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170903 WW Rennen Schwartau

Kanu- Gesellschaft Celle erneut erfolgreich auf Marzipan- Tortenjagd
Hobbersdorf: Beim traditionellen Auftakt der norddeutschen Herbstsaison im Wildwasserrennsport auf der Schwartau konnte das Team der Kanu- Gesellschaft Celle einmal mehr einen großen Teil jener Marzipantorten mit nach Hause nehmen, die dort wegen der Nähe zur Stadt Lübeck ebenso traditionell an Sieger und platzierte verteilt werden. Erfolgreichste Marzipan- Jäger waren Alina Zimmer und Olaf v. Hartz, die jeweils 4 Siege erpaddeln konnten, Tobias Zimmer stand dreimal ganz oben auf dem Treppchen, Greta Zietz siegte zweimal, je einen Sieg steuerten Jonas Gläsmann, Florian Wasilewski, Nelson Wasilewski und Lisbeth Antons bei.
Alina Zimmer zeigte als amtierende Deutsche Meisterin auch nach der Sommerpause klar, wer bei den Schülerinnen A KI Herrin im Hause ist. Sowohl im Sprint als auch im Classic holte sie sich den Sieg. Direkt dahinter konnte Team- Kameradin Greta Zietz mit Platz zwei auf beiden Strecken den KGC- Doppelsieg klarmachen. Damit war auch nicht verwunderlich, daß in der Teamwertung in Sprint und Classic die Siegrinnen Zimmer / Zietz hießen. Dabei fuhren die beiden Zeiten, die ihren männlichen Altersgenossen einiges zum Nachdenken geben sollten. Liesbeth Antons glänzte mit einem Sprintsieg bei den Schülerinnen B, im Classic wurde sie zweite. Tom Koschel wurde bei den Schülern B zweiter im Sprint und 4. im Classic, im Team mit Lisbeth Antons erreichte er Platz 3 im Sprint und Rang 6 im Classic. Nelson Wasilewski wurde Sieger bei den Schüler CI im Classic, Schwester Lillemor erpaddelte Rang 8 bei den Schülerinnen B, zusammen im Team holten sie ebenfalls Platz 8.
Auch der zweite amtierende Deutsche Meister in der KGC, Olaf v. Hartz, bleibt im Norden eine Klasse für sich. Im Classic gewann er mit Tagesbestzeit aller Klassen souverän das Rennen der KI Masters C ebenso wie das der Masters CI. Im Sprint ließ er im KI der Konkurrenz ebenfalls keine Chance. Im Team holte der Altmeister zusammen mit Florian Wasilewski den Sieg im Classic und mit Henning Schult Platz 2 im Sprint. Wasilewski hatte vorher im Rennen der Masters A im KI Platz 2 erringen können. Die KGC- Sportwartin Eike v. Hartz konnte im Damen KI- Rennen als beste Starterin der Mastersklasse Rang 2 im Gesamtfeld für sich verbuchen.
Tobias Zimmer bleibt auch nach seinen hervorragenden Ergebnissen von der Deutschen Meisterschaft auf der Erfolgsspur: Nachdem er im Sprint mit einer Spitzenzeit locker den Sieg bei den Junioren KI geholt hatte, ließ Trainer Olaf v. Hartz ihn im Classic kurzerhand bei den Herren mitfahren – was für die zu einer bitteren Erfahrung führte, denn mit der zweitbesten Zeit des Tages fuhr er dem Herrenfeld auf Anhieb weit davon! Im Team gab es für ihn dann noch zusammen mit Jonas Gläsmann Rang 4 bei den Herren Sprint- Teams und den souveränen Sieg bei den Junioren Mannschaften im Classic. Jonas Gläsmann war im KI der Jugend ebenfalls gut unterwegs, mit guten Fahrzeiten erpaddelte er Platz 2 im Sprint und Rang 3 im Classic.
Schon am nächsten Wochenende wartet der nächste Höhepunkt auf die Celler Abfahrtskanuten, denn bei Abfahrtsrennen um das große Wappen von Köln auf dem Rhein trifft sich traditionell ein großer Teil der Deutschen Spitze zu einer Standortbestimmung vor den letzten Ranglistenrennen. Anfang Oktober geht es dann auf der Lachte noch um die Norddeutschen Meisterschaften.
Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9 29313 Hambühren Tel: 05084 / 3920 (p) /05141 / 42088 (d), Mail: olaf.vonhartz@t-online.de

