Archiv der Kategorie: BERICHTE

180209 Jahreshauptversammlung 2018


Der Vorstand und die geehrten Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle

34 Mitglieder konnte Olaf von Hartz, Erster Vorsitzender der Kanu-Gesellschaft Celle, im oberen Clubraum des Bootshauses in der Fritzenwiese begrüßen.
Die Anwesenden erhoben sich zur Totenehrung von Dr. Otto Stumpf, Elisabeth Koepsell und Günter Ladusch, nachdem Olaf von Hartz ausführlich die sportlichen Laufbahnen, Verdienste und Leistungen der Verstorbenen gewürdigt hatte.

Nach Feststellung der ordnungsgemäßen Vorbereitung dieser Versammlung berichtete der Erste Vorsitzende über die Anschaffung des neuen, zuverlässigen Vereinsbusses und bedankte sich bei Dennis Wagner, der sich gewissenhaft um Verwaltung und Pflege des wertvollen Fahrzeuges und der Bootsanhänger kümmert. Gelobt wird der diesjährige Arbeitsdienst, der im Haus und im Garten des Vereines in fröhlicher Atmosphäre vieles geschafft hat, wobei die Arbeit Freude machte.
Ausführlich berichtete von Hartz über den letzten Stand der Entwicklung auf den Gebieten Hochwasserschutz, Umwelt und Naturschutz, FFH-Gebiete und das Wehr in Osterloh, sofern es die Belange der Paddler berührt.
Viele Interessenten erschienen zum Schnupperpaddeln, um sich über den Kanusport zu informieren, fährt Olaf von Hartz fort und freute sich über die Paddler, die sich danach für einen Verbleib im Verein entschieden. Er erinnerte an mehrere gesellige Ereignisse, das Kanuten-Schützenfest, die Herbstwanderung, die Weihnachtsfeier, das Aalessen, die Dia- und Spieleabende, das Lachte-Abfahrtsrennen, das wegen Hochwassers verlegt werden musste und an das Anwesen des Landes-Kanu Verbandes in Mardorf am Steinhuder Meer, das in dieser beliebten Form nun doch erhalten bleibt.
Der Vorsitzende bedankte sich bei den Mitgliedern des Vorstandes der KGC, für ihre kameradschaftliche, freundliche und zielorientierte Arbeit und lobte die Jugendlichen, die nicht verweichlicht sind und selbst bei Schnee und Eis zum Training erscheinen.
Mit Stolz auf ihre vierzigjährige Vereinszugehörigkeit verlieh Olaf von Hartz die Goldene Ehrennadel an Eike von Hartz, Jürgen Bernecker und Hans-Friedrich Nölke.
Ausführlich berichtete die Kassenwartin Nicole Zimmer über Einnahmen und Ausgaben des Vereines und bezeichnete schließlich die Finanzsituation des Vereines als „positiv“.
Die Sportwartin Eike von Hartz berichtete über das Kentertraining in Wietze, das Hallentraining in der Blumlage, die Wildwasserrennsport-Trainingstage in Braunschweig, auf der Soca und der Salzach und verkündete mit Stolz und Lob die Erfolgsbilanz der Leistungssportler.
Greta Zietz, Alina Zimmer, Jonas Gläsmann, Manuel Gläsmann, Tobias Zimmer, Malte Neelen, Jan Erdmann, Knud Zietz, Eike von Hartz und Olaf von Hartz konnten auf den anspruchsvollen und vielseitigen Rennveranstaltungen auf norddeutschen und deutschen Meisterschaften bedeutende Erfolge bis zur deutschen Meisterschaft erringen.
Als Anerkennung erhielten diese erfolgreichen Celler Rennpaddler Gutscheine für einen Restaurantbesuch.
