Archiv der Kategorie: Wildwasser Rennsport

190623 Kanu- Gesellschaft Celle bei Deutscher Wildwassermeisterschaft 13 mal auf dem Treppchen

Greta im Kampf mit dem Wildwasser

Greta – Zietz- Festspiele auf Drau und Isel

Überaus erfolgreich präsentierte sich das Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften in Lienz / Osttirol. Sechs Titel, drei Vizemeisterschaften und 4 Bronzemedaillen bringen die Celler Kanuten mit nach Celle. Erfolgreichste Celler Kanutin war Greta Zietz, die dreimal Gold und einmal Bronze erpaddeln konnte und der dabei schon als Jugendliche die Direktqualifikation für die Junioren- Weltmeisterschaft in Banja- Luka gelang. Alke Overbeck bewies mit ebenfalls 3 Titeln einmal mehr ihre Klasse, Florian Wasilewski holte je einmal Gold und Silber, Alina Zimmer je eine Gold- und Bronzemedaille, Nelson Wasilewski und Olaf v. Hartz wurden je einmal Vizemeister und dritter. Wenn die drei Celler- Power- Mädels auftauchten, gab es für die Konkurrenz wenig zu lachen. Die in den letzten Jahren fast schon ewige zweite Greta Zietz setze in Lienz ihre für dieses Jahr hoch gesteckten Ziele in beeindruckender Manier um. Gleich bei Ihrem ersten Start gewann sie das Classic der weiblichen Jugend KI mit einer Fahrzeit, die schneller war, als die aller Juniorinnen, was ihr dann auf direktem Wege die Fahrkarte zur Junioren- WM sicherte. Auch im Sprint der weiblichen Jugend konnte keiner ansatzweise das Wasser reichen, souverän holte sie hier Titel Nummer 2. Weil sie ja zur WM will, startete sich dann auch bei den Juniorinnen auf deren deutliche schwierigerer Strecke durch den Isel-Abfall und zeigte hier bis ins Finale ebenfalls eine beindruckende Leistung, die mit Bronze belohnt wurde. Teamkollegin Alina Zimmer verpasste zunächst im Classic mit Platz 4 denkbar knapp die Medaillenränge, behielt aber die Nerven und kämpfte sich dafür im Sprint auf Rang drei bei der Jugend. Auch sie startete im Sprint zusätzlich im Juniorenfeld und holte dort einen achtbaren 10 Platz. Dritte im Bunde der erfolgreichen Damen ist Alke Overbeck, die in Lienz einmal mehr Ihre große Klasse bewies. Im Classic ließ sie der Konkurrenz keine Chance und holte souverän die Meisterschaft. Im Sprint machte sie es spannender, genau im Finale gelang ihr dann aber ein perfekter Lauf, mit dem sie Titel Nummer 2 für sich klarmachen konnte. Eine kalte Dusche verpassten die drei Power – Girls dann dem etablierten Team im Renner der KI Damen – Mannschaften. Mit einer perfekten Teamleistung holten sich die Jugendlichen Alina Zimmer und Greta Zietz mit der großen Dame des Wildwasserrennsports die Meisterschaft im Classic, Titel Nummer 3 also für Alke Overbeck und Greta Zietz.

Ganz souverän ist Alke unterwegs

Im Sprint hätte es dann fast auch noch für eine Team- Medaille gereicht, am Ende wurde es dann aber doch Rang 4, aber Frau braucht ja auch noch Aufgaben für die nächsten Jahre! Bei solchen Erfolgen hatten es die Herren schwer, mitzuhalten. Am besten gelang das Florian Wasilewski, der auf dem tückischen Sprintkurs zu alter Klasse zurückfand und das Rennen der Masters B im KI für sich entscheiden konnte. Im Classic konnte er dazu noch die Vizemeisterschaft einfahren. Altmeister Olaf v. Hartz fuhr vor allem im Classic eine hervorragende Zeit, mit der sich der frischgebackene Europameister die Vizemeisterschaft sichern konnte. Im Kampf um die Zehntelsekunden im Sprint fehlte ihm dann das notwendige Quäntchen Glück, mit knappem Rückstand kam er als dritter ins Ziel. Tobias Zimmer hatte in seinem ersten Jahr bei den Herren in der Leistungsklasse natürlich einen schweren Stand, konnte aber mit Platz 19 im Classic und Rang 30 im Sprint achtbare Ergebnisse einfahren. Zusammen mit Olaf v. Hartz und Marcel Paufler (Braunschweig) bildete er dann das Niedersachsen-Team, das im Classic lange auf Medaillenkurs lag, am Ende aber mit geringem Rückstand Platz 7 belegte. Im Sprint landeten die drei dann auf Rang 8. Bei den Jüngsten konnte vor allem Nelson Wasilewski überzeugen. Er holte auf der klassischen Distanz mit einer schnellen Fahrzeit die Silbermedaille bei den Schüler B im KI, im Sprint paddelte er zu Bronze. Tom Koschel ist bei den Schüler A gut angekommen und zeige auf der doch recht anspruchsvollen Schülerstrecke mit Platz 7 im Classic und Rang 14 im Sprint gute Leistungen. Lisbeth Antons hingegen war mit Platz 6 im Classic und Rang 8 im Sprint diesmal nicht so ganz zufrieden. Im Team lagen dann Lisbeth Antons, Nelson Wasilewski und Tom Koschel lange auf Medaillenkurs, mussten dann am Ende aber mit nur 1,5 Sekunden Rückstand auf Bronze doch mit Rang 4 vorliebnehmen, im Sprint landeten sie auf Platz 5. KGC- und Landestrainer Olaf v. Hartz zeige sich angesichts der reichen Medaillenausbeute hochzufrieden: „Diesmal hat fast alles geklappt, unglaublich. Greta Zietz qualifiziert sich als Jugendliche direkt für die Junioren WM, ein Team mit zwei Jugendlichen gewinnt das Damen- Mannschaftsrennen im Classic, das sind schon Leistungen, die alles andere alltäglich sind. Wenn so ein kleiner Verein wie wir bei der Medaillenvergabe auf Augenhöhe mit den Großvereinen steht, sagt das viel über das unglaubliche Engagement unserer Sportler aus! Glückwusch, sie haben sich Ihren verdienten Lohn geholt.“ Die Wettkämpfe auf Isel und Drau waren für Sportler und Ausrichter alles andere an einfach. Nachdem über Himmelfahrt noch planmäßig auf den vorgesehenen Strecken trainiert werden konnte, mussten die Strecken dann zunächst wegen Hochwasser und schließlich noch wegen einer Brückenbaustelle mehrmals geändert werden, was für die Sportler natürlich bedeutete, dass sie sich ständig auf geänderte Gegebenheiten einstellen mussten. Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9, 29313 Hambühren, Tel: 05084 / 3920, Mobil: 0171 / 232 13 98, E- mail olaf.vonhartz@t-online.de

