Archiv der Kategorie: BERICHTE

180113 Kentertraining der KGC


Kinder und Erwachsene beim Erlernen und Üben der Kenterrolle im Schwimmbad Wietze

Kentertraining der Kanu-Gesellschaft Celle
Knapp zwanzig Mitglieder aus den Vereinen des Landkreises Celle versammelten sich am letzten Sonntag im Schwimmbad Wietze, um in sechs Veranstaltungen die Kenterrolle zu üben oder zu erlernen, begleitet von Angehörigen und Gästen, die sie dabei beobachten wollten.
Zur Ausrüstung gehören sorgfältig gereinigte Einerkajaks, Spritzdecken, Paddel und Badesachen; Nasenklemmen und Schwimmbrillen werden empfohlen und ein sicherer Schwimmer muss jeder Kanute sein. Für die sechs Termine im Januar und Februar zahlen Jugendliche 9 Euro und Erwachsene 15 Euro.
„Es dauert unterschiedlich lange, bis ein Kanute die Kenterrolle beherrscht, manche geübte Sportler lernen es an einem Nachmittag, andere brauchen mehrere Jahre, aber im Mittel reichen die 6 Termine“, erklärt Olaf von Hartz, der mit seiner Ehefrau Eike die Ausbildung und das Training für die Kanu-Gesellschaft Celle seit fünf Jahren im Wietzer Schwimmbad leitet.
„Dabei ist der Zweck des Kentertrainings nicht allein das Erlernen des Eskimotierens, die Bootsbeherrschung, das Stützen, das gezielte Aussteigen unter Wasser; das Einsteigen vom Wasser ist ebenso wichtig, wobei Vertrauen und Kameradschaftlichkeit erfahren und aufgebaut wird“, ergänzt von Hartz, Vorsitzener und Trainer der KGC.
Die jüngsten Teilnehmer sind etwa 6 Jahre alt, wenn sie zwar noch nicht das Rollen lernen, aber das Aussteigen aus dem gekenterten Boot und spielerisch in dem sehr warmen Wasser des Bades die Bootsbeherrschung zu verbessern, bei fröhlicher Stimmung unter geduldiger und einfühlsamer Betreuung erfahrener Kanuten. „Die Beherrschung der Kenterrolle ist erforderlich, wenn man nach einer Kenterung nicht schwimmen will, wichtig vor allem auf Großgewässern, im Wildwasser und dort, wo man nach einer Kenterung schlecht aus dem Wasser kommt“, fügt Eike von Hartz, die Sportwartin der KGC, hinzu.
Für die Anfänger wird der flache Teil der Halle benötigt, da wird es bei 4 Booten eng, bis zu 20 geübte Kenterpaddler können im tiefen Teil des Beckens trainieren, da können einige Paddler noch aufgenommen werden, ergänzt Olaf von Hartz.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

171125 Herbstwanderung der KGC

An zwei „magische Orte“ der Südheide führte die Herbstwanderer der Kanu-Gesellschaft Celle bei angenehmer trockener herbstlicher Kühle vom Startort in der Dorfmitte von Scharnhorst bei Eschede zunächst auf den Wählberg zur „magischen Aussicht“. Hier setzte im Jahre 1822 der Astronom Carl Friedrich Gaus einen Stein, der im Rahmen der Vermessung des Königreiches Hannover einen trigonometrischen Vermessungspunkt kennzeichnete.
Die Herbstwanderer der Kanu-Gesellschaft Celle am Windspiel „Hohenbostel“

An diesem Ort bestiegen die Herbstwanderer einen Aussichtsturm, von dem aus sie die „Liegende Acht“ am Grund einer Kiesgrube bestaunen konnten, als Symbol für Zahlen, womit sich Gaus sein Leben lang beschäftigte. Der nächste magische Ort wird als „Hohenbostel“ bezeichnet, an dieser Stelle wird die Lage der mittelalterlichen Siedlung Hohenbostel vermutet, die aus bisher nicht geklärten Gründen von den Bewohnern aufgegeben wurde. Das phantasievolle Windspiel vor dem verlassenen Dorf „Hohenbostel“ besteht aus Eichenbalken, die das vergangene Alte symbolisieren sollen und die bunt lackierten Aluminiumplatten an das Moderne.
Der etwa acht Kilometer gut beschilderte und abwechslungsreiche Wanderpfad führt auf Feldwegen durch eine reizvolle Wald- und Wiesenlandschaft. Der Anblick dieser freundlichen Wandergegend in der Südheide, der magischen Orte sowie weitere aktuelle Themen bieten Anlass zu vielen angeregten Gesprächen und lassen die zweieinhalb Stunden schnell vergehen.

