Archiv des Autors: Joachim Schuermann

170809 Die Drewenz, eine erlebnisreiche Kanutour in Polen

In Polen gibt es sehr schöne, erlebnisreiche Flüsse, Flüsschen und Seen. Von Masuren hat sich das inzwischen herumgesprochen, aber das südwestlich davon gelegene Brodnickie- Seengebiet ist noch ziemlich unbekannt und touristisch wenig erschlossen. Seit 57 Jahren organisiert der Wassertouristenclub Chelmno die sogenannte Brodnickie-Drewenz-Weichsel-Wanderfahrt und hatte dazu auch wieder in diesem Jahr eingeladen. So kam es, dass die Mitglieder des KTW (Klub Turystow Wodnych) neben 60 polnische Kanufreunde auch 5 Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle und weitere 18 Teilnehmer aus Deutschland, Belgien und Holland herzlich begrüßen konnten.
Getroffen haben sich alle auf einem ehemaligen Kasernengelände in Chelmno. Dort blieben dann auch die Autos während der Tour gut bewacht stehen. Zu zahlen waren insgesamt 200 € für 14 Tage. Darin enthalten waren die Organisation, Zeltplatzgebühren, Transport der Ausrüstung, ärztliche Betreuung, täglich ein warmes Essen, Tee und Kaffee, finanziell eine einzigartige Leistung. Es gab einen offiziellen Empfang mit Blaskapelle und Ansprachen. Danach ging es mit einem Reisebus ca. 80 km zum Startort an den Parteczny See. Hier gab es wieder einen Empfang durch die Bezirksverwaltung und anschließend einen Gottesdienst unter freiem Himmel.

Nach dreitägigen Erkundungstouren unter der Leitung eines „Piloten“ ging es dann zur Drewenz. Dazu mussten die Kanus über einen Damm getragen werden. Aufgrund vieler freundlicher Helfer wurde dies aber in kurzer Zeit gemeistert und alle waren auf der Drewenz. Die Drewenz schlängelt sich von hier ab über 120 Kilometer durch schöne Wald- und Wiesenlandschaften. Diese wurden in drei Tagestouren bewältigt, wobei es nach jedem Paddeltag einen Ruhetag gab, an dem Stadtführungen, Geschicklichkeitsspiele und Bademöglichkeiten in nahen Seen oder Schwimmbädern angeboten wurden. Campiert wurde bei Wassersportvereinen bzw. auf Biwakplätzen der Gemeinden. Auch hier wurden die Teilnehmer jeweils von der lokalen Verwaltung begrüßt und zum Grillen oder Kaffeetrinken eingeladen.
In Lubicz, 9 Kilometer vor der Mündung der Drewenz in die Weichsel, mussten die Kanus an zwei Wehren noch einmal über Land getragen werden. Auch hier geschah das problemlos durch viele Helfer. Ein besonderes Erlebnis war die Begrüßung am zweiten Wehr durch eine Musikkapelle, einen Gesangverein sowie von der Bürgermeisterin von Lubicz, die es sich nicht nehmen ließ, die Paddler mit einer kräftigen Suppe und Erfrischungsgetränken zu erfreuen. Die Musik und fröhliche Stimmung animierte die Teilnehmer spontan zu einer Polonaise auf der grünen Wiese. An der Mündung in die Weichsel wurden die Paddler von 3 Motorboten der Wasserwacht empfangen und bis nach Torun begleitet. Es ist sehr hilfreich auf der Weichsel von Ortskundigen begleitet zu werden, weil der Fluss in einem hunderte Meter breitem Flussbett zwischen Sand- und Kiesbänken mäandert und man schnell in „Sackgassen“ landen kann.
In Torun (Thorn) wurde das Camp an der neu hergerichteten Marina aufgeschlagen. Auch hier gab es wieder eine freundlich-humorvolle Stadtführung und die Teilnehmer konnten das pulsierende Leben in der sehr schön erhaltenen alten Universitätsstadt spüren. Natürlich wird hier überall an den großen Astronomen Kopernikus erinnert. Von Torun ging es dann in zwei Tagesetappen weiter nach Chelmno. Dort wurden Boote und Ausrüstung mit Kleinbussen und Bootsanhängern vom Flussufer wieder zurück zum Ausgangspunkt auf dem ehemaligen Kasernengelände transportiert. Im Rahmen einer kleinen Abschlussfeier gab es für die Teilnehmer Medaillen und kleine Geschenke und ein großes Lob für die Organisation.
Trotz der (leider vorhandenen) Sprachbarrieren gab es eine selbstverständliche herzliche Kameradschaft und ein im Laufe der Zeit immer besseres Verstehen. So hat diese Veranstaltung sicher auch zur Völkerverständigung beigetragen.