Uli Lüdeke, der Wanderwart, schwärmte von erlebnisreichen Fahrten auf den heimischen Flüssen mit Weser, Rhein, Elbe, dem Bodensee und in Polen auf den Seen in Westpreussen, der Drewenz und der Weichsel mit Kulturprogramm und Stadtbesichtigungen. Der Wanderwart wies darauf hin, dass nach Ostern mittwochs ab 18.00 Uhr Paddeltouren ab dem Bootshaus angeboten werden.
Er ehrte mit dem Wanderfahrerabzeichen Bronze Alina Zimmer, die im vergangenen Jahr 2.229 Kilometer erpaddelte und Tobias Zimmer mit dem Wanderfahrerabzeichen Silber, der in diesem Zeitraum 2.885 Kilometer zurücklegen konnte. Im Bezirk Lüneburg haben die beiden jeweils den ersten Platz belegt. Zugleich haben sie damit erreicht, dass die KGC-Jugend bei den Bezirksmeisterschaften mit 5.176 Kilometern ebenfalls den ersten Platz erreichte. Dabei wurden sie von Julia und Frederike Möllendorf unterstützt. Mit ihren Leistungen haben sie auch dazu beigetraten, dass die KGC im Gesamt-Vereinswettbewerb wiederum den 1. Platz erreicht hat. Als Anerkennung gab es den DKV-Kalender und hochwertige Paddel.
Den Schrubber für Frauen erhielt Dagmar Lammers für eine Paddelleistung von 905 Kilometern im Jahr 2017 und den Schrubber für Männer erhielt Uli Lüdeke mit 882 Kilometern. Mit dem 20. Wanderfahrerabzeichen Gold für 29.526 Kilometern ab 1970 wurde Uli Lüdeke geehrt, mit dem fünfundzwanzigsten Wanderfahrerabzeichen Gold mit 35.865 Kilometern ab 1976 Dagmar Lammers und Hildegard Schneider wurde das Globusabzeichen verliehen mit 40.147 Kilometer, die sie sich seit 1968 erpaddelte.
Die Jugendwartin Regina Wagner plant für dieses Jahr keinen mehrtägigen Paddelausflug mit den Jugendlichen, sondern will mit ihnen zusammen ein „Jugend-Event“ vorbereiten.
Der Segelwart Hans-Friedrich Nölke berichtet über eine dreiwöchige Familien-Segeltour auf der Ostsee, wobei sie 826 Seemeilen zurücklegten mit Aufenthalten an deutschen, dänischen, schwedischen Küstenorten und Inseln mit eindrucksvollen Landgängen. Er wünscht sich sehr, den einen oder anderen KGC-Segler – wie in den Jahren davor – im nächsten Sommer in einem Ostsee-Hafen zu begegnen.
Die Kassenprüfung wurde in diesem Jahr von Dagmar Lammers und Christa Stellmann vorgenommen, die eine einwandfreie und gewissenhafte Kassenführung feststellten, die Kassenwartin Nicole Zimmer dafür lobten, sie wurde einstimmig entlastet.
Es erfolgt die einstimmige Wiederwahl des Vorsitzenden Olaf von Hartz, der Kassenwartin Nicole Zimmer, des Wanderwartes Uli Lüdeke und des Segelwartes Hans-Friedrich Nölke. Dagmar Lammers und Ralf Busch, der einstimmig zum zweiten Kassenprüfer gewählt wurde, werden im nächsten Jahr die Finanzen überprüfen.
Nach dem offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung fanden sich alle Teilnehmer im unteren Clubraum zu lebhaften Gesprächen wieder ein, um sich an einer kräftigen Suppe mit Würstchen zu stärken, zubereitet von der Jugendwartin Regina Wagner und ihrem Mann Dennis.
von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