171104 Arbeitsdienst am Bootshaus

Über zwanzig Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle versammelten sich am letzten Samstag im Garten ihres Bootshauses an der Fritzenwiese, ausgestattet mit Sägen, Gartenscheren, Schubkarren, einer Schredder Maschine und zahlreichen anderen Werkzeugen um den Arbeitsdienst, das jährliche Großreinemachen des Bootshauses und des Gartens, bei idealem sonnigen Herbstwetter vorzunehmen.
Eine Gruppe entfernte in luftiger Höhe von dem großen Dach der Bootshalle und aus den Regenrinnen wildes Gewächs, den Staub, die Blätter und das Moos, eine andere verjüngte mit Sägen und Gartenscheren die Büsche und Bäume des Gartengeländes und am Anleger, zwei fütterten den Schredder und eine weitere Gruppe tauschte den alten Flaggenmast gegen einen neuen aus.


Die Teilnehmer (mit Geburtstagskind) des Arbeitsdienstes der Kanu-Gesellschaft am Anleger des Bootshauses

Ein Abstellraum wurde mit Liegeplätzen speziell für die Rennboote eingerichtet, ein Fachmann beseitigte Unebenheiten des gepflasterten Weges vom Bootshaus zum Anleger, ein anderer reinigte die Außenbeleuchtung des Bootshauses, altersschwaches Mobiliar wurde
ausgesondert und zusammen mit Gartenabfällen entsorgt, wobei sich mehrere Fahrten mit Anhängern als erforderlich erwiesen.

Überall bemerkte man bei der Arbeit die fröhliche Stimmung, die gegenseitige Hilfe, freundliche und lustige Bemerkungen, ein gut eingespieltes Team war mit Freude am Werk.

Mit gesundem Appetit verzehrten die Großreinemacher in der Mittagszeit am vollbesetzten langen Tisch, im gemütlichen Bootshaus bei guter Laune, ihre großen, leckeren Pizzen und löschten ihren Durst mit erfrischenden Getränken.
Stolz und zufrieden über den „neuen Glanz in der alten Hütte“ trennten sich am Nachmittag die „Arbeitsdienstler“, während die Rennfahrertruppe das Tageslicht noch für eine Trainingsfahrt auf der Aller nutzte.
von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

45. Rintelner Eisfahrt

161203 Eisfahrt RintelnFrüher wurde der Kanusport im Allgemeinen nur im Sommer und bei gutem Wetter betrieben, heute ist wegen der wintertüchtigen Boote und Bekleidung das Paddeln auch in der kalten Jahreszeit möglich. So starten seit 1971  an jedem zweiten Dezemberwochenende hunderte von Paddlern und Ruderern mit ihren Kajaks, Kanadiern, Faltbooten, Ruder- und Drachenbooten mit 22 Fahrern  in Hameln zur Rintelner Eisfahrt, um die 26 Kilometer auf der Weser bis nach Rinteln zu fahren.

An der diesjährigen Eisfahrt haben sich über 700 Wassersportler aus ganz Deutschland gemeldet, z.B. aus Wilhelmshaven, Lübeck, Hamburg,  Zwickau, um bei Temperaturen knapp oberhalb des Gefrierpunktes aber strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel  gegen 10 Uhr auf dem Pionierübungsplatz in Hameln zu starten. Unter ihnen auch fünf Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle sowie  aus den Vereinen in der Stadt und dem Kreis Celle legten ihre noch vereisten Wasserfahrzeuge in die flott strömende Weser, die eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 9 Kilometern in der Stunde erlaubte und den Naturfreunden bei idealem Wetter weite Blicke in die reizvolle, hügelige Landschaft mit einsam gelegenen Haus- und Hofgruppen links und rechts des beliebten Wanderflusses erlaubten.
Die Bootsaufschriften geben Auskunft über die Herkunft der Bootsbesatzungen. So rief ein Paddler aus Bremen den Cellern hinterher: „Ach, die ganze Heide ist auch schon wieder auf dem Wasser!“
Rettungsmannschaften des DLRG und Helfer des Rintelner Kanu Clubs in großer Zahl begleiten die Paddler und sind jederzeit bereit, mit ihren Schnellbooten in kurzer Zeit Hilfe zu leisten. Auf halber Strecke, in Großenwieden an der Fähre, bietet eine Pausenstation den Wassersportlern eine Stärkung an mit Heißgetränken, Würstchen und Brötchen, die gerne in Anspruch genommen wird. Mitglieder der örtlichen Feuerwehr sind den Paddlern beim An- und Ablegen behilflich.