Von: Ulrich Lüdeke, Fichtenweg 11 A, 29225 Celle Bild: Bartoscz Grabowski
Tel. 05141 / 4 34 35 oder 0176 / 81 65 59 36
kgc-wanderwart@kgc-celle.de

170820 Kanuten-Schützenfest 2017


Die besten Schützen der Kanu-Gesellschaft Celle im Luftgewehr- und Bogenschießen
Bei strahlendem Spätsommerwetter trafen sich am letzten Samstagnachmittag über 40 Mitglieder und Gäste der Kanu-Gesellschaft Celle auf einer Wiese in der Nähe der Aller bei Osterloh zu ihrem 85. Kanuten-Schützenfest, um die besten Schützen unter den Wassersportlern und deren Gäste zu ermitteln.
Auftakt zu dieser beliebten Veranstaltung bildet das gemeinsame Kaffeetrinken an einer langen Tafel mit Campingtischen und Klappstühlen bei fröhlichem Geplauder, während die Kinder sich mit ihren Spielzeugen vergnügen und das Gelände erkunden. Nach dem ausgiebigen Verzehr des appetitlichen Grillgutes versammeln sich die Naturfreunde am Abend um das gut vorbereite Lagerfeuer, beobachten bei gedämpfter Unterhaltung und absoluter Windstille den Sonnenuntergang in der malerischen Umgebung der Südheide in der Allerniederung und danach den Sternenhimmel.
Die Naturfreunde übernachten bei völliger Ruhe in dieser abgeschiedenen Einsamkeit in ihren Wohnwagen, Wohnmobilen und Zelten, genießen im warmen Schein der aufgehenden Morgensonne das Frühstück und bereiten den Luftgewehr- und Bogenstand für das Schießen vor. Unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften und Anleitung erfahrener Mitglieder werden im Laufe des Vormittags die besten Schützen ermittelt, während die Eltern abwechselnd die Kinder beobachten oder mit Spaß und Spiel betreuen, die Rennpaddler die Zeit für eine Trainingstour nutzen, andere sich sonnen, unterhalten, Pläne für Wanderfahrten schmieden oder spazieren gehen.
Nach dem Mittagessen, das traditionell aus einer kräftigen Erbsensuppe besteht, verkündet Olaf von Hartz, der 1. Vorsitzende, die Ergebnisse, ehrt die besten Schützen mit der Gratulation, mit anerkennenden Worten und erhebt sie mit dem Umhängen der Schützenketten in den Stand der Majestäten. Bei den Jugendlichen erreichten Tjark Meyer, Lotta und Lars Fricke die besten Luftgewehrergebnisse, Tjark wurde zusätzlich König im Bogenschießen. Bei den Erwachsenen wurden Helga Jabs und Ulrich Lüdeke zu Majestäten im Bogenschießen ernannt und durch das Schießen mit dem Luftgewehr erreichten Alke Bödeker und Adolf Timmermann die Königswürde.

In der abschließenden Kaffeetafel dankt Olaf von Hartz allen Teilnehmern für ihr Kommen, für die gelungene Vorbereitung, für den harmonischen Ablauf des Schützenfestes und wünschte allen eine gute Heimkehr.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

170720 Schnuppertage der KGC


Schnupperpaddler und Trainer der KGC im Garten des Bootshauses in der Fritzenwiese 83 am Magnusgraben hinter einem Zweierkanadier

Acht am Kanusport interessierte Personen aller Altersstufen fanden sich am letzten Mittwoch im Bootshaus der Kanu-Gesellschaft Celle in der Fritzenwiese 83 ein, um eine Fahrt im Einerkajak oder in einem Kanadier auszuprobieren.