180113 Kentertraining der KGC


Kinder und Erwachsene beim Erlernen und Üben der Kenterrolle im Schwimmbad Wietze

Kentertraining der Kanu-Gesellschaft Celle
Knapp zwanzig Mitglieder aus den Vereinen des Landkreises Celle versammelten sich am letzten Sonntag im Schwimmbad Wietze, um in sechs Veranstaltungen die Kenterrolle zu üben oder zu erlernen, begleitet von Angehörigen und Gästen, die sie dabei beobachten wollten.
Zur Ausrüstung gehören sorgfältig gereinigte Einerkajaks, Spritzdecken, Paddel und Badesachen; Nasenklemmen und Schwimmbrillen werden empfohlen und ein sicherer Schwimmer muss jeder Kanute sein. Für die sechs Termine im Januar und Februar zahlen Jugendliche 9 Euro und Erwachsene 15 Euro.
„Es dauert unterschiedlich lange, bis ein Kanute die Kenterrolle beherrscht, manche geübte Sportler lernen es an einem Nachmittag, andere brauchen mehrere Jahre, aber im Mittel reichen die 6 Termine“, erklärt Olaf von Hartz, der mit seiner Ehefrau Eike die Ausbildung und das Training für die Kanu-Gesellschaft Celle seit fünf Jahren im Wietzer Schwimmbad leitet.
„Dabei ist der Zweck des Kentertrainings nicht allein das Erlernen des Eskimotierens, die Bootsbeherrschung, das Stützen, das gezielte Aussteigen unter Wasser; das Einsteigen vom Wasser ist ebenso wichtig, wobei Vertrauen und Kameradschaftlichkeit erfahren und aufgebaut wird“, ergänzt von Hartz, Vorsitzener und Trainer der KGC.
Die jüngsten Teilnehmer sind etwa 6 Jahre alt, wenn sie zwar noch nicht das Rollen lernen, aber das Aussteigen aus dem gekenterten Boot und spielerisch in dem sehr warmen Wasser des Bades die Bootsbeherrschung zu verbessern, bei fröhlicher Stimmung unter geduldiger und einfühlsamer Betreuung erfahrener Kanuten. „Die Beherrschung der Kenterrolle ist erforderlich, wenn man nach einer Kenterung nicht schwimmen will, wichtig vor allem auf Großgewässern, im Wildwasser und dort, wo man nach einer Kenterung schlecht aus dem Wasser kommt“, fügt Eike von Hartz, die Sportwartin der KGC, hinzu.
Für die Anfänger wird der flache Teil der Halle benötigt, da wird es bei 4 Booten eng, bis zu 20 geübte Kenterpaddler können im tiefen Teil des Beckens trainieren, da können einige Paddler noch aufgenommen werden, ergänzt Olaf von Hartz.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

171125 Herbstwanderung der KGC

An zwei „magische Orte“ der Südheide führte die Herbstwanderer der Kanu-Gesellschaft Celle bei angenehmer trockener herbstlicher Kühle vom Startort in der Dorfmitte von Scharnhorst bei Eschede zunächst auf den Wählberg zur „magischen Aussicht“. Hier setzte im Jahre 1822 der Astronom Carl Friedrich Gaus einen Stein, der im Rahmen der Vermessung des Königreiches Hannover einen trigonometrischen Vermessungspunkt kennzeichnete.
Die Herbstwanderer der Kanu-Gesellschaft Celle am Windspiel „Hohenbostel“

An diesem Ort bestiegen die Herbstwanderer einen Aussichtsturm, von dem aus sie die „Liegende Acht“ am Grund einer Kiesgrube bestaunen konnten, als Symbol für Zahlen, womit sich Gaus sein Leben lang beschäftigte. Der nächste magische Ort wird als „Hohenbostel“ bezeichnet, an dieser Stelle wird die Lage der mittelalterlichen Siedlung Hohenbostel vermutet, die aus bisher nicht geklärten Gründen von den Bewohnern aufgegeben wurde. Das phantasievolle Windspiel vor dem verlassenen Dorf „Hohenbostel“ besteht aus Eichenbalken, die das vergangene Alte symbolisieren sollen und die bunt lackierten Aluminiumplatten an das Moderne.
Der etwa acht Kilometer gut beschilderte und abwechslungsreiche Wanderpfad führt auf Feldwegen durch eine reizvolle Wald- und Wiesenlandschaft. Der Anblick dieser freundlichen Wandergegend in der Südheide, der magischen Orte sowie weitere aktuelle Themen bieten Anlass zu vielen angeregten Gesprächen und lassen die zweieinhalb Stunden schnell vergehen.

171104 Arbeitsdienst am Bootshaus

Über zwanzig Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle versammelten sich am letzten Samstag im Garten ihres Bootshauses an der Fritzenwiese, ausgestattet mit Sägen, Gartenscheren, Schubkarren, einer Schredder Maschine und zahlreichen anderen Werkzeugen um den Arbeitsdienst, das jährliche Großreinemachen des Bootshauses und des Gartens, bei idealem sonnigen Herbstwetter vorzunehmen.
Eine Gruppe entfernte in luftiger Höhe von dem großen Dach der Bootshalle und aus den Regenrinnen wildes Gewächs, den Staub, die Blätter und das Moos, eine andere verjüngte mit Sägen und Gartenscheren die Büsche und Bäume des Gartengeländes und am Anleger, zwei fütterten den Schredder und eine weitere Gruppe tauschte den alten Flaggenmast gegen einen neuen aus.