Am Ziel, dem Bootshaus in Rinteln, treffen sich dann alle wieder um eine kräftige Erbsensuppe zu essen, Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen. Bevor es wieder nach Hause geht, erhalten die Teilnehmer einen Bootsaufkleber zur Erinnerung.

 

von: Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84

Foto:  Uli Lüdeke – Ankunft der Wasserwanderer zur Pause in Großenwieden an der Fähre

 

Herbstwanderung der Kanu-Gesellschaft Celle 2016

161112 Herbstwanderung KGC 2016_kl 

Die Herbstwanderer der Kanu-Gesellschaft Celle nach ihrer Wanderung durch die Aschau-Niederung

Neunzehn Mitglieder der Kanu-Gesellschaft Celle trafen sich am Samstag auf einem Parkplatz am Waldesrand in Eschede zu ihrer traditionellen jährlichen Herbstwanderung.
Der Weg führte sie auf einem gut markierten Wanderweg entlang der Aschau, einem noch weitgehend naturnahen Heidebach, der sich hier durch Wälder, Wiesen und durch ein reizvolles Teichgebiet schlängelt. Eschen und Erlen haben sich als typische Baumarten entlang dem Ufer in der Aschau-Niederung angesiedelt und ihr verdankt die Ortschaft Eschede ihren Namen.

Die Wanderer genießen den Anblick der Bruch- und Auwälder, die für die Niederungen von Fließgewässern typisch sind und die weiten Ausblicke in die Umgebung, die in der Vergangenheit von großen Heideflächen umgeben war. Im Laufe des Vormittages lichtet sich der Nebel, bei völliger Windstille und angenehmen Temperaturen kurz unter dem Gefrierpunkt bahnt sich die Sonne ihren Weg und erhellt die herbstlich-winterliche Landschaft, die zum Teil noch mit Schnee bedeckt ist. Die Naturfreunde beobachten während der Wanderung durch das Land der Eschen übermütig herumspringende Pferde, einen Jungschwan in der Aschau, der seine Eltern sucht und  fotografieren leuchtend herbstlich gefärbte Laubbäume, deren Blätter von Schnee und Eis bedeckt sind.

Schließlich erreichen sie nach etwa 9 Kilometern wieder ihren Ausgangspunkt und stärken sich bei einem kräftigen Mittagessen und guter Laune  in einem Landhaus in Eschede Hier bedanken sie sich bei ihrer Vergnügungswartin Hannelore Rothfuß, ihrem Mann Werner und Udo Rehefeld für die Vorbereitung dieser gelungenen Herbstwanderung.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 684

 

Tobias Zimmer holt Sieg bei Braunschweiger Kanu- Marathon

Braunschweig:  Drei Wochen nach Abschluß der Wettkampfsaison im Wildwasserrennsport bewiesen die Celler Kanuten auch auf der Langstrecke ihre hervorragende Ausdauer. Beim dritten Braunschweiger Kanu- Marathon gelang Tobias Zimmer der Sieg bei den Herren U 18, Olaf v. Hartz konnte als schnellster Masters- Fahrer Rang zwei im Gesamtklassement der Herren belegen, Greta Zietz wurde als beste Schülerin 3. im Gesamtfeld der Damen und Malte Neelen / Jan Erdmann holten Platz 3 im Rennen der Zweierkajaks.

 

Tobias Zimmer ging das Rennen auf dem Braunschweiger Südsee sehr schnell an und lag auch nach der Portage auf die Oker noch lange in der Spitzengruppe der Herren KI im Abfahrtsboot. Zwar mußte er dann kurz vor der zweiten Portage am Maschwehr die schnellen Herren ziehen lassen, die Nachwuchssportler konnte er aber trotz Krämpfen in den Beinen bis ins Ziel der 24 km langen Strecke beim Ruderclub Normannia am Mittellandkanal sicher unter Kontrolle halten. Als schnellster Sportler unter 18 Jahren fuhr er auch den beachtlichen 8. Platz unter allen Teilnehmers im Abfahrtsboot ein.