„Eigentlich bin ich Ruderer, aber heute möchte ich einmal das Paddeln ausprobieren“, erklärt Rudi, Anfang Vierzig, der ein wenig kritisch das Einerkajak betrachtet, mit dem er sich in die Aller wagen will. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung der Sportwartin Eike von Hartz, erhält jeder Besucher ein Kajak oder einen Kanadier zugeteilt und einen Betreuer oder eine Betreuerin mit Erfahrung. Dann lernen die Probepaddler gleich das richtige Einsteigen vom Anleger in das Boot, um sich zunächst im Mündungsbereich des Magnusgrabens in der Nähe des Anlegers mit ihrem Wasserfahrzeug vertraut zu machen.

Sehr bald fühlen sich die Anfänger im Wasser sicher und steuern in Begleitung auf die breite Aller, um an diesem schönen Sommerabend bei leichter Gegenströmung und sanftem Wind von vorne flussaufwärts zu paddeln. Gelegentlich bekommen die Schnupperpaddler von den Trainern noch einige Tipps, wobei die Sicherheit und die Freude der Probekanuten an der Fahrt zusehend wächst. Nach etwa einem Kilometer auf der Aller kehrt die kleine Armada der Kanufahrer um, fährt mit der Strömung und Rückenwind zum Bootshaus zurück, wobei gleich das fachgerechte Aussteigen am Anleger praktiziert wird.

„Das Ein- und Aussteigen muss ich wohl noch ein paar Mal üben“, stellt eine zufriedene Probefahrerin fest, „aber die Fahrt war große klasse!“

Nun bereitet sich das Trainer-Team der Kanu-Gesellschaft auf das nächste Schnupperpaddeln vor, das in der Zeit vom 19. Juli bis zum
30. August jeden Mittwoch um 18.00 Uhr stattfindet.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

170605 Pfingstfahrt auf der Elbe

170605 Pfingsten_klZwischenablage01Foto: Uli Lüdeke, Die Pfingstfahrer während der Pause am Elbestrand
39. Pfingstfahrt der Kanu-Gesellschaft Celle

Die 39. Pfingstfahrt führte sechs Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft für drei schöne Tage mit ihren Wasserfahrzeugen, Zelten und Wohnwagen auf den Campingplatz Klein Kühren an die linksseitige Elbe, zwischen Hitzacker und Bleckede.
Von dort aus unternahmen die Kanuten mit ihren Einer- und Zweierkajaks Touren zwischen 25 und 30 Kilometern. Wegen des heftigen Nordwindes am ersten Pfingsttag bevorzugten drei Naturfreunde eine ausgiebige Fußwanderung durch die Tier- und Pflanzenwelt der Niedersächsischen Elbtalauen, während die drei anderen sich mutig gegen Wind und Wellen auf der Elbe erfolgreich durchsetzen.
Am Montag konnten sich die Pfingstpaddler jedoch bei einem Bilderbuchwetter mit Sonne, Rückenwind und guter Strömung an einer idealen Paddeltour auf der breiten Elbe erfreuen, Seeadler und Störche beobachten, da sonst wenig Bootsverkehr herrschte. Fröhlich winkten auf dieser Fahrt den Kanufahrern die Gäste des alten Raddampfers „Kaiser Wilhelm“ zu, der 1900 in Dresden gebaut wurde und seit 2011 in Lauenburg stationiert ist. Während einer Pause am Elbufer berichteten einige Paddler über ihre erste Pfingstfahrt im Jahre 1978, als die Grenze noch in der Flussmitte verlief und am anderen Ufer Grenzzäune standen, wo sich heute nur noch ein paar Wachtürme zur Erinnerung befinden.