Die Teilnehmer (mit Geburtstagskind) des Arbeitsdienstes der Kanu-Gesellschaft am Anleger des Bootshauses

Ein Abstellraum wurde mit Liegeplätzen speziell für die Rennboote eingerichtet, ein Fachmann beseitigte Unebenheiten des gepflasterten Weges vom Bootshaus zum Anleger, ein anderer reinigte die Außenbeleuchtung des Bootshauses, altersschwaches Mobiliar wurde
ausgesondert und zusammen mit Gartenabfällen entsorgt, wobei sich mehrere Fahrten mit Anhängern als erforderlich erwiesen.

Überall bemerkte man bei der Arbeit die fröhliche Stimmung, die gegenseitige Hilfe, freundliche und lustige Bemerkungen, ein gut eingespieltes Team war mit Freude am Werk.

Mit gesundem Appetit verzehrten die Großreinemacher in der Mittagszeit am vollbesetzten langen Tisch, im gemütlichen Bootshaus bei guter Laune, ihre großen, leckeren Pizzen und löschten ihren Durst mit erfrischenden Getränken.
Stolz und zufrieden über den „neuen Glanz in der alten Hütte“ trennten sich am Nachmittag die „Arbeitsdienstler“, während die Rennfahrertruppe das Tageslicht noch für eine Trainingsfahrt auf der Aller nutzte.
von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

Jahreshauptversammlung 2017

JHV 2017klzum Foto: Der Vorstand der Kanu-Gesellschaft Celle und die geehrten Mitglieder

43 Mitglieder konnte Olaf von Hartz, Vorsitzender der Kanu-Gesellschaft Celle im vollbesetzten oberen Clubraum des Bootshauses in der Fritzenwiese zur Jahreshauptversammlung begrüßen.

Der Vorsitzende hieß als Gast Sigrid Müller, die Geschäftsführerin des Kreissportbundes, herzlich willkommen. Sie ehrte Rolf Meyer für seine langjährige Tätigkeit in mehreren Ämtern des Vorstandes, besonders als Kassenwart und verlieh ihm unter großem Applaus die silberne Ehrennadel und verlas die Urkunde vom Präsidenten des Landessportbundes Niedersachsen.
Olaf von Hartz blickt in seinem Bericht auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Er dankt Dennis Wagner für die Anschaffung eines neuen Vereinsbusses, den jungen Helfern bei dem Einbau eines neuen Fußbodens im Hantelraum und Joachim Schuermann für die Einrichtung der neuen Beleuchtung des Bootshauses.
Er informiert über den aktuellen Diskussionsstand zum Thema Umwelt und Naturschutz, über die Solegleite am Altarm der Aller bei Osterloh, über Befahrensregelungen und Baumaßnahmen an Anlegern der heimatlichen Flüsse.
Die geselligen Veranstaltungen wie Schützenfest, Herbstwanderung, Weihnachtsfeier, Aalessen, Bingo, Spiele- und Diaabende erfreuten sich großer Beliebtheit. Der Vorsitzende bedankte sich bei den Mitgliedern, die mit solchen Ereignissen das Vereinsleben bereichern.
Die neue Kassenwartin Nicole Zimmer gibt einen gründlichen Einblick in die Einnahmen und Ausgaben des Vereines. Die Anschaffungen und Renovierungen des Bootshauses seien auch auf Regionalstiftungen und Zuschüsse aus Behörden und Verbänden möglich gewesen.

Die Kassenprüferinnen Ilsegret Müller-Bernard und Christa Stellmann haben eine ordnungsgemäße Buchführung festgestellt.

Der Wanderwart Uli Lüdeke schwärmt von zahlreichen Fahrten der Wanderpaddler in Deutschland und Polen unter günstigen Wetterbedingungen, auf denen die Kanuten in der letzten Saison 17434 Kilometer zurücklegten und damit den 1. Platz im Vereinswettbewerb im Bezirk Lüneburg und den 2.Platz im Land Niedersachsen erreichten. Er ehrt Tobias Zimmer mit dem Jugend-Wanderfahrerabzeichen Bronze, Alina Zimmer mit dem Schüler-Wanderfahrerabzeichen in Gold und Helga Jabs mit dem Wanderfahrerabzeichen in Gold zur 35. Wiederholung mit 67.386 Kilometern. Die Geehrten erhalten zusätzlich Sachgeschenke und Tobias Zimmer, der mit 2367 Kilometern die meisten Kilometer erreichte, bekam ein leichtes und hochwertiges Karbonpaddel als Würdigung.
Als Anerkennung für gemeinsam erpaddelten 1372 Kilometer als höchste Streckenleistung innerhalb der KGC im letzten Jahr bekommen Berta und Rolf Meyer den „Schrubber“ als „Wanderpokal“ verliehen.