 

Altmeister Olaf v. Hartz erwischte bei Startsprint auf dem See eine ungünstige Position und mußte so das Feld von hinten aufrollen. Die daraufhin spontan geänderte Taktik, auf hohes Durchschnittstempo zu setzen und unnötige Positionskämpfe zu vermeiden, ging auf. Gegner für Gegner wurde überholt und von der Welle geworfen, am Ende war allein U 23 Weltmeister und Marathonspezialist Marcel Paufler im Abfahrtsboot noch schneller, als zweitschnellster aller Abfahrer fuhr v. Hartz auch die mit Abstand schnellste Zeit aller Sportler aus den Masters- Klassen.

 

Eine höchst beachtliche Leistung zeigten auch die Schüler der Kanu- Gesellschaft, die sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt tapfer die 24 km lange Strecke mit den drei Portagen herunterkämpften und dabei hervorragende Zeiten fahren konnten. Geschickt teilten sich Greta Zietz, Alina Zimmer und Jonas Gläsmann die Führungsarbeit über weite Strecken auf, bis dann nach der letzten Portage auf dem 4 km lange Schlußstück auf dem Mittellandkanal die Entscheidung gesucht wurde. Im Vereinsduell der schnellen Celler Mädels konnte sich diesmal Greta Zietz im Endspurt knapp gegen Alina Zimmer durchsetzen. Damit war Greta Zietz als schnellste Schülerin auch die drittschnellste aller Abfahrer unter 18. Nur 4 Sekunden dahinter kam Alina Zimmer als zweitschnellste Schülerin und viertschnellste U 18 – Sportlerin ins Ziel. Jonas Gläsmann mußte im Schlußspurt den jungen Damen den Vortritt lassen und landete als dritter der Schüler / Schülerinnengruppe auf Platz 5 in der Kategorie U 18.

 

Im KII der Herren waren Malte Neelen und Jan Erdmann vom Paddel- Club Celle vom Start weg schnell unterwegs. Über die gesamte Distanz konnte die Beiden das hohe Tempo der Spitzengruppe mitgehen und sich mit dieser weit vom restlichen Feld absetzen. Am Ende holten die zwei mit einer hervorragenden Zeit den dritten Platz in dieser hochkarätig besetzten Klasse.  

 

Der ausrichtende PSV Braunschweig unter Leitung des DKV Wildwasser- Ressortleiters Achim Overbeck konnte sich bei der dritten Auflage seines Langstreckenrennens erneut über einen Rekord beim Meldeergebnis freuen. Die Strecke ist außerordentlich abwechselungsreich, nach dem Start auf dem Südsee geht es nach der ersten Portage auf der Oker zunächst noch auf weitgehend stehendem Wasser durch die Braunschweiger Innenstadt, bevor nach einer weiteren Portage und zwei Bootsgassen der naturbelassen kurvige Flußabschnitt zwischen Ölper und Watenbüttel folgt. Nach einre weiteren Portage zum Mittellandkanal fordern dann die letzten 4 km auf stehendem Wasser den Durchhaltewillen der Sportler noch einmal heraus. Besonders die Umtragestellen waren hervorragend präpariert, so dass die Teilnehmer ohne Sturzgefahr und bootsschonend diese Hindernisse überwinden konnten.   

 

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9 @ 29313 Hambühren                                                                                                                                              Tel: 05084 / 3920 (p) / 05141 / 42088 (d), Mail: olaf.vonhartz@t-online.de

 

Saisonschluss auf Prüm und Ochtum 2016

Kanu- Gesellschaft Celle sorgt für goldenen Oktober zum Saisonschluss auf Prüm und Ochtum

Oberweis / Bremen: Auch zum Abschluss der Saison im Wildwasserrennsport konnten die Sportler der Kanu- Gesellschaft Celle nochmals zahlreiche Siege und Podestplätze erpaddeln. Während die Spitzengruppe mit Starts sowohl am Samstag beim internationalen Wildwasser- Ranglistenrennen auf der Prüm und am Sonntag in Bremen auf der Ochtum noch einmal ein extrem hartes Wochenende absolvierte, beschränkte sich das restliche Rennteam auf den ruhigeren Saisonschluss in Bremen. Erfolgreichste Celler Kanuten waren Olaf v. Hartz mit 5 Siegen und Alina Zimmer mit 4 ersten Plätzen. Toias Zimmer stand dreimal ganz oben auf dem Treppchen, Greta Zietz und Jonas Gläsmann steuerten Doppelsiege zur Bilanz bei. In der Breitensportklasse konnte der Paddel- Club Celle Siege durch Elsbeth Grummich – Erdmann,  Malte Neelen und Jan Erdmann nach Celle holen.