190519 Wildwasser Europameisterschaft 2019

EM Wildwasser Rennsport Bovec 2019

Bovec: Altmeister Olaf v. Hartz kann bei den Europameisterschaften im Wildwasserrennsport auf der Soca bei Bovec / Slowenien seinen Erfolg von 2013 wiederholen und erneut die Wertung der Masters B im KI für sich entscheiden. Alke Overbeck beweist auf der technisch anspruchsvollen Strecke erneut ihre Weltklasse und holt in der Damen-Mannschaft im Classic die Bronzemedaille. Im Einzel gelingt ihr dazu Platz 5 im Classic und Rang 10 im Sprint. Für Olaf v. Hartz ist die berühmte „Friedhofsstrecke“ auf der Soca fast schon ein Heimkurs, denn schon seit vielen Jahren absolviert er hier mit dem Landeskader sein österliches Trainingslager. Allein in diesem Jahr hat er dabei 45 Fahrten auf der ca. 5 km langen Classic-Strecke abgespult. Der Aufwand solle sich auszahlen: Weder stark schwankende Wasserstände und stürmische Winde in den Tagen direkt vor den Titelkämpfen konnte den Altmeister aus dem Konzept bringen. Souverän steuerte er sein Boot auf der Ideallinie zwischen den zahlreichen Felsen hindurch. Mit der zweitschnellsten Fahrzeit aller Masters Klassen konnte er am Ende souverän den Titel im der Kategorie Mastes B vor Bohumil Hrabec (CZ) und Joze Hafner (SLO) nach Celle holen.

Alke Overbeck auf der Soca

Alke Overbeck zeigte auf der Soca, dass sie nach wie vor eine absolute Weltklassesportlerin ist, auch wenn sie aus beruflichen Gründen nicht mehr ganz so viel trainieren kann, wie früher. Technisch perfekt und unglaublich schnell fuhr sie als schnellste deutsche Dame im KI über die Classic- Strecke auf den respektablen 5. Rang. Damit hatte sie sich dann natürlich auch direkt für die Damen Mannschaft des Deutschen- Kanu-Verbandes qualifiziert, die sie dann mit all ihrer Erfahrung und ihrem Fahrkönnen auf den dritten Platz der Team- Wertung führte. Im Sprint konnte sie sich dann im zweiten Anlauf für das Finale qualifizieren, das sie als beste Deutsche mit Platz 10 beendete. Damit fiel ihr erneut die Aufgabe zu, die Führung der KI Damen Mannschaft zu übernehmen, die am Ende mit Rang 4 nur denkbar knapp an einer weiteren Medaille vorbeifuhr. Alke Overbeck auf der Soca in Bovec Olaf v. Hartz sieht als Trainer der Kanu- Gesellschaft Celle und des Landes- Kanu- Verbandes Niedersachsen sein Trainings- und Lehrgangskonzept erneut bestätigt: „Wir haben wieder gezeigt, dass wir schweres, technisch anspruchsvolles Wildwasser sicher beherrschen, nicht selbstverständlich für Sportler, die jedes Mals erst hunderte von Kilometern fahren müssen, um einen echten Wildfluss unter den Kiel zu bekommen. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Trainingslager konsequent nutzen, um diesen Standortnachteil auszugleichen, auch wenn hierfür viel Urlaub und erhebliche Geldmittel investiert werden müssen.“ Der Deutsche Kanu- Verband präsentierte sich auf der Soca nicht so erfolgreich, wie in der Vergangenheit gewohnt. Außer den Erfolgen von Alke Overbeck und Olaf v. Hartz gelang hm nur noch mit dem Sieg von Wolfgang Brick (Hamburg) bei den Masters C ein Medaillengewinn.

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Fotos von Maja Uphoff-Jaedicke

190317 WW Rennen auf der Fulda

Greta Zietz startet mit Doppelsieg in die Kanu- Wildwasserrennsportsaison

Fulda: Zum traditionellen Auftakt der Kanu- Wildwassersaison zeigten sich die Leistungsträger aus den Reihen der Kanu- Gesellschaft gegen starke internationale Konkurrenz überwiegend schon gut in Form. Besonders stark präsentierte sich Greta Zietz, die im Einzelwettkampf je einmal Gold und Silber nach Celle holte und dazu zusammen mit Alina Zimmer und Alke Overbeck noch den Sieg bei den Damen- Teams erpaddelte. Alina Zimmer und Lisbeth Antons holten je einen zweiten und dritten Platz, eine weitere Silbermedaille ging an Altmeister Olaf v. Hartz. Aufgrund des hohen Wasserstandes mussten die Sprintrennen auf die Ausweichstrecke am Bootshaus des Kanu- Clubs Fulda verlegt werden, weil an der Löschenrodter Brücke die Durchfahrtshöhe nicht mehr ausreichte. Dafür gab es für die sonntäglichen Classic- Rennen zwischen Eichenzell und Bronzell ausgezeichnete Bedingungen. Bei optimalem Wasserstand stellte diese Stecke doch schon erhebliche Anforderungen an die Technik und Reaktionsschnelligkeit der Teilnehmer. Von den Gegebenheiten völlig unbeeindruckt legte Greta Zietz im KI der weiblichen Jugend einen Saisonstart nach Maß hin. Schon im Sprint war der Sieg zum Greifen nah, am Ende wurde sie mit dem geringstmöglichen Rückstand von 1/100 Sekunde noch auf Platz 2 verwiesen.