An den Abenden ließen die zufriedenen Wasserwanderer im Schein der Abendsonne am Elbufer die schönen Tage ausklingen.

 

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44684

WW Deutsche Meisterschaft auf der Saalach

Alina Zimmer, Nelson Wasilewski und Olaf v. Hartz erpaddeln Deutschen Meistertitel

Unken: Das Wildwasserrennteam der Kanu- Gesellschaft Celle konnte auch bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Wildwasserrennsport auf der Saalach zwischen Au und Unken vor allem im Classic mit überzeugenden Leistungen aufwarten: Altmeister Olaf v. Hartz holt je einmal Gold und Silber, Alina Zimmer und Nelson Wasilewski werden ebenfalls Deutsche Meister und Greta Zietz macht als Vizemeisterin den Doppelerfolg der KGC- Mädels perfekt. Tobias Zimmer ist bereits im ersten Jahr bei den Junioren wieder in der Deutschen Spitze angekommen, Jonas und Manuel Gläsmann erreichten mit sauberen Fahrten gute Platzierungen.

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Alina Zimmer

Der Trend zu immer kürzeren Sprintstrecken kommt Altmeister Olaf v. Hartz nicht gerade entgegen, bei den 45 Sekunden Fahrzeit auf der Saalach hat er wenig Gelegenheit, seine hervorragende Ausdauer in die Waagschale zu legen. Dennoch gelang v. Hartz mit zwei schnellen Läufen der Gewinn der Vizemeisterschaft im Sprint der KI Masters C. Auf der eher langen Classic- Strecke war er dann aber voll in seinem Element, souverän holte er sich den Meistertitel. Mit schneller Fahrzeit sicherte dabei den Platz in der ersten KI Herren- Mannschaft des LKV Niedersachsen, in der er zusammen mit Marcel und Sven Paufler (Braunschweig) lange auf Medaillenkurs lag, am Ende dann aber auf dem undankbaren 4. Platz landete. Bei den Herrn Masters A im KI konnte Florian Wasilewski in den Kampf um die Medaillen nicht eingreifen, er wurde 5. im Classic und 7. im Sprint.

Die KGC- Power- Mädels Alina Zimmer und Greta Zietz mussten sich im Feld der weiblichen Schüler KI mit unerwartet starker Konkurrenz auseinandersetzen, in kaum einem anderen Feld lag die Spitze derart dicht zusammen. Nicht einmal 9/10 trennten im Sprint die Siegerin von Rang 9, wer hier aufs Treppchen wollte, musste nicht nur schnell paddeln, sondern brauchte auch ein gutes Quäntchen Glück, das die beiden aber leider nicht hatten, denn am Ende gab es hier Platz 4 für Greta Zietz und Rang 6 für Alina Zimmer. Auch im Classic lag die Spitze eng beisammen, die Entscheidung fiel hier erst im Zielschwall. Diesmal hatte dann aber der Celler Nachwuchs die besseren Nerven und die bessere Ausdauer. Unter lautstarken Anfeuerungsrufen legte zunächst Greta Zietz eine neue Bestzeit vor, die kurz drauf nur noch von Vereinskameradin Alina Zimmer unterboten werden konnte. Titelgewinn also für Alina Zimmer und Vizemeisterin Greta Zietz, besser hätte es aus Celler Sicht nicht laufen können. Bei den jüngsten, im Rennen der männlichen Schüler C KI kämpfte sich Nelson Wasilewski tapfer die für die Kleinen doch recht anspruchsvolle Strecke herunter und wurde hierfür mit dem Sieg belohnt.