48. Leine-Frühlingsfahrt 2017

170313  Leine-Frühlingsfahrt_klDie Wandergruppe der Kanu-Gesellschaft Celle vor dem Start zur Leine-Frühlingsfahrt in Neustadt am Rübenberge

Etwa 300 Paddler aus den norddeutschen Bundesländern und den Kanuvereinen in Celle trafen sich am letzten Sonntag in aller Frühe bei strahlendem Sonnenschein in Neustadt am Rübenberge auf einer Wiese am Ufer der Leine zur 48. Leine-Frühlingsfahrt. Dort legten die Wassersportler ihre farbigen Einer- und Zweierkajaks und Mannschaftskanadier in den sehr flott strömenden beliebten Wanderfluss für die erste größere Ausfahrt der beginnenden Paddelsaison nach Hodenhagen an der Aller.

Die Bootsbesatzungen sind überwiegend erfahrene und wettererprobte Wassersportler, ausgestattet mit Kälteschutz, Schwimmhilfen, Bootsauftrieb und warmer Wechselwäsche, die jedoch nur sehr selten benötigt wird. Der hohe Wasserstand erlaubte den Kanufahrern eindrucksvolle Blicke in die weite Leineniederung mit ihren malerisch gelegenen Bauernhöfen und reizvollen kleinen Ortschaften, deren Kirchtürme schon von Weitem zu erkennen sind. Der blaue Himmel, leuchtend blühende Weidenkätzchen und kreisende Störche kündigen den Frühling an, die Bootsbesatzungen sind gut gelaunt, scherzen und weisen sich auf Sehenswürdigkeiten hin. Immer wieder begegnen sich Teilnehmer, die sich aus zahlreichen Wanderfahrten der letzten Jahre gut kennen, sich herzlich begrüßen und Gedanken von Boot zu Boot auszutauschen. In der Mittagszeit unterbrechen manche Bootsbesatzungen die Reise und steigen aus, um an einer sonnigen Stelle den mitgebrachten Proviant zu verzehren, andere legen eine Paddelpause ein, bleiben in den Booten, lassen sich entspannt treiben und stärken sich während der Fahrt. Die schnelle Strömung und ein günstiger Schiebewind ermöglichen eine hohe Geschwindigkeit, die sich jedoch nach mancher Kurve verringert, wenn ein kräftiger Gegenwind erhöhte Paddelanstrengung erfordert, die als sportliche Herausforderungen den Kajakfahrern jedoch entgegenkommen. Schneller als erwartet nähern sich die Kanuten nach 51,5 Kilometern dem Zielort Hodenhagen in der Meißemündung, wo sich die Frühlingsfahrer mit Heißgetränken, Kuchen und einer Erbsensuppe erfrischen können und eine persönliche Urkunde mit einem Bootsaufkleber zur Erinnerung an diese schöne Fahrt erhalten. Die gute Laune am Zielort ist schnell zu erkennen und es wird bekannt, dass die jüngste Teilnehmerin vier Jahre alt ist und die älteste über achtzig. Die meisten Kanuten entschieden die für die Strecke bis Hodenhagen, wem diese Entfernung zu weit ist, hat die Möglichkeit, vorher die Fahrt in Basse, Helstorf, Niederstöcken oder Schwarmstedt zu beenden.

Schließlich erfolgt das Verladen der Boote, mit sonnengeröteten Gesichtern verabschieden sich die Wasserwanderer voneinander und treten voller froher Erwartungen für die kommende Paddelsaison den Heimweg an.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

Jahreshauptversammlung 2017

JHV 2017klzum Foto: Der Vorstand der Kanu-Gesellschaft Celle und die geehrten Mitglieder

43 Mitglieder konnte Olaf von Hartz, Vorsitzender der Kanu-Gesellschaft Celle im vollbesetzten oberen Clubraum des Bootshauses in der Fritzenwiese zur Jahreshauptversammlung begrüßen.