Greta Zietz im Wettkampf

Auf der Classic- Strecke ließ sie dann aber nichts anbrennen, schon nach der halben Strecke hatte sie einen soliden Vorsprung herausgefahren, den sie dann auch ins Ziel bringen konnte. Auch in der neuformierten Damenmannschaft mit Alina Zimmer und Alke Overbeck gab es für sie einen ausgezeichneten Auftakt die drei konnten mit starker Fahrzeit auf Anhieb den Team- Sieg nach Celle holen. Auch Mannschaftskollegin Alina Zimmer ist gut über den Winter gekommen und ist weiterhin gut für einen Celler Doppelerfolg in der weiblichen Jugend. Mit starken Fahrzeiten blieb sie Greta Zietz dicht auf den Fersen und fuhr so auf Rang 2 im Classic und Platz 3 im Sprint. Die einzige „echte“ Dame im Team, Alke Overbeck, war nach überstandener Erkrankung noch nicht wieder in gewohnter Form und fuhr diesmal auf Platz 10 im Sprint und Rang 9 im Classic. In ihrem ersten Jahr bei den weiblichen Schülern A konnte Lisbeth Antons auf Anhieb Anschluss an die Spitze finden. Ihr gelang mit schnellen Zeiten beim Sprint Rang 3 und im Classic konnte sie sogar auf den Silberrang vorfahren. Tom Koschel ist nach seiner überstandenen Verletzung inzwischen wieder auf dem Weg nach oben und konnte mit Platz 16 im Sprint und Rang 8 im Classic, ebenfalls im ersten Schüler A- Jahr, schon wieder erste Achtungserfolge einfahren. Altmeister Olaf v. Hartz konnte wegen einer Vorstandssitzung des Landes- Kanu- Verbandes Niedersachsen erst am Sonntag ins Geschehen eingreifen, zeigte dann aber die gewohnt soliden Leistungen. Mit starker Fahrzeit fuhr er auf Platz 2 bei den KI Masters C. Tobias Zimmer startet 2019 erstmals in der Leistungsklasse und muss somit den schwersten aller Altersklassenwechsel „verdauen“. Gewohnt engagiert geht er diese Aufgabe an und so konnte er mit Platz 27 im Sprint und Rang 22 im Classic schon erste Erfolge für sich verbuchen. Mit den gefahrenen Zeiten qualifizierte es sich für die erste Herren- KI-Mannschaft des LKV Niedersachsen, in der er zusammen mit Olaf v. Hartz und Marcel Paufler (Braunschweig) trotz einiger Abstimmungsprobleme in guter Fahrzeit einen beachtlichen 5. Platz erreichte. KGC- Chef und Landestrainer v. Hartz zeigte sich mit den Leistungen seiner Schützlinge zufrieden: „Wir sind voll im Plan, die Ergebnisse liegen durchweg im oberen Bereich dessen, was wir zu diesem führen Zeitpunkt angepeilt haben. Besonders die technischen Leistungen unserer Nachwuchsfahrer auf der bei dem hohen Wasserstand nicht ganz leicht zu fahrenden Classics Strecke liegen auf erfreulich hohem Niveau!“, so sein Fazit

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181028 WW Bremen – Ochtum

Siegreicher Saison Abschluß für die Kanu- Gesellschaft Celle auf der Ochtum
Bremen: Beim definitiv letzten Abfahrtsrennen der Saison konnte das Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft nochmals zahlreiche Siege und Podestplätze einfahren, obwohl die technisch komplett anspruchslose Strecke auf der Ochtum der heimischen Konkurrenz, die überwiegend aus dem Lager der „Flachbahnfahrer“ kam, alle Vorteile bot. Als erfolgreichster Celler Sportler geht einmal mehr Olaf v. Hartz mit 4 Siegen in die Winterpause. Einen Doppelsieg konnten Tobias Zimmer und Florian Wasilewski für sich verbuchen, Alina Zimmer, Elke Zietz, Nicole Zimmer, Knud Zietz und Jan Erdmann standen je einmal ganz oben auf dem Podest.
Altmeister Olaf v. Hartz ließ auch auf dem stehenden Wasser in Bremen nichts anbrennen, obwohl seine Stärken auf schnellfließendem und technisch anspruchsvollem Wasser liegen. Sowohl im KI als auch im CI hatte er auch die Konkurrenz vom „Flachwasser“ sicher im Griff, souverän gewann er in beiden Bootsklassen. Im KI Herren-Team fuhr er zusammen mit Tobias Zimmer, taktisch hervorragend zusammenarbeitend dem Feld ebenfalls weit voraus. Den etwas überraschenden 4 Sieg des Tages holte der Weltmeister sich im C VII Ü 40 zusammen mit Elke Zietz, Nicole Zimmer, Knud Zietz Jan Erdmann und Dietmar Wölker (Braunschweig) aus dem Niedersachsen- Team.
Auch Tobias Zimmer konnte seine technische Stärke auf der Ochtum nicht ausspielen, hatte auf der langen Strecke aber dennoch ebenfalls keine Probleme mit der Norddeutschen Konkurrenz und siegte bei den Junioren KI einmal mehr mit großem Vorsprung. Neben dem Team- Siegbei der Herren paddelte er an die KRG Bremen ausgeliehen im C VII noch zu einem 4. Platz. Manuel Gläsmann fuhr im KI Junioren auf Rang 5, direkt vor Bruder Jonas Gläsmann, der eigentlich noch Jugendlicher schon mal die Luft der kommenden Saison schnupperte.
Nachdem Greta Zietz krankheitsbedingt auf der Ochtum nicht an den Start gehen konnte, musste Alina Zimmer die Ehre der KGC- Power- Girls allein verteidigen, was sie dann auch überzeugend tat. Mit großem Vorsprung holte Sie den Sieg im Rennen der KI weibliche Jugend. Dazu konnte sie, diesmal zusammen mit Jonas Gläsmann, noch Silber im Rennen der Junioren- Teams holen. Auch Alina verstärkte einen Bremer Damen Team- Canadier, mit dem sie noch auf einen Bronzeplatz paddelte. Einen Auftakt nach Maß legte Elke Zietz hin, die sich nach langem Training nun endlich auf eine Rennstrecke traute und dabei auf Anhieb Rang 2 im Rennen der Damen Masters C einfahren konnte.
Bei den Herren KI LK fuhr Florian Wasilewski ein einsames Rennen über die lange Strecke, dass er am Ende dann für sich entscheiden konnte. Im Feld der Masters A KI war Jan Erdmann abermals schnell unterwegs, er erkämpfte sich dort Platz 2. Im Feld der Masters C fuhr Knud Zietz mit Platz 4 denkbar knapp am Treppchen vorbei.
Bei den jüngsten konnte Keno Gehrmann im KI Schüler C mit Platz 2 erneut auf das Treppchen fahren. Nelson Wasilewski wurde bei den Schülern B 6., das Team Gehrmann / Wasilewski paddelte bei den Schüler- Teams auf Platz 8.
„Dass sich unsere Sportler auch auf einer für sie so ungünstigen Strecke so stark präsentieren konnten, zeigt einmal mehr, dass die Wildwasserrennsportler den Vergleich mit den olympischen Kanu- Rennsportlern nicht scheuen brauchen!“ so die zufriedene Bilanz des KGC- Team- Chefs Olaf v. Hartz. „Mit diesen hervorragenden Ergebnissen beenden wir eine weitere sehr erfolgreiche Saison 2018 standesgemäß“ zog er gleichzeitig Bilanz zum Sportjahr 2018.
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181021 WW Doppelsieg in Bitburg