Die Jugendwartin Regina Wagner trainiert jeden Freitag mit der Jugend und bei geeignetem Wetter mit anschließendem Grillen. Sie fuhr mit ihnen im Juni auf die Jugendfreizeit nach Winsen an der Oertze auf den Campingplatz zum Paddeln und geselligem Beisammensein, nahm mit ihnen teil am Kenter-trainning, am An- und Abpaddeln und würde sich über neue Mitglieder freuen.

Die Sportwartin Eike von Hartz berichtet über die Neujahrstour, das Kentertraining, das Trainingslager in Frankreich, über das Hallentraining und als „absoluten Klassiker“ das Paddeln am Heiligabend. Die KGC-Rennfahrertruppe konnte an den Wettbewerben der Norddeutschen Meisterschaft, der Deutschen Meisterschaft und der Weltmeisterschaft in Sömmerda, Kössen, Schwartau und auf der Lachte beachtliche Erfolge auf den ersten Plätzen erringen. Mit Urkunden, Anstecknadeln und Sachgeschenken wurden Greta Zietz, Alina Zimmer, Jonas Gläsmann, Tobias Zimmer, Olaf und Eike von Hartz geehrt. Olaf von Hartz gelang es, auf der Weltmeisterschaft in Banja Luca den 2.Platz zu erringen und Eike von Hartz auf der Norddeutschen Meisterschaft den 1.Platz. Die Sportwartin dankte den jungen Sportlern für ihren Trainingsfleiß und ihren Teamgeist. „Es ist eine Freude mit euch zu trainieren“, betont Eike von Hartz.

Der Segelwart Hans-Friedrich Nölke berichtet über die Segler unter den Kanuten. Er beschreibt, wie Antje und Udo Rehefeld, Susanne Fabian mit Ehemann und Familie Nölke im letzten Jahr insgesamt über 1.300 Seemeilen mit ihren Segelbooten überwiegend auf der Ostsee zwischen Dänemark, Schweden und Deutschland zurücklegten und dabei schöne Segeltage und Landgänge erleben konnten.

Als Schriftwart wird Joachim Schuermann, als Sportwartin Eike von Hartz, als Jugendwartin Regina Wagner und als Kassenprüferin Dagmar Lammers einstimmig gewählt.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung ließen die Anwesenden bei einem kräftigen Imbiss den Tag ausklingen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

Kentertraining 2017

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Mitglieder der Kanu-Gesellschaft beim Kentertraining im Wietzer Hallenbad

Jeden Sonntag um 14.00 Uhr treffen sich in den Wintermonaten Mitglieder der Kanu-Gesellschaft im Hallenbad in Wietze um die Kenterrolle zu erlernen und zu üben. Die Kenterrolle, auch Eskimorolle genannt, ist eine Methode, um ein gekentertes Kajak schnell, und ohne aussteigen zu müssen, wiederaufzurichten. Die Kanuten erscheinen in ihrem Vereinsbus mit Anhänger und der Ausrüstung, zu der zahlreiche unterschiedliche Kajaks, Paddel, Spritzdecken, Badezeug und bei Bedarf Nasenklemmen und Ohrenstöpsel gehören.