Der Vorsitzende hieß als Gast Sigrid Müller, die Geschäftsführerin des Kreissportbundes, herzlich willkommen. Sie ehrte Rolf Meyer für seine langjährige Tätigkeit in mehreren Ämtern des Vorstandes, besonders als Kassenwart und verlieh ihm unter großem Applaus die silberne Ehrennadel und verlas die Urkunde vom Präsidenten des Landessportbundes Niedersachsen.
Olaf von Hartz blickt in seinem Bericht auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Er dankt Dennis Wagner für die Anschaffung eines neuen Vereinsbusses, den jungen Helfern bei dem Einbau eines neuen Fußbodens im Hantelraum und Joachim Schuermann für die Einrichtung der neuen Beleuchtung des Bootshauses.
Er informiert über den aktuellen Diskussionsstand zum Thema Umwelt und Naturschutz, über die Solegleite am Altarm der Aller bei Osterloh, über Befahrensregelungen und Baumaßnahmen an Anlegern der heimatlichen Flüsse.
Die geselligen Veranstaltungen wie Schützenfest, Herbstwanderung, Weihnachtsfeier, Aalessen, Bingo, Spiele- und Diaabende erfreuten sich großer Beliebtheit. Der Vorsitzende bedankte sich bei den Mitgliedern, die mit solchen Ereignissen das Vereinsleben bereichern.
Die neue Kassenwartin Nicole Zimmer gibt einen gründlichen Einblick in die Einnahmen und Ausgaben des Vereines. Die Anschaffungen und Renovierungen des Bootshauses seien auch auf Regionalstiftungen und Zuschüsse aus Behörden und Verbänden möglich gewesen.

Die Kassenprüferinnen Ilsegret Müller-Bernard und Christa Stellmann haben eine ordnungsgemäße Buchführung festgestellt.

Der Wanderwart Uli Lüdeke schwärmt von zahlreichen Fahrten der Wanderpaddler in Deutschland und Polen unter günstigen Wetterbedingungen, auf denen die Kanuten in der letzten Saison 17434 Kilometer zurücklegten und damit den 1. Platz im Vereinswettbewerb im Bezirk Lüneburg und den 2.Platz im Land Niedersachsen erreichten. Er ehrt Tobias Zimmer mit dem Jugend-Wanderfahrerabzeichen Bronze, Alina Zimmer mit dem Schüler-Wanderfahrerabzeichen in Gold und Helga Jabs mit dem Wanderfahrerabzeichen in Gold zur 35. Wiederholung mit 67.386 Kilometern. Die Geehrten erhalten zusätzlich Sachgeschenke und Tobias Zimmer, der mit 2367 Kilometern die meisten Kilometer erreichte, bekam ein leichtes und hochwertiges Karbonpaddel als Würdigung.
Als Anerkennung für gemeinsam erpaddelten 1372 Kilometer als höchste Streckenleistung innerhalb der KGC im letzten Jahr bekommen Berta und Rolf Meyer den „Schrubber“ als „Wanderpokal“ verliehen.

Die Jugendwartin Regina Wagner trainiert jeden Freitag mit der Jugend und bei geeignetem Wetter mit anschließendem Grillen. Sie fuhr mit ihnen im Juni auf die Jugendfreizeit nach Winsen an der Oertze auf den Campingplatz zum Paddeln und geselligem Beisammensein, nahm mit ihnen teil am Kenter-trainning, am An- und Abpaddeln und würde sich über neue Mitglieder freuen.

Die Sportwartin Eike von Hartz berichtet über die Neujahrstour, das Kentertraining, das Trainingslager in Frankreich, über das Hallentraining und als „absoluten Klassiker“ das Paddeln am Heiligabend. Die KGC-Rennfahrertruppe konnte an den Wettbewerben der Norddeutschen Meisterschaft, der Deutschen Meisterschaft und der Weltmeisterschaft in Sömmerda, Kössen, Schwartau und auf der Lachte beachtliche Erfolge auf den ersten Plätzen erringen. Mit Urkunden, Anstecknadeln und Sachgeschenken wurden Greta Zietz, Alina Zimmer, Jonas Gläsmann, Tobias Zimmer, Olaf und Eike von Hartz geehrt. Olaf von Hartz gelang es, auf der Weltmeisterschaft in Banja Luca den 2.Platz zu erringen und Eike von Hartz auf der Norddeutschen Meisterschaft den 1.Platz. Die Sportwartin dankte den jungen Sportlern für ihren Trainingsfleiß und ihren Teamgeist. „Es ist eine Freude mit euch zu trainieren“, betont Eike von Hartz.