Greta Zietz und Olaf v. Hartz erpaddeln Doppelsieg auf der Sauer
Irrel: Beim traditionell letzten großen Vergleichswettkampf der Deutschen Spitze im Wildwasserrennsport um die Ranglistenpunkte des Bundesverbandes im deutsch- luxemburgischen Grenzgebiet bei Bitburg konnten sich die Top- Acts der Kanu- Gesellschaft Celle nochmals hervorragend in Szene setzen. Am besten lief es für Greta Zietz und Olaf v. Hartz, die jeweils sowohl den Sprint, als auch das Classic- Rennen für sich entscheiden konnten. Einen weiteren Sieg und eine Silbermedaille steuerte Lisbeth Antons bei, Alina Zimmer glänzte mit zwei zweiten Plätzen und Tobias Zimmer holte einmal Bronze.
Auch der ausrichtende TV Bitburg blieb in diesem Jahr von Sorgen wegen der niedrigen Wasserstände nicht verschont. Weil es für die üblichen Strecken auf der Prüm diesmal kein Zuschusswasser aus der Talsperre gab, musste das Classic- Rennen auf der Sauer gepaddelt werden und auch da reichte der Pegel gerade so eben aus. Der Sprint fand diesmal erstmals auf dem Wildwasserkanal in Diekirch / Luxemburg statt. Der enge und etwas verwinkelte Sprintkurs stellte vor allem an die jüngeren Teilnehmer durchaus einige Ansprüche und auch die schöne Anlage und die Gastfreundschaft der Luxemburger Kameraden fanden viel positiven Anklang bei den Teilnehmern.
Die Power – Girls der Kanu- Gesellschaft ließen sich auch von den Streckenverlegungen nicht beeindrucken. Greta Zietz und Alina Zimmer machten im Feld der weiblichen Jugend wieder einmal den Sieg unter sich aus. Diesmal war es Greta Zietz, die dieses vereinsinterne Duell mit beeindruckenden Zeiten für sich entscheiden und sowohl im Sprint, als auch im Classic den Sieg erpaddeln konnte. Besonders ihre Leistung im Classic sorgte für einige Unruhe bei den Juniorinnen und Damen, denn Greta Zietz konnte auch den älteren Teilnehmern überraschend das Heck zeigen und sich damit ein Sonderlob des Bundestrainers erarbeiten. Auch Alina Zimmer erkämpfte sich ihre beiden Silbermedaillen mit Zeiten, die auch in den höheren Altersklassen für Platzierungen weit vorn gereicht hätten.
Altmeister Olaf v. Hartz präsentierte sich auf der Sauer ebenfalls wieder gut in Form. Besonders im Classic ließ sich der Weltmeister die Butter nicht vom Brot nehmen. Mit der schnellsten Fahrzeit aller Seniorenklassen siegte er souverän bei den Masters C im KI. Im Sprint konnte er mit zwei guten Läufen ebenfalls den Sieg nach Celle holen.
Hart umkämpft waren Sieg und Platz im Feld der weiblichen Schüler B im KI. Hier konnte Lisbeth Antons im Classic lange um den Sieg mitfahren, erst im Endspurt musste sie sich mit geringem Rückstand auf die Siegerin aus Fulda auf den zweiten Platz zurückdrängen lassen. Dafür drehte das KGC- Nachwuchstalent dann im Sprint den Spieß um, gleich im ersten Lauf konnte sie eine Zeit vorlegen, die keine Ihrer Gegnerinnen knacken konnte und so den Sieg nach Celle holen.
Im Feld der Junioren KI kann Tobias Zimmer weiterhin Anschluss an die nationale Spitze halten. Im Classic paddelte er mit einer starken Fahrzeit und geringem Rückstand auf den Sieger auf den Bronzerang. Auch im Sprint lag er lange Zeit auf „Treppchenkurs“, musste dann aber am Ende mit knappem Rückstand mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden sein.

Nicht ganz so gut lief es für Tom Koschel, der zunächst im Classic schon nicht ganz an seine hervorragenden Leistungen der letzten Rennen anknüpfen konnte und diesmal bei den Schülern B im KI als Fünfter ins Ziel kam. Beim Training für den Sprint hatte er sich dann schon recht gut auf den Wildwasserkanal eingefahren, als sich sein Boot ausgerechnet bei der letzten Trainingsfahrt so unglücklich vor zwei Abweisern verkeilte, dass es hinter der Fußstütze einknickte. Bilanz dieses Missgeschicks: ein stark beschädigtes Boot und ein gebrochenes Bein, damit war für den Celler Nachwuchssportler die Saison vorzeitig vorbei.
Für KGC- Chef Olaf v. Hartz war das aber auch der einzige Wermutstropfen dieses Wochenendes: „Der Unfall von Tom war einfach Pech, erfreulicherweise hat unsere Absicherung gut funktioniert und Schlimmeres konnte verhindert werden. Ansonsten haben sich unsere Leistungsträger trotz der schwierigen Umstände wieder hervorragend geschlagen und respektable Leistungen eingefahren.“
Die Saison im Wildwasserrennsport ist damit fast schon wieder vorbei, ein letztes Mal treffen sich die norddeutschen Abfahrer am nächsten Wochenende in Bremen, um auf der Ochtum bei der traditionellen Freimarktsregatta das Sportjahr ausklingen zu lassen.