„Die meisten Teilnehmer benötigen etwa 6 Übungsnachmittage, bis sie die Kenterrolle beherrschen“, erklärt Olaf von Hartz, Vorsitzender der Kanu-Gesellschaft Celle. „Wir üben mit den Anfängern in der Schwimmhalle, weil sie sich hier sicher fühlen. Das Wasser ist klar, warm und brusttief, da entsteht kein Angstgefühl“, fügt die Sportwartin Eike von Hartz hinzu, die mit ihrem Mann Olaf zusammen das Kenterrollentraining leitet. „Wenn unsere Paddler die Kenterrolle beherrschen, fühlen sie sich auf den Seen und Flüssen noch sicherer und wissen, wie weit sie ihre Boote belasten können“, ergänzt die KGC-Jugendwartin Regina Wagner, deren Mann Dennis den Teilnehmern mit Rat und Tat beim Üben zur Seite steht. Einige erfahrene Kanuten beherrschen bereits die Kenterrolle sehr geschickt. Sie kommen um zu üben, zeigen spielerisch regelrecht kleine Kunststücke wie z.B. die „Walze“, wobei sie mehrmals schnell hintereinander durchkentern und Spaß dabei haben.
Andere sind neu und noch etwas unsicher. Einfühlsam und in kleinen Schritten geht es bei der Ausbildung voran, bis der Kanufahrer sich zum ersten Mal mit dem Kopf unten im Boot befindet. Dabei steht ständig jemand am Bug und Heck des Bootes um es sofort wieder umzudrehen, falls das Aufrichten aus eigener Kraft nicht gleich klappen sollte.
„Wichtig ist, dass man die Ruhe behält, wenn man kopfüber im Wasser ist, sich orientiert und dann die eintrainierten Bewegungen macht, um wieder hochzukommen“, sagt Dennis Wagner nach der geglückten Kenterrolle einer jungen Anfängerin, die stolz und lächelnd wieder auftaucht.
Während der ganzen Zeit herrscht in der Schwimmhalle eine gelöste Stimmung unter den Kanuten, es wird gescherzt, gelacht und immer wieder gekentert.

„Meistens sind wir 10 bis 15 Leute hier, wenn jemand Lust hat, das Kentern zu erlernen, ist er immer willkommen“, sagt Eike von Hartz am Ende der Übung.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

 

Herbstwanderung der Kanu-Gesellschaft Celle 2016

161112 Herbstwanderung KGC 2016_kl 

Die Herbstwanderer der Kanu-Gesellschaft Celle nach ihrer Wanderung durch die Aschau-Niederung

Neunzehn Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle trafen sich am Samstag auf einem Parkplatz am Waldesrand in Eschede zu ihrer traditionellen jährlichen Herbstwanderung.
Der Weg führte sie auf einem gut markierten Wanderweg entlang der Aschau, einem noch weitgehend naturnahen Heidebach, der sich hier durch Wälder, Wiesen und durch ein reizvolles Teichgebiet schlängelt. Eschen und Erlen haben sich als typische Baumarten entlang dem Ufer in der Aschau-Niederung angesiedelt und ihr verdankt die Ortschaft Eschede ihren Namen.

Die Wanderer genießen den Anblick der Bruch- und Auwälder, die für die Niederungen von Fließgewässern typisch sind und die weiten Ausblicke in die Umgebung, die in der Vergangenheit von großen Heideflächen umgeben war. Im Laufe des Vormittages lichtet sich der Nebel, bei völliger Windstille und angenehmen Temperaturen kurz unter dem Gefrierpunkt bahnt sich die Sonne ihren Weg und erhellt die herbstlich-winterliche Landschaft, die zum Teil noch mit Schnee bedeckt ist. Die Naturfreunde beobachten während der Wanderung durch das Land der Eschen übermütig herumspringende Pferde, einen Jungschwan in der Aschau, der seine Eltern sucht und  fotografieren leuchtend herbstlich gefärbte Laubbäume, deren Blätter von Schnee und Eis bedeckt sind.

Schließlich erreichen sie nach etwa 9 Kilometern wieder ihren Ausgangspunkt und stärken sich bei einem kräftigen Mittagessen und guter Laune  in einem Landhaus in Eschede Hier bedanken sie sich bei ihrer Vergnügungswartin Hannelore Rothfuß, ihrem Mann Werner und Udo Rehefeld für die Vorbereitung dieser gelungenen Herbstwanderung.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

 

Abpaddeln der KGC 2016

160924 Abpaddeln_2016klDie Abpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle  vor ihrem Anleger an der Aller

Abpaddeln der Kanu-Gesellschaft Celle

Dreiundzwanzig Renn- und Wanderpaddler aller Altersklassen starteten am letzten Samstag mit ihren Einer- und Zweierkajaks und Kanadiern bei der Feuerwehr in Lachendorf zum Abpaddeln, der letzten offiziellen Paddeltour des Jahres.

