    

Die Streckenführung der seit 60 Jahren bestehenden Traditionsveranstaltung wurde auf Wunsch der Stadt Monschau nochmals geändert. Die Verlegung des Starts an das „obere“ Ende der Stadt verlängerte die Strecke um gut 600 m, ermöglichen aber den Zuschauern eine optimale Beobachtungen der Sportler im Stadtgebiet. Dank großzügiger Gewährung von Zuschußwasser aus der Perlenbachtalsperre und optimierter Einbauten an den drei Wehren im Stadtgebiet ließ sich der Kurs materialschonend fahren, was sich auch in wieder steigenden Teilnehmerzahlen niederschlägt.       

Weniger attraktiv waren die Witterungsbedingungen für die Aktiven, Helfer und Zuschauer. Trübes Schauerwetter bei Temperaturen um den Gefrierpunkt verlangte den Sportlern einiges ab, dennoch gab es von den Teilnehmern aus vier Nationen kaum Abmeldungen.   

Olaf v. Hartz