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181007 WW Lachte- Mühlengraben Rennen

Kanu- Gesellschaft Celle überzeugt auch auf dem Mühlengraben
Wienhausen: Weder die Streckenverlegung auf den Mühlenkanal noch Ausfälle im Starter- und Auswertungsteam konnten die Kanu- Gesellschaft Celle daran hindern, den Teilnehmern des traditionellen Lachte – Abfahrtslaufs eine attraktive Veranstaltung zu bieten. Besonders der Sprintkurs mit Wendeboje und Slalom um alte Brückenpfeiler, erwies sich wegen der engen Radien als durchaus anspruchsvolle Strecke, die schnell die Spreu vom Weizen trennte. Mit frischem Personal verstärkt liefen die Rennen reibungslos und exakt nach Zeitplan. Nur auf dem Wasser waren die Celler Kanuten die gewohnt schlechten Gastgeber, denn meist standen sie selbst ganz oben auf dem Treppchen. Erfolgreichste Celler Kanuten waren Alina Zimmer, Tobias Zimmer und Olaf v. Hartz, die jeweils gleich 4 Siege einfahren konnten. Alke Overbeck, Greta Zietz Florian Wasilewski und Jonas Gläsmann steuerten Doppelsiege zur Erfolgsbilanz bei.
In der weiblichen Jugend gab es einmal mehr das übliche vereinsinterne Duell zwischen Alina Zimmer und Greta Zietz, die mit großem Abstand vom restlichen Feld den Sieg unter sich ausmachten und sich dabei nichts schenkten. Nach harten Kämpfen stand diesmal Alina Zimmer sowohl im Sprint, als auch im Classic als Siegerin fest. Zusammen in Team mit der jeweils zweitplatzierten Great Zietz holte Alina sich dann noch Sieg Nummer 3 und 4 im Rennen der Jugend- Mannschaften und das einmal mehr souverän in einem Feld mit reinen Jungen- Teams. Im Rennen der KI Damen konnte Alke Overbeck ihrem Ruf als eine der besten Wildwasserfahrerinnen aller Zeiten einmal mehr gerecht werden, obwohl sie bedingt durch Umzug und Arbeitsplatzwechsel kaum zum Training gekommen war, siegte sich souverän in Sprint und Classic.
Im Feld der KI Junioren hatte Tobias Zimmer die norddeutsche Konkurrenz sicher im Griff. Auch er konnte sich sowohl im Sprint als auch im Classic mit großen Vorsprung an die Spitze des Feldes setzen und dabei Zeiten vorlegen, die ihm jeweils den Platz in der ersten KI Herren- Mannschaft der Renngemeinschaft Niedersachsen sicherten. Zusammen mit dem U-23 Doppel- Europameister Marcel Paufler (Braunschweig) paddelte er im Team ebenfalls in Sprint und Classic zu sicheren Siegen. Im Feld der männlichen Junioren landete Vereinskamerad Manuel Gläsmann auf Platz 5 im Sprint und Rang 3 im Classic. Bruder Jonas Gläsmann nutzte die Chance, die sich ihm im zweiten Jahr in seiner Altersklasse bot, nochmals aus und holte sich den Sieg im Classic und Sprint bei der männlichen Jugend KI.
Altmeister Olaf v. Hartz ließ sich von der Doppelbelastung als Organisationsleiter und Wettkämpfer nicht beeindrucken und zeigte der Konkurrenz einmal mehr locker das Heck, nicht zuletzt deshalb, weil ihm sein exzellentes Team während seiner Rennen hervorragend den Rücken frei hielt. So holte von Hartz sowohl im KI als auch im CI jeweils mit großem Vorsprung 4 Siege in 4 Einzelrennen, besser geht es nicht. In der zweiten Niedersachsen- Herren- KI Mannschaft paddelte v. Hartz zusammen mit Rasmus Antons (Braunschweig) dazu noch jeweils auf den Bronzerang in Sprint und Classic. Eine große Leistungssteigerung zeigte Knud Zietz, der bei den Masters C im KI jeweils den zweiten Rang in Classic und Sprint einfuhr und damit den Celler Doppelsieg sicherte. Bei den Masters B fuhr Florian Wasilewski im KI ebenfalls mit hervorragenden Zeiten zu sicheren Siegen im Sprint und Classic. Im Team holte er dazu mit Jan Holger Erdmann Platz 5 im Sprint und mit Lars Falkenhain ebenfalls Rang 5 im Classic. Erdmann präsentierte sich vor allem im Sprint überraschend stark, wo er mit sehr schneller Zeit zweiter bei den Masters A wurde. Im Classic fuhr er dazu noch auf Rang drei, hinter seinem Team Kollegen Lars Falkenhain , der hier den zweiten Rang für die KGC klar machte.
Nicht ganz so rund lief es bei den zuletzt so erfolgsverwöhnten jüngsten Celler Sportlern. Immerhin konnte aber Tom Koschel an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen und im Sprint und im Classic jeweils auf den 2. Platz bei den Schülern B im KI fahren. Im gleichen Rennen landete Nelson Wasilewski auf Platz 4 im Classic und Rang 5 im Sprint. Weil nicht genug B- Schülerinnen gemeldet waren, mußte Lisbeth Antons im Feld der Schülerinnen A mitfahren, hier kam sie als beste B- Schülerin auf Platz 4 im Sprint und Rang 5 im Classic. Zusammen mit Tom Koschel holte sie in der Schüler- Mannschaft dazu immerhin noch jeweils den zweiten Platz in Sprint und Classic. Neuzugang Keno Gehrmann paddelte im Feld der Schüler C auf Platz 2 im Classic und Rang 3 im Sprint.
„Auch wenn es schade war, dass wir nicht auf der Lachte paddeln konnten, wir haben das Beste daraus gemacht und die Teilnehmer haben mit viel Verständnis diese Entscheidung mit getragen“ zog der sichtlich zufriedene Organisationsleiter Olaf v. Hartz Bilanz. „Auch sportlich können wir voll zufrieden sein, viel mehr war nicht zu erreichen.“
Die Saison im Wildwasserrennsport neigt sich langsam dem Ende zu: Am 20. und 21. Oktober geht es bei Bitburg noch einmal um Ranglistenpunkte des Deutschen Kanu- Verbandes, wobei auch hier eine Verlegung der Rennstrecke von der Prüm auf die Sauer unausweichlich scheint. Ein Wochenende später wird dann in Bremen das letzte Abfahrtsrennen der Saison gefahren.
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180918 WW Wappen von Köln