Die Naturliebhaber genießen bei strahlendem Spätsommerwetter die reizvolle  Fahrt unter dem Blätterdach der sehr zügig strömenden Lachte mit ihren renaturierten Flussabschnitten und überwinden Naturhindernisse und zahlreiche Kurven mit Geschick und Eleganz.

Die junge Rennfahrertruppe der Kanu-Gesellschaft  hat sich in mehreren Wettkämpfen dieses Jahres sehr erfolgreich bewährt und zeigt heute den Wanderfahrern,  was sie unter Anleitung ihrer Sport- und Jugendwartinnen Eike von Hartz und Regina Wagner in letzter Zeit gelernt hat.

Mit hoher Geschwindigkeit überholen die jungen Leistungssportler mit ihren leichten Rennbooten  die Wanderkajaks und Kanadier, überwinden spielerisch die Reste umgestürzter Bäume, hinterlassen  einen beachtlichen Wellengang, verschwinden lautlos hinter der nächsten Biegung und bewirken ein anerkennendes Kopfnicken der älteren Abpaddler.

Nach vierzehn Kilometern auf den beliebten Heideflüssen Lachte und Aller finden  sich die Kanuten auf dem Gelände ihres Bootshauses an der Fritzenwiese ein und lassen die gelungene Fahrt bei Kaffee und Kuchen und fröhlicher Stimmung ausklingen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84
Die Strecke:160924 Map_Abpaddeln_2016

 

Sicherheitsschulung der KGC

160904 Sicherheitsschulung KGC 2016_kl
„Im Kanusport passieren zum Glück nur wenig Unfälle“, erklärt Dr.  Eckhard Bohnsack, Kreisfachwart und Zweiter Vorsitzender des Bezirksfachverbandes Lüneburg, den sehr Interessierten Kanufahrern in der 5. Sitzung der Sicherheitsschulung im Bootshaus der Kanu-Gesellschaft Celle in der Fritzenwiese. Dennoch geschehen immer wieder Unfälle, insbesondere steigt das Risiko durch die Kombination von Gefahrenquellen. Zu ihnen  gehören das Hochwasser, die niedrige Wassertemperatur, die Wehre, die  körperlichen und / oder psychologischen Belastungen, der Alkohol und die mangelhafte Ausrüstung. „Immer wieder bilden Wehre eine häufige Gefahrenquelle für die Paddler“, ergänzt Eckhard Bohnsack, der als Referent zur heutigen Sitzung vorträgt.

Anhand zahlreicher und sehr anschaulicher und eindrucksvoller Lichtbilder von Wehren in heimatlichen Wanderflüssen erklärt der Referent, wie  der Paddler  gefährliche von ungefährlichen Wehren entscheiden kann. Wegen der flotten Strömung muss der Kanufahrer häufig schnell entscheiden, ob er das Boot vor dem Passieren des Wehres verlassen muss oder nicht. „Vor Antritt der Fahrt sollte sich der Paddler mit Hilfe der Fachliteratur oder des Internets über Hindernisse des Flusses informieren und vor Ort besondere Vorsicht walten lassen, gegebenenfalls rechtzeitig das Boot verlassen, die aktuelle Situation prüfen, im Zweifel das Boot aus dem Wasser nehmen, das Wehr umtragen und danach wieder ins Wasser legen“, ergänzt  Cord Neelen, Referent für Sicherheit Kanusport im Landes Kanu Verband Niedersachsen.

Die heutige Schulung „Wehre, Anlagen, Bootsgassen, Schleusen“ gehört zur fünften Sitzung einer Sicherheitsschulung für Kanuten, die aus sechs Schulungsabenden besteht. In der ersten Schulung – im Januar dieses Jahres – übten die Teilnehmer im Schwimmbad Wietze mit Booten das „Abgesicherte Kentern und den Wiedereinstieg“. Die anschließenden Schulungen mit Renn- und Wanderpaddlern aus dem Kreis und der Stadt Celle erfolgten in diesem Jahr im Bootshaus und auf dem Gelände  der Kanu-Gesellschaft Celle in der Fritzenwiese unter Leitung von Cord Neelen vom Paddel-Klub Celle. Hier gab es weitere theoretische Schulungen mit den Themen „Ausrüstung“, „Fahrtvorbereitung in der Gruppe, Bootstransport“, „Kentern und Wiedereinstieg auf fließendem Gewässer“ (mit praktischen Übungen in der Aller hinter dem KGC-Zeltplatz), „Wehre, Anlagen, Bootsgassen, Schleusen“ und „Binnenschifffahrtsstraßen“. Zur letzten Sitzung „Binnenschiff-fahrtsstraßen“, die am 19. Oktober 2016 in der Zeit von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr vorgesehen ist, lädt die Kanu-Gesellschaft Celle und Cord Neelen alle Interessierten ins Bootshaus  der Kanu-Gesellschaft Celle, Fritzenwiese 83 herzlich ein. Die Kosten pro Person / und Schulung betragen 3 Euro. Die Teilnehmer können eine Bestätigung erhalten, die den Anforderungen der Wandersportordnung und dem Europäischen Paddel Pass entspricht.