Altmeister Olaf v. Hartz konnte zum Abschluss einer sehr erfolgreichen Saison nochmals eine makellose Bilanz vorlegen. Auf der Prüm fuhr er im KI Masters C mit einer hervorragenden Zeit erneut einen souveränen Sieg ein. Rund 18 Stunden später zeigte v. Hartz dann, unbeeindruckt von anreisebedingt kurzer Nachtruhe, der Konkurrenz erneut das Heck. Im KI und CI der Masters C konnte er ebenso sichere Siege einfahren wie in der ersten KI- Herren- Mannschaft des LKV Niedersachsen. Zum Abschluss steuerte v. Hartz dann noch den gemeinsamen C VII der KGC und des VKL Lübeck zum Sieg. Knud Zietz landete in Bremen im KI Mastes C auf dem undankbaren 4. Platz.

Im Feld der KI Schülerinnen A bleiben Alina Zimmer und Greta Zietz auch zum Saisonab- schluss das Maß aller Dinge. Sowohl auf der Prüm, als auch der Ochtum sorgten sie für einen KGC- Doppelsieg, wobei Alina Zimmer ihren Erfolg von der Lachte wiederholen konnte und in beiden Rennen die Nase vorn hatte. Zusammen waren die beiden dann erwartungsgemäß einmal mehr unschlagbar. Sowohl in der KI Schüler- Mannschaft, als auch im CII der Schüler konnten sie sich an die Spitze des Feldes setzen. Wie stark die beiden derzeit sind, zeigt sich auch darin, dass sie in der Mannschaft auch etlichen reinen Jungenteams davonfuhren – Mädelspower made by KGC.    

Bei den männlichen Schülern A konnte Jonas Gläsmann seine unglaubliche Leistungsentwick-lung fortsetzen. Auf der Prüm erkämpfte er gegen die versammelte deutsche Spitze einen hervorragenden zweiten Platz. Auf der Ochtum bekam er dann unerwartete Konkurrenz aus dem Lager der „Flachbahnfahrer“, konnte aber mit nur 6/100 Sekunden Rückstand dennoch erneut auf Rang zwei landen. Zusammen mit Tobias Zimmer holte er dann noch in der KI Jugend Mannschaft und im CII Jugend den Sieg nach Celle. Tobias Zimmer konnte, gesundheitlich angeschlagen, zumindest auf der Prüm nicht ganz an seine hervorragenden Leistungen der letzten Rennen anknüpfen, mit Rang 7 blieb er etwas hinter den selbst gesteckten Zielen zurück. In Bremen reichte es dann neben den Erfolgen im CII und im Team auch noch zum Einzelsieg im KI der männlichen Jugend. Manuel Gläsmann erpaddelte in diesem Feld in Bremen Rang 5. 

Erfolgreich unterwegs war auch einmal mehr die Familie Wasilewski. Vater Florian holte im Rennen der KI Herren LK Platz 2 und war am Sieg im C VII beteiligt. Tochter Lillemor fuhr im Feld der KI Schülerinnen B ebenfalls Rang 2 ein, Sohn Nelson landete bei den Schülern C auf Platz 3. Zusammen holten die beiden im Schüler Team- Rennen Platz 8.  Lisbeth Antons ging nur auf der Prüm an den Start, konnte dort aber mit einem 2 Platz auftrumpfen.

Der Paddel- Club Celle schickte nach längerer Abstinenz einige Sportler in der Breitensport- klasse an den Start, die dort prompt für weitere Celler Erfolge sorgten. Im Rennen der PI Damen Senioren D holte Elsbeth Grummich- Erdmann den Sieg. Besonders schnell waren Malte Neelen und Jan Erdmann im P II der Herren unterwegs, mit großem Vorsprung deklassierten sie das Feld. Malte Neelen war zuvor schon im Rennen der KI Herren LK an den Start gegangen und hatte dort mit Platz 6 gezeigt, dass er das Rennen fahren im Abfahrtsboot nicht verlernt hat.