Der Segelwart Hans-Friedrich Nölke berichtet über die Segler unter den Kanuten. Er beschreibt, wie Antje und Udo Rehefeld, Susanne Fabian mit Ehemann und Familie Nölke im letzten Jahr insgesamt über 1.300 Seemeilen mit ihren Segelbooten überwiegend auf der Ostsee zwischen Dänemark, Schweden und Deutschland zurücklegten und dabei schöne Segeltage und Landgänge erleben konnten.

Als Schriftwart wird Joachim Schuermann, als Sportwartin Eike von Hartz, als Jugendwartin Regina Wagner und als Kassenprüferin Dagmar Lammers einstimmig gewählt.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung ließen die Anwesenden bei einem kräftigen Imbiss den Tag ausklingen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

Kentertraining 2017

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Mitglieder der Kanu-Gesellschaft beim Kentertraining im Wietzer Hallenbad

Jeden Sonntag um 14.00 Uhr treffen sich in den Wintermonaten Mitglieder der Kanu-Gesellschaft im Hallenbad in Wietze um die Kenterrolle zu erlernen und zu üben. Die Kenterrolle, auch Eskimorolle genannt, ist eine Methode, um ein gekentertes Kajak schnell, und ohne aussteigen zu müssen, wiederaufzurichten. Die Kanuten erscheinen in ihrem Vereinsbus mit Anhänger und der Ausrüstung, zu der zahlreiche unterschiedliche Kajaks, Paddel, Spritzdecken, Badezeug und bei Bedarf Nasenklemmen und Ohrenstöpsel gehören.

„Die meisten Teilnehmer benötigen etwa 6 Übungsnachmittage, bis sie die Kenterrolle beherrschen“, erklärt Olaf von Hartz, Vorsitzender der Kanu-Gesellschaft Celle. „Wir üben mit den Anfängern in der Schwimmhalle, weil sie sich hier sicher fühlen. Das Wasser ist klar, warm und brusttief, da entsteht kein Angstgefühl“, fügt die Sportwartin Eike von Hartz hinzu, die mit ihrem Mann Olaf zusammen das Kenterrollentraining leitet. „Wenn unsere Paddler die Kenterrolle beherrschen, fühlen sie sich auf den Seen und Flüssen noch sicherer und wissen, wie weit sie ihre Boote belasten können“, ergänzt die KGC-Jugendwartin Regina Wagner, deren Mann Dennis den Teilnehmern mit Rat und Tat beim Üben zur Seite steht. Einige erfahrene Kanuten beherrschen bereits die Kenterrolle sehr geschickt. Sie kommen um zu üben, zeigen spielerisch regelrecht kleine Kunststücke wie z.B. die „Walze“, wobei sie mehrmals schnell hintereinander durchkentern und Spaß dabei haben.
Andere sind neu und noch etwas unsicher. Einfühlsam und in kleinen Schritten geht es bei der Ausbildung voran, bis der Kanufahrer sich zum ersten Mal mit dem Kopf unten im Boot befindet. Dabei steht ständig jemand am Bug und Heck des Bootes um es sofort wieder umzudrehen, falls das Aufrichten aus eigener Kraft nicht gleich klappen sollte.
„Wichtig ist, dass man die Ruhe behält, wenn man kopfüber im Wasser ist, sich orientiert und dann die eintrainierten Bewegungen macht, um wieder hochzukommen“, sagt Dennis Wagner nach der geglückten Kenterrolle einer jungen Anfängerin, die stolz und lächelnd wieder auftaucht.
Während der ganzen Zeit herrscht in der Schwimmhalle eine gelöste Stimmung unter den Kanuten, es wird gescherzt, gelacht und immer wieder gekentert.

„Meistens sind wir 10 bis 15 Leute hier, wenn jemand Lust hat, das Kentern zu erlernen, ist er immer willkommen“, sagt Eike von Hartz am Ende der Übung.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

 

160414 Leine Frühlingsfahrt

47. Leine-Frühlingsfahrt

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Eine Mannschaft der 47. Leine-Frühlingsfahrt bei den Startvorbereitungen, im Hintergrund Paddler in Warteposition