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Olaf von Hartz

Tobias Zimmer hatte sich in seinem ersten Jahr bei den Junioren KI ja schon gut an die deutsche Spitze heranarbeiten können und pünktlich zur DM legte er noch einmal kräftig nach. Schon im Sprint überraschte er mit der Qualifikation für das Finale der besten 10, das er mit Rang 9 abschließen konnte. Im Classic steigerte er sich dann nochmals erheblich, mit einer unerwartet starken Fahrzeit konnte er auf der langen Distanz nach einem sauberen Lauf bis auf den 5. Platz vorfahren. Damit ist er endgültig im Kreis derer angekommen, denen man die Qualifikation für internationale Einsätze 2018 zutrauen darf. Für Manuel Gläsmann ging es bei seiner ersten DM erst einmal darum, im schweren Wildwasser eine saubere Linie zu fahren. Diese Aufgabe löste er souverän, sicher durch die Wellen und zwischen den Steinen hindurch fahrend belegte er Platz 18 im Classic und 21 im Sprint.

Im Feld der männlichen Jugend KI konnte Jonas Gläsmann ebenfalls mit einer guten Linie überzeugen, die ihn in seinem ersten Jahr in der höheren Altersklasse zu durchaus achtbaren Platzierungen verhalf. Im Sprint wurde er 15., auf der langen Strecke reichte es sogar zu Platz 11. Zusammen mit Tobias Zimmer und Manuel Gläsmann ging er dann noch im Rennen der KI Junioren Mannschaften an den Start, die drei verpassten im Classic mit Platz 4 knapp den Sprung auf das Treppchen, im Sprint wurden sie fünfte.

KGC-  Trainer Olaf v. Hartz zeigte sich mit den Ergebnissen seiner Schützlinge sehr zufrieden: “Vor allem das intensive Training im Wildwasser hat deutliche Erfolge gezeigt, die Celler Kanuten hatten die Strecke auch in den schwierigeren Passagen jederzeit voll im Griff, das ist besonders bei den schon beachtlich, die noch nicht so lange dabei sind. Damit ist eine wichtige Grundlage für künftige Erfolge gelegt. Die hochgesteckten Erwartungen im Classic wurden voll erfüllt, im Sprint fehlte diesmal hier und da das Glück, ohne das es in dieser Disziplin nun einmal nicht geht!“

Für die Celler Kanuten ist jetzt erst einmal Regeration angesagt, bevor es dann schon bald wieder zu Wildwasser- Grundlagentraining noch einmal in die Alpen geht.

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9, 29313 Hambühren, Tel: 05084 / 3920, Mobil: 0171 / 232 13 98,

 E- mail olaf.vonhartz@t-online.de

 

47. Wesermarathon 2017

170514 Wesermarathon_Werra_klBerta und Rolf Meyer von der Kanu-Gesellschaft Celle auf der Werra kurz vor Hannoversch-Münden

Knapp 1.400 Wassersportler aus Deutschland, 20 Dänen, 20 Holländer und 1 Franzose meldeten sich am letzten Sonntag zur 47. Weser-Marathonfahrt 2017, eine der größten Kanu-Veranstaltungen, deren Start auf dem Tanzwerder in Hannoversch-Münden am Weserstein erfolgte.
Etwa 550 Kanuten entschieden sich für die 52 Kilometer lange Bronzestrecke vom Startort bis Beverungen, 550 fuhren bis Holzminden und legten für Silberstrecke 80 Kilometer zurück. 300 entschieden sich für die anspruchsvolle 135 Kilometer lange Goldstrecke bis Hameln. Die ersten Kanuten stiegen um 4 Uhr morgens bei dichtem Nebel in ihre Einer- und Zweierkajaks, Kanadier, Mannschaftkanadier und Ruderboote. Nach etwa einer Stunde lichtete sich der Nebel und die Wanderfahrer erlebten einen bilderbuchartigen Tagesanfang.</span></span>

Die Sonne ging auf und gab die Sicht frei auf das schöne, grünende Wesergebirge mit reizvollen Fachwerkorten, ihren Dorfkirchen, einsam gelegenen Gutshäusern und gelb blühenden Rapsfeldern. Bei niedrigem Wasserstand, geringer Strömung, überwiegender Windstille und strahlender Sonne erfreuten sich die Naturliebhaber an den schönen Anblicken, an dem Gesang der Vögel und der harmonischen Stimmung unter den Wasserwanderern, die beim Überholen freundliche Grüße und Bemerkungen austauschten.