Greta Zietz holt Doppelsieg beim Wappen von Köln
Köln: Zum Abfahrtsrennen der besonderen Art auf dem Rhein bei Köln war das Wildwasserrennteam der Kanu- Gesellschaft Celle diesmal nur mit zwei Sportlern vertreten, die ihren Verein aber hervorragend vertreten haben. Herausragend konnte sich Greta Zietz in Szene setzen die sowohl im Sprint, als auch im Classic der Konkurrenz deutlich das Heck zeigte und als Doppelsiegerin nach Celle zurückkehrt. Altmeister Olaf v. Hartz war mit zwei Silbermedaillen ebenfalls wieder gut unterwegs.

Greta in ihrem Element

Es paddelt sich schon etwas anderes in den kabbeligen Wellen der Berufsschifffahrt auf dem Rhein zwischen Köln Poll und der Deutzer Brücke. In diesem Jahr kann noch hinzu, dass auch der Rhein derzeit extrem wenig Wasser führt, was das Finden der schnellsten Linie auf dem großen Strom auch nicht einfacher machte. Schwierige Bedingungen also, vor allem für Greta Zietz die dazu nach dem Wechsel in die Jugendklasse auch noch erstmals die lange Strecke der Erwachsenen paddeln musste. Besonders auf dem für Greta neuen Stück diskutieren sogar die Einheimischen immer wieder über den schnellsten Kurs, dort nach nur einer Trainingstour schnell unterwegs zu sein war, also schon eine erhebliche Herausforderung, die sie aber hervorragend meisterte.
Da nützte den Rheinländern auch ihr Heimvorteil nichts, mit einer starken Fahrzeit holte Greta Zietz souverän den Sieg im Rennen der weiblichen Jugend KI im Classic. Auch die Sprintstrecke ist in Köln eine der etwas anderen Art, auf einer Art Rundkurs um den Strompfeiler der Deutzer Brücke muss mit, gegen und quer zu Strömung und Wellen gesprintet werden. Dies gelang Zietz im ersten Lauf noch nicht ganz optimal, doch sie bewies eisern Nerven, konnte den Kurs im zweiten Lauf korrigieren und die Fahrzeit damit um unglaubliche 7 Sekunden verbessern, was ihr am Ende auch den Sieg im Sprint einbrachte.
Altmeister Olaf v. Hartz war schon oft in Köln und kennt die Strecke natürlich daher deutlich besser. Der Weltmeister war gewohnt schnell unterwegs, auch wenn es ihm selbst diesmal ein wenig an Spritzigkeit fehlte. Im Sprint fuhr er mit zwei konstant schnellen Läufen nicht ganz unerwartet auf Platz zwei hinter dem amtierenden Deutschen Sprintmeister Uwe Klettenheimer aus Kelsterbach. Der zeigte sich dann auch auf der langen Strecke unerwartet stark und verwies v. Hartz auch im Classic etwas unerwartet trotz starker Fahrtzeit auf Platz zwei.
Als Organisationsleiter des traditionellen Lachte- Abfahrtslaufs hat v. Hartz im Moment allerdings ganz andere Sorgen. Rund drei Wochen vor dem Renntermin fehlt es auf der Lachte immer noch erheblich an Wasser und Regen ist nicht in Sicht. So ist das Orga-Team bereits auf der Suche nach einer Alternative, um die Wettkämpfe dennoch durchführen zu können.
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180902 WW Bericht Schwartau

Kanu- Gesellschaft Celle fischt zahlreiche Marzipantorten aus der Schwartau
Hobbersdorf: Auch in diesem Jahr ging es zum Auftakt der norddeutschen Herbstsaison im Wildwasserrennsport auf der Schwartau um eben die Marzipantorten, die dieses Rennen seit Jahrzehnten so beliebt machen und auch dieses Mal wanderte eine große Menge dieser süßen Spezialität nach Celle. Am erfolgreichsten jagte Altmeister Olaf v. Hartz nach dem leckeren Energieträger, 6 Siege

Olaf in seinem Element

brachten ihm auch 6 große Torten ein. Tobias Zimmer stand viermal ganz oben auf dem Treppchen, Alina Zimmer, Greta Zietz, Lisbeth Antons und Jonas Gläsmann jeweils dreimal, einen Doppelsieg fuhr Tom Koschel ein, Manuel Gläsmann und Florian WasilewsK1 erkämpften sich jeweils eine große Torte.