Mit diesem Abschluss nach Maß verabschiedet sich das Wildwasserrennsport- Team der Kanu- Gesellschaft Celle nach einer sehr langen und harten, aber auch überaus erfolgreichen Saison in die Winterpause. KGC- Cheftrainer Olaf v. Hartz zeigte sich besonders mit den Leistungen des Nachwuchses sehr zufrieden: „Was die Kids in diesem Jahr geleistet haben, war schon gigantisch, besonders die unglaublichen Leistungssteigerungen bei Jonas Gläsmann sowie Alina und Tobias Zimmer sind ebenso beeindruckend wie die Konstanz einer Gerta Zietz. Teamgeist und Trainingsfleiß lassen für die Zukunft hoffen“     

Olaf v. Hartz, Heinrichstr. 9, 29313 Hambühren

Tel: 05084 / 3920, Mobil: 0171 / 232 13 98, E- mail olaf.vonhartz@t-online.de

 

Lachte Abfahrtslauf 2016

   Kanu Gesellschaft Celle dominiert auf Ihrer Hausstrecke 

Celle: Zufriedene Gesichter bei den Teilnehmern des 55. Lachte- Abfahrtslaufs, der am vergangenen Wochenende auf der traditionellen Strecke zwischen Lachendorf und der Blauen Brücke wieder Sportler aus dem gesamten norddeutschen Raum, aber auch aus Hessen und Nordrhein nach Celle lockte, obwohl die gastgebende Kanu- Gesellschaft Celle der Konkurrenz auf dem Wasser nichts schenkte. Für die Überraschung des Tages sorgte Alina Zimmer, die ebenso wie Tobias Zimmer, Jonas Gläsmann und Olaf v. Hartz gleich 4 Siege erpaddeln konnte. Greta Zietz und Florian Wasilewski standen jeweils zweimal ganz oben auf dem Treppchen, weitere Siege steuerten Lisbeth Antons und Anja Grote bei. Da im Sprint auch noch die norddeutschen Meisterschaften ausgefahren wurden, konnte sich die KGC auch über zahlreiche Nordtitel freuen. Dafür wurden die oftmals unterlegenen Gäste von einer hervorragend organisierten Veranstaltung und der wundschönen Naturstecke mehr als entschädigt, so dass es am Ende wieder viel Lob um das Organisationsteam um Olaf v. Hartz gab.

Im Norden drohten die Rennen der KI Schülerinnen schon fast langweilig zu werden, regelmäßig dominierten Greta Zietz und Alina Zimmer die Konkurrenz nach Belieben und sorgten für

Alina Zimmer_kl

Celler Doppelerfolge. Das war auch auf der Lachte so, dennoch gab es eine Überraschung, denn erstmals konnte sich Alina Zimmer, die sich über die Saison Stück für Stück an Ihre Team- Kameradin herangearbeitet hat, sowohl im Sprint als auch im Classic knapp vor Greta Zietz den Sieg holen und sich damit auch den Sprinttitel sichern. Im Team waren die Beiden erwartungsgemäß wieder eine Klasse für sich, klare Siege also sowohl im Sprint als auch im Classic für die schnellen Celler Mädels die damit auch Meister im Team- Sprint wurden.

 Jonas Gläsmann konnte auch auf der Lachte seine beeindruckende Entwicklung weiter fortsetzen.

Jonas Gläsmann_kl

Bei den männlichen Schülern A ist er inzwischen im Norden die klare Nummer 1, souverän holte er sich den Nord- Titel im Sprint und den Sieg im Classic. In der Mannschaft konnte er dann erneut schon einmal Luft in der Jugendklasse schnuppern, denn hier ging er erneut zusammen mit Tobias Zimmer in der Klasse an den Start, in der er sich 2017 auch im Einzel beweisen muss. Wie schon in Bad Schwartau zeigten die Beiden wieder eine hervorragende Leistung, die mit dem Sieg in Sprint und Classic belohnt wurde.

Tobias Zimmer beeindruckte im  Einzelrennen der männlichen Jugend vor allem im Classic

Tobias Zimmer_kl

mit einer ausgezeichneten Fahrzeit, die ihm am Ende den souveränen Sieg bescherte. Enger ging es im Sprint zu, am Ende konnte Tobias sich aber auch hier mit einem sehr schnellen 1 Lauf Sieg und Titel sichern. Manuel Gläsmann kam bei seinem Renn- Debüt schon ganz gut zurecht, er wurde 5. im Sprint und 4. im Classic.         