An den drei Zielorten konnten die Marathonfahrer sich mit Bratwurst, Kartoffelsalat, Kaffee und Kuchen stärken und erhielten hier als Anerkennung und Erinnerung einen Aufkleber und eine Medaille. Von den sieben Teilnehmern der Kanu-Gesellschaft Celle absolvierten fünf die Silberstrecke bis Holzminden. Udo Rehefeld, der mit seiner Frau Antje die Goldstrecke bewältigte, ist der einzige Teilnehmer, der alle 47 Goldfahrten bewältigte und wiederum die Goldmedaille erhielt.

Drei KGC-Wanderfahrer starteten am Samstag zur Marathon-Vorfahrt auf der Werra in Bad Sooden-Allendorf, fuhren 41 Kilometer durch das malerische Werratal bis Hannoversch-Münden, unterbrachen ihre Fahrt zur Pause auf der Wiese des dortigen Kanuvereins, von dem sie herzlich empfangen und beköstigt wurden.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 299225 Celle, Tel. 44 6 84

170514 WW Oberalster

Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft überzeugt bei letztem Test vor der DM

Hamburg:  10 Tage vor der Deutschen Meisterschaft zeigte sich das Team der Kanu- Gesellschaft beim letzten Test auf der Oberalster in Hamburg nach zwei harten Trainingslagern in Bovec und Lofer und  in hervorragender Verfassung.  Die meisten der zahlreichen Celler Siege sammelten Alina Zimmer und Olaf v. Hartz mit jeweils 4 ersten Plätzen, gefolgt von Greta Zietz und Eike v. Hartz die jeweils Doppelsieg einfahren konnten. Tobias Zimmer, Jonas Gläsmann, Lisbeth Antons, Nelson und Florian Wasilewski konnten sich jeweils einmal ganz oben platzieren.

Bei den weiblichen Schülern A im KI machten die KGC- Power- Mädels, Alina Zimmer und Greta Zietz einmal mehr den Sieg sowohl im Sprint als auch im Classic unter sich aus, wobei Alina Zimmer beim Celler Doppelsieg auf beiden Strecken einmal mehr die Nase vorn hatte. Im Teams waren die beiden wieder eine Klasse für sich, weder die weibliche noch die männliche Konkurrenz konnte auch nur ansatzweise mit den beiden mithalten. Im Feld der Schülerinnen B konnte Lisbeth Antons den Sprint für sich entscheiden und im Classic auf Rang 3 fahren.  Nelson Wasilewki siegte im Classic bei den Schülern C im KI, Tom Koschel holte bei den Schülern B KI Platz 3 im Sprint und Rang 4 im Classic, Lillemor Wasilewski wurde 3. Bei den Schülerinnen B.

Altmeister Olaf v. Hartz überzeugte bei seinen deutlichen Siegen in Sprint und Classic bei den Masters C im KI mit Zeiten, die ihm erneut den Platz im ersten Niedersachsen- KI Herren Team sicherten. Auch hier ließ er nichts anbrennen und fuhr mit seinem Team- Kollegen Marcel Paufler (Braunschweig) ebenfalls zwei sichere Siege nach Hause. Im CI konnte er dazu noch jeweils Rang 2 in Sprint und Classic erpaddeln. Eike v. Hartz holte bei den Damen Masters ebenfalls den Sieg in Sprint und Classic. Florian Wasilewski konnte das Rennen der KI Masters A gewinnen und Lars Falkenhain wurde in dieser Klasse 4. im Sprint.

Bei den Junioren KI wuchs Tobias Zimmer vor allem im Classic mächtig über sich hinaus und holte mit einer unglaublich guten Zeit den Sieg gegen starke Heimkonkurrenz. Im Sprint gelang ihm dazu noch Rang 2. In der KI Herren Mannschaft konnte er zusammen mit Florian Wasilewski dazu noch einen dritten Platz für sich verbuchen, im Sprint wurde er zusammen mit Lars Falkenhain 6 im Team.  Manuel Gläsmann belegte bei den Junioren jeweils den undankbaren 4. Platz, konnte aber zusammen mit Jonas Gläsmann in der KI Junioren Mannschaft Rang zwei im Sprint und Platz 3 im Classic erpaddeln. Jonas Gläsmann war bei der Jugend vor allem im Sprint mit einem Sieg erfolgreich, im Classic reichte es aber immerhin auch noch für Platz 3.