Tobias in Action

Vier Siege bei vier Einzelstarts, die Bilanz von Altmeister Olaf v. Hartz war einmal mehr makellos. Sowohl im Sprint als auch im Classic hatte der Weltmeister im K1 und CI die norddeutsche Konkurrenz sicher im Griff. Sieg Nummer 5 und 6 holte er sich zusammen mit Tobias Zimmer in der K1 Herren Mannschaft in Sprint und Classic. Tobias Zimmer, eigentlich noch Junior, hatte sich zuvor in seinen Einzelrennen im Sprint und Classic mit starken Zeiten und souveränen Siegen für diesen Einsatz empfohlen. Weil es auch für die Plätze zwei und drei kleiner Marzipantorten zu gewinnen gab, paddelte Zimmer dann noch mit Dietmar Wölker (Braunschweig) im CII und holte hier prompt auch noch Bronze auf beiden Strecken.
Manuel Gläsmann paddelte ebenfalls bei den Junioren auf beiden Strecken auf Rang 3. Zusammen mit Jonas Gläsmann erkämpfte er im Rennen der K1 Junioren- Mannschaften den Sieg im Sprint und Rang 2 im Classic. Jonas Gläsmann präsentierte sich im Rennen der Jugend K1 unerwartet stark, er holte sich die beiden großen Torten im Sprint und im Classic. Florian WasilewsK1 ging nur im K1 Masters B im Classic an den Start, konnte hier aber ebenfalls den Sieg nach Celle holen.
Alina Zimmer und Greta Zietz bleiben im Feld der K1 weibliche Jugend im Norden ein Klasse für sich. In den Einzelrennen machten sie den Sieg unter sich aus, wobei sie die Sache diesmal salomonisch lösten. Während Greta Zietz als Deutsche Sprint- Vizemeisterin standesgemäß den Sprint für sich entscheiden konnte, holte die DM- Bronzemedaillen Gewinnerin Alina Zimmer im Classic die große Torte. Im Feld der K1 Jugend Mannschaften zeigten sie erneut auch reinen Jungenmannschaften locker das Heck und holte so locker die Siege in Sprint und Classic.
Natürlich mögen insbesondere auch die jüngsten gerne Marzipan und entsprechend hart umkämpft waren die Torten in den Nachwuchsklassen. Im Feld der weiblichen Schüler B bleibt Lisbeth Antons auch nach der Sommerpause auf der Erfolgsspur. Als amtierende Deutsche Meisterin holte sie sich den Sieg sowohl im Sprint als auch im Classic. Sieg Nummer 3 gab es für sie im Rennen der K1 Schüler Mannschaften zusammen mit Tom Koschel, im Sprint landeten die beiden zusammen auf Rang 4. Tom Koschel konnte sich mit dem Überraschungssieg in Rennen K1 männliche Schüler B den größten Erfolg in seine jungen Sportlaufbahn verzeichnen, im Sprint zeigte er als zweitplatzierter ebenfalls eine tolle Leistung. Nelson WasilewsK1 schließlich paddelt bei den Schülern B im K1 auf Platz 6.
Der trockene Sommer hätte die Wettkämpfe auf der Schwartau fast unmöglich gemacht, erst Regenfälle in der letzten Woche und aus der Ostsee hochdrückendes Wasser sorgten für ausreichende Wasserstände auf den Rennstrecken. Auch die Celler Kanuten schauen zunehmend sorgenvoll auf den Pegel der Lachte, der seit Monaten auch rund 5 Wochen vor dem Termin des traditionellen Lachte- Abfahrtslaufes so niedrig ist, dass dort nicht gepaddelt werden darf. Nachdem 2017 wegen Hochwassers schon die Classic- Rennen wegen Hochwassers verlegt werden mussten, droht das nun wegen zu niedrigen Wasserstands auch für diese Saison.

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Fotos: Maja Uphoff-Jaedicke

180617 DM Sprint Sömmerda

Greta Zietz bei der Wehrdurchfahrt

Greta Zietz holt Silber und Bronze bei Deutscher Sprintmeisterschaft
Sömmerda: Auch beim letzten Saisonhöhepunkt im Wildwasserrennsport, der Deutschen Sprint- Meisterschaft in Sömmerda konnten die Sportler der Kanu- Gesellschaft Celle einige Medaillen mit nach Hause bringen. Als erfolgreichste Cellerin holte Greta Zietz im Einzel die Vizemeisterschaft und zusammen mit Alina Zimmer und Jonas Gläsmann dazu noch Bronze in der Mannschaft. Lisbeth Antons und Olaf v. Hartz landeten ebenfalls auf dem Silberrang, eine weitere Bronzemedaille steuerte noch Tom Koschel bei.

Der Kurs auf dem Slalomkanal von Sömmerda war zwar, besonders für die Junioren und Senioren eher leicht, dennoch verzieh die Strecke mit ihrer schnellen Strömung und einigen tückischen Kurven keine Fehler, denn in allen Rennen entschieden Zehntelsekunden über Sieg und Platz. So auch im Feld der weiblichen Jugend, in dem die KGC mit Greta Zietz und Alina Zimmer gleich zwei ganz heiße Eisen im Feuer hatte, die einmal mehr nicht enttäuschten und den hohen Erwartungen vollauf gerecht wurden. Greta Zietz legte gleich im ersten Versuch mit einer technisch nahezu perfekten Fahrt eine hervorragende Zeit vor, mit der sie sich am Ende Rang 2 und damit die Vizemeisterschaft sichern konnte. Alina Zimmer bewies nach einem nicht ganz geglückten ersten Lauf Nerven und steigerte sich im zweiten Versuch erheblich. Am Ende fehlte ihr dann aber das nötige Glück, mit nur 23/100 Sekunden Rückstand auf Rang drei landete sie am Schluss auf einem sehr guten 5. Platz.

In der männlichen Jugend war es Jonas Gläsmann, der ebenfalls den zweiten Versuch brauchte, um eine optimale Fahrt hinzulegen. Die war dann aber gleich so gut, dass sie ihn auf einen nicht erwarteten 7. Platz katapultierte. Schon bei der Classic – DM hatte sich gezeigt, dass mit der KGC- Jugend- Mannschaft aus Alina Zimmer, Greta Zietz und Jonas Gläsmann immer zu rechnen ist und so war es auch diesmal: mit ausgefeilter Team- Strategie sprinteten sie gegen ein großes Feld reiner Jungenmannschaften zur Bronzemedaille.

Sehr erfreuliche Ergebnisse präsentierten auch die jüngstem im KGC- Team, für die der Kanal schon noch eine echte Herausforderung war: Lisbeth Antons bewies einmal mehr ihren beeindruckenden Kampfgeist, mit dem sie, trotz eines komplett missglückten 1. Laufs und einiger kleinerer Fahrfehler im zweiten Versuch die Silbermedaille im Rennen der Schülerinnen B KI erpaddeln konnte. Bei den männlichen Schüler B zeigte Tom Koschel im ersten Versuch eine tolle technische Leistung die ihm die Bronzemedaille sicherte. Nelson Wasilewski kämpfte sich tapfer durch Wellen und Kurven und konnte als Lohn einen hervorragenden zweiten Lauf und damit Rang 5 für sich verbuchen.