Altmeister Olaf v. Hartz ist auf der Lachte zuhause, wie kein zweiter

Olaf v. Hartz CI_kl

und das ließ er die Konkurrenz auch spüren. Im Sprint holte er sich sowohl im KI wie auch im CI mit deutlichem Vorsprung Sieg und Nordtitel. Mit der zweiten Niedersachsen- Mannschaft wurde er dazu noch zweiter auf der kurzen Strecke. Im Classic deklassierte v. Hartz das Feld der Masters C im KI mit einer Zeit, die ihn sogar ins erste Niedersachen- Team katapultierte, in dem er zusammen mit Marcel Paufler (Braunschweig) einen weiteren souveränen Sieg einfuhr. Nur im CI hatte v. Hartz seine Probleme mit dem niedrigen Wasserstand, hier musste er im Classic mit Rang 2 zufrieden sein. Knud Zietz erpaddelte in derselben Altersklasse Rang 6 im Sprint und Platz 5 im Classic.   

Im Rennen der KI Masters A mischte Florian Wasilewski die Konkurrenz mächtig auf. Mit hervorragenden Zeiten konnte er sich sowohl im Sprint, als auch im Classic an die Spitze des Feldes setzen. Bei den Herren KI LK holte Lars Falkenheim im Classic Rang 2 und im Sprint den 5. Platz. Im Team erpaddelten Wasilewski und Falkenhain Platz 3 im Sprint und Rang 4 im Classic.

Lisbeth Antons konnte vor allem im Sprint mit dem Sieg und damit dem Gewinn des Nordtitels überzeugen. Im Classic fuhr sie mit Rang 4 knapp am Treppchen vorbei. Bei den Damen KI Masters hatte kurzfristig Anja Grote die Vertretung für die erkrankte KGC – Sportwartin Eike v. Hartz übernommen und die machte Ihre Sache richtig gut. Mit großem Vorsprung konnte sie das Classic- Rennen für sich entscheiden.    

In der Vorbereitung bereitete vor allem die trockene Witterung dem Organisationsleiter Olaf v. Hartz einiges Kopfzerbrechen, denn der fehlende Niederschlag ließ den Pegel bedrohlich Richtung Minimum sinken. Am Ende sorgten dann Regenschauer aber doch dafür dass der Pegel deutlich im grünen Bereich blieb und alle Planspiele für eine Ersatzstrecke in der Schublade bleiben konnten. Damit war die wichtigste Voraussetzung für eine gelungene Veranstaltung erfüllt, denn die landschaftlich schöne und mit engen Kurven- Busch- und Baumhindernissen gespickte Strecke ist bei den Wildwasserrennsportlern als eine der technisch anspruchsvollsten im Norden sehr beliebt. Den Rest gab das Ausrichterteam der Kanu- Gesellschaft mit einer vielfach gelobten organisatorischen Leistung dazu.

Für die Celler Kanuten ist die lange Saison 2016 damit allerdings noch nicht vorbei.  Am 22.10. geht es in Bitburg noch einmal um Punkte für die Bundes- Rangliste, am 23.10 klingt die Saison dann in Bremen endgültig aus. 

Olaf v. Hartz      Heinrichstr. 9     29313 Hambühren   Tel: 05084 / 3920 (p) / 05141 / 42088 (d),                          Mail: olaf.vonhartz@t-online.de

 

Abpaddeln der KGC 2016

160924 Abpaddeln_2016klDie Abpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle  vor ihrem Anleger an der Aller

Abpaddeln der Kanu-Gesellschaft Celle

Dreiundzwanzig Renn- und Wanderpaddler aller Altersklassen starteten am letzten Samstag mit ihren Einer- und Zweierkajaks und Kanadiern bei der Feuerwehr in Lachendorf zum Abpaddeln, der letzten offiziellen Paddeltour des Jahres.

Die Naturliebhaber genießen bei strahlendem Spätsommerwetter die reizvolle  Fahrt unter dem Blätterdach der sehr zügig strömenden Lachte mit ihren renaturierten Flussabschnitten und überwinden Naturhindernisse und zahlreiche Kurven mit Geschick und Eleganz.

Die junge Rennfahrertruppe der Kanu-Gesellschaft  hat sich in mehreren Wettkämpfen dieses Jahres sehr erfolgreich bewährt und zeigt heute den Wanderfahrern,  was sie unter Anleitung ihrer Sport- und Jugendwartinnen Eike von Hartz und Regina Wagner in letzter Zeit gelernt hat.

Mit hoher Geschwindigkeit überholen die jungen Leistungssportler mit ihren leichten Rennbooten  die Wanderkajaks und Kanadier, überwinden spielerisch die Reste umgestürzter Bäume, hinterlassen  einen beachtlichen Wellengang, verschwinden lautlos hinter der nächsten Biegung und bewirken ein anerkennendes Kopfnicken der älteren Abpaddler.