Nach diesen Erfolgen fahren die Celler Kanuten nun also mit viel Rückenwind zu den Deutschen Meisterschaften, die über das lange Himmelfahrtswochenende auf der Saalach zwischen Au und Unken stattfinden werden. 

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9    29313 Hambühren  Tel: 05084 / 3920 (p) / 05141 / 42088 (d),
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Maifahrt 2017 auf der Oertze

    Kanufahrt in den Mai auf der Oertze

Dreizehn Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle unternahmen am 1. Mai mit ihren Einer- und Zweierkajaks eine Wanderfahrt in den Mai.170501 01 Start in Hermannsburg

Die Wassersportler starteten bei sehr mildem Wetter und wärmendem Sonnenschein in Hermannsburg, fuhren auf der flott strömenden Oertze bis Wolthausen, wobei sie manches Hindernis in Form umgestürzter Bäume oder dichten Gestrüpps

170501 02 Hermannsburg-Eversensportlich-spielerisch überwinden konnten. Nach 13 Kilometern unterbrachen die Kanuten die abwechslungs- und kurvenreiche Fahrt, um auf dem Rastplatz in Eversen ihr Picknick zu verzehren.170501 03 Pause in Eversen

170501 04 Urwald bei Wolthausen Urwald bei Wolthausen

Bei der Wassermühle in Wolthausen verließen die Wasserwanderer ihre Boote noch einmal, um sie170501 05 Umtragen Muehle Wolthausen

ins Unterwasser zu setzen. Nach etwa fünf Stunden auf dem beliebten Wald- und Wiesenfluss, erreichten sie ihr Ziel, die Anlegestelle mit dem Rastplatz in Wolthausen.
170501 06 Am Ziel in Wolthausen
Die Naturfreunde genossen die 25 Kilometer lange Fahrt, das schöne Maiwetter, die grünende Natur, den Gesang der Vögel und das fröhlich-gesellige Beisammensein.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44684

Anpaddeln der KGC 2017

Das Anpaddeln, die erste offizielle Fahrt der Paddler in der neuen Saison, veranstaltete die Kanu-Gesellschaft Celle in diesem Jahr auf der windgeschützten Lachte, da die Wettervorhersage heftigen Wind ankündigte. Vier Rennsportler legten ihre leichten und schnellen Einerkajaks in Lachendorf in die flotte Strömung und nutzten die 13 km langen Strecke bis nach Celle gleichzeitig als Trainingslauf.

Dreizehn Wanderpaddler ließen vor der „Blauen Brücke“ ihre farbigen Einer- und Zweierkajaks und Familienkanadier in den beliebten Wanderfluss, freuten sich über die engen Kurven der renaturierten Lachte, deren „Wunden“ der Baumaßnahmen inzwischen nicht mehr sichtbar sind. Sie genießen den schönen Anblick der grünenden Bäume und Büsche auf der kurzweiligen Fahrt bis zu ihrem Ziel, dem Bootshaus in Celle am Magnusgraben. Das sportliche Gewässer mit seinen zahlreichen Windungen und gelegentlichen Hindernissen fordert die Geschicklichkeit und Erfahrung der Kanuten, die auch bei den jüngeren Paddlern zum Ausdruck kommt.

Einige Bäume, die quer über das Flussbett gefallen sind, werden geschickt und elegant unterfahren, wobei allen Teilnehmern die akrobatischen Übungen gelangen. Die Entscheidung, das Anpaddeln auf die Lachte zu verlegen, erwies sich als sinnvoll, denn bei 10 Grad Celsius spürten die Kanufahrer wenig von dem starken Wind.