Classic- Spezialist Altmeister Olaf v. Hartz war angesichts der starken Sprinter in seinem Feld mit gedämpften Erwartungen an den Start gegangen und hat sich dabei selbst unterschätzt: Mit zwei starken Läufen fuhr nur zwei Wochen nach seinem Erfolg bei der Classic- WM nun auch noch zur Vizemeisterschaft im Sprint. Tobias Zimmer hatte sich für die Titelkämpfe noch einmal mehr viel vorgenommen und wollte noch einmal angreifen, obwohl auch seine Stärken eher im Classic liegen. Der erste Versuch lief dann noch nicht ganz so, wie gewünscht, doch auch Tobias ließ sich dadurch nicht entmutigen, legte im zweiten Durchgang noch einmal eine große Schippe drauf und fuhr als achter ins Finale. Diese hervorragende Platzierung konnte er dann auch im Schussdurchgang verteidigen. Manuel Gläsmann konnte aus schulischen Gründen erst verspätet anreisen, fuhr aber dennoch immerhin noch auf Rang 22.

Damit sind für die Celler Wildwasserrennsportler die großen Meisterschaften für 2018 gelaufen. Team- Chef und Landestrainer Olaf v. Hartz zieht eine positive Bilanz: „Alles, mit dem wir bei realistischer Betrachtung rechnen konnten haben wir erreicht und dazu noch so einiges, das wir nicht erwartet haben. Das Team hat toll gekämpft und einmal mehr hervorragende Leistungen gezeigt. Glückwunsch an alle erfolgreichen Sportler und riesigen Dank an alle, die uns unterstützt haben!“

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9, 29313 Hambühren, Tel: 05084 / 3920, Mobil: 0171 / 232 13 98
E- mail: olaf.vonhartz@t-online.de

180603 WW-WM Muotathal CH

Olaf v. Hartz fischt WM – Gold aus der Muota
Alke Overbeck verpasst Team – Medaille knapp

Muoatathal: Altmeister Olaf v. Hartz konnte bei den 28. Wildwasserrennsport- Meisterschaften auf der Muota / Schweiz seinen dritten Titel in der Konkurrenz der Masters nach Celle holen. Souverän gewann v. Hartz in der Klasse der Masters E KI von dem Schweizer Lokalmatador Markus Keller und seinem Team- Kollegen Harald Kraus aus Schweinfurth. Pech hingegen hatte Alke Overbeck, die mit der KI Damen Classic Mannschaft um nur 3 / 100 Sekunden am Bronzeplatz vorbeifuhr. Neben dem 4 Rang im Team erpaddelte sie noch Rang 11 im Classic

Olaf v. Hartz hatte die Muota in guter Erinnerung, schon zwei Mal 1995 und 2013 war er auf der Strecke in dem herrlichen Hochtal nahe Schwyz Deutscher Meister geworden. Allerdings zeigte sich der auf den ersten Blick eher einfach wirkende Kurs sich in diesem Jahr recht tückisch. Nach heftigem Gewitterregen gab es an den entscheidenden Trainingstagen erst einmal einen sehr hohen Wasserstand, der die Streckenkenntnisse auf dem von vielen kleinen Steinen, hohen Wellen und zahlreichen Presswassern und Wirbeln geprägtem Kurs buchstäblich hinwegschwimmen ließ. Kaum hatten sich die Sportler auf den neuen Wasserstand eingestellt, begann der wieder zu sinken und die Fahrlinie musste erneut überprüft und angepasst werden.

Dem Altmeister gelang es dann aber pünktlich zum Rennen, eine schnelle Linie auf dem knapp 5 km langen Kurs zu finden und auch die deutlich schwieriger gewordene Passage um den berühmten Muotastein in den Griff zu bekommen. Vom Start weg ließ er dann keinen Zweifel daran aufkommen, dass er ganz nach vorn fahren wollte. Schon an der Zwischenzeit hatte er einen komfortablen Vorsprung herausgefahren, im Ziel war er nach ca. 13 Minuten Fahrzeit der Konkurrenz gut 38 Sekunden voraus. Entsprechend zufrieden zeigte sich v. Hartz, als er das Ergebnis sah: „Ich bin besonders hier vor Ort in der letzten Phase der Vorbereitung super unterstützt worden und konnte so ein optimales Rennen fahren. Die Muota ist ein harter Bach, der viele Fehlerquellen bietet, da war es schon sehr wichtig, dass ich mich optimal mit der Suche nach der schnellsten Rinne beschäftigen konnte“.

Alke Overbeck hatte sich nach längerer Krankheit erst recht spät entschlossen, noch einmal anzugreifen und an der Ausscheidung teilzunehmen. Dass sie die im Classic trotz des Trainingsrückstandes als beste deutsche dann für sich entscheiden konnte, zeigt einmal mehr ihre einmalige Klasse. Dennoch war klar, dass es unter diesen Umständen für eine Einzelmedaille nicht reichen würde. Overbeck zeigte dennoch eine souveräne Leistung auf der Strecke und fuhr mit guter Zeit erneut als beste deutsche Dame auf Platz 11 im Classic Einzel.

Damit hatte sie sich wiederum für das Damen–Team des Deutschen – Kanuverbandes qualifiziert, in dem sie dann mit Sabine Füsser und der noch sehr jungen Lisa Köstle in den Kampf um die Medaillen einstieg. Lange Zeit sah es noch gut aus für die drei Deutschen, erst in der Schlusspassage konnten dann die Schweitzerinnen an Ihnen vorbeifahren und mit 3 / 100 Sekunden denkbar knapp den Bronzerang für sich klar machen und das deutsche Team auf Platz 4 verdrängen.

Etwas überraschend sah es für die Langstreckenspezialistin dann sogar im Sprint nach dem ersten Lauf nach einer Einzelmedaille aus, lag sie doch nach dem ersten Versuch auch Platz drei, den sie dann aber nicht halten konnte. Im Finale landete sie aber immerhin noch auf dem 8. Rang. Overbeck nahm es gelassen: „Ich habe im Vorfeld nicht damit gerechnet, dass es überhaupt für die Qualifikation reichen würde, für die gegeben Umstände gehen die Ergebnisse voll in Ordnung!“

Schon in zwei Wochen steht mit der Sprint- DM in Sömmerda für die Wildwasserkanuten der nächste Saisonhöhepunkt ins Haus. Hierbei geht es dann auch um den zweiten Teil der Qualifikation zur Junioren- EM in Skopje, bei der Tobias Zimmer noch um eine Fahrkarte kämpft.

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