Kanuten, die an der nächsten Sicherheitsschulung teilnehmen möchten, können sich an Cord Neelen wenden.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84
zum Foto: Die beiden Referenten und die Teilnehmer der Sicherheitsschulung vor der Leinwand im Bootshaus der Kanu-Gesellschaft Celle

Kanutenschützenfest 2016

KGC Schuetzenfest 2016klÜber vierzig Mitglieder der Kanu-Gesellschaft versammelten sich am letzten Wochenende zu ihrem traditionellen Kanutenschützenfest bei schönstem Sommerwetter auf einer Wiese am Ufer der Aller bei Osterloh, um die besten Schützen zu ermitteln. Am Samstagnachmittag erschienen in schneller Reihenfolge die Kanuten der Renn- und Wanderabteilung aller Altersgruppen, füllten die Wiese mit Wohnwagen, Wohnmobilen, Fahrrädern, Zelten und Paddelbooten um das Wochenende im Grünen zu verbringen.
Zunächst stellten die Wassersportler ihre Klapptische und Campingstühle in einer langen Reihe auf, genossen Kaffee und Kuchen, vertieften sich in fröhlichen Unterhaltungen, während die Jüngsten sich bald  im Gras mit ihren Spielgeräten austobten. Unter großer Anteilnahme taufte eine Wanderpaddlerin in würdiger Form ihr neu erworbenes Kanu am Allerufer, wünschte ihm immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und unternahm die erste Tour.
Zu Beginn der Abenddämmerung ließen sich die Anwesenden das Grillgut schmecken und beobachteten den malerischen Sonnenuntergang. Nach Einbruch der Dunkelheit versammelten sich die Naturfreunde am Lagerfeuer, erfreuten sich an der Stille der Südheide, führten bei Vollmond gedämpfte Gespräche über Reiseerlebnisse sowie Paddelpläne für die Herbstzeit und das kommende Jahr.
Am nächsten Morgen errichtete eine Gruppe unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen einen Luftgewehrschießstand und einen Stand für das Bogenschießen. Das Schützenfest der Kanu-Gesellschaft findet seit 1932 statt. Die besten Schützen werden mit dem Luftgewehr ermittelt. Als in den 40er Jahren Luftgewehre nicht erlaubt waren, ersetzten sie diese mit Pfeil und Bogen. Vor einigen Jahren nahm die KGC das Bogenschießen wieder auf und es erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Nach der Mittagsessen, das aus einer zünftigen Erbsensuppe bestand, legten die Rennpaddler ihre leichten und schnittigen Kajaks in die Aller, um ihr tägliches Training zu absolvieren, andere sonnten sich oder beantworteten interessierten Gästen die Fragen über die Kanu-Gesellschaft.
Mit großer Spannung wird die Proklamation der Schützenmajestäten erwartet, die Olaf von Hartz, der Vorsitzende der Kanu-Gesellschaft Celle, im Schatten eines riesigen Eichbaumes vornahm. Für das Luftgewehrschießen wurden folgende Majestäten vorgestellt: Cornelie Nezel und Ulrich Lüdeke, bei den Kindern und Jugendlichen Tobias Zimmer und Manuel Gläsmann. Beim Bogenschießen konnten Cornelie Nezel und Knud Zietz die Königswürde erringen und Tjark Meyer als Jugendlicher.
Olaf von Hartz  legt jeder Majestät die Schützenkette um, weiß zu jeder Krönung individuelle Worte, freut sich über den harmonischen Ablauf des Festes und wünschte allen eine gute Heimfahrt.