Nach vierzehn Kilometern auf den beliebten Heideflüssen Lachte und Aller finden  sich die Kanuten auf dem Gelände ihres Bootshauses an der Fritzenwiese ein und lassen die gelungene Fahrt bei Kaffee und Kuchen und fröhlicher Stimmung ausklingen.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84
Die Strecke:160924 Map_Abpaddeln_2016

 

Sicherheitsschulung der KGC

160904 Sicherheitsschulung KGC 2016_kl
„Im Kanusport passieren zum Glück nur wenig Unfälle“, erklärt Dr.  Eckhard Bohnsack, Kreisfachwart und Zweiter Vorsitzender des Bezirksfachverbandes Lüneburg, den sehr Interessierten Kanufahrern in der 5. Sitzung der Sicherheitsschulung im Bootshaus der Kanu-Gesellschaft Celle in der Fritzenwiese. Dennoch geschehen immer wieder Unfälle, insbesondere steigt das Risiko durch die Kombination von Gefahrenquellen. Zu ihnen  gehören das Hochwasser, die niedrige Wassertemperatur, die Wehre, die  körperlichen und / oder psychologischen Belastungen, der Alkohol und die mangelhafte Ausrüstung. „Immer wieder bilden Wehre eine häufige Gefahrenquelle für die Paddler“, ergänzt Eckhard Bohnsack, der als Referent zur heutigen Sitzung vorträgt.

Anhand zahlreicher und sehr anschaulicher und eindrucksvoller Lichtbilder von Wehren in heimatlichen Wanderflüssen erklärt der Referent, wie  der Paddler  gefährliche von ungefährlichen Wehren entscheiden kann. Wegen der flotten Strömung muss der Kanufahrer häufig schnell entscheiden, ob er das Boot vor dem Passieren des Wehres verlassen muss oder nicht. „Vor Antritt der Fahrt sollte sich der Paddler mit Hilfe der Fachliteratur oder des Internets über Hindernisse des Flusses informieren und vor Ort besondere Vorsicht walten lassen, gegebenenfalls rechtzeitig das Boot verlassen, die aktuelle Situation prüfen, im Zweifel das Boot aus dem Wasser nehmen, das Wehr umtragen und danach wieder ins Wasser legen“, ergänzt  Cord Neelen, Referent für Sicherheit Kanusport im Landes Kanu Verband Niedersachsen.

Die heutige Schulung „Wehre, Anlagen, Bootsgassen, Schleusen“ gehört zur fünften Sitzung einer Sicherheitsschulung für Kanuten, die aus sechs Schulungsabenden besteht. In der ersten Schulung – im Januar dieses Jahres – übten die Teilnehmer im Schwimmbad Wietze mit Booten das „Abgesicherte Kentern und den Wiedereinstieg“. Die anschließenden Schulungen mit Renn- und Wanderpaddlern aus dem Kreis und der Stadt Celle erfolgten in diesem Jahr im Bootshaus und auf dem Gelände  der Kanu-Gesellschaft Celle in der Fritzenwiese unter Leitung von Cord Neelen vom Paddel-Klub Celle. Hier gab es weitere theoretische Schulungen mit den Themen „Ausrüstung“, „Fahrtvorbereitung in der Gruppe, Bootstransport“, „Kentern und Wiedereinstieg auf fließendem Gewässer“ (mit praktischen Übungen in der Aller hinter dem KGC-Zeltplatz), „Wehre, Anlagen, Bootsgassen, Schleusen“ und „Binnenschifffahrtsstraßen“. Zur letzten Sitzung „Binnenschiff-fahrtsstraßen“, die am 19. Oktober 2016 in der Zeit von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr vorgesehen ist, lädt die Kanu-Gesellschaft Celle und Cord Neelen alle Interessierten ins Bootshaus  der Kanu-Gesellschaft Celle, Fritzenwiese 83 herzlich ein. Die Kosten pro Person / und Schulung betragen 3 Euro. Die Teilnehmer können eine Bestätigung erhalten, die den Anforderungen der Wandersportordnung und dem Europäischen Paddel Pass entspricht.

Kanuten, die an der nächsten Sicherheitsschulung teilnehmen möchten, können sich an Cord Neelen wenden.

von Adolf Timmermann, Distelkamp 14, 29225 Celle, Tel. 44 6 84
zum Foto: Die beiden Referenten und die Teilnehmer der Sicherheitsschulung vor der Leinwand im Bootshaus der Kanu-Gesellschaft Celle