Etwa 200 Wanderpaddler  aus Norddeutschland, Nordrhein-Westfalen, Berlin und den Kanuvereinen in Celle trafen sich letzten Sonntag am Ufer der Leine in Neustadt am Rübenberge zum Start zur 47. Leine-Frühlingsfahrt.
Bei leicht erhöhtem Wasserstand starteten die Frühjahrspaddler gegen neun Uhr in  ihren farbigen Kajaks und Kanadiern bei fröhlicher Stimmung, denn mit dieser Fahrt beginnt für die meisten von ihnen die neue Fahrtensaison. Auf der 52 Flusskilometer langen Wanderfahrt nach Hodenhagen konnten die Naturliebhaber die überwiegende Zeit den Sonnenschein genießen und  den bevorstehenden Frühling spüren, in der Weite der reizvollen  Leineniederung  die ersten Störche beobachten und sich an den blühenden  Weidekätzchen erfreuen. Zur Mittagszeit suchten sich die Mannschaften einen geeigneten Platz am Ufer, um sich zu stärken und die Beine zu vertreten. Ab Schwarmstedt bedeckte sich der Himmel, ein kalter Nordwestwind blies den Wassersportlern entgegen und erforderte erhöhte Kraft-anstrengungen, die dem sportlichen Ehrgeiz der Kanuten entgegenkamen.

Nach den letzten vier Kilometern auf der Aller begrüßte der ausrichtende Verein, die Kanu-Sport-Gemeinschaft Neustadt / Leine, die Wassersportler am Zielort in Hodenhagen und überreichte den neun Wanderpaddlern der Kanu-Gesellschaft Celle als Anerkennung einen Mannschaftspreis.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14,

29225 Celle, Tel. 44 684

Foto: Uli Lüdeke

46. Leine-Frühlingsfahrt 2015

150315 Leine Frühlingsfahrt 

256 Wanderpaddler aus dem norddeutschen Raum, besonders aus der Gegend um Hannover, auch aus Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hamburg und aus Berlin trafen sich am letzten Sonntag in Neustadt am Rübenberge zur 46. Leine Frühlingsfahrt 2015. Unter ihnen auch die Wanderfahrer aus den Kanuvereinen in Flotwedel, Altencelle, Wienhausen, Lachendorf und Celle.
Bei mittlerem Wasserstand, leichtem Rücken- und Seitenwind und bei einer Temperatur von etwa 6 Grad plus setzten die Frühjahrspaddler ihre farbigen Einer- und Zweierkajaks und Mannschaftskanadier in den beliebten Wanderfluss. Wegen der „frostigen“ Jahreszeit empfiehlt der Veranstalter, warme Kleidung Schwimmwesten, Bootsauftriebskörper und warme Wechselwäsche.

Für viele Paddler ist es heute die erste Fahrt im neuen Jahr und alle genießen bei guter Laune die Frühlingsluft, die flotte Strömung, die reizvolle Leineniederung, den Anblick alter Bauernhöfe und kleiner Ortschaften mit der Kirche in ihrer Mitte. Blühende Weidenkätzchen, das Singen der Vögel, kreisende Störche in der Luft und Nahrungssuchende auf den Weiden verkünden den nahenden Frühling. In der Mittagszeit rasten einige Bootsbesatzungen an geeigneten Stellen am Ufer der Leine um sich zu stärken, andere legen eine „Paddelpause“ ein, lassen sich treiben, korrigieren gelegentlich mühelos den Kurs ihres Fahrzeuges und verzehren während der Fahrt in aller Ruhe den Inhalt ihres Lunchpaketes.

Nur wenige Paddler beenden ihre erste Reise des Jahres vorzeitig in Basse, Helstorf, Niederstöcken oder Schwarmstedt. Die meisten Wassersportler verlassen zufrieden und mit sonnengeröteten Gesichtern ihre Boote nach 52 Kilometern am Zielort in Hodenhagen. Dort erfahren sie, dass der jüngste Teilnehmer zehn Jahre alt ist und die ältesten Kanuten das achtzigste Lebensjahr überschritten haben. Die Gruppe der Kanu-Gesellschaft Celle wird mit einer Urkunde und einem Pokal besonders geehrt. Sie gehört zu den fünf Mannschaften, die sich rechtzeitig und mit über 10 Teilnehmern zur 46. Leine-Frühlingsfahrt gemeldet hatte.

Mit Freude auf die kommende Paddelsaison traten die Kanufahrer nach einer fünf bis sechsstündigen Wanderfahrt durch den Frühling den Heimweg an.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44684