Anpaddeln 2017

Alle Teilnehmer erreichten trocken das Bootshaus in der Fritzenwiese und ließen hier diesen abwechslungsreichen Tag in fröhlicher Runde bei Kaffee und Kuchen ausklingen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84
Foto: Joachim Schuermann    Leichte Hindernisse mussten überwunden werden.

Bayernwaldregatta auf der Ilz

Team der Kanugesellschaft holt 3 Siege bei internationaler Bayernwaldregatta auf der Ilz 

Tittling: Das Team der Kanu- Gesellschaft Celle konnte bei der 46. Bayernwald- Wildwasserregatta auf der Ilz durch Alina Zimmer, Lisbeth Antons und Olaf v. Hartz  gleich drei Sieger stellen. Alina Zimmer errang dazu noch einen dritten Platz, Lisbeth Antons und Olaf v. Hartz zusätzlich noch einmal Rang 2 und Greta Zietz konnte sich zweimal als zweite platzieren.

Es waren wieder einmal die jüngsten, die vor allem für Celler Erfolge gut waren: Im Feld der weiblichen Schüler A setzte Alina Zimmer einmal mehr im Classic Maßstäbe auch für die männliche Konkurrenz. Sicher fuhr sie auf der wegen des niedrigen Wasserstandes mit vielen Steinen gespickten Strecke den Sieg heraus. Greta Zietz machte hier dann den Celler Doppelsieg perfekt, mit einer ebenfalls sehr guten Fahrzeit holte sie Platz 2. Im Sprint konnte dann Greta das vereinsinterne Duell für sich entscheiden und mit knappen Vorsprung vor Alina, die hier dritte wurde, den zweiten Platz erpaddeln. Die Celler Kanuten dürften nach den Ergebnissen in diesem Frühjahr mit Ihren beiden Mädels zwei ganz heiße Eisen für die Deutschen Meisterschaften Ende Mai in Lofer im Feuer haben. Bei den Schülerinnen B bleibt Lisbeth Antons ebenfalls in der Erfolgsspur. Sie holte sich den Sieg im Classic und Rang 2 im Sprint.

Auch Altmeister Olaf v. Hartz konnte bei den Masters C im KI einmal mehr mit guten Ergebnissen glänzen. Im Classic holte er mit einer starken Fahrzeit Rang 2, im Sprint konnte er nach einem nicht ganz geglückten ersten Versuch im zweiten Lauf sogar den Sieg perfekt machen, nachdem er es fertig gebrachte hatte, in der Pause zwischen den Läufen die im ersten Lauf ramponierte Spitze seines Bootes in rekordverdächtiger Zeit zu reparieren.  Tobias Zimmer konnte seine guten Ergebnisse aus diesem Frühjahr auch in Tittling bestätigen. Sowohl im Classic als auch im Sprint hatte er die in Teilbereichen durchaus recht anspruchsvolle Strecke gut im Griff, mit guten Zeiten paddelte er auf beiden Strecken jeweils zum Rang 10 im hochkarätig besetzten Feld. Damit bleibt er bereits im ersten Jahr bei den Junioren der Deutschen Spitze dicht auf den Fersen. Jonas Gläsmann sollte bei seinem ersten Einsatz auf der Ilz vor allem erst einmal Streckenkenntnis erwerben, schlug sich dabei im Training durchaus wacker, hatte dann aber im Classic ein wenig Pech, als er mit seinem Boot von der Steinplatte des Kernkataraktes in das berüchtigte Loch rutschte und dabei kenterte. Jonas ließ sich davon nicht beeindrucken, im Sprint brachte er das Boot in beiden Läufen sicher ins Ziel und erreichte so Platz 15.

Das Wildwasserrennsportteam der Kanu- Gesellschaft fuhr aus Bayern gleich weiter in Richtung Süden, um an bewährter Stelle auf der Soca bei Bovec in einem Trainingslager in vielen harten Trainingseinheiten Kondition und Wildwassertechnik weiter zu verbessern. 

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9, 29313 Hambühren, Tel: 05084 / 3920, Mobil: 0171 / 232 13 98,  E- mail olaf.vonhartz@t-online.de